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Methodische Möglichkeiten der Hilfe bei Leseschwierigkeiten

Titel: Methodische Möglichkeiten der Hilfe bei Leseschwierigkeiten

Seminararbeit , 1998 , 25 Seiten , Note: 2

Autor:in: Natalie Taepel (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Einleitung

Des Lesens kundig zu sein, gehört in der heutigen Zeit genau wie Schreiben zu den Kulturtechniken, deren Beherrschung bei jedem vorausgesetzt werden. Laut Umberto Eco sind die Menschen im medialen Zeitalter zu einer ,,alphabetischen Kultur” zurückgekehrt, da fast alles über Computertexte und Internet abläuft. Seiner Meinung nach werden diejenigen, die in der Lage sind, die Computertexte zu entschlüsseln, die Herrscher über diejenigen sein, die nur Bilder im Fernsehen betrachten können (vgl. Naegele, 1995, S. 149).

Da aber trotz Schulpflicht und der Möglichkeit des kostenlosen Schulbesuches immer noch viele Kinder Schwierigkeiten beim Lesenlernen haben und manche nie lesen lernen, soll es in dieser Hausarbeit um mögliche Hilfen und Fördermaßnahmen wie Übungen und Spiele bei Leseschwierigkeiten gehen. Dies bezieht sich sowohl auf Fördermaßnahmen für Grundschüler als auch für Schüler der Sekundarstufe 1.

Zunächst wird jedoch allgemein das Thema Lesen, später kurz die verschiedenen Arten der Leseschwierigkeiten und wie sie sich darstellen, behandelt.
Anschließend werden sowohl die Ursachen der Leseschwierigkeiten als auch mögliche Fördermaßnahmen erörtert. Zum Schluß werden Materialien zur Leseförderung dargestellt und die Hausarbeit mit einer Schlußbetrachtung des Themas beendet.
[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1) EINLEITUNG

2) LESEN

2.1) Was ist Lesen?

2.2) Die verschiedenen Arten der Leseschwierigkeiten (Leseversagen)

2.3) Ursachen der Leseschwierigkeiten

3) MÖGLICHE FÖRDERMABNAHMEN BEI LESESCHWIERIGKEITEN

4) MATERIALIEN ZUR LESEFÖRDERUNG

Tisch Baum Hinten

Fenster Garten Blume Mücke

4.1) Texte zur Leseförderung

4.2) Spiele zur Leseförderung

5) SCHLUBBETRACHTUNG

6) LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die vielfältigen Ursachen von Leseschwierigkeiten bei Kindern und Jugendlichen und identifiziert praxisnahe Methoden sowie Materialien zu deren effektiven Förderung im schulischen Kontext. Das primäre Ziel ist es, Lehrkräften Orientierungshilfen an die Hand zu geben, um Leseschwächen frühzeitig zu erkennen und durch abwechslungsreiche Übungen sowie eine unterstützende Lernumgebung den Leseerwerb erfolgreich zu begleiten.

  • Definitionen und begriffliche Abgrenzung des Lesens
  • Differenzierung verschiedener Arten von Leseschwierigkeiten und Leseversagen
  • Analyse endogener und exogener Ursachen für Lesestörungen
  • Methodische Ansätze und Strategien zur gezielten Leseförderung
  • Einsatz von geeigneten Materialien und spielerischen Lernformen

Auszug aus dem Buch

2.3) Ursachen der Leseschwierigkeiten

Leseschwierigkeiten können durch viele verschiedene Ursachen bedingt sein. Sowohl endogene, also im Kind liegende, und exogene, also von außen beeinflussende, Faktoren können derartige Probleme hervorrufen.

Als ein endogener Faktor wird z.B. die optische Störung angesehen. Hierbei hat das Kind beispielsweise Schwierigkeiten räumlich zu sehen, kann aufgrund von Sehschwäche oder anderer Störungen die Schriftbilder nur verschwommen oder undeutlich erkennen. Kleine Unterschiede können nicht wahrgenommen werden, von daher kommt es zu Falschlesungen. Zudem kann es vorkommen, daß die visuelle Erfassung langsam abläuft und die Auffassung und Differenzierung von Gestalten erschwert oder unfertig erfolgt, was auch als „optische Gestaltsgliederungsschwäche” oder „analytische Schwäche” bezeichnet wird.

Neben den optischen können auch akustische oder motorische Störungen den Leselernprozeß erschweren. Taubheit oder Gehörstörungen können ein unklares oder nicht erschließbares Wortklangbild verursachen und gleichklingende Wörter werden verwechselt. Motorische Beeinträchtigungen wirken sich auf das Lesenlernen insofern hinderlich aus, als daß das Kind die Zeile beim Vorlesen oder Lesen nicht verfolgen und halten kann und so auch oft die Angliederung an die nächste Zeile nicht schafft. Aufgrund dessen irrt das Kind beim Lesen mit den Blicken umher, auf der Suche nach der richtigen Zeile, und kann Wörter und Sätze nicht in ihrer Folgerichtigkeit auffassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1) EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Lesens als grundlegende Kulturtechnik ein und skizziert das Ziel der Arbeit, Hilfen bei Leseschwierigkeiten aufzuzeigen.

2) LESEN: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Lesens aus verschiedenen Perspektiven und klassifiziert unterschiedliche Arten sowie Ursachen von Leseschwierigkeiten.

3) MÖGLICHE FÖRDERMABNAHMEN BEI LESESCHWIERIGKEITEN: Hier werden pädagogische Ansätze diskutiert, die darauf abzielen, eine stressfreie Lernatmosphäre zu schaffen und die Lesekompetenz durch verschiedene Förderkonzepte gezielt zu stärken.

4) MATERIALIEN ZUR LESEFÖRDERUNG: Das Kapitel stellt konkrete Lehr- und Lernmittel sowie spielerische Methoden vor, die zur Motivation und zur Verbesserung der Lesefähigkeit beitragen.

5) SCHLUBBETRACHTUNG: Die Arbeit schließt mit einem Fazit zur Notwendigkeit einer verbesserten Lehrerausbildung und der Forderung nach mehr Methodenvielfalt im Leseunterricht.

6) LITERATURVERZEICHNIS: Dieses Verzeichnis listet alle verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Fachliteraturen auf, die der Arbeit zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Leseschwierigkeiten, Leseversagen, Legasthenie, Leseförderung, Lesenlernen, Leseübungen, Diagnostik, Schriftsprache, Laut-Zeichen-Zuordnung, Lesetraining, Motivation, Fördermaßnahmen, Schulpädagogik, Sinnerfassung, Wortsynthese.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit den Schwierigkeiten, die Kinder und Jugendliche beim Erlernen des Lesens erfahren können, und untersucht, wie diesen Herausforderungen mit geeigneten pädagogischen Maßnahmen begegnet werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Leseschwierigkeiten, die Diagnose der Ursachen, die Vorstellung von Förderkonzepten sowie die Auswahl geeigneter Materialien und Spiele für den Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Lehrkräften fundierte Informationen und praktische Methoden an die Hand zu geben, um Leseleistungen effektiv zu fördern und drohenden Schulerfolgen bei betroffenen Kindern entgegenzuwirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der bestehende fachwissenschaftliche Theorien, Definitionen und Förderkonzepte bekannter Autoren (wie Bleidick, Biglmaier und Müller) zusammengetragen und kritisch erörtert werden.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl endogene als auch exogene Ursachen für Lesestörungen analysiert sowie eine Vielzahl an Fördermöglichkeiten, von der Gestaltung der Lernumgebung bis hin zu spezifischen Spielen zur Wortsynthese, vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Leseschwierigkeiten, Legasthenie, Leseförderung, Leseversagen, Fördermaßnahmen und die methodische Gestaltung des Leseunterrichts.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Leseversagen und Leseschwierigkeiten wichtig?

Die Unterscheidung ist deshalb schwierig, da die Begriffe in der Literatur fließend ineinander übergehen; dennoch ist sie für die Wahl der passenden Förderung relevant, da etwa eine organische Ursache andere Maßnahmen erfordert als äußere Umstände.

Wie kann eine spielerische Gestaltung die Lesemotivation verbessern?

Spiele wie Lese-Domino oder Reimwettspiele reduzieren die Eintönigkeit des Leseunterrichts, fördern die Konzentration und helfen Schülern, durch Erfolgserlebnisse die Angst vor dem Versagen zu überwinden.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Methodische Möglichkeiten der Hilfe bei Leseschwierigkeiten
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Seminar Informationsgewinnung aus Sachtexten und deren Weiterverwendung
Note
2
Autor
Natalie Taepel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1998
Seiten
25
Katalognummer
V2367
ISBN (eBook)
9783638114448
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Methodische Möglichkeiten Hilfe Leseschwierigkeiten Seminar Informationsgewinnung Sachtexten Weiterverwendung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Natalie Taepel (Autor:in), 1998, Methodische Möglichkeiten der Hilfe bei Leseschwierigkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2367
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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