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Die Internationalen Marketingstrategien der Firma Iridium World Communication

Title: Die Internationalen Marketingstrategien der Firma Iridium World Communication

Term Paper , 2000 , 19 Pages , Grade: 1

Autor:in: Maria Kintzel (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Einführung

Ich möchte Ihnen ein etwas anderes Unternehmen vorstellen, das mit großen Träumen begann und schließlich als eine teuere Sternschnuppe enden wird.
„Lost in Space“ ist das Motto was ich für diese Firma erfunden habe.
Aus dem Gesichtspunkt des Marketings ist diese Firma sehr interessant, was ich Ihnen in meiner Arbeit darstellen werde.
Der Name des Unternehmens was ich vorstellen möchte ist Iridium LLC, ein internationales Konsortium mit enge Kooperation über Länder und Kontinente hinweg.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einführung

1. Die Vision des Uneternehmens „Iridium“

2. Die Investoren des Unternehmens

3. Das Konzept und die Mission Iridium`s

3.1. Das Satellitensystem von Iridium

3.2. Interprotocol Roaming bei Iridium

4. Vergleich Iridium und Inmarsat / Stärken-Schwächenanalyse

5. Zeitraster der Organisation

6. Iridium`s Zielgruppe

7. Globales Marketing der Fa. Iridium

8. Marketingstrategien

8.1. Marktfeldstrategie

8.2 Marktstimulierungsstrategie

8.3. Marktparzellierungsstrategie

8.4. Marktarealstrategie

9. Stärken-Scwächenanalyse (Iridium mit den eigentlichen Konkurrenten)

10. Das Serviceangebot von Iridium

10.1. Dienste

10.1.1. World Satellite Service

10.1.2. World Roaming Service

10.1.3. World Page Service

10.2. Zusatzdienste

10.2.1. Persönliche Mailbox

10.2.2. Voice Mail

10.2.3. Numerische Nachrichten

10.2.4. Textmeldungen

10.2.5. Call Forwarding

10.2.6. Call Barring

10.3. Subscription Options

10.3.1. Iridium-Homed Kunde mit der Vorwahl 8816

10.3.2. Iridium-Homed Kunde mit der Vorwahl 8817

10.3.3. Cellular-Homed Kunde

11. Distribution

12. Werbung

13. Public Relations

14. Das Aus

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Ziel der Arbeit ist die Analyse der internationalen Marketingstrategien der Firma Iridium LLC und der Gründe für deren Scheitern trotz eines technologisch innovativen Ansatzes. Die Arbeit untersucht dabei, wie das Unternehmen versuchte, durch globale Marktbearbeitung eine Weltmarktführerschaft im Bereich der mobilen Satellitenkommunikation zu erlangen, und reflektiert die strategischen Fehlentscheidungen im Marketing-Mix.

  • Untersuchung der Vision und des investorengetragenen Konsortiums hinter Iridium.
  • Analyse der technischen Besonderheiten, wie Satellitensystem und Interprotocol Roaming.
  • Anwendung strategischer Marketingkonzepte (Marktfeld, -stimulierung, -parzellierung).
  • Vergleich von Iridium mit Wettbewerbern im Markt der mobilen Satellitenkommunikation.

Auszug aus dem Buch

8.1. Marktfeldstrategie

Die erste grundlegende Aufgabe innerhalb dieses Bereichs ist die Fixierung des Leistungsprogramms mit seiner konkreten Ausrichtungsdimensionen. Die hier generell möglichen Strategieeinrichtungen lassen sich durch vier grundlegende Produkt/Markt Kombinationen (Marktfelder) beschreiben: Marktdurchdringung, Marktentwicklung, Produktentwicklung und Diversifikation. Die 3 Ingenieure der Fa. Motorola haben ein Konzept erarbeitet das im Bereich der „Diversifikation“ fällt. Ein völlig neues Produkt in einem neuen Markt. Diversifikation ist eine marktpotentialinduzierte Strategie, eine sogenannte Absicherungsstrategie. Empirische Untersuchungen weisen im übrigen nach, daß der Antrieb zu Diversifikationsmaßnahmen (wie in unserem Falle bei Motorola) vor allem auch dem Gewinn-und/oder Machtstreben sowie dem Vorhandensein von „Überschüssen“ entspringt. Ich denke, daß „Iridium“ ein Machtstreben in der weltweiten Telekommunikationsbranche darstellen sollte, eine einzigartige Idee, die bis dahin noch nicht gab. Ein Vorstoß in völlig neue Produktbereiche, so daß die neuen Produkte mit den bisherigen in keinerlei sachlichem Zusammenhang stehen. Diese Diversifikation wird in der Literatur als die sogenannte Laterale Diversifikation genannt. Ein Telefon, das weltwit Erreichbarkeit sichert und das ganz einfach zu bedienen ist war „die Idee“!

Eine echte Innovation, d.h. ein originäres Produkt, das es ursprünglich überhaupt nicht gab. Es ist klar, daß der echten Innovation ein sehr komplexer Produktentwicklungsprozess zugrundeliegt, dafür stehen aber den Innovationen deutlich höhere Erfolgs-(Gewinn) chancen gegenüber als den reinen Nachahmungsprodukten, den sogenannten Me-too-Produkten. Nach dem die drei grundlegenden Problemen der Innovation, die Ideengewinnung, die Ideenbewertung und die Ideenverwirklichung abgeschlossen ist, kommt es zu dem Problem „Timing“. Wenn das Timing nicht richtig eingeplant ist, kann das Produkt noch so gut sein, die Idee kann möglicherweise schieflaufen. Ich glaube daß das auch ein Problem bei dem Produkt Iridium war. Die Telekommunikationsbranche hat sich so rasant entwickelt, daß die Grundidee der drei Motorola-Ingenieure bald nicht mehr so "„echte Innovation“ war.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Vorstellung des Unternehmens Iridium als internationales Konsortium mit dem Ziel der weltweiten mobilen Kommunikation.

1. Die Vision des Uneternehmens „Iridium“: Darstellung der ursprünglichen Vision grenzenloser Kommunikation und der Zusammenarbeit führender High-Tech-Unternehmen.

2. Die Investoren des Unternehmens: Auflistung des beteiligten Konsortiums, bestehend aus global agierenden Unternehmen aus verschiedenen Kontinenten.

3. Das Konzept und die Mission Iridium`s: Erläuterung der technischen Innovationen wie Satellitennetz und Roaming-Fähigkeiten.

4. Vergleich Iridium und Inmarsat / Stärken-Schwächenanalyse: Gegenüberstellung von Iridium und Inmarsat hinsichtlich technischer Daten und Mobilität.

5. Zeitraster der Organisation: Chronologischer Überblick der Meilensteine von der Konzeptentwicklung 1987 bis zum kommerziellen Start 1998.

6. Iridium`s Zielgruppe: Identifikation der Zielkunden, primär weltweit reisende Geschäftsleute und Fachkräfte in infrastrukturschwachen Regionen.

7. Globales Marketing der Fa. Iridium: Analyse der geozentrischen Unternehmensphilosophie und der Integration aller Aktivitäten in ein globales Gesamtsystem.

8. Marketingstrategien: Theoretische Herleitung und Anwendung von Marktfeld-, Marktstimulierungs-, Marktparzellierungs- und Marktarealstrategien auf Iridium.

9. Stärken-Scwächenanalyse (Iridium mit den eigentlichen Konkurrenten): Analyse der strategischen Ausgangslage im Vergleich zu Wettbewerbern wie Globalstar, ICO und Teledisc.

10. Das Serviceangebot von Iridium: Detailübersicht der angebotenen Dienste, Zusatzleistungen und Abonnement-Optionen für Kunden.

11. Distribution: Beschreibung der Vertriebswege über Service-Provider und Netzbetreiber-Roaming.

12. Werbung: Darstellung der Werbestrategie mit Fokus auf Internet, Fachzeitschriften und TV.

13. Public Relations: Erläuterung der Imagebildung durch Sponsoring von Sportevents.

14. Das Aus: Analyse der Gründe für das Scheitern des Unternehmens, insbesondere die mangelnde Nachfrage und die zu hohen Kosten im Vergleich zu GSM.

Schlüsselwörter

Iridium, Satellitenkommunikation, Globales Marketing, Diversifikation, Marktfeldstrategie, Interprotocol Roaming, Telekommunikation, Motorola, Unternehmensfinanzierung, Weltmarkt, Marktsegmentierung, Wettbewerbsanalyse, Innovation, Zahlungsunfähigkeit, GSM.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die internationale Marketingstrategie der Firma Iridium, eines globalen Konsortiums für Satellitenkommunikation, das mit dem Ziel antrat, weltweite mobile Erreichbarkeit zu gewährleisten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die Vision des Konsortiums, das technische Konzept, die strategische Marktpositionierung im Rahmen eines globalen Marketingansatzes sowie den intensiven Wettbewerb mit anderen Systemen.

Was war das primäre Ziel des Unternehmens Iridium?

Das Ziel war die Marktführerschaft in der weltweiten mobilen Kommunikation durch eine weltweit einheitliche Rufnummer, unabhängig von terrestrischen Netzen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin verwendet eine Kombination aus einer deskriptiven Analyse der Unternehmensentwicklung, einem strategischen Vergleich mit Wettbewerbern (Stärken-Schwächen-Analyse) und der Anwendung klassischer Marketingtheorien auf das Geschäftsmodell.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte technische Beschreibung des Satellitensystems, die Anwendung von Marketingstrategie-Modellen sowie eine kritische Bewertung der Marktbearbeitung und der Distributionskanäle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Iridium, Satellitenkommunikation, Globales Marketing, Wettbewerbsanalyse, Diversifikation und die strategischen Probleme der Marktsegmentierung charakterisieren.

Warum wird Iridium als "gleichzeitig zu spät und zu früh" auf dem Markt bezeichnet?

Zu früh, weil das Konzept einer weltweiten Satellitenmobilität Pionierarbeit war, für die es noch keinen etablierten Markt gab; zu spät, weil die rasant wachsende GSM-Technologie kostengünstigere und alltagstauglichere Lösungen bot.

Welche Rolle spielten die "Investoren" für den Erfolg oder Misserfolg?

Die Investoren stellten zwar ein enormes Kapital für die Pionierarbeit und Forschung zur Verfügung, doch aufgrund ausbleibender Kundenzahlen (statt 500.000 nur 15.000 Registrierungen) konnten die hohen Fixkosten nicht mehr gedeckt werden, was zum Rückzug und zur Zahlungsunfähigkeit führte.

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Details

Title
Die Internationalen Marketingstrategien der Firma Iridium World Communication
College
University of Applied Sciences Nuremberg  (FB Internationales Marketing)
Course
Internationales Marketing
Grade
1
Author
Maria Kintzel (Author)
Publication Year
2000
Pages
19
Catalog Number
V2447
ISBN (eBook)
9783638114851
Language
German
Tags
Internationales Marketing
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maria Kintzel (Author), 2000, Die Internationalen Marketingstrategien der Firma Iridium World Communication, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2447
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