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Erstellung eines Internet Portals für behinderte Menschen im Landkreis Göppingen

Title: Erstellung eines Internet Portals für behinderte Menschen im Landkreis Göppingen

Diploma Thesis , 2004 , 137 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Andreas Riechmann (Author)

Computer Science - Internet, New Technologies
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Durch das Medium World Wide Web (WWW) 1 sind neue Möglichkeiten in der Informationsbeschaffung entstanden. Informationen werden im World Wide Web, häufig über Internet Präsenzen oder Homepages zur Verfügung gestellt. Bei der Gestaltung der Homepages wird oft nicht beachtet, dass Menschen mit einer Sinnesbehinderung, wie Blinde, Sehbehinderte, Gehörlosen aber auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen wie Nerven-, Gelenk oder Muskelerkrankungen bei unrichtiger Programmierung die Seiten der Internet Präsenzen schlecht navigieren und im schlimmsten Fall gar nicht lesen können. In der Bundesrepublik Deutschland leben bei einer Gesamtbevölkerungszahl von 82,2 Millionen Menschen ungefähr 6,7 Millionen Menschen mit einer echten Behinderung, deren Grad der Einschränkung mehr als 50% beträgt. 2 Nach einer Studie der GfK 3 hatten im Jahr 2001 rund 46% der Gesamtbevölkerung einen Internet Anschluss. Bei gleicher Penetrationsrate würde dies rund 3 Millionen Menschen entsprechen, die mit einer echten Behinderung das Internet gebrauchen.

Dabei können dem den Menschen Hindernisse im World Wide Web erfahren. Hindernisse ergeben sich vor allem, wenn der Benutzer durch die Sinnesorgane eingeschränkt ist und schlecht oder gar nicht sehen kann. Hindernisse ergeben sich aber auch, wenn der Internet Nutzer in seiner Bewegung eingeschränkt ist und dabei die Maus schlecht oder gar nicht bewegen kann. Ebenfalls widerfahren den Menschen, die schlecht oder gar nicht hören Hindernisse bei der Hinterlegung mit akustischen Signalen. Diese Hindernisse gilt es zu beseitigen und eine so genannte „Barrierefreiheit“ 4 zu schaffen. Barrierefreiheit bedeutet, dass der Internet Benutzer uneingeschränkt von der Behinderung, die Homepage lesen und bedienen kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielsetzung und Auftrag

1.2 Vorgehensweise

2. Grundlegende Anforderungen zur Erstellung eines Portals

2.1 allgemeine Anforderungen an ein Internet Portal

2.1.1 Übersichtlich

2.1.2 Verständlich

2.1.3 Inhalte

2.1.4 Navigation

2.1.5 Suche

2.2 Anforderungen aus Sicht der Skalierbarkeit

2.2.1 Module

2.2.3 Sprache

2.3 Anforderungen an ein Portal aus Sicht der behinderten Menschen

2.3.1 Begriff der Behinderung

2.3.2 Behindertengleichstellungsgesetz

2.3.3 Barrierefreiheit

2.4 Anforderungen an den Homepagedienstanbieter

2.4.1 allgemeine Anforderungen

2.4.2 Technische Anforderungen

2.4.3 Rechtliche Anforderungen

2.5 Anforderungen durch den Seitenbetreiber

2.5.1 Content Management System

2.6 Anforderungen an ein Internet Portal für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Göppingen

3. Theoretischer Teil

3.1 Definition eines Projektes

3.2 Projektmanagement

3.3 allgemeine Phasenmodelle des Projektmanagements

3.3.1 das „Wasserfall Modell“

3.3.2 das „Spiral Modell“

3.3.3 das „V-Modell“

3.4 eigenes Phasenmodell

4. Gestaltung und Umsetzung anhand des eigenen Phasenmodells

4.1 Benutzeranforderung

4.1.1 Benutzer

4.1.2 Umfrage

4.1.3 Ergebnisse der Anforderungen an Benutzer

4.2 Webseitenanforderungen

4.2.1 Wahl des Providers

4.2.2 Ergebnisse der Anforderungen an die Webseite

4.3 Analyse

4.3.1 Ansatz

4.3.2 Betrachtung

4.3.3 Ergebnisse aus der Analyse

4.4 Design

4.4.1 Corporate Design

4.4.2 Design des Moduls: Adressen

4.4.3 Design des Moduls: Bildergalerie

4.4.4 Re-Design des Moduls: Forum

4.4.5 Design des Moduls: Freizeit

4.4.6 Design des Moduls: Gästebuch

4.4.7 RE-Design des Moduls: Hilfe

4.4.8 Design des Moduls: Impressum

4.4.9 Design des Moduls: Infocenter

4.4.10 Re-Design des Moduls: Kalender

4.4.11 Design des Moduls: Kontakt

4.4.12 Design des Moduls: Links

4.4.13 Design des Moduls: Rechtsprechung

4.4.14 Design des Moduls: behindertengerechter Stadtplan

4.4.15 Re-Design des Moduls: Suche

4.4.15 Design des Moduls: Portal

4.4.16 Design weiterer Module

4.4.17 Design des Content Management Systems

4.4.18 Ergebnisse aus dem Design

4.5 Programmierung

4.5.1 KCMS

4.5.2 Module

4.6 Austesten und Hinzufügen des Inhaltes

4.7 Einführung der Webseite und Wartung

4.7.1 EJMB Abschlussveranstaltung

4.7.2 Suchmaschinen

4.7.3 Presse

5. Kritik und Weiterentwicklung

5.1 Module

5.2 KCMS

6. Fazit und Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein barrierefreies Internetportal für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Göppingen zu konzipieren und umzusetzen, um deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern und die Informationsbeschaffung zu optimieren.

  • Anforderungen an barrierefreie Webseiten und Informationsbeschaffung für Menschen mit Behinderungen
  • Analyse und Auswahl eines geeigneten Content Management Systems zur Verwaltung der Portal-Inhalte
  • Anwendung eines modifizierten Wasserfallmodells auf den Entwicklungsprozess der Webseite
  • Design und technische Umsetzung der verschiedenen Modulkomponenten unter Einhaltung von Barrierefreiheitsstandards

Auszug aus dem Buch

2.3.3 Barrierefreiheit

Nach dem Behindertengleichstellungsgesetz ist die Gestaltung von Gebäuden dann barrierefrei, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemeinen üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind. Ähnlich verhält es sich bei der Barrierefreiheit im Internet. Ein Internet Portal ist dann barrierefrei, wenn es für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise und ohne fremde Hilfe zugänglich ist.

Die wesentlichen Kriterien für ein behinderungsgerechtes- oder so genanntes „barrierefreies Webdesign“ wurden in der Bundesrepublik Deutschland durch die Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik (BITV) nach dem Behindertengleichstellungsgesetz festgelegt. Die Verordnung trat am 24.07.2002 in Kraft, sie regelt neben dem sachlichen Geltungsbereich und den einzubeziehenden Gruppen, die anzuwendenden Standards und Fristen für die Umsetzung. Die Barrierefreie Informationstechnik Verordnung gilt für die Internetauftritte- und angebote der Behörden der Bundesverwaltung.

Durch den Behinderungsgleichstellungsgrundsatz hat der Bund den Ländern eine klare Linie vorgegeben. So sieht der Gesetzentwurf zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg vom 28.02.2003 behinderten Menschen einen Anspruch auf Barriere- und Kommunikationsfreiheit vor.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Erläutert die Relevanz des World Wide Web für Menschen mit Behinderungen und die Notwendigkeit barrierefreier Webseiten.

2. Grundlegende Anforderungen zur Erstellung eines Portals: Definiert Anforderungen an Internetportale, insbesondere unter Berücksichtigung von Barrierefreiheit, Skalierbarkeit und Nutzerbedürfnissen.

3. Theoretischer Teil: Behandelt theoretische Projektmanagement-Modelle und deren Eignung für die Webentwicklung.

4. Gestaltung und Umsetzung anhand des eigenen Phasenmodells: Dokumentiert den konkreten Entwicklungsprozess des Kreisbehindertenportals, von der Benutzerbefragung über das Design bis zur Programmierung.

5. Kritik und Weiterentwicklung: Reflektiert das Projektergebnis und gibt Empfehlungen zur zukünftigen Optimierung der Modulfunktionalitäten.

6. Fazit und Schlusswort: Zieht Bilanz über den Projektverlauf und diskutiert die Übertragbarkeit des Portalkonzepts auf andere Landkreise.

Schlüsselwörter

Barrierefreiheit, BITV, Content Management System, Internetportal, Behindertengleichstellungsgesetz, Webdesign, Projektmanagement, Landkreis Göppingen, Menschen mit Behinderungen, Barrierefreies Webdesign, Softwareentwicklung, PHP, MySQL, Informationsbeschaffung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und technischen Erstellung eines barrierefreien Internetportals, das speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen im Landkreis Göppingen zugeschnitten ist.

Welche Themenfelder sind zentral?

Zentral sind die Themenfelder Barrierefreiheit gemäß BITV, Projektmanagement in der Webentwicklung, nutzerzentriertes Webdesign sowie der Einsatz von Content Management Systemen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung einer barrierefreien Internetplattform, die Menschen mit Behinderungen uneingeschränkten Zugang zu Informationen und Austauschmöglichkeiten ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden theoretische Projektmanagementmodelle analysiert und für die praktische Umsetzung der Webseite in ein eigenes, modifiziertes Vorgehensmodell überführt, welches durch eine Nutzerumfrage gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Phasen Anforderungserhebung, Design, Analyse und Programmierung der einzelnen Portalmodule detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Barrierefreiheit, BITV, Content Management System, behindertengerechter Stadtplan und Webseitengestaltung.

Warum spielt das "Pfiffikus"-System eine Rolle?

Das "Pfiffikus"-System wurde als eine mögliche barrierefreie Softwarelösung evaluiert, schied jedoch aufgrund mangelnder Flexibilität und fehlender essenzieller Module für das spezifische Kreisportal aus.

Welche Bedeutung haben "Accesskeys"?

Accesskeys sind Tastenkombinationen, die es Besuchern ermöglichen, ohne Maus durch die Webseite zu navigieren, was insbesondere für motorisch eingeschränkte Nutzer entscheidend ist.

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Details

Title
Erstellung eines Internet Portals für behinderte Menschen im Landkreis Göppingen
College
Nürtingen University
Grade
1,0
Author
Andreas Riechmann (Author)
Publication Year
2004
Pages
137
Catalog Number
V25140
ISBN (eBook)
9783638278560
Language
German
Tags
Erstellung Internet Portals Menschen Landkreis Göppingen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Riechmann (Author), 2004, Erstellung eines Internet Portals für behinderte Menschen im Landkreis Göppingen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/25140
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