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Der Innovationsprozess in der Automobilindustrie am Beispiel aktueller Entwicklung

Titel: Der Innovationsprozess in der Automobilindustrie am Beispiel aktueller Entwicklung

Seminararbeit , 2013 , 23 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Tim Hampel (Autor:in)

VWL - Innovationsökonomik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Erfindung des Automobils durch Karl Benz im Jahr 1886 war ein Meilenstein der
unser Leben veränderte. Heutzutage ist das Auto fest in den Kernstrukturen unserer
Gesellschaft verankert und weitreichend in unserem alltäglichen Leben vernetzt. Es ist
ein Allzweckgerät das die verschiedensten Bereiche des Lebens miteinander verbindet
und über seine grundlegende Funktion des Transports, nicht selten als Prestigeobjekt
genutzt wird. Das Automobil ist aus Gesellschaftlicher Sicht nicht mehr weg zu denken
und ebenso ist es eine der tragenden Säulen der Wirtschaft in den Industrieländern.
Europa, Japan und die USA dominieren die Entwicklung und das Geschehen auf dem
Automobilmarkt von Personenkraftfahrzeugen weltweit. Deutschland ist dabei der
drittgrößte Produzent von Kraftfahrzeugen und nimmt damit eine hervorgehobene
Stellung ein. Im Jahr 2005 lag der Wertschöpfungsanteil der Automobilindustrie
gemessen an der gesamten Wertschöpfung Deutschlands bei 19 Prozent und der Anteil
der direkt in der Automobilindustrie Beschäftigten bei 13,2 Prozent. Betrachtet man die
vor- und nachgelagerten Sektoren steigt die Zahl der Beschäftigten nochmals, denn das
Automobil benötigt eine intakte Infrastruktur wie zum Beispiel Straßen, Tankstellen,
Mineralöl-Tanklager und Entschwefelungsanlagen für den Kraftstoff. Darüber hinaus
entfalten die Versicherungs- und Rechtschutzdienstleistungen der Automobilindustrie
positive Beschäftigungseffekte und tragen ihren Teil zur gesamten Wertschöpfung bei.
Die Branche zeichnet sich durch intensiven Wettbewerb der Akteure aus, wobei sich in
einem Punkt alle einig sind, Stagnation bedeutet in der Automobilindustrie Rückschritt.
Innovationen zählen zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren in der Branche und damit sind
hohe Ausgaben in Forschung und Entwicklung unabdingbar. Die Vergangenheit hat
gezeigt, dass Innovationen für Unternehmen von großer Bedeutung sind, wenn sie eine
starke Marktposition aufrechterhalten wollen oder ihren Marktanteil gar ausbauen.
Letztendlich sind sie das einzige Mittel um im globalen Wettbewerb dieser Branche zu
bestehen. Daher ist das Ziel dieser Arbeit die Identifikation und Bewertung zukünftiger
Entwicklungstrends in der Automobilindustrie, um der Frage nach zu gehen ob die
individuelle Mobilität auch in Zukunft gesichert werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Innovationsprozess und Innovationsarten in der Automobilindustrie

2.1 Grundlagen und Definition des Innovationsprozess

2.2 Innovationsarten in Bezug auf die Automobilindustrie

2.3 Innovationsfelder der Produktinnovation

3. Identifikation aktueller Entwicklungstrends der Automobilindustrie

3.1 Identifikation aktueller Megatrends

3.2 Probleme derzeitiger Antriebssysteme

4. Lösungsmöglichkeiten zur Sicherung der individuellen Mobilität

4.1 Hybridisierung

4.2 Elektrifizierung

4.3 Die Brennstoffzelle

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Identifikation und Bewertung zukünftiger Entwicklungstrends in der Automobilindustrie, um zu analysieren, ob die individuelle Mobilität auch langfristig gesichert werden kann.

  • Bedeutung von Innovationen im globalen Wettbewerb
  • Megatrends wie Urbanisierung und demographischer Wandel
  • Herausforderungen durch endliche fossile Brennstoffreserven
  • Analyse alternativer Antriebskonzepte (Hybrid, Elektro, Brennstoffzelle)
  • Stellenwert von Infrastruktur und politischer Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

3.2 Probleme derzeitiger Antriebssysteme

Wie bereits erwähnt besteht auch in Zukunft die primäre Aufgabe der Automobilindustrie darin, die individuelle Mobilität zu gewährleisten. Heutige Kraftfahrzeuge werden überwiegend von Verbrennungsmotoren wie dem Ottomotor oder dem Dieselmotor angetrieben. Diese Motoren gibt es in verschiedenen Ausprägungen und Varianten, doch im Kern basieren sie auf einem Funktionsprinzip, der Verbrennung von Kraftsoff. Da es sich beim Kraftstoff um den fossilen Brennstoff Erdöl handelt, ergibt sich daraus eine Vielzahl von Problemfeldern.

Die Erdölreserven sind begrenzt, doch gleichzeitig steigt der weltweite Ölbedarf jährlich an. Im Jahr 1999 hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe Schätzungen von unterschiedlichen Institutionen über die noch vorhandenen Erdölreserven zusammengestellt. Daraus ging eine Bandbreite von 118 Milliarden Tonnen die das United States Geological Survey prognostiziert bis zu 151 Milliarden Tonnen, die die BGR selbst prognostiziert hervor. Zwar gibt es noch unkonventionelle Ölreserven wie Teersand, Ölschiefer oder Ölreserven in Tiefengewässern und der Polarregion, die Förderkosten und die Umweltbelastung wären jedoch unvertretbar. Bei einer gleichbleibenden Fördermenge von 3,3 Milliarden Tonnen wie im Jahr 1995 wären die Ölreserven nach der Schätzung des USGS im Jahr 2030 aufgebraucht. Im Jahr 2011 betrug der weltweite Ölverbrauch jedoch bereits über vier Milliarden Tonnen und damit wurde in diesem Jahr mehr Öl verbraucht als gefördert. Auf die Frage wann das globale Ölfördermaximum erreicht ist, kann derzeit niemand eine genaue Antwort geben, da bereits in der Vergangenheit bestimmte Zeitpunkte sich nicht bewahrheitet haben. Eine Antwort auf diese Frage wäre jedoch eminent wichtig, da nicht die Förderung des „letzten Tropfens“ Öl der entscheidende Punkt ist, sondern das Erreichen des weltweiten Ölfördermaximum, welches eine jährlich sinkende Fördermenge nach sich zieht. Das Erreichen dieses Maximums würde einen radikalen Strukturwandel in allen Betroffenen Bereichen bewirken. Doch nicht nur der Rückgang der Erdölreserven als Kraftstoff ist ein Problem, auch die durch den Verkehr verursachte Kohlenstoffdioxid Belastung, welche zu dem Klimawandel in erheblichem Maße beiträgt, ist ein oft zitierter Kritikpunkt heutiger Verbrennungsmotoren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Bedeutung der Automobilindustrie für die Wirtschaft ein und definiert das Ziel, zukünftige Trends zur Sicherung individueller Mobilität zu bewerten.

2. Der Innovationsprozess und Innovationsarten in der Automobilindustrie: Es werden die theoretischen Grundlagen von Innovationen nach Schumpeter erläutert und deren spezifische Anwendung sowie Bedeutung in der Automobilbranche analysiert.

3. Identifikation aktueller Entwicklungstrends der Automobilindustrie: Dieses Kapitel identifiziert Megatrends wie Urbanisierung und demographischen Wandel und beleuchtet die ökologischen sowie ressourcenbedingten Probleme herkömmlicher Verbrennungsmotoren.

4. Lösungsmöglichkeiten zur Sicherung der individuellen Mobilität: Hier werden technische Lösungsansätze wie Hybridisierung, Elektrifizierung und die Brennstoffzellentechnologie auf ihre Potenziale und Herausforderungen hin untersucht.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Einschätzung über die Notwendigkeit von Kooperationen zur Standardsetzung und der Prognose, dass trotz technologischer Unsicherheiten die individuelle Mobilität durch zukünftige Innovationen gesichert bleiben wird.

Schlüsselwörter

Automobilindustrie, Innovationsprozess, Megatrends, Antriebssysteme, Verbrennungsmotor, Hybridisierung, Elektrifizierung, Brennstoffzelle, individuelle Mobilität, fossile Brennstoffe, CO2-Emissionen, Innovationsmanagement, Mobilitätswende, Produktinnovation, Zukunftsforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Innovationsprozess in der Automobilindustrie und bewertet, wie durch aktuelle Entwicklungstrends die individuelle Mobilität in Zukunft sichergestellt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Innovationsökonomik, die technologische Entwicklung von Antriebssträngen und die Reaktion der Industrie auf ökologische und gesellschaftliche Megatrends.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es, zukünftige Entwicklungstrends zu identifizieren und zu bewerten, um der Frage nachzugehen, ob und wie die individuelle Mobilität auch langfristig gesichert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung aktueller Studien sowie Branchenberichte, um den Innovationsprozess und technologische Pfade wissenschaftlich einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Innovationsbegriff, identifiziert Megatrends wie Urbanisierung und Ressourcenknappheit und bewertet alternative Antriebstechnologien wie Hybrid-, Elektro- und Brennstoffzellenantriebe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Automobilindustrie, Innovationsprozess, Antriebssysteme, Nachhaltigkeit und Mobilitätssicherung charakterisiert.

Warum spielt die Kooperation zwischen Herstellern eine so große Rolle für alternative Antriebe?

Da hohe Entwicklungskosten und Unsicherheiten bezüglich des zukünftigen Standards bestehen, nutzen Hersteller Kooperationen, um Investitionsrisiken zu teilen und technologische Pfade offen zu halten.

Welche Rolle spielt die Infrastruktur bei der Markteinführung von Elektrofahrzeugen?

Die Infrastruktur, insbesondere ein flächendeckendes Netz an Ladestationen oder Wasserstofftankstellen, gilt als derzeit größtes Hindernis für eine breite Diffusion alternativer Antriebstechnologien.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Innovationsprozess in der Automobilindustrie am Beispiel aktueller Entwicklung
Hochschule
Universität Hohenheim  (Lehrstuhl für Innovationsökonomik)
Note
1,7
Autor
Tim Hampel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
23
Katalognummer
V263004
ISBN (eBook)
9783656518532
ISBN (Buch)
9783656517771
Sprache
Deutsch
Schlagworte
innovationsprozess automobilindustrie beispiel entwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tim Hampel (Autor:in), 2013, Der Innovationsprozess in der Automobilindustrie am Beispiel aktueller Entwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263004
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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