Das Kundenbeziehungsmanagement ist ein strategischer und damit kritischer Erfolgsfaktor.
Gelingt es einem Unternehmen nicht, nach erfolgreicher Kundengewinnung eine Kundenbeziehung herzustellen, kann dieses die wirtschaftlichen Möglichkeiten nicht so stark ausschöpfen.
Der Intensivierung der Unternehmens-Kunden-Beziehung kommt deshalb eine immer größere Bedeutung zu. Deshalb ist es für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen nötig, dass diese Maßnahmen ergreifen, um die Bindung zu ihren Kunden zu stärken. Auch für Betreiber von Kinokomplexen gewinnt die Kundenbindung eine immer größere Bedeutung. Grund hierfür sind die fast unbegrenzte Mobilität der Konsument, das wachsende Angebot von Wettbewerbern und die dadurch steigende Heterogenität der Kundenerwartungen.
Im Rahmen der Arbeit wird die Wichtigkeit von Kundenbindungsmaßnahmen für Kinokomplexe herausgestellt und aufgezeigt, welche Auswirkungen eine konsequente Segmentierung der Kunden auf die Maßnahmen zur Kundenbindung hat. Im Anschluss wird auf die zukünftigen Möglichkeiten zur Kundenbindung im Einzelnen eingegangen.
Aufgrund des begrenzten Umfanges, erhebt die Arbeit keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Kundenbindung am Beispiel von Kinokomplexen
2.1 Relevanz der Kundenbindung für einen Kinokomplex
2.2 Kundenbindungsmaßnahmen eines Kinokomplexes am Beispiel des CINECITTA´s in Nürnberg
3 Zukünftige Entwicklung der Kundenbindungsmaßnahmen durch Kinokomplexe
3.1 Intensivierung der Kundensegmentierung
3.2 Segmentierung nach Kundenerfolgspotenzial
3.3 Zukünftige Möglichkeiten der Kundenbindung und deren instrumentelle Umsetzung
4 Fazit
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die strategische Relevanz und Ausgestaltung von Kundenbindungsmaßnahmen in der Kinobranche. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kinokomplexe durch eine gezielte Segmentierung und differenzierte Strategien ihre Kunden nachhaltig binden und dem zunehmenden Wettbewerbsdruck entgegenwirken können.
- Bedeutung des Kundenbeziehungsmanagements für Kinobetreiber
- Analyse von Kundenbindungsmaßnahmen am Beispiel des CINECITTA's in Nürnberg
- Herausforderungen durch Variety-Seeking-Motive und Wettbewerbsangebote
- Strategien zur Intensivierung der Kundensegmentierung
- Zukünftige instrumentelle Umsetzungen zur Erhöhung der Kundenbindung
Auszug aus dem Buch
2.1 Relevanz der Kundenbindung für einen Kinokomplex
Um die Relevanz von Kundenbindungsmaßnahmen durch einen Kinokomplex zu veranschaulichen dient die Abbildung 1, die aufzeigt, welche Faktoren auf die Kundenentscheidung einwirken und wie sich Maßnahmen des Unternehmens auf den Kunden auswirken.
Im nachfolgenden wird auf die Faktoren Heterogenität der Kundenerwartung, Variety-Seeking-Motive, Alternativenzahl, Leistungsbedürfnis des Kunden, Wechselbarrieren und Ausgestaltung des Kundeninformationssystems eingegangen. Alle diese Faktoren haben Einfluss auf die Kundenzufriedenheit und damit auch auf die Kundenbindung und letztendlich damit auch auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Unter Heterogenität der Kundenerwartung wird verstanden, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Ansprüche an die Leistung eines Leistungsanbieters stellen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die strategische Bedeutung des Kundenbeziehungsmanagements und die Notwendigkeit von Kundenbindungsmaßnahmen aufgrund steigenden Wettbewerbsdrucks in der Kinobranche.
2 Kundenbindung am Beispiel von Kinokomplexen: Dieses Kapitel erläutert die Einflussfaktoren auf die Kundenbindung und analysiert konkrete Maßnahmen am Beispiel des CINECITTA´s in Nürnberg.
3 Zukünftige Entwicklung der Kundenbindungsmaßnahmen durch Kinokomplexe: Hier werden Strategien zur Segmentierung und künftige Ansätze zur Bindung von Kinokunden unter Berücksichtigung moderner Medienangebote diskutiert.
4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Kinobetreiber durch die Nutzung moderner Kommunikations- und Informationstechnik Chancen zur gezielten Kundenbindung ergreifen müssen, um dauerhaft wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben.
Schlüsselwörter
Kundenbindung, Kundenbeziehungsmanagement, Kinobranche, CINECITTA, Kinokomplex, Kundensegmentierung, Kundenzufriedenheit, Dienstleistungsmarketing, Variety-Seeking-Verhalten, Customer-Lifetime-Value, Wettbewerbsanalyse, Marktbearbeitung, Leistungsindividualisierung, Kundenwert, Wechselbarrieren
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit dem Management von Kundenbeziehungen in der Kinobranche und analysiert, wie Kinobetreiber Kunden langfristig an ihr Haus binden können.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Arbeit thematisiert Kundenbindungsmaßnahmen, die Bedeutung von Kundenerwartungen, die Segmentierung von Zielgruppen sowie die Auswirkungen neuer Medienangebote auf den Kinobesuch.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Wichtigkeit von Kundenbindungsstrategien für Kinokomplexe aufzuzeigen und Lösungsansätze für eine gezielte Marktbearbeitung darzulegen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie eine empirische Umfrage, deren Ergebnisse im Anhang statistisch aufbereitet sind.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Einflussfaktoren auf die Kundenbindung, untersucht beispielhaft das CINECITTA in Nürnberg und erörtert zukünftige Potenziale der Segmentierung und Instrumentalisierung.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Kundenbindung, Kundensegmentierung, Customer-Lifetime-Value, Kinobranche und Wettbewerbsvorteile durch Individualisierung.
Wie unterscheidet sich die Segmentierung nach Kundenerfolgspotenzial?
Hierbei erfolgt eine Einteilung in Investitionskunden, Erfolgreiche Kunden, Zufällige Kunden und Gesättigte Kunden, um je nach Kundenwert differenzierte Bindungsmaßnahmen einzuleiten.
Welche Rolle spielen elektronische Reservierungssysteme für die Bindung?
Sie ermöglichen es Kinobetreibern, Kundendaten zu erfassen und Filmvorlieben zu analysieren, was die Grundlage für personalisierte Angebote und eine gezielte Kundenansprache bildet.
Wie reagieren Kinobetreiber auf das Variety-Seeking-Verhalten?
Durch zusätzliche Gastronomieangebote und moderne Wiedergabetechniken versuchen Betreiber, die Verweildauer und die Attraktivität des physischen Kinobesuchs gegenüber Home-Entertainment-Angeboten zu steigern.
- Arbeit zitieren
- Jürgen Lang (Autor:in), 2013, Kundenbindung in der Kinobranche. Das CineCitta in Nürnberg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263508