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Die soziale Verantwortung eines Unternehmens

Titel: Die soziale Verantwortung eines Unternehmens

Facharbeit (Schule) , 2013 , 31 Seiten , Note: 15

Autor:in: Alexander Keck (Autor:in)

BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat weltweit eine Diskussion angestoßen, inwieweit es ein „Gut und Böse“ in der Wirtschaft gibt. Die Suche nach Werten und der Versuch, diese in die Geschäftsaktivitäten zu integrieren, scheint die Menschen in Deutschland und Europa zu beschäftigen. In kürzester Zeit hat sich die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen (neudeutsch Corporate Social Responsibility) zu einem der wichtigsten Themen in Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt.

Neben ökonomischen Werten, welche berechtigterweise noch immer im Mittelpunkt stehen, gewinnen soziale (z.B. Aus- und Weiterbildung, Innovationen, Schaffung neuer Arbeitsplätze) und ökologische Werte (z.B. der Versuch, energieeffizienter und ressourcenschonender zu wirtschaften) an Bedeutung. Gesellschaftlich verantwortliches Handeln ergibt sich schon aus dem Grundgesetz: Eigentum verpflichtet – und das nicht nur gegenüber den Shareholdern d.h. dem eingesetzten Kapital sondern auch gegenüber sozialen und ökologischen Belangen.
Die Unternehmen sehen sich einem wachsenden öffentlichen Druck ausgesetzt, gesellschaftlich verantwortlich zu Handeln, da die Konsumenten ihre Kaufentscheidungen immer stärker danach ausrichten.

Gerade vor dem Hintergrund der Schlecker-Pleite gewinnt der Satz von Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik, an Relevanz:

„Verantwortliches Handeln und wirtschaftlicher Erfolg
sind nicht voneinander zu trennen.“

Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen geht weit über altruistisches Handeln hinaus und kann aus ursächlich wirtschaftlichem Interesse heraus und rein extrinsisch motiviert sein.

In meiner Seminararbeit möchte ich aufzeigen, wie Unternehmen die gesellschaftliche Verantwortung in die Geschäftsaktivitäten integrieren können, dass der unternehmerische Erfolg mit der Schaffung eines Mehrwertes für die Gesellschaft einhergeht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die soziale Verantwortung eines Unternehmens

2.1 Begriffsbestimmung uns historische Entwicklung

2.2 Die Stakeholder

2.3 Die CSR als Charakteristikum der Sozialen Marktwirtschaft

2.4 Die Relevanz des Themas

2.5 Die Formen der CSR

2.6 Die Fragestellungen der CSR

2.7 Die Verantwortungspyramide nach Carroll

3 Beweggründe für die Implementierung des „CSR-Gedankens“

3.1 Die Reduzierung strategischer Risiken

3.2 Die Reduzierung längerfristiger Risiken

3.3 Die Reduzierung von Investitionsrisiken

3.4 Die Reduzierung von Prozessrisiken

3.5 Die Reduzierung von Reputationsrisiken

3.6 Die CSR als Bestandteil und Flankenschutz der Unternehmensstrategie

3.7 Erreichung eines Wettbewerbsvorteils

4 Kritik an der Corporate Social Responsibility

5 Implementierung der Corporate Social Responsibility

5.1 Beispielhafte Vorgehensweise bei der Implementierung der CSR

5.2 Die Organe der CSR-Implementierung

5.3 Beispiele erfolgter CSR-Implementierung

6 CSR Instrumente

6.1 CSR-Strategie

6.2 Richtlinien

6.3 CSR-Kommunikation

6.4 CSR-Programm/Nachhaltigkeitsprogramm

6.5 CSR-Kennzahlensystem

7 Die Corporate Social Responsibility bei Ritter Sport

7.1 Ritter Sport

7.2 Die CSR bei Ritter Sport

7.3 Interview mit Alfred T.Ritter

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht, wie Unternehmen Corporate Social Responsibility (CSR) in ihre Geschäftsaktivitäten integrieren können, um den unternehmerischen Erfolg mit der Schaffung eines gesellschaftlichen Mehrwerts zu verknüpfen. Dabei wird analysiert, ob und wie CSR als strategisches Instrument zur Risikominimierung und Erzielung von Wettbewerbsvorteilen dienen kann, anstatt nur als altruistisches Engagement verstanden zu werden.

  • Grundlagen und Definitionen der sozialen Verantwortung von Unternehmen
  • Beweggründe für die Implementierung strategischer CSR-Maßnahmen
  • Kritische Auseinandersetzung mit CSR und Greenwashing-Risiken
  • Methoden und Instrumente der CSR-Implementierung
  • Fallbeispiel: CSR-Strategien am Beispiel der Firma Ritter Sport

Auszug aus dem Buch

3. Beweggründe für die Implementierung des „CSR-Gedankens“

Bei der Corporate Social Responsibility ergibt sich zunächst ein Interessenkonflikt zwischen den Shareholdern und den restlichen Stakeholdern. Während die Interessen der sogenannten „Internen Interessengruppen“ (zu welchen Eigenkapitalgeber, Manager und Arbeitnehmer gehören) in der Regel einen hohen Stellenwert genießen, erscheinen die sich auf externe Anspruchsgruppen (u.a. Staat und Gesellschaft) beziehenden CSR-Aktivitäten dem Shareholder-Value-Prinzip folgend zunächst weniger relevant. Die CSR ist in der Betriebswirtschaftslehre und selbst in der Wirtschaftsethik demzufolge noch umstritten. Ein berühmter Gegner der CSR ist der klassische Liberale und Verfechter eines freien Marktes Milton Friedman.

In einem Streitgespräch mit dem Magazin „reason“ im Oktober 2005 erklärte er, dass soziales Engagement Sinn mache. Auch die Stakeholder eines Unternehmens zu befriedigen sei in seinem Sinne, so Friedman. Dies geschehe jedoch in einer Gesellschaft, die auf Privateigentum beruhe, automatisch, sobald der freie Markt verwirklicht würde. Mit der CSR verschreibe sich ein Unternehmen einer „guten Sache“ und einem „höheren Ziel“ anstatt die entscheidende und wichtigste Antriebskraft, den Eigennutz, anzustreben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema CSR ein, beleuchtet den wachsenden Druck auf Unternehmen durch die Gesellschaft und stellt das Ziel der Arbeit vor.

2 Die soziale Verantwortung eines Unternehmens: Dieses Kapitel definiert CSR, beleuchtet historische Entwicklungen sowie Stakeholder-Ansätze und führt das Modell der Verantwortungspyramide nach Carroll ein.

3 Beweggründe für die Implementierung des „CSR-Gedankens“: Hier werden die ökonomischen und strategischen Motive zur Einführung von CSR analysiert, insbesondere die Reduzierung von Risikoarten wie strategischen oder Reputationsrisiken.

4 Kritik an der Corporate Social Responsibility: Dieses Kapitel kritisiert die freiwillige Natur von CSR und beleuchtet das Risiko des „Greenwashings“ anhand von Unternehmensbeispielen.

5 Implementierung der Corporate Social Responsibility: Dieses Kapitel beschreibt beispielhafte Vorgehensweisen, die notwendigen Organe und die praktische Umsetzung in Unternehmen.

6 CSR Instrumente: Hier werden spezifische Werkzeuge zur Steuerung von CSR vorgestellt, wie Strategiepapiere, Richtlinien, Kommunikations- und Kennzahlensysteme.

7 Die Corporate Social Responsibility bei Ritter Sport: Dieses Kapitel analysiert die CSR-Aktivitäten und Unternehmensstrategie von Ritter Sport und enthält ein Interview mit dem Geschäftsführer.

Schlüsselwörter

Corporate Social Responsibility, CSR, Stakeholder, Shareholder, Nachhaltigkeit, Greenwashing, Strategie, Unternehmensverantwortung, Risikomanagement, Wettbewerbsvorteil, Ritter Sport, Wertemanagement, Unternehmensführung, Soziale Marktwirtschaft, Triple Bottom Line

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen (CSR) und untersucht, wie Unternehmen diese in ihre Geschäftsaktivitäten integrieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themen umfassen die Definition und Bedeutung von CSR, die strategischen Motive für Unternehmen, CSR zu implementieren, sowie die damit verbundenen Herausforderungen, Risiken und Instrumente.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unternehmerischer Erfolg durch eine strategische Implementierung von CSR mit der Schaffung eines Mehrwertes für die Gesellschaft einhergehen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung des Themas, eine Analyse von Modellen (z.B. nach Carroll) sowie eine Fallstudie zu Ritter Sport inklusive eines Interviews.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Beweggründen für CSR, der Kritik (insb. Greenwashing), der konkreten Implementierung durch CSR-Organe und dem Einsatz von Instrumenten wie Kennzahlensystemen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Corporate Social Responsibility, Stakeholder, Nachhaltigkeit, Greenwashing, strategisches Risikomanagement und Wettbewerbsvorteile.

Wie unterscheidet sich die altruistische von der strategischen CSR?

Altruistische CSR fokussiert sich auf freiwilliges soziales Engagement ohne direkten wirtschaftlichen Bezug, während die strategische CSR darauf abzielt, durch gesellschaftliches Engagement gleichzeitig Wettbewerbsvorteile und Gewinne zu generieren.

Wie steht die Firma Ritter Sport zum Thema CSR?

Ritter Sport setzt CSR als integralen Managementansatz ein, um langfristige Wertsteigerungen statt kurzfristiger Gewinnmaximierung zu erzielen, sieht sich jedoch auch kritischen Fragen gegenüber.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die soziale Verantwortung eines Unternehmens
Note
15
Autor
Alexander Keck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
31
Katalognummer
V263988
ISBN (eBook)
9783656532491
ISBN (Buch)
9783656536307
Sprache
Deutsch
Schlagworte
verantwortung unternehmens
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Keck (Autor:in), 2013, Die soziale Verantwortung eines Unternehmens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/263988
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Leseprobe aus  31  Seiten
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