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Die Umsatzsteuer: Entstehungsgeschichte, Bedeutung und Buchung

Titel: Die Umsatzsteuer: Entstehungsgeschichte, Bedeutung und Buchung

Fachbuch , 2013 , 19 Seiten

Autor:in: Dr. Bommhardt (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dem römischen Kaiser Vespasian (9 bis 79 u. Z.) gelang es während seiner zehnjährigen Herrschaft, das Reich politisch und finanziell zu stabilisieren, obwohl es vorher hochverschuldet war. So führte er u.a. eine Latrinensteuer ein. Als sich sein Sohn bei ihm darüber beschwerte, hielt ihm Vespasian eine Münze hin und
ließ ihn riechen. Sein Sohn musste zugeben „Non olet“ („Es stinkt nicht!“), woraus die Redewendung „Geld stinkt nicht“ entstand.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Die Staatseinnahmen

1.1 Die Notwendigkeit von Staatseinnahmen

1.2 Die Arten von Staatseinnahmen

2 Die Umsatzsteuer

2.1 Die Bruttoumsatzsteuer

2.2 Die Mehrwertsteuer

3 Die Steuersätze für die Mehrwertsteuer

4 Das Buchen der Umsatzsteuer

4.1 Das Besteuern des Mehrwertes

4.2 Der Vorsteuerabzug

4.3 Das Buchen der Umsatzsteuer

4.4 Das Buchen der Umsatzsteuer-Zahllast

5 Die notwendigen Angaben auf einer Rechnung

6 Statt eines Nachwortes

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit vermittelt ein grundlegendes Verständnis über die Umsatzsteuer als bedeutende Einnahmequelle des deutschen Staates sowie deren praktische Anwendung und buchhalterische Erfassung in Unternehmen.

  • Historische Entwicklung und Einordnung der Umsatzsteuer
  • Systematik der Mehrwertsteuer und der Vorsteuerabzug
  • Differenzierung der Steuersätze in der sozialen Marktwirtschaft
  • Buchungstechnische Behandlung der Umsatzsteuer und Zahllast
  • Gesetzliche Anforderungen an eine ordnungsgemäße Rechnungsstellung

Auszug aus dem Buch

2.2 Die Mehrwertsteuer

Das Erheben der Umsatzsteuer nach diesem Allphasen-Brutto-Prinzip wirkte wettbewerbsverzerrend. Waren, die auf dem Weg zum Endverbraucher mehrere Unternehmen (da mehrere Produktionsstufen) durchliefen, waren wesentlich höheren Steuerbelastungen unterworfen als Waren, die weniger oder nur ein Unternehmen durchlaufen. Für Unternehmen mit nachgelagerten Produktionsstufen wurde ein Anreiz zum Zusammenschluss geschaffen, um Umsatzsteuer zu sparen.

Dieser wettbewerbspolitisch problematische Anreiz wurde mit dem Umsatzsteuergesetz von 1967 beseitigt.

Seit 1.1.1968 wird in Deutschland die Nettoumsatzsteuer erhoben. Seitdem wird der Ausdruck „Umsatzsteuer“ gleichbedeutend mit Mehrwertsteuer verwendet.

Die Mehrwertsteuer sorgt dafür, dass alle Waren und Dienstleistungen mit der gleichen prozentualen Steuerbelastung beim Endabnehmer ankommen. Im Gegensatz zur Bruttoumsatzsteuer ist die Mehrwertsteuer wettbewerbsneutral.

Dies wird durch den so genannten Vorsteuerabzug erreicht. Der Verkäufer einer Ware stellt den Kunden die auf den Warenwert entfallende Umsatzsteuer in Rechnung. Diese Umsatzsteuer führt er aber nicht vollständig an das Finanzamt ab, sondern verrechnet sie mit der durch seine Zahlungen an die Lieferanten bereits abgegoltenen Umsatzsteuer (der Vorsteuer).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Staatseinnahmen: Dieses Kapitel erläutert die Notwendigkeit staatlicher Aufgabenfinanzierung und stellt die verschiedenen Arten öffentlicher Einnahmen dar.

2 Die Umsatzsteuer: Hier wird die historische Bruttoumsatzsteuer dem modernen Mehrwertsteuersystem gegenübergestellt und die Wirkungsweise der Nettoumsatzsteuer erklärt.

3 Die Steuersätze für die Mehrwertsteuer: Das Kapitel differenziert zwischen dem Nullsatz, dem ermäßigten Steuersatz sowie dem Normalsteuersatz und erläutert die Hintergründe dieser Staffelung.

4 Das Buchen der Umsatzsteuer: Dieses Kapitel führt in die buchhalterische Behandlung von Vorsteuer, Zahllast und Umsatzsteuer ein und verdeutlicht die Wertschöpfungsbesteuerung.

5 Die notwendigen Angaben auf einer Rechnung: Hier werden die gesetzlichen Pflichtangaben gemäß Umsatzsteuergesetz für eine buchhaltungssichere Rechnungsstellung detailliert dargelegt.

6 Statt eines Nachwortes: Ein humoristischer und praxisorientierter Rückblick auf die Komplexität der Mehrwertsteuerregelung am Beispiel eines Fischbrötchenkaufs.

Schlüsselwörter

Umsatzsteuer, Mehrwertsteuer, Vorsteuer, Zahllast, Staatseinnahmen, Nettoumsatzsteuer, Vorsteuerabzug, Steuersatz, Rechnung, Wertschöpfung, Steuerzahler, Steuerträger, Vorsteuerüberschuss, Umsatzsteuergesetz, Fiskus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen fundierten Überblick über das System der Umsatzsteuer in Deutschland, von den theoretischen Grundlagen der Besteuerung bis zur praktischen Anwendung im Rechnungswesen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Umsatzbesteuerung, den geltenden Steuersätzen, dem Vorsteuerabzug sowie den rechtlichen Anforderungen an Rechnungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser die Wirkungsweise der Mehrwertsteuer als wettbewerbsneutrale Steuer und deren korrekte buchhalterische Handhabung verständlich näherzubringen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um ein Lehrmaterial, das durch eine Kombination aus historischem Abriss, ökonomischer Analyse und praxisbezogenen Fallbeispielen und Buchungsbeispielen strukturiert ist.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Mehrwertsteuer-Systematik, die Erläuterung der verschiedenen Steuersatz-Kategorien (0%, 7%, 19%) und die Buchungsschritte für Unternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Umsatzsteuer, Vorsteuerabzug, Zahllast, Mehrwertsteuer, Nettoprinzip und die gesetzlichen Anforderungen an Rechnungsstellungen.

Wie unterscheidet sich die Bruttoumsatzsteuer von der Mehrwertsteuer?

Die Bruttoumsatzsteuer führte bei mehrstufigen Produktionsprozessen zu einer kumulativen Steuerbelastung, während die Mehrwertsteuer durch den Vorsteuerabzug nur die jeweilige Wertschöpfung jeder Stufe besteuert.

Warum wird die Umsatzsteuer als durchlaufender Posten bezeichnet?

Unternehmen fungieren lediglich als Inkassostelle für das Finanzamt; die vereinnahmte Umsatzsteuer wird durch den Vorsteuerabzug saldiert und die Differenz (Zahllast) abgeführt, wodurch sie wirtschaftlich nicht das Unternehmen belastet.

Welche steuerlichen Besonderheiten gelten für die Gastronomie?

Für Speisen zum Verzehr vor Ort gilt der volle Steuersatz, während für Außer-Haus-Verkäufe oft der ermäßigte Steuersatz anwendbar ist, was durch zusätzliche Dienstleistungen des Gastronomen begründet wird.

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Details

Titel
Die Umsatzsteuer: Entstehungsgeschichte, Bedeutung und Buchung
Autor
Dr. Bommhardt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
19
Katalognummer
V264420
ISBN (eBook)
9783656539209
ISBN (Buch)
9783656543459
Sprache
Deutsch
Schlagworte
umsatzsteuer entstehungsgeschichte bedeutung buchung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. Bommhardt (Autor:in), 2013, Die Umsatzsteuer: Entstehungsgeschichte, Bedeutung und Buchung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264420
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Leseprobe aus  19  Seiten
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