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Es war einmal... Grausamkeit und Gewalt in Märchen

Título: Es war einmal... Grausamkeit und Gewalt in Märchen

Libro Especializado , 2013 , 247 Páginas

Autor:in: Kerstin Prinz (Autor), Ina Böttcher (Autor), Jeannine Richter (Autor), Paolo Parisi (Autor), Claudio Seipel (Autor)

Pedagogía - Enseñanza de la lectura
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Und wenn sie nicht gestorben sind… dann haben sie nochmal Glück gehabt! Im Kampf des Guten gegen das Böse gehen Märchenfiguren über Leichen. Es wird gefoltert, gemordet, verbrannt und zerstückelt. Da wird eine kannibalistische Hexe am Ende in den brennenden Backofen geschubst, eine böse Königin muss in rotglühenden Pantoffeln tanzen und ein faules Mädchen wird zur Strafe in siedendes Pech getaucht. Märchen sind voll von ausführlichen Gewaltdarstellungen.

Wie grausam sind Märchen wirklich? Welche Folgen haben diese Gewaltdarstellungen auf die kindliche Entwicklung? In diesem Buch finden Sie Antworten auf diese Fragen.

Aus dem Inhalt:
Ursprüngliche Funktion des Märchens
Rechtsgeschichte und kulturhistorische Relativität von Grausamkeit
Grausame Sachverhalte, subtile und kontextabhängige Grausamkeiten
Grausamkeit in exemplarischen Märchen und ihr Wandel
Das kindliche Verständnis von Grausamkeiten in Märchen

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Kerstin Prinz: Grausamkeit im Märchen

Einleitung

Hauptteil

Schluss

Jeannine Richter: Grausamkeit in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm – Der Tanz in den rotglühenden Schuhen

Einleitung

Die Sammlung der Brüder Grimm

Das Volksmärchen

Die Grausamkeit in den Märchen der Brüder Grimm

Grausamkeit in exemplarischen Märchen und ihr Wandel

Fazit

Paolo Parisi: Kannibalismus in Märchen und Sagen

Einführung

Kategorien von Kannibalismus

Kannibalismus in Märchen und Sagen

Kannibalismus als Metapher in der Vorstellungswelt der Märchen und Sagen

Schluss

Ina Böttcher: Grausamkeiten im Märchen – Welche Wirkung haben sie auf Kinder? Eine Analyse des deutschen Volksmärchens Hänsel und Gretel

Einleitung

Theoretischer Hintergrund

Grausamkeiten im Volksmärchen

Untersuchung

Auswertung

Fazit

Claudio Seipel: Grausamkeiten in Märchen. Wie gehen Kinder damit um? – Eine Fallstudie

Einführung

Theoretischer Hintergrund

Methodendiskussion

Untersuchung

Untersuchungsablauf

Datendokumentation

Zusammenfassung der Kinderbefragung

Auswertung

Untersuchungsergebnis

Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Grausamkeit in klassischen Märchen, insbesondere in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Dabei stehen die kulturhistorische Herleitung, die ästhetische Funktion im erzählerischen Kontext und die psychologische Wirkung auf kindliche Rezipienten im Fokus, wobei sowohl theoretische Analysen als auch empirische Fallstudien zur kindlichen Wahrnehmung herangezogen werden.

  • Kulturhistorische und rechtshistorische Hintergründe grausamer Motive
  • Die Funktion von Gewalt als episches Spannungselement
  • Kannibalismus als Motiv und Metapher in Märchen und Sagen
  • Empirische Untersuchung zur kindlichen Reaktion auf Märchengrausamkeiten
  • Die Bedeutung des Happy Ends für die psychische Stabilität von Kindern

Auszug aus dem Buch

Die dargestellte Grausamkeit

„Da rief sie einen Jäger, und sprach ,bring das Kind hinaus in den Wald, ich wills nicht mehr vor meinen Augen sehen. Dort sollst dus töten, und mir Lunge und Leber zum Wahrzeichen mitbringen.’“ (Sneewittchen, KHM 53)

Nach MALLET gehört das Märchen vom Sneewittchen zu den schlimmsten Mord- und Totschlaggeschichten der GRIMMschen Märchen. Auf keine andere Heldin würden so viele Mordanschläge ausgeübt. Die ihm zugedachten Todesarten gingen von Erdolchen über Erwürgen bis zum Vergiften: „[…] aber die Alte schnürte geschwind, und schnürte so fest, dass dem Sneewittchen der Atem verging, und es für tot hinfiel.“

„[…] aber kaum hatte sie den Kamm in die Haare gesteckt, als das Gift darin wirkte, und das Mädchen ohne Besinnung niederfiel.“ „Kaum aber hatte es einen Bissen davon im Mund, so fiel es tot zur Erde nieder.“

Folgende Züge des Sneewittchen-Märchens der GRIMMschen Fassung sind hinsichtlich ihrer Varianten interessant: Der Auftrag des Jägers, Sneewittchen im Wald zu erstechen, die Anschläge der eifersüchtigen Stiefmutter mittels Schnürriemen, Kamm und Apfel sowie die Vereitlung der ersten beiden Anschläge durch die Zwerge, welche Sneewittchen aus Ehrfurcht vor ihrer Schönheit bei sich aufnahmen.

Zusammenfassung der Kapitel

Kerstin Prinz: Grausamkeit im Märchen: Untersucht die Vielseitigkeit grausamer Motive und problematisiert methodische Ansätze der Märchenforschung, um Grausamkeit als Phänomen der Gattung zu begreifen.

Jeannine Richter: Grausamkeit in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm – Der Tanz in den rotglühenden Schuhen: Analysiert die Entwicklung der Grimmschen Sammlung und hinterfragt die Funktion sowie den Wandel grausamer Motive in verschiedenen Märchenfassungen.

Paolo Parisi: Kannibalismus in Märchen und Sagen: Beleuchtet Kannibalismus als anthropologisches und literarisches Motiv, unterteilt in Ausnahmesituationen und institutionalisierte Kulturformen.

Ina Böttcher: Grausamkeiten im Märchen – Welche Wirkung haben sie auf Kinder? Eine Analyse des deutschen Volksmärchens Hänsel und Gretel: Eine praxisorientierte Untersuchung, die mittels einer Fallstudie die kindliche Wahrnehmung und Verarbeitung grausamer Elemente in Hänsel und Gretel analysiert.

Claudio Seipel: Grausamkeiten in Märchen. Wie gehen Kinder damit um? – Eine Fallstudie: Vertieft das Thema durch eine methodische Fallstudie, die durch Videoanalysen und Befragungen von Kindern die kindliche Einstellung zu Märchen und deren Gewaltaspekten erforscht.

Schlüsselwörter

Märchenforschung, Grausamkeit, Gebrüder Grimm, Volksmärchen, Kindheit, Gewalt, Kannibalismus, Sozialisation, Psychologie, Literaturwissenschaft, Strafen, Fallstudie, Rezeption, Hänsel und Gretel, Märchenanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Publikation grundsätzlich?

Die Publikation widmet sich der vielschichtigen Thematik von Gewalt und Grausamkeit in klassischen Märchen und untersucht deren Ursprung, Funktion und Wirkung auf Kinder.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die kulturhistorische Einordnung von Straf- und Gewaltmotiven, die psychoanalytische Deutung des Märchens und die empirische Untersuchung kindlicher Reaktionen auf diese Inhalte.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie Grausamkeit im Märchen auftritt, wie sie interpretiert werden kann und ob die dargestellten Gewaltszenen schädigende Wirkungen auf die kindliche Entwicklung haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt neben literaturwissenschaftlichen und kulturhistorischen Analysen vor allem qualitative Methoden wie Fallstudien, Videoanalysen und qualitative Befragungen von Kindern und Erziehenden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Märchen wie Sneewittchen, Rotkäppchen oder Hänsel und Gretel hinsichtlich ihrer Grausamkeitsmotive und verknüpft diese mit der theoretischen Debatte um die pädagogische Vertretbarkeit von Märchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Märchenforschung, Grausamkeit, Sozialisation, kindliche Entwicklung, Gewaltprävention und psychologische Märchenanalyse charakterisieren.

Warum ist das "Happy End" in der Interpretation der Kinder so wichtig?

Die Untersuchungen zeigen, dass das Happy End für Kinder essenziell ist, um die erlebte Angst vor dem Bösen zu neutralisieren und ein Gefühl von Gerechtigkeit und Sicherheit wiederherzustellen.

Wie unterscheidet sich die kindliche Wahrnehmung von Grausamkeit von der Erwachsener?

Kinder bewerten Grausamkeit weniger nach der anatomischen Darstellung, sondern vorwiegend nach moralischen Kategorien wie Gerechtigkeit; für sie ist eine Strafe gerechtfertigt, wenn sie das Böse trifft.

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Detalles

Título
Es war einmal... Grausamkeit und Gewalt in Märchen
Autores
Kerstin Prinz (Autor), Ina Böttcher (Autor), Jeannine Richter (Autor), Paolo Parisi (Autor), Claudio Seipel (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
247
No. de catálogo
V264437
ISBN (Ebook)
9783656556183
ISBN (Libro)
9783956871115
Idioma
Alemán
Etiqueta
grausamkeit gewalt märchen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Kerstin Prinz (Autor), Ina Böttcher (Autor), Jeannine Richter (Autor), Paolo Parisi (Autor), Claudio Seipel (Autor), 2013, Es war einmal... Grausamkeit und Gewalt in Märchen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264437
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