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Wege in den Adelsstand

Sozialer Aufstieg im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit

Titre: Wege in den Adelsstand

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2012 , 19 Pages , Note: 2

Autor:in: Bakk. Komm. BA Josef Schopf (Auteur)

Histoire de l'Europe - Moyen Âge, Temps modernes
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Résumé Extrait Résumé des informations

Es ist nicht besonders schwierig, einen Bauer, einen Bettler oder eine Prostituierte zu definieren. Auch jeder weiß, worum es sich bei einem Bäcker oder einem Fleischer handelt. Wird aber beispielsweise jemand in den Quellen des Ancien Régime als „bourgeois“ bezeichnet, ist diese Beschreibung nicht mehr so eindeutig. Je höher wir in der sozialen Hierarchie gehen, umso kniffliger wird es, sich dem sozialen Status einer Person sicher zu sein. Wenn der Historiker die Trennungslinie zwischen jenen, die arbeiteten und jenen, die nicht zu arbeiten brauchten, überschreitet, dann betritt er ein Gebiet, in dem nur auf ganz wenige Wegweiser Verlass ist.

Trotzdem sollen sich die nachfolgenden Seiten genau dieser Trennungslinie widmen und damit versuchen, der sozialen Mobilität im späten Mittelalter und der Frühen Neuzeit im Allgemeinen und dem Aufstieg von Nicht-Adel in den Adel im Speziellen auf den Grund zu gehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bedeutung des Adelsstandes und seiner Behauptung

3. Standeserhöhung von Adligen

4. Nobilitierung

5. Beispiele, Zahlen, Fakten

6. Nobilitierung in der Kritik

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis

Wege in den Adelsstand

Sozialer Aufstieg im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit

„Der Adel ist die Antwort auf die Notwendigkeit, die guten Diener des Souveräns in ihrer Person und in der Person ihrer Nachkommen zu belohnen. Der Vorrang des Adels ist also eine gerechte und vernünftige Sache. Er erhält in der Gesellschaft die notwendige Unterscheidung der Ränge aufrecht und fördert den Wettstreit, der jeden dazu treibt, auf die Nobilitierung seines Geschlechts zu hoffen.” [1]

Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter Nobilitierung?

Nobilitierung bezeichnet den rechtmäßigen Aufstieg einer nicht-adeligen Person oder Familie in den Adelsstand, oft als Belohnung für Verdienste um den Souverän.

Wie funktionierte soziale Mobilität im Spätmittelalter?

Trotz starrer Ständegrenzen gab es Wege des Aufstiegs, etwa durch wirtschaftlichen Erfolg, militärische Leistungen oder den Dienst in der Verwaltung.

Was bedeutete der Begriff „bourgeois“ im Ancien Régime?

Die Bezeichnung war nicht immer eindeutig und beschrieb oft Personen an der Trennlinie zwischen Arbeitenden und jenen, die von ihrem Vermögen leben konnten.

Warum wurde Nobilitierung kritisiert?

Kritik kam oft vom alten Adel, der eine Entwertung des Standes durch „Neureiche“ befürchtete, oder von Reformern, die das Privilegiensystem ablehnten.

Welche Rolle spielte der Dienst für den Souverän beim Aufstieg?

Gute Dienste für den Herrscher waren einer der sichersten Wege, um eine Standeserhöhung für sich und seine Nachkommen zu erreichen.

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Résumé des informations

Titre
Wege in den Adelsstand
Sous-titre
Sozialer Aufstieg im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit
Université
University of Salzburg  (Fachbereich Geschichte)
Note
2
Auteur
Bakk. Komm. BA Josef Schopf (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
19
N° de catalogue
V264526
ISBN (ebook)
9783656539315
ISBN (Livre)
9783656542995
Langue
allemand
mots-clé
wege adelsstand sozialer aufstieg spätmittelalter frühen neuzeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Bakk. Komm. BA Josef Schopf (Auteur), 2012, Wege in den Adelsstand, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264526
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Extrait de  19  pages
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