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William Shakespeares dramatisches Werk

Analyse der wichtigsten Werke

Titel: William Shakespeares dramatisches Werk

Fachbuch , 2013 , 193 Seiten

Autor:in: Ch. Schwab (Autor:in), C. Seeger (Autor:in), S. Kara (Autor:in), R. Käcks (Autor:in), M. Bulgrin (Autor:in), U. Wronski (Autor:in), H. Tekin (Autor:in), E.-Ch. Glaser (Autor:in), P. Witzel (Autor:in)

Didaktik für das Fach Englisch - Literatur, Werke
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William Shakespeare ist DER wichtigste Dramatiker Englands, seine Stücke werden auch heute noch regelmäßig an den Theatern der Welt aufgeführt – und an Schulen und Universitäten gelehrt.

Dieser Band zeichnet ein Bild des Elisabethinischen Theaters und beleuchtet Shakespeares wichtigste Werke – mit Schwerpunkt auf die historischen Hintergründe.

Aus dem Inhalt: The World Picture of the Elizabethan Age, Analysen von: "Romeo and Juliet", "A Midsummer Night's Dream", "Macbeth", "Richard III", "The Merchant of Venice", "King Lear", "Hamlet", "Othello"

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Shakespeare’s Historical Background and the World Picture of the Elizabethan Age

Introduction

The Tudor Dynasty before Elizabeth I or “Let us sit down and tell sad stories of dead kings”

The Elizabethan Age

James I

Merry England

Golden Age in a Nutshell

The Elizabethan World Picture

The Human Being

The Body Politic

The Meaning of Sin

World Picture: Conclusion

And the rest is silence

Zum Verhältnis tragischer und komischer Aspekte in William Shakespeares „Romeo and Juliet“

Einleitung

Die Tradition des Komischen

Analyse der komischen Aspekte in Shakespeares „Romeo and Juliet“

Die Tradition des Tragischen

Analyse der tragischen Elemente in Shakespeares „Romeo and Juliet“

Fazit

Love Concepts in William Shakespeare’s A Midsummer Night’s Dream

Introduction

Love in Elizabethan Literature and Society

Shakespeare’s Depiction of Marriage and Love in his Romantic Comedies

Representations of Love and Marriage in A Midsummer Night’s Dream

Conclusion

William Shakespeare Macbeth – Historische Fakten und Hintergründe

Einleitung

Geschichte Schottlands im 11. Jahrhundert und Beziehungen zum Drama

Shakespeares dramatis personae und die Realpersonen

Motive der Darstellung

Schlussbetrachtung

„Determined to prove a villain” – Zur Charakterisierung der Hauptfigur in Shakespeares Historie Richard III.

Einleitung

Zur Persönlichkeitsstruktur Richards

Richards Rollenspiel

Die Rolle der übrigen Figuren und ihr Beitrag zu Richards Entwicklung als „Villain“

Richards sukzessiver Verlust an Macht und Souveränität

Schluss

Zur Funktion des Märchenhaften und seiner Entzauberung in Shakespeares Drama „The Merchant of Venice“

Einleitung

Märchen und Romance – Definitionen und Merkmale

Elemente des Märchenhaften in The Merchant of Venice

Summary and Conclusion

King Lear – Sympathielenkung und Schuldfrage in Shakespeares King Lear

Einleitung

Sympathielenkung in Dramen nach Manfred Pfister

Textanalyse

Resümee

„The Time is out of Joint“ – Neues Weltbild, neues Selbstbild in William Shakespeares „Hamlet“

Einleitung

Das 16. Jahrhundert – Treffpunkt zweier Welten ?

Hamlet – Ein Opfer seiner Zeit

Rachetragödie ohne Rache ?

Multiple Iago – The Character and Motives of Iago in Shakespeare’s Othello

Introduction

The temptation scene – Iago’s techniques of infiltration

“Honest” in Othello

Conclusion

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Sammlung wissenschaftlicher Analysen verfolgt das Ziel, zentrale Aspekte, Motive und historische Kontexte im dramatischen Werk von William Shakespeare zu beleuchten. Die Forschungsarbeiten untersuchen dabei, wie zeitgenössische Weltbilder, literarische Konventionen und politische Umstände die Gestaltung der Stücke sowie die Charakterisierung ihrer Protagonisten maßgeblich beeinflussten.

  • Historische Hintergründe und das elisabethanische Weltbild
  • Die Spannung zwischen tragischen und komischen Elementen in den Dramen
  • Die Darstellung von Liebe und Ehe im Spannungsfeld von Tradition und Moderne
  • Die Psychologie und Charakterisierung von ikonischen Schurken- und Heldenfiguren
  • Narrative Techniken, wie die Sympathielenkung oder der Einsatz von Märchenmotiven

Auszug aus dem Buch

The Elizabethan World Picture

The Elizabethan Age is a time of upheaval because the world picture of the Middle Ages slowly changes to the world picture of the Modern Times, which means that the notion of a theocentric universe shifts to the idea of a world focused on the human being. The alteration is indicated by three main symptoms: diverging judgments on reality, changing norms of human behaviour and discussions about the human ability to obtain cognition. The consequences of these discussions are many revaluations and turnabouts. A well-known metaphor to describe Elizabethan times is the one of “the world upside down”.

Tillyard describes the Elizabethan age as a time of two contradictory principles: on the one hand the faith in humanism and the present life and on the other hand the belief in an afterlife refusing the presence because of secular ruin.

The first important aspect to mention about the Elizabethan Age, however, is the fact that the changes of that time did not influence the world picture. But, what is a “world picture”? How is the term defined?

According to Ulrich Suerbaum, a “world picture” is a complex of ideas, convictions and principles that are known and accepted by all contemporaries. But, it is not the result of what an epoch knows or thinks to know about the world, it is rather a system of categories and notions to perceive the world. This common apprehension was shared by all Elizabethans and may therefore be called the “Elizabethan World Picture”.

Zusammenfassung der Kapitel

Shakespeare’s Historical Background and the World Picture of the Elizabethan Age: Diese Arbeit untersucht den sozio-politischen und religiösen Kontext der elisabethanischen Zeit und definiert das herrschende Weltbild als System von Kategorien zur Wahrnehmung der Realität.

Zum Verhältnis tragischer und komischer Aspekte in William Shakespeares „Romeo and Juliet“: Die Analyse hinterfragt die Mischform des Stückes, in dem komische Elemente des Alltags auf die tragische Unausweichlichkeit des Schicksals treffen.

Love Concepts in William Shakespeare’s A Midsummer Night’s Dream: Das Kapitel vergleicht traditionelle petrarkistische Liebeskonzepte mit der satirischen und realistischen Darstellung von Ehe und Liebe im Stück.

William Shakespeare Macbeth – Historische Fakten und Hintergründe: Hier werden die historischen Grundlagen der schottischen Thronfolge mit den dramatischen Entscheidungen Shakespeares verglichen, insbesondere mit Blick auf die Intentionen von König James I.

„Determined to prove a villain” – Zur Charakterisierung der Hauptfigur in Shakespeares Historie Richard III.: Diese Untersuchung analysiert Richards psychologische Motivierung als „Bösewicht“ im Kontext der Vice-Figur und seiner rhetorischen Verstellungskunst.

Zur Funktion des Märchenhaften und seiner Entzauberung in Shakespeares Drama „The Merchant of Venice“: Das Stück wird auf Märchen- und Romance-Elemente hin geprüft, wobei der Fokus auf dem Kontrast zwischen der märchenhaften Welt von Belmont und der Realität von Venedig liegt.

King Lear – Sympathielenkung und Schuldfrage in Shakespeares King Lear: Der Beitrag wendet Manfred Pfisters Theorie der Sympathielenkung an, um das moralische Handeln von Lear und seinen Töchtern sowie die Schuldfrage zu klären.

„The Time is out of Joint“ – Neues Weltbild, neues Selbstbild in William Shakespeares „Hamlet“: Die Arbeit zeigt auf, wie der Umbruch vom Mittelalter zur Neuzeit im Hamlet-Drama durch das Infragestellen alter Autoritäten und die Suche nach neuem Wissen reflektiert wird.

Multiple Iago – The Character and Motives of Iago in Shakespeare’s Othello: Diese Analyse untersucht Iagos komplexe Motivationsstruktur, seine seduktiven Techniken und die ambivalente Bedeutung des Begriffs „honest“ im Stück.

Schlüsselwörter

William Shakespeare, Elisabethanisches Zeitalter, Weltsystem, Tragödie, Komödie, Rachemotiv, Machtstreben, Petrarkismus, Antike Traditionen, Dramatische Struktur, Schuldfrage, Identität, Psychologie, Märchenmotive, Historische Hintergründe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die dramatischen Werke von William Shakespeare vor dem Hintergrund ihrer historischen Entstehungsgeschichte, ihrer literarischen Gattungen und der zeitgenössischen Weltbilder.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Zusammenhänge zwischen historischem Kontext, philosophischen Strömungen der Zeit und der dramatischen Gestaltung von Charakteren, Liebe, Macht und Moral.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Ziel ist es, zu verstehen, wie Shakespeare gesellschaftliche, politische und philosophische Konzepte seiner Epoche in seinen Theaterstücken verarbeitet und teilweise subvertiert hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Analysen stützen sich auf eine Kombination aus historischer Kontextualisierung, literaturwissenschaftlicher Textanalyse und der Anwendung dramentheoretischer Modelle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Studien zu spezifischen Stücken (z.B. Hamlet, Macbeth, Richard III., Romeo und Juliet), in denen jeweils individuelle Aspekte wie Machtverlust, Schuld oder Liebeskonzepte vertieft werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Elisabethanisches Weltbild, Dramatische Tradition, Charakteranalyse, Macht, Moral und historischer Kontext beschreiben.

Warum wird im „Hamlet“ das Rachemotiv so kritisch hinterfragt?

Das Stück dient primär dazu, das „Flüchten nach innen“ und die moderne Selbstreflexion des Protagonisten zu untersuchen; die Rache fungiert lediglich als Katalysator, da sie im archaischen Sinn als Lösung nicht mehr tragfähig ist.

Welche Rolle spielt die „Vice“-Figur bei Richard III.?

Sie dient als Konvention für den absolut Bösen, wobei die Arbeit untersucht, wie Shakespeare diese Tradition mit psychologischer Motivation und machiavellistischem Machtstreben kombiniert.

Inwiefern entzaubert Shakespeare das Märchenhafte in „The Merchant of Venice“?

Indem er Märchenmotive (wie die Kästchenwahl) verwendet, sie aber in eine psychologisch komplexe Welt integriert, in der die Figuren eigene Fehlbarkeit zeigen und ein „Happy End“ einen bitteren Nachgeschmack behält.

Ende der Leseprobe aus 193 Seiten  - nach oben

Details

Titel
William Shakespeares dramatisches Werk
Untertitel
Analyse der wichtigsten Werke
Autoren
Ch. Schwab (Autor:in), C. Seeger (Autor:in), S. Kara (Autor:in), R. Käcks (Autor:in), M. Bulgrin (Autor:in), U. Wronski (Autor:in), H. Tekin (Autor:in), E.-Ch. Glaser (Autor:in), P. Witzel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
193
Katalognummer
V264711
ISBN (eBook)
9783656538769
ISBN (Buch)
9783956871009
Sprache
Deutsch
Schlagworte
william shakespeares werk analyse werke
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ch. Schwab (Autor:in), C. Seeger (Autor:in), S. Kara (Autor:in), R. Käcks (Autor:in), M. Bulgrin (Autor:in), U. Wronski (Autor:in), H. Tekin (Autor:in), E.-Ch. Glaser (Autor:in), P. Witzel (Autor:in), 2013, William Shakespeares dramatisches Werk, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/264711
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