Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Política - Región: Sudeste de Europa

EU-Mitgliedschaft Serbiens ohne Anerkennung des Kosovo?

Ernsthafte Lösung oder Weg in die Sackgasse?

Título: EU-Mitgliedschaft Serbiens ohne Anerkennung des Kosovo?

Trabajo Universitario , 2013 , 7 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Jan C. Etscheid (Autor)

Política - Región: Sudeste de Europa
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Dieser Vermerk betrachtet die Haltung Serbiens, eine EU-Mitgliedschaft anzustreben und gleichzeitig die Anerkennung des Kosovo auszuschließen. Dabei werden die Handlungsmöglichkeiten Serbiens, die Forderungen der EU und mögliche Lösungsansätze dargestellt. Das Fazit bietet einen Ausblick auf die zu erwartende Entwicklung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

EU-Mitgliedschaft Serbiens ohne Anerkennung des Kosovo?

1. Position Serbien

2. Position EU

3. Lösungsansätze

4. Strategie Serbiens

5. Fazit/Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die politische und diplomatische Herausforderung, wie Serbien eine EU-Mitgliedschaft anstreben kann, ohne die Unabhängigkeit des Kosovo offiziell anzuerkennen, und analysiert hierbei die bestehenden Spannungsfelder sowie mögliche Lösungswege.

  • Wandel der serbischen Kosovo-Politik
  • Vermittlerrolle und Anforderungen der Europäischen Union
  • Ansätze zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Belgrad und Pristina
  • Umgang mit den serbischen Parallelstrukturen im Nordkosovo
  • Bedeutung von technischen Abkommen für den Beitrittsprozess

Auszug aus dem Buch

1. Position Serbien

Die Position Serbiens zum Kosovo hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Während zu Beginn das Ziel einer Eingliederung des gesamten Kosovo in Serbien verfolgt wurde, ist es inzwischen das Ziel für das serbisch bevölkerte Nordkosovo Autonomierechte zu erhalten. Dabei muss jedoch zwischen dem generellen Anspruch und der faktischen Realität unterschieden werden. Während Serbien 2006 in seiner Verfassung das Kosovo als Teil Serbiens deklariert und eine Anerkennung der Republik Kosovo ausschließt (Petrovic, 2013: 281), muss sich Serbien in dem Konflikt bewegen, um Vorgaben der EU erfüllen zu können.

So verabschiedete das Parlament 2010 eine Resolution, das Kosovo zwar nie anzuerkennen, aber eine dauerhafte und friedliche Lösung zu suchen (Petrovic 2013:289).

Der Hauptunterschied zwischen der Ansicht Serbiens und des Kosovo liegt im rechtlichen Status des Kosovo. Pristina sieht sich als souveräner Staat, während Belgrad das Kosovo als Teil des eigenen Staates sieht. Besonders dieser Status ist für Belgrad entscheidend.

Faktisch wird heute das Kosovo zumindest von vielen als verloren angesehen, die Konzentration liegt jetzt auf dem Verfassungsmäßigen Schutz der Serben im Nordkosovo. Schon die Unterstützung der Kommunalwahl gegen den Willen der serbischen Minderheit zeigt den Willen, die Beitrittsverhandlungen im kommenden Jahr zu beginnen (Wölfl 2013).

Zusammenfassung der Kapitel

EU-Mitgliedschaft Serbiens ohne Anerkennung des Kosovo?: Einleitende Darstellung der zentralen Problemstellung, ob Serbiens Wunsch nach EU-Mitgliedschaft mit der Nichtanerkennung des Kosovo vereinbar ist.

1. Position Serbien: Analyse des Wandels in der serbischen Außenpolitik hin zur Fokussierung auf den Schutz der Minderheiten im Nordkosovo bei gleichzeitigem Festhalten am verfassungsrechtlichen Status.

2. Position EU: Erläuterung der Rolle der Europäischen Union als Vermittler, die verstärkt auf gutnachbarschaftliche Beziehungen und den Abbau von Parallelstrukturen drängt.

3. Lösungsansätze: Diskussion verschiedener Szenarien, von Abkommen nach dem Vorbild des deutschen Grundlagenvertrags bis hin zu technischen Lösungen zur Statusfrage.

4. Strategie Serbiens: Untersuchung der taktischen Vorgehensweise Serbiens, das durch technische Normalisierung Spielraum für den EU-Beitritt schaffen will, ohne die Souveränitätsfrage endgültig zu entscheiden.

5. Fazit/Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der künftigen Entwicklung, in der ein geordneter Übergang im Nordkosovo als wesentliche Voraussetzung für eine langfristige Lösung angesehen wird.

Schlüsselwörter

Serbien, Kosovo, EU-Beitritt, Nordkosovo, Minderheitenrechte, Parallelstrukturen, Normalisierung, Statusfrage, Souveränität, Vermittlerrolle, Rechtsstaatlichkeit, Außenpolitik, Beitrittsverhandlungen, Balkan, Diplomatie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das politische Dilemma Serbiens, den angestrebten EU-Beitritt mit der konsequenten Weigerung zu verbinden, den Kosovo als unabhängigen Staat anzuerkennen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die serbische Innen- und Außenpolitik, die Vermittlungstätigkeit der Europäischen Union sowie die spezifische Situation der serbischen Minderheit im Nordkosovo.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu bewerten, ob Serbien seine derzeitige Position beibehalten kann und welche Lösungsstrategien existieren, um dennoch beide Ziele – EU-Beitritt und Wahrung des Status quo beim Kosovo – zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung aktueller politischer Dokumente, Resolutionen und wissenschaftlicher Literatur zur Region Südosteuropa.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet detailliert die sich wandelnden Positionen Belgrads und der EU, diskutiert verschiedene theoretische Lösungsmodelle und analysiert die praktische Strategie Serbiens während der Verhandlungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie EU-Beitrittsprozess, Nordkosovo-Problematik, diplomatische Vermittlung und territoriale Souveränität bestimmt.

Warum spielt das Nordkosovo eine so entscheidende Rolle?

Das Nordkosovo ist das Hauptstreitfeld, da hier die serbische Minderheit lebt und die Region aufgrund von Parallelstrukturen faktisch noch eng an Serbien angebunden ist.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für die Zukunft?

Der Autor prognostiziert, dass der Weg über technische Abkommen und eine schrittweise Integration des Nordens unter Autonomie führen muss, während die endgültige Statusfrage vorerst ungelöst bleibt.

Final del extracto de 7 páginas  - subir

Detalles

Título
EU-Mitgliedschaft Serbiens ohne Anerkennung des Kosovo?
Subtítulo
Ernsthafte Lösung oder Weg in die Sackgasse?
Universidad
University of Passau  (Lehrstuhl für internationale Politik)
Curso
Die Außenpolitik Serbiens und Kroatiens
Calificación
1,0
Autor
Jan C. Etscheid (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
7
No. de catálogo
V265069
ISBN (Ebook)
9783656544043
ISBN (Libro)
9783656546931
Idioma
Alemán
Etiqueta
eu-mitgliedschaft serbiens anerkennung kosovo ernsthafte lösung sackgasse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jan C. Etscheid (Autor), 2013, EU-Mitgliedschaft Serbiens ohne Anerkennung des Kosovo?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265069
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  7  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint