Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Politik - Klima- und Umweltpolitik

Die europäische Umweltpolitik- Umweltföderalismus

Titel: Die europäische Umweltpolitik- Umweltföderalismus

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2002 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Gwendolyn Schrott (Autor:in)

Politik - Klima- und Umweltpolitik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In den letzten Jahren ist das Schlagwort „Europa der Regionen“ zu einem festen Bestandteil politischer als auch wissenschaftlicher Diskussionen über die Weiterentwicklung und über die Organisationsform einer europäischen Union geworden (Hbrek /Weyand 1994; S.9). Ebenso gewinnt in der Europäischen Union (EU) die Umweltpolitik an immer größerer Bedeutung. Im Vertrag der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft heißt es: „Die Erfordernisse des Umweltschutzes sind Bestandteil der anderen Politiken der Gemeinschaft.“(www.cdu.de)

Deshalb werde ich in dieser Arbeit untersuchen, inwieweit das Schlagwort „Europa der Regionen“ in Form eines Umweltföderalismus in der europäischen Umweltpolitik wiederzufinden ist. Wichtig ist es mir auch am Ende dieser Arbeit die Chancen eines Umweltföderalismus für eine effiziente Umweltpolitik zu verdeutlichen. Abschließend ist noch zu erwähnen, dass ich mich nur auf den Amsterdamer und Maastrichter Vertrag beziehen werde, da diese im Gegensatz zum aktuell diskutierten Nizza Vertrag bereits eine rechtliche Ratifizierung von Seiten des Ministerrat erfahren haben. Da momentan noch unklar ist ob, wann und in welcher Form der Nizza Vertrag rechtliche Anerkennung erfährt, könnte ich mich hier nicht auf Fakten sondern nur auf Spekulationen berufen. Als nächstes werde ich auf den inhaltlichen Aufbau meiner Arbeit eingehen um diesen verständlich zu machen. Zu Beginn habe ich mich allgemein mit dem Schlagwort „Europa der Regionen“ beschäftigt um diesen weitläufigen Begriff einzuschränken. Diese Einschränkung soll mein Arbeitsfeld, das sich nur mit einem Teilgebiet dieses Schlagwortes beschäftigt, von anderen abgrenzen. Im darauffolgenden Kapitel bin ich auf die Entwicklung der europäischen Umweltpolitik im Allgemeinen eingegangen um so die bereits erwähnte Bedeutungszunahme dieses Politikfeldes aufzuzeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Europa der Regionen

1.2. Begriffsklärung und –einschränkung

1.2.1. Begriffsklärung „Region“

2. Europäische Umweltpolitik

2.1. Entwicklung der europäischen Umweltpolitik

3. Föderalismus

3.1. Begriffsklärung und –einschränkung

3.2. in der Europäischen Union

3.2.1. Subsidiaritätsprinzip

3.2.2. Ausschuss der Regionen

3.3. in der europäischen Umweltpolitik

3.3.1. Subsidiaritätsprinzip

3.3.2. Ausschuss der Regionen

4. Chancen eines Umweltföderalismus

4.1. in der Agrarpolitik

4.2. in der Energiepolitik

4.3. in der Verkehrspolitik

5. Resumee

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit das Konzept des "Europa der Regionen" in Form eines Umweltföderalismus in die europäische Umweltpolitik integriert werden kann und welche Chancen dieser Ansatz für eine effizientere Politikgestaltung bietet.

  • Das Spannungsfeld zwischen Nationalstaaten und subnationalen Einheiten innerhalb der EU.
  • Die Entwicklung und zunehmende Bedeutung der europäischen Umweltpolitik.
  • Die Rolle des Subsidiaritätsprinzips und des Ausschusses der Regionen bei der Regionalisierung.
  • Potenziale eines Umweltföderalismus in den Sektoren Agrar, Energie und Verkehr.

Auszug aus dem Buch

1.1. Begriffsklärung und -einschränkung

Mit dem Begriff „Europa der Regionen“ verbinden sich unterschiedliche Vorstellungen und Konzeptionen. Die wohl radikalste Form ist beispielsweise in dem am 17. Oktober 1992 erschienen Artikel des niederländische Brauereiunternehmer Alfred Heineken zu finden (Engel 1994, S.91). In ihm postulierte Heineken einen Prozess der Dezentralisierung. Dieser soll zur Folge haben, dass die Regionen die Position der Nationalstaaten im europäischen Gefüge einnehmen. So wird das Schlagwort „Europa der Regionen“ zur historischen und gegenwärtigen Kritik in Hinblick auf die Entwicklung, Entstehung sowie Fortbestand der Nationalstaaten.

Betrachtet man jedoch die gegenwärtige Lage, in der die Nationalstaaten nach wie vor die maßgeblichen Akteure in der europäischen Zusammenarbeit darstellen, so wird klar, dass dieses Konzept unrealistisch ist. Ein weiterer Grund dies als Utopie anzusehen stellt die Handlungsfähigkeit der EU dar. Entscheidungsverfahren stellen schon jetzt einen schwerfälligen Prozess dar, der bei der Beteiligung von über 200 subnationaler Einheiten unmöglich würde.

Zweitens kann das Schlagwort „Europa der Regionen“ ebenso auf die Notwendigkeit einer regionalen Kooperation innerhalb des europäischen Gefüges verweisen. Diese Notwendigkeit wird damit begründet, dass eine auch nationale Grenzen überschreitende Kooperation den Integrationsprozess in Europa fördern würde. Diese Variante erscheint wesentlich realistischer, da eine zunehmende Kommunikationsdichte und die Erfahrungen transnationaler Kooperation als notwendige Vorraussetzung echter Gemeinschaftsbildung angesehen wird (Hrbek / Weyand 1994, S.14).

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Darstellung der Problemstellung und Einführung in die Thematik der Verbindung zwischen regionaler Identität und europäischer Umweltpolitik.

1. Europa der Regionen: Analyse verschiedener Definitionen und Konzeptionen des Begriffs "Europa der Regionen" und dessen Einordnung in das aktuelle politische Gefüge.

2. Europäische Umweltpolitik: Historischer Abriss der Entwicklung der europäischen Umweltpolitik von den Anfängen bis hin zu den aktuellen Vertragswerken.

3. Föderalismus: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Föderalismusbegriff und dessen Anwendung auf die Institutionen und die Umweltpolitik der Europäischen Union.

4. Chancen eines Umweltföderalismus: Untersuchung konkreter Potenziale einer stärkeren regionalen Einbindung in den Bereichen Agrar-, Energie- und Verkehrspolitik.

5. Resumee: Zusammenfassende Bewertung der Möglichkeiten und Grenzen einer föderalen Struktur für eine effizientere und bürgernähere Umweltpolitik.

Schlüsselwörter

Europa der Regionen, Umweltföderalismus, Europäische Umweltpolitik, Subsidiaritätsprinzip, Ausschuss der Regionen, Dezentralisierung, Agrarpolitik, Energiepolitik, Verkehrspolitik, Europäische Integration, Regionalisierung, Umweltschutz, Mitentscheidungsverfahren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das politische Konzept des "Europa der Regionen" und prüft dessen Anwendbarkeit als Umweltföderalismus innerhalb der europäischen Umweltpolitik.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Regionalisierung von Kompetenzen, der Entwicklung der europäischen Umweltpolitik sowie der Rolle von Subsidiarität und institutionellen Gremien wie dem Ausschuss der Regionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Potenzial einer stärkeren regionalen Mitbestimmung für die Effizienz und Bürgernähe der europäischen Umweltpolitik aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Dokumentenanalyse der aktuellen Vertragswerke der EU (Maastricht, Amsterdam) sowie politikwissenschaftlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die historische Entwicklung der Umweltpolitik, die föderale Struktur der EU und eine Analyse von Chancen der Regionalisierung in spezifischen Politikfeldern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Umweltföderalismus, Regionalisierung, Subsidiarität, Europäische Integration und bürgernahe Politikgestaltung.

Welche Rolle spielt der Ausschuss der Regionen für den Umweltschutz?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Ausschuss derzeit nur ein beratendes Organ ist und seine tatsächliche Wirkung auf die Umweltpolitik bisher begrenzt bleibt.

Warum wird eine Regionalisierung in der Agrar- und Energiepolitik befürwortet?

Der Autor argumentiert, dass regionale Strukturen flexibler auf ökologische Gegebenheiten reagieren können, was langfristig zu effizienteren Ergebnissen und Ressourceneinsparungen führt.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die europäische Umweltpolitik- Umweltföderalismus
Hochschule
Universität Mannheim  (Poltische Wissenschaft)
Veranstaltung
Hauptseminar
Note
2,0
Autor
Gwendolyn Schrott (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
14
Katalognummer
V26536
ISBN (eBook)
9783638288408
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Umweltpolitik- Umweltföderalismus Hauptseminar
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gwendolyn Schrott (Autor:in), 2002, Die europäische Umweltpolitik- Umweltföderalismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26536
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  14  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum