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Kontrastive Phonetik. Britisches Englisch – Deutsch

Titel: Kontrastive Phonetik. Britisches Englisch – Deutsch

Hausarbeit , 2010 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Wei Zhang (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die englische Sprache gehört ebenso wie die deutsche zu der germanischen Sprachfamilie. Aufgrund der hohen Verwandtschaft beider Sprachen kann einerseits das Erlernen des Deutschen als Zielsprache mittels der Vorkenntnisse aus der Ausgangssprache erleichtert werden, anderseits entstehen auch einige Schwierigkeiten und Hindernisse durch Interferenzen, womit sich im DaF- Unterricht bewusst auseinandergesetzt werden sollte.

Im Rahmen dieser Hausarbeit soll versucht werden, anhand der kontrastiven phonetischen Analyse des Deutschen und des Englischen die typischen Aussprachefehler der englischen Muttersprachler beim Deutschsprechen im Bereich des Segmentalen darzustellen und auszuwerten. Dabei werden didaktische Hinweise gegeben, um mögliche Schwierigkeiten zu beseitigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Segmentales

2.1 Vokale

2.2 Konsonanten

3. Laut-Buchstaben-Beziehung

4. Fehleranalyse mit didaktischen Hinweisen

4.1 Vokale

4.2 Konsonanten

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit analysiert kontrastiv die phonetischen Unterschiede zwischen dem britischen Englisch und dem Deutschen. Ziel ist es, typische Aussprachefehler englischsprachiger Lernender beim Deutschsprechen zu identifizieren, deren Ursachen – insbesondere im Bereich der Segmentalia und der Laut-Buchstaben-Beziehung – zu ergründen und entsprechende didaktische Hilfestellungen für den DaF-Unterricht abzuleiten.

  • Kontrastive phonetische Analyse (Englisch – Deutsch)
  • Segmentale Merkmale (Vokale und Konsonanten)
  • Problematiken der Laut-Buchstaben-Beziehung
  • Fehleranalyse anhand praktischer Textaufnahmen
  • Didaktische Strategien im DaF-Unterricht

Auszug aus dem Buch

2. Segmentales

Im Englischen existieren zwölf Vokale, welche nach den distinktiven Merkmalen Quantität (lang – kurz), Qualität (geschlossen – halbgeschlossen bis halboffen – offen), Grad der Zungenhebung (flach – mittel – hoch), Richtung der Zungenhebung (vorn – zentral – hinten) und Lippenstellung (gerundet – nicht gerundet) unterschieden werden (vgl. Kortmann 1999; Reinke 2003; Scherer & Wollmann 1986).

Trotz der allgemeinen Übereinstimmungen beider Sprachen lassen sich einige Unterschiede zwischen deutschen und englischen Vokalen aufweisen. Die kurzen Vorderzungenvokale [e] in „get“ und [æ] in „appel“ besitzt das Deutsche nicht, jedoch werden sie oft mit den deutschen Vokalen [ɛ] in „Bett“ und [ɛ:] in „Städte“ verglichen, sodass Interferenzen bei der Aussprache des Deutschen auftreten können (das [ɛ:] wird z. B. zu offen aufgrund des Einflusses durch das englische [æ]) (vgl. Dieling 2003; Scherer & Wollamnn 1986).

Die gerundeten Vorderzungenvokale wie die Ö- und Ü-Laute [œ, ø, ʏ, y:] sind im Englischen nicht vorhanden. Demzufolge werden sie häufig durch andere Laute ersetzt, z.B. „Süden“ [sju:dən]*, „schön“ [ʃɛ:n]* oder [ʃɔ:n]* etc. und müssen im Hinblick darauf im DaF-Unterricht bewusst behandelt werden (vgl. Reinke 2003).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Es wird die Bedeutung des Englischen als Verkehrssprache erläutert und die Relevanz einer kontrastiven phonetischen Analyse für den Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht (DaF) begründet.

2. Segmentales: Dieses Kapitel vergleicht die Vokal- und Konsonantensysteme beider Sprachen hinsichtlich ihrer artikulatorischen Merkmale und identifiziert potenzielle Interferenzen.

3. Laut-Buchstaben-Beziehung: Hier wird auf die Herausforderungen durch sogenannte „falsche Freunde“ eingegangen, bei denen identische Schreibweisen zu einer interferenzbedingten, fehlerhaften Aussprache führen.

4. Fehleranalyse mit didaktischen Hinweisen: Anhand von Tonaufnahmen werden konkrete Ausspracheabweichungen analysiert und didaktische Empfehlungen zur Korrektur gegeben.

5. Fazit: Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer bewussten Thematisierung phonetischer Unterschiede, um den Spracherwerb englischsprachiger Lerner gezielt zu unterstützen.

Schlüsselwörter

Kontrastive Phonetik, Deutsch als Fremdsprache, DaF, Segmentales, Vokale, Konsonanten, Laut-Buchstaben-Beziehung, Aussprachefehler, Interferenz, Artikulation, Didaktik, Sprechtempo, Phonetische Analyse, Sprachvermittlung, Muttersprachler.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kontrastiven phonetischen Analyse zwischen dem britischen Englisch und dem Deutschen, um Ausspracheschwierigkeiten für englischsprachige Deutschlernende zu untersuchen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Untersuchung von Segmentalia (Vokale, Konsonanten), die Analyse von Laut-Buchstaben-Beziehungen sowie die Ableitung didaktischer Hinweise.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, typische Aussprachefehler bei englischen Muttersprachlern im Deutschen zu identifizieren und Methoden zur Beseitigung dieser Interferenzen im DaF-Unterricht aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine kontrastive phonetische Analyse durchgeführt, ergänzt durch eine praktische Fehleranalyse basierend auf Tonaufnahmen von Testtexten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Vokalen und Konsonanten, die Analyse der Laut-Buchstaben-Beziehung sowie die praktische Fehleranalyse der Tonaufnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem Kontrastive Phonetik, DaF, Interferenz, Aussprachefehler, Artikulation und Segmentalia.

Warum treten bei englischen Sprechern Schwierigkeiten mit den deutschen Ö- und Ü-Lauten auf?

Da gerundete Vorderzungenvokale wie die Ö- und Ü-Laute im Englischen nicht vorhanden sind, werden diese oft durch andere Laute ersetzt, was im DaF-Unterricht explizit trainiert werden muss.

Welche Rolle spielt die „Dreikonsonantenregel“ bei den Aussprachefehlern?

Englische Muttersprachler tendieren dazu, Konsonantenhäufungen aufgrund der Dreikonsonantenregel nicht vollständig zu bilden, was im Deutschen zu hörbaren Auslassungen führt.

Wie kann der DaF-Lehrer bei Fehlern durch „falsche Freunde“ unterstützen?

Der Lehrer sollte die Unterschiede in der Laut-Buchstaben-Beziehung durch eine klare Gegenüberstellung beider Sprachen bewusst machen, um die korrekte Aussprache der Wörter zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kontrastive Phonetik. Britisches Englisch – Deutsch
Hochschule
Universität Leipzig  (Herder-Institut)
Veranstaltung
Kontrastive Phonetik
Note
1,0
Autor
Wei Zhang (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
20
Katalognummer
V265453
ISBN (eBook)
9783656552390
ISBN (Buch)
9783656552802
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kontrastive phonetik britisches englisch deutsch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Wei Zhang (Autor:in), 2010, Kontrastive Phonetik. Britisches Englisch – Deutsch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265453
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Leseprobe aus  20  Seiten
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