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Mediensysteme im internationalen Vergleich

Vergleichsansätze und das Mediensystem Ungarns

Titel: Mediensysteme im internationalen Vergleich

Hausarbeit , 2012 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Christian Mutz (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Massenmedien allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit soll einen Einblick in den Forschungsbereich des Vergleichs internationaler Mediensysteme geben. Sie entstand im Rahmen des Seminars „Das Mediensystem der Bundesrepublik Deutschland“ an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, unter Leitung von Diplom-Sozialwissenschaftlerin Marion Rahnke.

Im folgenden Kapitel möchte ich zunächst den Gegenstand des Vergleichs und somit den Begriff des Mediensystems genauer definieren und eingrenzen. Welche Faktoren sind darüber hinaus für ein Mediensystem prägend? Ergibt ein Vergleich von Mediensystemen überhaupt noch Sinn, oder bewegen wir uns durch die homogenisierenden Wirkungen der Globalisierung und der Ökonomie nicht vielmehr auf ein „Weltmediensystem“ zu (vgl. Blum 2005: 5)? Worin liegen überhaupt die Motive und Zwecke eines Vergleichs? Und welche Muster vergleichender Herangehensweisen sind von Bedeutung?
Kapitel drei widmet sich anschließend verschiedenen Ansätzen zur Klassifikation weltweiter Mediensysteme. Welche Dimensionen sind bei der Klassifizierung zu berücksichtigen? Wodurch unterscheiden sich Mediensysteme und welche Mediensysteme sind sich ähnlich? Hierbei liegt der Schwerpunkt auf den Vergleichsansätzen Hallin und Mancinis aus ihrem Werk „Comparing Media Systems“ und dem von Blum weiterentwickelten „Pragmatischen Differenz-Ansatz“ der Universität Bern. Worin liegen die Stärken und Schwächen der vorgestellten Vergleichsansätze?
In Kapitel vier werde ich das Mediensystem Ungarns untersuchen. Aus Sicht der komparativen Forschung, bei der mindestens zwei Systeme zueinander ins Verhältnis zu setzen sind, handelt es sich somit um die „Darstellung nur eines Systems aus der impliziten Perspektive eines anderen Systems, wobei Fragestellungen oft aus Erfahrungen des eigenen Systems abgeleitet und Beobachtungen auf das eigene System rückbezogen werden.“ (Kleinsteuber 2003: 386) Wie ist es um das Mediensystem des EU-Mitglieds gut 20 Jahre nach dem Fall des „eisernen Vorhangs“ bestellt? Welche Akteure sind von Bedeutung? Hierbei wird sowohl auf die rechtlichen Rahmenbedingungen unter Berücksichtigung des neuen Mediengesetzes aus dem Jahr 2011 eingegangen als auch auf die Situation und Bedeutung der verschiedenen Medien sowie deren Verbreitung und Nutzung.
Im letzten Kapitel wird die Arbeit durch ein zusammenfassendes Resümee abgeschlossen.

Leseprobe


Gliederung

1. Einleitung

2. Gegenstand des Vergleichs

3. Ansätze zur Mediensystemklassifikation

3.1. Vergleichsansatz nach Hallin & Mancini

3.2. Erweiterter pragmatischer Differenz-Ansatz

4. Das Mediensystem Ungarns

4.1. Rechtliche Rahmenbedingungen

4.2. Print

4.3. Rundfunk

4.3.1. Hörfunk

4.3.2. Fernsehen

4.4. Online

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen Einblick in den Forschungsbereich des Vergleichs internationaler Mediensysteme und untersucht das Mediensystem Ungarns vor dem Hintergrund seiner Transformationsgeschichte und aktueller politischer Herausforderungen.

  • Theoretische Grundlagen und Definition des Mediensystem-Begriffs
  • Klassifikationsansätze nach Hallin & Mancini sowie der pragmatische Differenz-Ansatz
  • Historische Einordnung des ungarischen Mediensystems nach dem Fall des Eisernen Vorhangs
  • Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen und des Mediengesetzes von 2011
  • Strukturbetrachtung der Sektoren Print, Rundfunk und Online

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit soll einen Einblick in den Forschungsbereich des Vergleichs internationaler Mediensysteme geben. Sie entstand im Rahmen des Seminars „Das Mediensystem der Bundesrepublik Deutschland“ an der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, unter Leitung von Diplom-Sozialwissenschaftlerin Marion Rahnke.

Im folgenden Kapitel möchte ich zunächst den Gegenstand des Vergleichs und somit den Begriff des Mediensystems genauer definieren und eingrenzen. Welche Faktoren sind darüber hinaus für ein Mediensystem prägend? Ergibt ein Vergleich von Mediensystemen überhaupt noch Sinn, oder bewegen wir uns durch die homogenisierenden Wirkungen der Globalisierung und der Ökonomie nicht vielmehr auf ein „Weltmediensystem“ zu (vgl. Blum 2005: 5)? Worin liegen überhaupt die Motive und Zwecke eines Vergleichs? Und welche Muster vergleichender Herangehensweisen sind von Bedeutung?

Kapitel drei widmet sich anschließend verschiedenen Ansätzen zur Klassifikation weltweiter Mediensysteme. Welche Dimensionen sind bei der Klassifizierung zu berücksichtigen? Wodurch unterscheiden sich Mediensysteme und welche Mediensysteme sind sich ähnlich? Hierbei liegt der Schwerpunkt auf den Vergleichsansätzen Hallin und Mancinis aus ihrem Werk „Comparing Media Systems“ und dem von Blum weiterentwickelten „Pragmatischen Differenz-Ansatz“ der Universität Bern. Worin liegen die Stärken und Schwächen der vorgestellten Vergleichsansätze?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Zielsetzung der Arbeit und gibt einen Überblick über die methodische Vorgehensweise und die Struktur der Untersuchung.

2. Gegenstand des Vergleichs: In diesem Kapitel wird der Begriff des Mediensystems definiert und die Motive sowie Muster für einen internationalen Vergleich werden erörtert.

3. Ansätze zur Mediensystemklassifikation: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung verschiedener Klassifizierungsmodelle, mit Fokus auf Hallin & Mancini sowie den erweiterten pragmatischen Differenz-Ansatz.

4. Das Mediensystem Ungarns: Dieses zentrale Kapitel analysiert die spezifische Entwicklung und die aktuelle Situation des ungarischen Mediensystems unter Berücksichtigung von Recht, Print, Rundfunk und Online-Medien.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse des Systemvergleichs zusammen und reflektiert die mediale Situation in Ungarn im europäischen Kontext.

Schlüsselwörter

Mediensystem, Internationaler Vergleich, Ungarn, Mediensystemklassifikation, Transformationsprozess, Pressefreiheit, Rundfunk, Journalismus, Medienrecht, Globalisierung, Hallin & Mancini, Pragmatischer Differenz-Ansatz, Medienkonzentration, Medientechnologie, Demokratisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht theoretische Modelle für den Vergleich internationaler Mediensysteme und wendet diese exemplarisch auf das Mediensystem Ungarns an.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt die Definition von Mediensystemen, klassische und moderne Vergleichsansätze sowie die spezifische Medienlandschaft in Ungarn.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch die Anwendung komparativer Ansätze ein besseres Verständnis für die Struktur, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Herausforderungen des ungarischen Mediensystems nach der Transformation zu entwickeln.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine komparative Literaturanalyse, die auf etablierten Modellen der Medienwissenschaft basiert und aktuelle empirische Daten zur Situation in Ungarn einbezieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Klassifikation von Mediensystemen und eine detaillierte Sektorenanalyse des ungarischen Marktes (Print, Rundfunk, Online).

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Mediensystem, Transformationsprozess, Pressefreiheit, politischer Parallelismus und Medienregulierung.

Wie wirkt sich das Mediengesetz von 2011 auf das ungarische Mediensystem aus?

Das Gesetz führte zu einer starken Zentralisierung der Medienaufsicht, der Einrichtung eines politisch besetzten Medienrates und erhöhte durch Bußgelder und strukturelle Eingriffe den Druck auf die Pressefreiheit.

Welche Rolle spielen westeuropäische Medienkonzerne in Ungarn?

Große Konzerne, wie z. B. der Bertelsmann-Konzern oder der Axel Springer Verlag, prägen durch ihre Marktpräsenz und Investitionen maßgeblich die Struktur des ungarischen Medienmarktes.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mediensysteme im internationalen Vergleich
Untertitel
Vergleichsansätze und das Mediensystem Ungarns
Hochschule
Universität Koblenz-Landau  (Institut für Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Mediensystem der Bundesrepublik Deutschland
Note
1,3
Autor
Christian Mutz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
25
Katalognummer
V265916
ISBN (eBook)
9783656556404
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mediensystem Ungarn Deutschland Vergleichsansätze Medienrecht Pressefreiheit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Mutz (Autor:in), 2012, Mediensysteme im internationalen Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/265916
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Leseprobe aus  25  Seiten
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