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Potsdamer Konferenz. "Potsdamer Abkommen"

Title: Potsdamer Konferenz. "Potsdamer Abkommen"

Seminar Paper , 2004 , 28 Pages , Grade: gut

Autor:in: Elisabeth Pietsch (Author)

History of Germany - Postwar Period, Cold War
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Potsdamer Konferenz. Auf dieser Konferenz wurde die Politik der Alliierten - Großbritannien, der Sowjetunion und der USA - im Nachkriegsdeutschland in einem Kommuniqué festgeschrieben, das in den politischen Sprachgebrauch als "Potsdamer Abkommen" eingegangen ist. Allerdings war hierfür eine Reihe von Vereinbarungen, die die Alliierten bereits auf mehreren Kriegskonferenzen getroffen hatten, ausschlaggebend.
Die Arbeit zeigt detailliert den Weg von den einzelnen alliierten Kriegskonferenzen bis hin zur Neuregelung des Nachkriegsdeutschlands auf und untersucht sowohl die Rechtsnatur des Potsdamer Abkommens als auch die völkerrechtliche Verbindlichkeit des Potsdamer Abkommens.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. „Die Großen Drei“

2.1. Winston Churchill

2.2. Franklin Delano Roosevelt

2.3. Jossif Wissarionowitsch Stalin

3. Der Weg nach Potsdam – Die Alliierten Kriegskonferenzen

3.1. Atlantik – Charta

3.2. Moskauer Außenministerkonferenz

3.3. Die Teheraner Konferenz

3.4. Die Konferenz von Quebec

3.5. Die Konferenz von Jalta

3.6. Die Berliner Erklärungen vom 5.Juni 1945

4. Die Potsdamer Konferenz

4.1. Das Zustandekommen der Potsdamer Konferenz

4.2. Beschlüsse

4.2.1. Bildung des Rates der Außenminister

4.2.2. Deutschland

4.2.3. Politische Grundsätze

4.2.4. Wirtschaftliche Grundsätze

4.2.5. Reparationen

4.2.6. Ostgrenze

4.3. Die Rechtsnatur des „Potsdamer Abkommens“

4.4. Die Völkerrechtliche Verbindlichkeit des „Potsdamer Abkommens“

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Potsdamer Konferenz und den darin getroffenen Vereinbarungen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Untersuchung der historischen Entwicklung dieser Beschlüsse auf Basis vorheriger Kriegskonferenzen sowie der Analyse der völkerrechtlichen Verbindlichkeit des sogenannten „Potsdamer Abkommens“.

  • Die Rolle der „Großen Drei“ in der Nachkriegsordnung
  • Die Analyse der alliierten Kriegskonferenzen als Wegbereiter für Potsdam
  • Detaillierte Aufarbeitung der Potsdamer Konferenz und ihrer Beschlussinhalte
  • Die Problematik der deutschen Ostgrenze und Umsiedlungsfragen
  • Bewertung der Rechtsnatur und Völkerrechtlichen Verbindlichkeit des Abkommens

Auszug aus dem Buch

3.2. Moskauer Außenministerkonferenz

Die Außenministerkonferenz tagte vom 19. bis zum 30. Oktober 1943. Hier trafen das erste Mal hohe Vertreter der Alliierten, USA, Großbritannien, Sowjetunion und China, zusammen. Somit ist sie als Ausgangspunkt für die gemeinsame Erörterung der Deutschlandfrage zu sehen. Sie waren sich in ihrem Beschluss, den Krieg gegen die Achsenmächte bis zur bedingungslosen Kapitulation weiterzuführen, einig. Sie proklamierten, dass sie, was die Kapitulation betrifft, gemeinsam handeln werden. Der amerikanische Außenminister Hull unterbreitete der Sowjetunion und Großbritannien einen Vorschlag über die weitere Verfahrensweise mit Deutschland. Dieser wurde von der Sowjetunion sofort akzeptiert.

Deutschland sollte von den drei Großmächten besetzt und gemeinsam kontrolliert werden. Man wollte es entmilitarisieren, entnazifizieren, ebenso wie demokratisieren und eine wirtschaftliche Einheit schaffen, welche die Wiedergutmachung in Form von Reparationen gewährleisten konnte. Dabei ließ man die Frage nach der Einheit Deutschlands aus. Föderalismus, Dezentralisierung sowie eine Schwächung der Vormachtstellung Preußens wurde angeregt. Man wollte sobald es die Situation zulassen würde eine deutsche Zentralregierung aufgrund von freien Wahlen bilden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Intention, die Potsdamer Konferenz und die Entwicklung ihrer Beschlüsse sowie deren völkerrechtliche Verbindlichkeit zu untersuchen.

2. „Die Großen Drei“: Biografische Skizzen von Winston Churchill, Franklin Delano Roosevelt und Jossif Stalin als prägende Akteure der Nachkriegsordnung.

3. Der Weg nach Potsdam – Die Alliierten Kriegskonferenzen: Chronologische Aufarbeitung der diplomatischen Vorbereitungsschritte von der Atlantik-Charta bis zu den Berliner Erklärungen.

4. Die Potsdamer Konferenz: Umfassende Analyse des Zustandekommens, der inhaltlichen Beschlüsse wie Reparationen und Gebietsfragen sowie der juristischen Einordnung des Abkommens.

5. Zusammenfassung: Resümee über die Interessenkonflikte der Alliierten, die zur Blockbildung führten, und die Bedeutung der Konferenz für die spätere Teilung Deutschlands.

Schlüsselwörter

Potsdamer Konferenz, Potsdamer Abkommen, Alliierte, Zweiter Weltkrieg, Winston Churchill, Franklin D. Roosevelt, Jossif Stalin, Deutschlandfrage, Besatzungspolitik, Reparationen, Oder-Neiße-Linie, Völkerrecht, Nachkriegsordnung, Alliierten Kontrollrat.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die historische Entstehung und den völkerrechtlichen Status des „Potsdamer Abkommens“ vor dem Hintergrund der alliierten Kriegskonferenzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Diplomatie der „Großen Drei“, die Regelungen zur Besatzung Deutschlands, Reparationsfragen und die juristische Einordnung der Konferenzergebnisse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Entwicklung der alliierten Beschlüsse für das Nachkriegsdeutschland darzustellen und zu klären, ob das Potsdamer Abkommen einen völkerrechtlichen Vertrag oder eine reine Kriegsvereinbarung darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung relevanter diplomatischer Dokumente, Konferenzprotokolle und fachwissenschaftlicher Literatur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Hauptakteure, eine chronologische Aufarbeitung der Vorläuferkonferenzen, die detaillierte Darstellung der Potsdamer Konferenz sowie eine fundierte juristische Diskussion zur Rechtsnatur des Abkommens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind insbesondere Potsdamer Konferenz, Alliiertes Kommuniqué, Deutschlandfrage, Besatzungszonen und die Akteure Churchill, Roosevelt und Stalin.

Warum war die Einbeziehung Frankreichs in den Kontrollrat so problematisch?

Die Sowjetunion wollte Frankreich zunächst nicht als ebenbürtige Besatzungsmacht akzeptieren. Als Frankreich später beteiligt wurde, blockierte es durch sein Vetorecht die Arbeit des Kontrollrates, was die Einheitspläne für Deutschland wirkungslos machte.

Welche Rolle spielte die Konferenz von Jalta für das Potsdamer Abkommen?

Jalta diente als fundamentale Grundlage für die späteren Beschlüsse in Potsdam. Viele Streitpunkte über die deutsche Aufteilung und die polnische Grenzfrage wurden hier bereits in ihren Grundzügen diskutiert.

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Details

Title
Potsdamer Konferenz. "Potsdamer Abkommen"
College
University of Leipzig  (Fakultät für Geschichte)
Course
ProS Fachdidaktik Geschichte
Grade
gut
Author
Elisabeth Pietsch (Author)
Publication Year
2004
Pages
28
Catalog Number
V26613
ISBN (eBook)
9783638288958
ISBN (Book)
9783638676700
Language
German
Tags
Potsdamer Konferenz Abkommen ProS Fachdidaktik Geschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elisabeth Pietsch (Author), 2004, Potsdamer Konferenz. "Potsdamer Abkommen", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26613
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