Die Problematik offener Probleme. Ein Symptom unserer Zeit.


Studienarbeit, 2013
102 Seiten

Leseprobe

Das Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

1. Beeinflussbarkeit der Bearbeitung von Arbeitsaufgaben

2. Das Problem in der menschlichen Gesellschaft

3. Die Problembewältigung in einer menschlichen Gesellschaft, einem Volk, einem Staat

4. Die Grundlagen einer echten Problemlösung und Entscheidung

5. Das Problem als Lösungsaufgabe

6. Die Vorstellung leichter Lösbarkeit von Problemen

7. Auf dem Weg zur organisierten und geförderten Problem-Löse-Fähigkeit
7.1 Der Anfang, die Untersuchung auf vorhandene Fähigkeiten des Bearbeiters
7.2 Das Erkennen und Verkennen von Intelligenz, Kreativität und Invidualität
7.2.1 Ausbildung von Kreativitäts-Eigenschaften
7.2.2 Die Fähigkeit, auf rationelle Weise ein Problem zu lösen

8. Die aufkommenden äußeren und inneren – menschbedingten - Probleme
8.1 Die Einstellung des Menschen zur ungeklärten Umwelt und zu Vorhaben
8.2 Probleme als Aufhänger von ideologischen Ideen und als Kommunikations-transporter
8.3 Das Verschütten innovativer Quellen
8.4 Die Lösung von Problemen durch technische Entwicklungen und Verfahren
8.5 Das Nutzen der gespeicherten Denkwelt, der Informationstechnologie
8.6 Der Beitrag geistiger Bildung und Arbeit zur Problemlösung
8.7 Die Konfrontation der Sach- zur Glaubens-Welt

9. Arbeit und Energie als Grundlage menschlichen Lebens und Wohlstandes in Verbindung mit der Klima-Beeinflussung
9.1 Arbeit und Energie als Kenndaten eines komplexen Problems
9.2 Energien und begleitende Beeinträchtigungen
9.3 Energie und Klima in entwicklungsgeschichtlicher Betrachtung

10. Das Klima-Modell – eine Problemlösungs-Methode?
10.1 Die Grundproblematik und die Vorausschau nach Klimamodell
10.2 Das Prüfen des Klima-Modells im Vergleich

11. Ist Geld ein objektiver und stabiler Wert?
11.1 Geld als Teilhabe am Energienutzen, als gerechter Anteil am Vermögen in Wirtschaft und Gemeinschaft, ein Problem?
11.1.1 Geld und Geldschulden als Verursacher von Problemen
11.1.2 Geld als soziale Problem-Komponente im Staats- und privatem Haushalt
11.1.3 Das Zukunftsproblem ausreichender Arbeitsplätze an Zahl und Qualität
11.2 Gehört die Energiewende zu den vordringlichen Problemen der Zukunft?
11.3 Was ist Geld wirklich in heutiger Zeit?
11.4 Geld als Problem menschlich-sozialer Abhängigkeiten
11.5 Die Problematik des Geldes in seiner Bedeutung von Funktionen und Risiken
11.6 Problematiken in Markt
11.7 Der Mensch und das Geschäft mit Geld
11.8 Die Riskominderung für den „kleinen Mann“, die Erkennbarkeit von Problemen

12. Sind die Banken eine problemlose Institution?
12.1 Erkennbarkeit von Bankenrisiken für einen gewöhnlichen Kunden
12.2 Die Bankenstruktur und Geldsysteme als Probleme
12.3 Das Geld als menschliches Produkt, Funktionsmittel und Problemauslöser
12.4 Das Geld als Wirtschafts-, Lebens-Prinzip und „Wachstumsmotor“
12.5 Das Geschäft mit Geld und die Moral
12.6 Die Menschen und die Banken, die Kreditwürdigkeit als Problem

Zusammenfassung.

Vermutet man eine schwierige Aufgabe, dann spricht man zuweilen davon, „man habe ein Problem“. Aber man ist nicht immer bereit, das Problem auch zu lösen. Viele Probleme im Zusammenhang mit einem vernetzten Netzwerk führen dann auf eine solche Problematik, dass sie möglicherweise ein einzelner nicht zu lösen vermag. Ähnliches kann eintreten, wenn Lösungs-Ideen dazu beitragen sollen, derer Wert man nicht ohne weiteres erkennt. Das ist ein Zustand, in denen Arbeitsgemeinschaften, Fachministerien usw. geraten, wenn sie selbst nicht kompetent sind oder einen Unabhängigen Fachmann besitzen mit der Fähigkeit, den Sachver-halt uneigennützig aufzuklären und relevante Lösungen in Vorschlag zu bringen.

Die Geschichte lehrt in vielen Beispielen, wie auftauchende Probleme bewältigt wurden – nicht immer erfolgreich, manchmal sogar zum Schaden von Personen, Gesellschaft und Staat. Vielfach spielt da das Vertrauen eine Rolle; man glaubt, die richtige Führung, Leitung gefunden zu haben und in großer Hoffnung auf sie die Zukunft zu bauen. Es gilt also, hier die Grundlagen für das Erkunden, Erkennen und Lösen von Problemen aufzuzeigen. Wie bei der Kreativität kann man diese Fähigkeit nicht einfach erlernen, er gehören neben breitem Wissen auch viel Erfahrungen des Lösens von Problemen dazu.

Nun sind die Probleme über alle möglichen Gebiete verstreut – und oft treten ganz neue, noch nicht dagewesene auf. Die verschiedenen Probleme lassen sich auf unterschiedlichste Art klassifizieren, was nützlich sein kann, wenn man sie nach dem Schwierigkeitsgrad des Lösens, nach seinem Einfluss auf Nachbargebiete, auf die Wissenschaft, auf das einzelne Individuum einteilt, um den grundsätzlich nötigen Aufwand zum Lösen zu ermitteln. Auf keinen Fall kann man nicht einfach in einem Lexikon oder Handbuch nachschlagen, um zu einer Lösungs-Anleitung zu gelangen. Diese Mühsal kann niemandem genommen werden.

Beim Erkennen von Problemen muss man frei sein von Vorurteilen; Ideologien können kein Fundament für sachgerechte und zukunftsfähige Lösungen aufbereiten. In unserer Welt ist das aber leider nicht selten der Fall. Man braucht den Mut, über Grenzen des engeren Fachge-bietes hinweg zu schauen, einmal, um Anregungen zu gewinnen und andererseits die Tragweise einer Lösung abschätzen zu können. Von besonderer Bedeutung sind solche Probleme, die die Menschheit insgesamt betreffen. Eine Objektivierung würde jedoch unmöglich sein, wenn man fanatisch an einer vermeintlichen Lösbarkeit hängt. Wir sind Menschen in einem evolutionären Prozess und müssen als solche realistisch genug sein über das Vermögen des Menschen, das Naturgeschehen so zu ändern, wie man es gern möchte. Diese Bereitschaft der Selbsterkenntnis gehört zu den Eigenschaften eines Problemlösers.

Zwei besondere Problematiken sind etwas näher beleuchtet: das Wirken der Energie in unserer Welt in Verbindung mit den gefundenen Naturgesetzen und das Wirken von Geld in unserer Wirtschaft und Volksgemeinschaft, die in Höhe der Verfügbarkeit von Vermögen gespalten ist. Die daraus entstandenen sozialen Spannungen lassen sich nicht allein durch Gesetze ins rechte Lot bringen, sie stehen in enger Verknüpfung mit anderen Problemen und sind wahrscheinlich grundsätzlicher Art. Hier sind wirklich mutige Problemlöser gefragt, die nicht die Problematiken vor sich herschieben – auf die lange Bank, wo sie sich dann ausruhen.

Problemlöser müssen auch Pioniere und Kämpfer sein, denn es gibt in unserer Welt viele Interessensvertreter, die bestimmte Vorstellungen davon haben, was „richtig“ ist.

1. Beeinflussbarkeit der Bearbeitung von Arbeitsaufgaben.

Bei Bedrohung der Existenz reagiert der Mensch notwendigerweise sofort, in anderen Fällen überlegt er vielleicht, wann und in welcher Weise er den Arbeitsanfall abzuarbeiten hat. Das zeigen z.B. die noch zu erledigenden Aktenberge auf dem Tisch oder die Anhäufung von Arbeitsmaterialien, je nach der geforderter Arbeitseffizienz, die bei geistiger Arbeit nicht immer einfach zu messen ist und deshalb von Fachleuten des persönlichen Leistungsgrades beurteilt werden müssen. Gerade bei Teams, Arbeitskreisen und Ausschüssen, Kommissionen kommt es in erster Linie darauf, wie die Leitung die Instrument der Intensitätssteigerung oder der Mitarbeiterwahl einsetzt und gebraucht. Mancher Bürger ist verärgert, wenn er derartige Missverhältnisse zu Gesicht bekommt und diese selbst nicht ändern kann. Da liegt etwas im Argen – und das bei dringend nach Abänderung rufenden Problematiken..

Bereits bei den menschlichen Vorfahren vermutet man ein bewusstes Verhalten mit Bemü-hungen um eine fortschrittliche Tendenz der Lebensbedingungen. So stochern Affen mit einem Stock zielgerichtet in einem Erdloch; der Stock ist da also ein Werkzeug, was den Erfolg wahrscheinlicher als mit bloßen Händen oder überhaupt erst möglich macht. Diese Methode hat sich bis heute erhalten und gehört zu der des „Versuch und Irrtum“[1], d.h. dem wiederholten systematischen Probieren unter jeweiligen Ausscheiden vergeblicher Versuchs-praktiken; einem bewussten Lernen, Probleme zu lösen.[2] Dass es individuelle Unterschiede im Leistungswillen gab und gibt, ist bekannt, ebenso die Methoden, möglichst genau die Machbarkeiten zu erfahren und zu erkennen und gezielt und rationell Arbeitsabläufe zu gestalten.

Auf jeden Fall beginnt für den Menschen schon vor langer Zeit das Suchen nach Finden und Anwendung von Verbesserung smöglichkeiten für sein Leben und eine soziale Ausgeglichen-heit. Ob man einem Zwang aus der Notwendigkeit dazu ausgesetzt war, sei dahin gestellt. Ab wann das systematisch und methodisch vor sich geht, das wissen wir nicht. Aber bei der enormen Streuung der genetisch veranlagten Fähigkeiten sind höchstwahrscheinlich einzelne Individuen die Treiber zu einer höheren Kultur, der Zwiespalt zwischen den Einflüssen von Vererbung und lernendem Erziehen ist zu dieser Zeit noch kein offenes Problem, er ist viel später aufgekommen; vorher genügte einfach der geistige Fortschritt einzelner als Übernah-mevorbild für die anderen: er war eben feststellbar. Geschichtlich sind uns nur einige wenige als kreative Personen aus der Frühgeschichte und dem Mittelalter überliefert; so Leonardo-da-Vinci (1452-1519), allerdings sind viele seiner Ideen nur als Entwürfe, also ohne Realisierung geblieben, wie es sicherlich auch andere Frühentwicklungen anderer ergangen ist. Für die Menschheit ist jedoch immer wesentlich, dass solche geistig besonders begabten Menschen existieren und wirken können und man sie achtet, nicht als Abweichler der allgemeinen Geistes- und Kulturrichtung brandmarkt - ohne die „neuen“ Gedanken als Wert untersucht, erkannt und geprüft zu haben.[3]

Das Wort Problem stammt aus dem Griechischen und bedeutet so etwas wie Aufgabe, ursa-chenunklarer Sachverhalt (Streit). Im deutschen Sprachgebrauch erscheint es im Mittelalter. Im Laufe der Zeit variiert dann die Bedeutung zwischen der ursprünglichen und dem Über-tragen auf Unerledigtes, nicht durchschautes. Probleme sind begrifflich Arbeitsaufgaben besonderer Art und höheren Schwierigkeitsgrades. Nicht alles, was in der Alltagssprache als Problem bezeichnet wird, ist im Sinne geistiger Arbeit eine knifflige Aufgabe, die mit einer Denkmethode besonderer Schwierigkeit zu lösen wäre. Vielmehr steht die Bedeutungs-Einstellung in der Nähe des Sinnes eines Sprichwortes

Dat löpt sik alles trecht[4] .

Ob und wieweit dies ein typisches und verbreitetes Verhalten ist, ist nicht erforscht, jedenfalls sind psychisch damit oft Sorgen verbunden, eben weil man nicht weiß, wie man das vorhan-dene „Problem“ aus der Welt schaffen und wie man vielleicht seine Familie ernähren kann, wenn man z.B. arbeitslos ist. Da haben einige Teile der Gesellschaft keine Probleme, wenn sie in einem unkündbarem Verhältnis beschäftigt sind.[5]

Im Zeitalter moderner Entwurfs- und Verfahrenstechniken wurden klare Richtlinien geschaf-fen, wie man effizient vorzugehen hat. Das gehört zum Rüstzeug z.B. von Ingenieuren und Konstruktionsleitern. Unerlässlich ist das richtige Leiten der Arbeiten, vo0r allem dort, wo man das Arbeitsergebnis nicht in Einheiten messen kann, z.B. in der Verwaltungsarbeit. Aber auch dort gibt es Hinweise auf Steigerungsmöglichkeiten.[6] In der Informationstechnik werden die begrifflichen Bedeutungen dorthin übertragen, z.B. auf Optimierungs- und Suchprobleme, die beste Lösung auf rechnerischem Wege zu finden.

Die gedanklichen Zusammenhänge der verschiedenen Probleme fallen in die Arbeitsge-biete der Forschung und Wissenschaften und werden dort erörtert.[7] Auf philosophischem Gebiet kann hierfür der Skeptizismus hervorgehoben werden, wonach zum Beweis einer (problemlösenden) Hypothese Annahmen erforderlich sind, deren Berechtigung selbst erst zu beweisen wäre. Damit wird klargestellt, dass sehr sorgfältig das Fundament von Vermutungen wie das bei dem eines globalen Klimawandels untersucht sein muss, ehe die These z.B. einer globalen Erwärmung als Folge von CO2-Emissionen als richtig akzeptiert werden kann. Als Hinweis auf eine dortige Problematik ist das Problem der Repräsentativität von Einzeldaten zur Grundgesamtheit anzusehen[8] - mit dem erhöhten Schwierigkeitsgrad dynamischer Verhältnisse, ein auch ökonomisches Problem.

2. Das Problem in der menschlichen Gesellschaft.

Im täglichen Leben und in Kommunikationen wird immer wieder das Wort „Problem“ be-nutzt, wobei es als Begriff oft diffus verwendet, in vielerlei Hinsicht in der Bedeutung und im Einfluss auf das menschliche Leben recht verschieden aufgefasst wird. Probleme lassen sich grundsätzlich schon einteilen in solche, die

-das Leben eines einzelnen Menschen oder einer menschlichen Gemeinschaft oder
-ob es Sachprobleme sind, also menschliche Produkte, Anlagen usw. betreffen.

So wird manchmal gesagt, es sei schon die Frage ein Problem: was soll ich morgen essen oder welches Essen zubereiten, und sich damit auseinanderzusetzen und sich zu entscheiden. Wesentlich anders ist das Verhältnis im Falle einer unabänderlich scheinenden Not, wenn man kein Geld mehr für das Einkaufen von Lebensmitteln hat. So distinguiert der Begriff Problem in weiten Grenzen: einmal handelt es sich um ein (sogenanntes) niederes Problem, das je nach Individualität, Gewohnheit, Kaufgewohnheiten, Kühlschrank-Vorräten u.a. in Anlehnung an Vorlagen ausgewählt oder im Computer anhand von Regeln, Wahrscheinlich-keitsaussagen der Vergangenheit usw. in der Größe berechnet werden kann. Ein andermal ist das Problem so gelagert, dass höhere Erfüllungsgrade der spezifischen Anforderungen an Durchsicht, Fähigkeiten zum Lösen der Probleme infolge verwickelter Funktionen und Komplexitäten der beteiligten Entscheidungsmerkmale an den entscheidenden Menschen vorausgesetzt werden müssen, wobei der Mensch alles „erkennt“, intuitiv oder berechnend einbezieht, je nach der jeweiligen Kompetenz, also reich an Erfahrung, Wissen und Begabung möglichst fehlerfrei und damit in dem Lösen erfolgreich. Manche Informationsentwickler der digitalen Welt glauben, hier könne man den Lösungsprozess in Zukunft immer mehr „auto-matisieren“ und damit den Mensch entbehrlich machen, zumal bei der Bevölkerung die Un-mündigkeit der Entscheidungsfähigkeit und die Risikodistanzierung, hier etwas falsch zu machen, zunehme.[9]

Wegen fehlender Kompetenzen[10] hilft man sich in den politischen Institutionen, Behörden und Regierungen sowie partei-demokratischen Instanzen des Parlaments dadurch, dass Fremdleistungen eingekauft oder benutzt werden: Lobbyisten und „Experten“ werden eingeschaltet[11], aber der Bürger weiß wenig davon und deshalb schleicht sich bei ihm - verstärkt infolge immer geringer werdender Durchsichtigkeit des Gemenges an vorhandenen Entscheidungskompetenzen und Durchsetzungsmächten und des Berges anstehender und vor sich her geschobener, zu entscheidender Probleme - das Gefühl ein, dass da ein neues und übergeordnetes Problem entstanden ist, das zwar dringend und schnell gelöst werden müsste, aber wegen eines nicht erzielbarem Interessensausgleiches und auch sachfremder Erwägungen, vielleicht sogar ungenügender Objektivitäten eine Entscheidung blockiert wird oder ist. Er empfindet es als fürchterlich, wenn das Vertrauen in die Volksvertreter darin gestört wird, dass womöglich einzelne Unternehmen o.a. Gesetzestexte ihrem Willen unterordnen können und ein „blindes“ Vertrauen nicht mehr gerechtfertigt ist. Und da leben wir in einer Welt ungeheurer Datensammlungen und digitaler Verarbeitungen verschiedenster, womöglich auch wenig fruchtbarer Art, wo es eigentlich bei den im Denk- und Entscheidungsprozess beteiligten Menschen zu einer struktur-orientierten, rationalen intuitiven Einsichtigkeit[12] kommen müsste. Wie schrecklich, wenn sogar die Entscheidungsfähigkeit wegen des zunehmenden Rechner-Einsatzes immer mehr schwindet.

Der Mensch hat in der Steinzeit wohl kaum Zeit gehabt für Probleme mit dem Klima unseres Planeten, er musste seine Existenz sichern und hatte die Erfahrung gemacht, dass er auf das Wetter und das Klima keinen direkten Einfluss hatte. Viele Mythen und Bauernweisheiten stammen aus langen Erfahrungen von Bauern und seinem Erleben; sie sind eine Art Regeln mit begrenzter Wiederholbarkeit.[13] In einem Sinnspruch kommt zum Ausdruck:

Wetter ist eine Erfindung der Natur, Unwetter eine des Menschen.

Erhard Horst Bellermann in: Veilchen, so weit das Auge reicht.

Berlin: Frieling & Partner. 2000

Unabänderlich scheint schon immer das Sterben. Der Tod war und ist ständiger Begleiter und ist naturgemäß. Heute möchten aber viele Menschen ewig im paradiesischen Gleichgewicht leben, eine politisch massenpsychologische Illusion, denn die Rede vom Klima-Gleichgewicht ist eine Nonsens-Leerformel der Umweltpolitik[14] im Vergleich zu dem steten Wandel, wie man sie im steten Werden und Vergehen von Wolkenformationen tagtäglich erleben kann, das Wetter und auch das Klima ist konstant variabel.

Die Versuche des Menschen, das irdische Wetter grundlegend, zumindest in Regionen (künst-lich) zu seinen Gunsten, z.B. zur Steigerung der landwirtschaftlichen Erträge zu ändern, sind bisher kläglich gescheitert.[15] Einst gebärdeten sich als Wettermacher auch solche mit einer höheren Gabe, etwas jenseits der Wissenschaft zu sehen und darauf einwirken zu können.. Illusionen sind immer gefährlich nahe am Verkennen der Zusammenhänge, Wechselwirkun-gen und der Kräfteverhältnisse.[16]

Wie die Wolken uns verraten, wohin hoch über uns die Winde laufen,

so sind die leichtesten und freiesten Geister in ihren Richtungen vorauskündend

für das Wetter, das kommen wird.

Der Wind im Tale und die Meinungen des Marktes von heute bedeuten für das,

was kommt, sondern nur für das, was war.

Friedrich Nietzsche, Werke, Menschliches, Allzumenschliches.

3. Die Problembewältigung in einer menschlichen Gesellschaft, einem Volk, einem Staat

Probleme des Menschen liegen nicht nur im Leben, in der Existenz an sich, sondern sie haben ihren Sitz im Menschen, in seiner Psyche und sind demgemäß auch zu behandeln und ggf. einer Lösung zuzuführen. Das soll hier nicht weiter diskutiert werden.

Ob ein Sachverhalt als Problem bezeichnet wird, dürfte in der Evolution des Menschen sich geändert haben. Manchmal hielt man es nicht mehr für nötig, länger darüber nachzudenken und nach einer Lösung intensiv zu suchen. So arbeitete man in den letzten Jahrhunderten in der Technik nach dem Prinzip, wenn das Problem als solches nicht exakt und z.B. in Differentialgleichungen darstellbar ist, so muss trotzdem in der Richtung auf eine befrrie-digende Lösung gearbeitet werden. So verwendete man z.B. Kurzprüfverfahren für das Abschätzen der Gebrauchsdauer bei belasteten Maschinenteilen, in dem die realen Verhält-nisse nachgeahmt und in einer Gleichung mit veränderbaren Variabeln sowie Konstanten die Versuchsergebnisse gebrauchstauglich gemacht wurden. In großem Stil und mit einem Rechenprogramm für Computer arbeitete man später sogar daran, die zukünftige Entwicklung des Klimas abschätzen zu können, also zu einem Ergebnis unter Vorbehalten zu gelangen.

Probleme kann der einzelne Mensch je nach seinen Veranlagungen und Fähigkeiten wahrneh-men, erkennen, beurteilen und die notwendigen Entscheidungen zu einer pragmatischen und im Sinne der Zukunftsentwicklung vertretbaren Lösung treffen. In einer kleinen, auf die Lebensexistenz ausgerichteten Sozio-Gruppe (z.B. in der Steinzeit) übernimmt diesen Prozess – durch Akzeptanz oder mit Zustimmung– gewissermaßen ein herausragendes oder „gewähl-tes“ Mitglied stellvertretend, sozusagen von „Amts“ wegen.. In größeren Gesellschaften bildete sich im Laufe der Geschichte für diese Stellvertretung oder Führung ein normiertes Verfahren heraus, was sich über die Zeit hin auch wandelte. Teilweise gab es absolute Herr-scher und zuweilen auch so etwas wie demokratische Strukturen, die sich aber nur eine Zeitlang halten konnten.

In Deutschland setzte sich nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg ein Ausschuss[17] zusam-men, der den Text einer verbindlichen Verfassung entwarf, worin die Delegation der (maßgebenden) öffentlichen Meinung an die politischen Parteien vorgesehen war. Da die völkische Gemeinschaft Deutschlands heutzutage Pluralitäten allerlei Art aufweist, darunter auch solche, die sich als allein im Besitz der Wahrheit oder der richtigen Politikauffassung wähnen und demgemäß das Sagen im Staat haben wollen[18], obwohl sie nur in der Minderheit sind, ist die sich einstellende öffentliche Meinung weder stabil noch ein korrektes Abbild der Summe aller Individuen oder Meinungsgruppen. Eine Störung der Meinungsverteilung wird insbesondere durch solche Ideologien hervorgerufen, die vorgeben zu wissen, wie das Heil der Welt, das Vermeiden eines Weltunterganges[19] zu erreichen ist und auf welchem Wege.[20]

Nach dem 1948 festgezurrtem Grundgesetz wirken Parteien bei der politischen Willensbil-dung mit. Sie sollen dabei innerparteilich die Demokratie verwirklicht haben[21], d.h. es soll keine dominierende Gruppe entstehen. Im Verhältnis gegenüber der Bevölkerung haben die Parteien mit ihren Mitgliedern mehr an Einfluss auf die „öffentliche“ Meinung als die einzelnen Individuen gewonnen, was hingenommen wird und weshalb sich Medien danach richten[22]. Ein Problem stellt der Austausch von Parteimeinungen im Parlament dar, weil dort eine sachbezogene Diskussion auf Fakten oft nicht mehr zum Zuge kommt; es werden bereits vor der parlamentarischen Sitzung die Partei-Fraktion Standpunkte bestimmt und es kommt nicht mehr zu einer durch Argumente belebte Diskussion zustande. Einseitige Meinungstrans-porte lassen sich da nicht verhindern. So scheint hier ein Problem zu bestehen.

Die Zahlen-Verhältnisse der Parteien sagen also an sich nichts mehr aus über die wissen-schaftliche und rechtfertigbare Macht der Einzel-Partei. Man schaue sich einmal eine Wahl wie die zum Bundestag September 2013 an. Eine Durchleuchtung zu den Motiven der Wähler für ihre Entscheidung gibt es nicht, aber man kann sich Gedanken machen über die Repräsen-tativität von Befragungsergebnissen bei der Wahl. 2 Tsd. Wähler wurden befragt, die das Wahlvolk von 62,2 Mio. repräsentieren sollen. Zunächst sei angeführt, dass zu diesem Zeitpunkt die Parteien etwa folgende Mitgliederzahlen haben[23]:

SPD 460 , CDU 450, CSU 140, FDP 60, Linke 60, Grüne 56 Tausend.

Im Wahlergebnis erscheinen nach positiven Stimmenanteilen:

CDU-CSU 40 %, SPD 28 %, Grüne 10 %, d.h. Grüne sind bei Betrachtung der Mitgliederzahl über“repräsentiert“, sie verfügen über mehr „Sympathisanten“.

Betrachtet man die (befragten) Wähler, so ergibt sich folgendes Bild:

nach Schulabschluss bei 31 % dieser Gruppe in der Bevölkerung ist die mit Abitur/Fachhochschulreife bei CDU-CSU mit 38 %, SPD 25 % und Grüne mit 15 %,

bei der Gruppe der Rentner mit 28 % der Bevölkerung CDU-CSU mit 48 %, SPD

mit 34 % und bei den Grünen mit 6 % vertreten,

bei der Gruppe der Erwerbstätigen mit 60 % der Bevölkerung CDU-CSU mit 38 %,

SPD mit 26 % und Grüne mit 10 %,

bei der Gruppe der (nicht leitenden) Angestellten/(Beamten mit 34 % der Bevölkerung ist die CDU-CSU mit 38 %, SPD mit 29 % und Grüne mit 12 % vertreten.

Was kann uns diese Aufschlüsselung sagen? Eigentlich nur, dass das Entscheidungsniveau in der Bevölkerung ungleich verteilt ist und dass in Rückkopplung zu den Partei-Programmen keine Tendenz der Abhängigkeit von der Vorbildung besteht. Bei den Rentnern steht wahrscheinlich die Hoffnung Pate, dass die CDU-CSU hier besonders fürsorglich mit ihnen umgehen wird. Sonst kann man keine klaren Signifikanzen erkennen.

Aus allgemeinem Erfahrungswissen wird jedoch klar, dass das gegenwärtige Entscheidungs-System für das Staats- und Volks-Wohl Mängel aufweist, denn langwierig ausgehandelte Kompromisse im Parteien-Streit sind ein Zeichen von Denkdiskrepanzen, deren Rechtfer-tigung und Begründung keineswegs evident zu sein scheint und auch gar nicht offen gelegt wird. Und dabei sind schwerwiegende Probleme in der Regulierung der Sozialversicherungen sowie der staatlichen monetären Verschuldung vorhanden, ja es ist nicht einmal klar, ob das Gewicht der Entscheidungslast voll erkannt wird, denn sonst würde man nicht streiten oder Kompromisse aushandeln, denen man eine Eigenschaft ansieht:

Faule Kompromisse neigen dazu, weiter zu faulen.

Quadbeck-Seeger , Hans-Jürgen , Chemiker, Forschung, BASF

Im Labyrinth der Gedanken, 2005.

Das Volk besteht nicht nur aus Parteimitgliedern und Parteiprogramme und plakative Verkün-digungen zeigen lediglich eine Willensabsicht auf, die erst realistisch analysiert und umge-setzt werden muss. Deshalb steht vor einer Wahl immer eine propagandistische Aktion, in der über das Parteiprogramm hinaus mit den Methoden der Werbung operiert wird[24]. Damit wird sogar unterstellt, dass die Menschen auf Werbung positiv reagieren und diejenigen Individu-en, die rational handeln wollen, in der Minderheit sind.[25] Die Fähigkeit, Probleme gravieren-den Ausmaßes dauerhaft zu lösen, kann da durch eine Wahl wohl nicht verbessert werden.

Die Tragik ist offensichtlich, dass die öffentliche Meinung in erheblichem Maße durch die publizierenden Medien geformt wird – und diese achten auf das Echo aus dem „Volk“. Die öffentliche Meinung kann schwanken und wechseln – je nach Sicht- und Vortragsweise der zu Wort kommenden Personen[26] und dem Eindruck, den die Reden beim „Volk“ hervorrufen. Kassandra-Rufe im Sinne der menschengemachten zukünftigen Klimaerwärmung sind verführerisch, aber sie werden konfrontiert mit einer Wissenschaft, die nicht die Kraft hat, die Zukunft vorherzusagen. [27] Es erscheint zwar kühn, aber nicht abwegig, Meinungen als Daten zu präsentieren , weil die Vorstellung, die die Menschen zu den Fakten haben, entscheiden-d(er) sind als die Fakten selbst.[28] .

Als Beispiel seien die nach unterschiedlichsten Methoden[29] rekonstruierten Daten von CO2 und Temperatur bisheriger Erdgeschichte (Paläoklimatologie) wiedergegeben[30]:

Vor 45 Millionen Jahren betrug der atmosphärische CO2-Gehalt 370 bis 400 ppm,

die Temperatur war um 5 ° höher als heute

vor 9 bis 25 Mio. Jahren 180 – 290 ppm

6 ° „

vor 10 Tausend Jahren 0,5 ° wärmer als heute

und der atmosphärische CO2-Gehalt 22 % niedriger als heute.

Damals konnte der anthropogene Treibhauseffekt keinesfalls die Ausmaße haben wie in der Zeit aufkommender gewaltiger Industrialisierung mit Hilfe der Kohlenstoff-Oxidation[31]. Da der Effekt bislang wissenschaftlich nicht direkt nachweisbar ist, muss er als hypothetisch und weiterhin wie nach den ersten Überlegungen infolge der Erkenntnis von Eiszeiten als eine Vermutung gelten. Dennoch wird in Gedankenmodellen zukünftigen Klimas nicht nur als Funktion, sondern als physikalisch-historisch definierte Größe verwendet, musste aber in den Modellen schon verschiedentlich dazu „lernen“; man korrigiert bzw. passt dann prognostisch an, um die jeweils neuesten Daten mit dem Verlauf der irdischen Erwärmung in den Verlautbarungen von Experten überein zu stimmen. So war und ist die Wolkenbedeckung ein ungelöstes Problem.[32]

Für den gewöhnlichen Bürger ist die Theorie des Klimas und seiner Veränderungen wenig attraktiv; er schaltet sich hier nicht ein. Klar ist ihm, dass ständig „Übersehenes“ in die Klimatologie hineingenommen werden muss und dass man mit Klimamodellen am Computer weiter simuliert. Ob das Zeitintegral der Gesamt-Solarstrahlung die mittleren globalen Tem-peraturen bestimmt und deren Folge die CO2-Konzentration in der Atmosphäre beeinflusst[33], ist für ihn weniger wichtig als die von Amts wegen ausgewiesenen Experten; der einfach Bürger fragt sich, was ist denn überhaupt dran an der Klima-Diskussion und wie sieht das in meiner Lokalität wirklich aus? Sind alle Experten zu Wort gekommen? Versagt doch bereits die langfristige Wetter-Prognose, wieso ist die Klima-Voraussage da besser? Die Vielzahl der am Klimawandel hängenden Forschungseinrichtungen, Forscher und die gewaltigen Summen der Finanzierungen durch den Staat machen ihm das Problem verdächtig einer Subordination der Forscher unter die Erwartungen der Geldgeber! Und warum?

4. Die Grundlagen einer echten Problemlösung und Entscheidung.

Probleme können beim Menschen auf vielerlei Art be- und entstehen, z.B. allein dadurch, dass er glücklich sein möchte, was als uralte Sehnsucht des Menschen bezeichnet wird und schon früh Philosophen anregte, so Aristippos (-435 bis -355), der als Lösung davon die Maximierung der Lust vorschlug und - man solle dem Schmerz ausweichen.[34] In der mo-dernen Zeit helfen bei dem Lösen von Unzufriedenheit, einer Depression Coaches[35] oder es wird das Problem durch methodisches, planvolles und systematisches Vorgehen durch einen Arzt, Vorgesetzten, Richter u.a. erkundet.[36] In nicht seltenen Fällen ist nämlich die Ausgangs-situation des Problems mit seinen Nebenverknüpfungen nicht klar. Ziel könnte sein, aus einer Depression herauszukommen, einem seelisch „negativen“ Zustand, um letztlich vielleicht durch ein Gespräch mit anderen Menschen eine Selbstbewältigung des Problems, Freude zu empfinden, eben „glücklich“ zu sein, zu erreichen. Grundsätzlich sind für diese Art der Problemerkundung keine einfachen Regeln aufstellbar, zumal die Probleme nicht nur beim Menschen selbst, sondern auch bei ihm aus seinem Verhältnis in der Gemeinschaft, in der Kommunikation oder im Arbeitsleben auftauchen. Leider leiden die einfachen Gespräche oft an der mangelnden Sachkenntnis und -bezogenheit und der Bereitschaft, Argumente eines anderen als richtig zu akzeptieren.

Die Probleme – oder umfangreicher die Interessen – des Menschen in oder aus der Gemein-schaft suchen bestimmte Einrichtungen zu erkunden, wozu Umfragen u.a. durchgeführt werden, z.B. bei der Bevölkerung, wenn die Politik der Bundesregierung zur Debatte steht. Obwohl hier besondere Auswertungsschwierigkeiten[37] für eine repräsentative[38] und klare Aussage bestehen, sei hier das Ergebnis einer Umfrage in Deutschland zitiert, wonach fol-gende Reihenfolge der wichtigsten Probleme, die es anzupacken und zu lösen gilt, herausge-filtert wurden[39]:

1) Arbeitslosigkeit, 2) Finanzkrise, 3) Wirtschaftslage, 4) Umwelt-Tierschutz,
5) Bildungsreform/förderung, 6) Rente/Altersvorsorge, 7)Kinder/Jugendpolitik
8) Gesundheitswesen, 9) soziale Gerechtigkeit, 10) Steuersenkung/vereinfachg.

Allein die Konzentration auf die „wichtigsten“ Probleme im Deutschen Staat führt eigentlich nur zu einer Einschätzung der Wichtigkeit und damit zur Nachrangigkeit vielleicht genau so wichtigen Problemen, es sei hier auf die Pflege innerhalb des Gesundheitswesens hingewie-sen. Wenn man nun glaubt, man könne aus dem Kauf z.B. von (populären) Sachbüchern den Volkswillen aufspüren, dann ist das ein Irrtum, denn Sachbücher sind hauptsächlich darum geschrieben, Umsatz zu erzielen und darum möglichst zugkräftige Titel wählen. Als Beispiele seien genannt:

- Skidelsky, Robert und Edward. Wie viel ist genug? Vom Wachstumswahl zu einer
Ökonomie des guten Lebens. 2013. Hier wird Entstehen und Gebrauch von Reichtum und die Basisgüter wie Sicherheit, Respekt, Muße und Harmonier mit der Natur behandelt. Allerdings: wer sorgt in Zukunft für moralisches Handeln?
- Kemfert, Claudia. Kampf um Strom, Mythen, Macht und Monopole. Muhrmann.
2013. Sie wird als „Missionarin der grünen Energie“ bezeichnet. Hat eine eigene Sicht und verzichtet auf Daten und Literaturhinweise, nicht nachprüfbar.

Die Probleme, die das „Volk“ im seiner selbst willen, wirklich und entkleidet von politischen Phrasen, gelöst haben will, lassen sich offensichtlich mit den jetzigen Methoden nicht erkunden. Damit ist das Individuum auf die verfassungsgemäße Zustimmung bei Wahlen angewiesen mit der Gefahr, dass deren Ziele nur „Programmcharakter“ haben. Auch Volks-entscheide[40] würden sich nur auf Einzelfragen beschränken. Die Problematik der Problem-erkundung im Volk selbst bleibt demgemäß auf der Strecke, eine schlechte Basis für ein Vertrauen zwischen „Leitenden“ und „Geleiteten“.

Das „richtige“ staatstragende[41] Verhalten kann kaum durch Verlautbarungen von Philosophen oder Partei-Theoretikern Realitätsimpulse erzeugen, es wäre wohl ein „Muss“. Ansonsten ist wissenschaftlich zu fordern, dass alle Aspekte der Grundlagen „vernünftigen“ Denkens und von Denkverfahren nüchtern durchzugehen sind, ehe man wichtige Fragen der Lebensbe-dingungen den Menschen seitens einer Regierung dogmatisch der Bevölkerung auftischt. Dazu gehören insbesondere Zukunftsprobleme des Geldwertstabilität und des Haltens der Umgebungsbedingungen in Temperatur und Luftzusammensetzung – heutzutage diskutiert im Rahmen eines Begriffes von „Nachhaltigkeit“. Das Hauptproblem des Widerstandes bei den Menschen in dieser „Sache“ dürften ausgelöste Emotionen sein, denn wohl niemand will sich in seinen Gewohnheiten beschwert sehen. Deshalb sind die Motiv-Faktoren durch Gefühle die eigentlich treibenden Kräfte, auch jenseits des Alltags. Allgemeinen steuern sie unser Handeln, vor allem, wenn das notwendige Erfahrungswissen für eine Änderung nicht vorhanden ist oder aus dem Arbeitsspeicher nicht herausgeholt werden kann. Niedriger gebildete Personen sind daher besonders empfänglich für werbetechnisch verpackte Sprüche und prophetische Botschaften[42], wenn sie Bauchgefühle wachrufen. Sollte aber dadurch sogar die zentrale Fähigkeit kreativer Begabungen und intuitiver Aktionen abgemindert werden oder der Wille, sich ausschließlich an den relevanten Entscheidungs-Fakten zu orientieren, verringern, dann wirkt das Zukunft gefährdend. Und wer ist dann noch jenseits dieser Gefühlswelt objektiv?

Wenn es schon schwierig ist, bei den Flutwellen der Forschung, z.B. der anspruchsvollen Thematik des Weltklimas, die Quellen zu überblicken und Ordnung in die Struktur der relevanten Messdaten zu bringen[43], um wie viel mehr dann für einen sich fachlich orien-tierenden Bürger ohne den unmittelbaren Zugang in die Quellen und kritischem Verständnis? Die Bewertung der Mess- und Beobachtungsdaten hinsichtlich ihrer Vertrauenswürdigkeit wird offensichtlich nicht gesondert und gründlich untersucht[44] und analysiert, der Wert für die Langzeit-Archivierung jedoch[45], fast immer fehlen entsprechende Qualitäts-Unterprogramme Die statistische Nachbehandlung der jeweils als richtig unterstellten Daten ist umfangreich.[46] Einzelne Forscher-Stimmen äußern sich zu der kritischen Problematik[47], aber in der Literatur ist dazu kaum etwas Analytisches zu finden. Das macht hellhörig, was kann da wohl die Ursache sein[48] ? Jede Einseitigkeit ist bei demokratischer Grundgesinnung und wissenschaft-licher Verantwortung verpönt, denn sie lässt den Argwohn zu, dirigierte Meinungsmache mit im Spiel zu vermuten.

In dieser bedrohlichen Situation wird es Zeit, gerade für die Staats-Regierungen, sich mit den anstehenden Problemen ernsthaft und frei von Parteiinteressen zu befassen und liegen gebliebene Entscheidungs-Programme, das Problem noch offener Probleme lösungsgezielt abzuarbeiten. Allerdings sagt uns die Forschung, mit einem (getrübten) und/oder partei-dominiertem Verstand sind nicht immer die besseren und schnelleren Resultate erreichbar[49], aber wer sagt uns in einem solchen Fall, wann und wo die Mängel im Entscheidungsprozess auftauchen und wie sie zu beseitigen sind? Vielleicht sind sogar Vernebler der Tücken und Trickeser am Werk? Ein Kontroll-Gremium gibt es nicht, so dass das einzelne Individuum sich faktisch der Übermacht der Masse oder des verfassungsmäßig praktizierten Verfahrens ergeben muss.[50]

Unmittelbar ist einsichtig, dass man mit nicht wahrheitsgemäßen Informationen und mit nicht verlässlichen Daten nicht weiterarbeiten sollte. Zu einer hohen Datenqualität gehört ohne Zweifel ein entsprechendes Management und das vermisst man im Bereich der Klimadaten. Demnach ist eine unabdingbare Voraussetzung u einer verstandes- und wissenschaftsgemäßen Aufarbeitung von Problemen eine Basis mit vertrauenswürdigen Informationen oder Daten[51]. Gerade komplex basierte Daten haben es in sich, messtechnisch sauber beherrscht zu werden, wozu die Messunsicherheiten[52] und der Aufbau arithmetischer Mittelwertbildung[53] gehören.[54] So wird die globale Temperatur unserer Erde zwar vielfach als General-Indiz für Klimaänderungen genommen, aber dafür ist sie nur eine Einflussgröße, zudem fehlt es ihr an (gemessener) Repräsentativität und schlicht an den unabdingbaren Voraussetzungen für Vertrauenswürdigkeit, denn weder die Messstationen sind weltweit homogen verteilt, noch sind Orte und Zeiten koordiniert kontrolliert. Und ist die Lufttemperatur ein brauchbarer Merkmal – oder die des Meerwassers? Wenn man jedoch den Temperatur-Trend als quantifizierende Größe als „Beweis für eine Änderung“ nutzen will, dann muss kategorisch vertrauenswürdig ermittelt sein, um für eine wissenschaftliche Vorhersage zu taugen. In der Klimatologie wird so etwas jedoch als höchstens bedingt möglich angesehen.[55] Schlimm wird es, wenn man ein Datum auch noch funktional mit anderen Merkmalen oder Bezugsdaten in Verbindung bringt, z.B. die Temperatur mit dem CO2-Gehalt der Atmosphäre[56], obwohl man die Schwierigkeiten bezüglich regionaler Emissionsquellen und der Ausbreitung und der Mischung der emittierten Erzeugnisse zur Genüge kennt oder kennen müsste. Und die Daten dann in Klima-Modelle oder Szenarien in die Zukunft fortzuschreiben mit geschätzten Trends, ist an Tragweite und Folgen kaum zu errechnen. Sicher: die durch Sonnenenergie entstandenen fossilen Energien, die eigentlich allen Bewohnern der Erde „kostenlos“ zur Verfügung stehen sollten, werden wegen der Verbrauchs eines Tages zur Neige gehen – und man muss deshalb rechtzeitig gerüstet sein. Über die Drangsalierungen mit der Angst vor einer baldigen Katastrophe und über die Sicherheitszweifel an von Menschen im Rahmen des Machbaren erfundenen Anlagen sollte man daher nicht streiten.

5. Das Problem als Lösungsaufgabe.

Mit dem Begriff „Problem“ verbindet man eine an das Denken gerichtete Aufgabenstellung, bei der die Ausgangssituation den davor Stehenden oder den Aufgabensteller nicht befriedigt und er eine „Besserung“ des Zustandes für notwendig erachtet. Aber bei den Lösungen solcher Aufgaben stehen offenbar Schwierigkeiten im Wege, wobei die einzelne Schwierig-keit hinsichtlich der Art und der Überwindbarkeit nicht exakt ermittelt und beschrieben werden kann.[57] Manche greifen der sauberen Problemanalyse vor und bauen Modell-Gebäude auf, ohne sich zu vergewissern, ob das Vorwegnehmen sicher genug und ökonomisch bewäl-tigbar ist. Sie geben sogar vor, ethisch künftigen Gefahren vorzubeugen. Die beste Lehr-meisterin zur richtigen Ermittlung sind die auf diese Art entstandenen Kosten. Die Nachkal-kulation offenbart die Fehleinschätzungen und die Irrwege und Sackgassen, in denen man sich bewegt hat. Die sogenannte umfassende Energiewende könnte hierfür ein Beispiel sein.

Beim Lösen von wissenschaftlichen oder technischen Problemen sind nach den gegenwärti-gen Erkenntnissen Minimalvoraussetzungen zu erfüllen, insbesondere sind beim Löser (Geistes-Arbeiter) Fähigkeiten bestimmter Art und kognitive Strukturen[58] erforderlich. Wegen der Verschiedenartigkeit der Probleme in den verschiedenen Wissens-Disziplinen ist dafür kein Katalog von maßgebenden Eigenschaften aufstellbar, zumal Klugheit und Dummheit, die als Grenzbegriffe der Intelligenz angesehen werden können[59], nicht schlechthin spezifisch hierfür geltendes Vermögen sind. In den letzten Jahrzehnten stellte man in der Forschung die Kreativität in die geistige Nachbarschaft, zu der insbesondere ein gerütteltes Maß an Wissensbreite, analoges Schließen und das Können, visuell sich die Problematik – in Bildern – vorzustellen sowie die unbedingte Bereitschaft, gewohnte Denkbahnen oder Routine-vorgehen zu verlassen, gehören.[60] Als Mythos kann gelten, dass Kreativität und das Problemlösen allein antrainiert werden kann. Beim Brainstorming zeigt sich immer wieder, wie eng hier das gewohnte Bildungsergebnis ist: das Aufspüren von Kausalitäten und das Erkennen der Lösungswege in der Zukunft sowie das Verknüpfen von Technik mit den Marktnotwendigkeiten bereitet so manchem Vorgesetzten Kummer. Dennoch muss auf diesem Feld weiter vorangegangen werden.[61]

In der industriellen Praxis ist das Ziel – heutzutage – meist ein monetär messbarer Erfolg und je schneller und überlegener der durch Kreativität und Problemlösen erreicht wird, desto besser und billiger. Die Voraussetzungen dafür sind weitestgehend das Heranschaffen von Informationen zur vorgegebenen Problematik und das Herausarbeiten der Strukturen und Alternativen, der Realisierungswahrscheinlichkeiten und der vorhandenen Risiken. Voran steht das Herausfinden, ob das Problem und welchem Maße als lösbar erscheint und ob man sich z.B. als Konstrukteur oder Anlagenbauer zutraut, die Aufgabe lösen zu wollen und kön-nen.[62] Dazu gehört natürlich auch Systematik und eine Unterstützung seitens Vorgesetzter.

Der Prozess des Lösens ist ähnlich dem einer Entscheidungsfindung[63] und des Aufstellens von Entscheidungsbäumen und er wird methodisch durch das Einbeziehen von Erfahrungen aufgewertet, wobei zuweilen das Aufstellen möglichst einfacher Hypothesen[64] hilfreich, aber auch – besonders bei gewagten Annahmen - risikoreich sein kann. Die Versuche, diesen Prozess mit Hilfe von Computer-Rechnungen rationeller zu gestalten, bleiben oft an Schwachstellen hängen. In der Politik bemüht man sich daher meist erst gar nicht, über die Parteien hinaus eine klare und transparente Vorgehensweise zu benutzen, wo dies möglicherweise zu Fortschritten gegen eingefahrener Routine und polemisierender Taktik verstoßen würde, wo es doch gerade angezeigt wäre, die repräsentative Abbildung des Volkes und die fachgerechte Besetzung der Ausschüsse zu demonstrieren.[65] Dann würde vielleicht klarer, wann Volksentscheide und Petitionen sinnvoll wären, besonders deshalb, weil die Medien mit Induktionslügen operieren[66], d.h. systematisch auf einen bestimmten Meinungszweck abheben und dabei eine Information lancieren, deren Nachweisbarkeit schwach oder vielleicht gar nicht gegeben ist, deren Dramatik emotional überhöht wird und die fast greifbar parteilich basiert sind. Es genügt so manchem Journalisten, eine Meinung im Kopf der Lesenden oder Sehenden zu induzieren.

Ohne weiteres ist nicht sofort ersichtlich, dass für das Entscheiden bestimmte Voraussetzun-gen erfüllt sein müssen, die in der DIN 66241[67] aufgeführt sind, z.B. Auflistung der zu berücksichtigenden Bedingungen und Festlegung der möglichen Bedingungskombinationen, die möglichst alle Bedingungskombinationen enthalten sollen. Es muss Widerspruchsfreiheit herrschen. Das Buridans Paradoxon[68] ist besonders dann relevant für eine sachrichtige Entscheidung, weil es zu den philosophischen Grunderkenntnissen gehört, aber leider er-weisen sich lange Prozeduren in Arbeitsgruppen und Kommmissionen als deshalb langwie-rig, weil man entweder nicht alle notwendigen Bedingungen objektiv ermittelt hat oder wenn Partei-Interessen im Spiel sind, wie das Beispiel zeigt, wenn zwei in einem Boot sich rudernd retten müssen, aber der eine der geistige Kopf und der andere der Kräftigere ist und sie in der Richtung, wohin sie rudern müssten, uneins sind. Selbst in der Ehe können Ansichten überwiegen und letztlich Emotionen den Ausschlag geben.

Der Klügere gibt nach! Ein unsterblich Wort. Es begründet die Weltherrschaft der Dummheit. Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)[69]

Es widerstrebt einem in der harten Wirtschaftswelt Geistesarbeiter, der schon Mitte des 20. Jahrhunderts umfangreiche Vorhersagen über das Weiterleben von Wirtschaftsunternehmen in unserer vielfältigen industriellen Welt mit Erfolg[70] erarbeitet hat, immer wieder von (geistig aufgestellten) Modellen zu hören, die dann geradezu zu einer absolut wahrem Idol erhoben werden, noch dazu auf Gebieten, die komplexer nicht sein können wie das des die Erde beherrschenden Klimas und das bei geringen Kenntnissen über den Verlauf der bestimmenden Parameter, wenn man sie denn kennt. Die jetzigen Computermodelle sind nichts anderes als komplizierte und angepasste Ausprägungen von Vermutungen, ja sie enthalten eine ganze Reihe von Annahmen, weshalb sie Szenarien und keine Vorhersagen und schon gar nicht Beweise für die Stimmigkeit einer Hypothese sind. So sollte man mindestens methodisch anerkannt vorgehen und es sollte validiert werden[71]. Oder erachtet man sie als Studier-Modelle?

Die Menschheit fährt besser mit dem alten, einfachen, erprobten und bestätigten Klimavorhersage-Modell ohne Trend. Kesten C. Green 2013 (Universität Adelaide)

In der Geisteswissenschaft und auch in Bereichen des volkswirtschaftlichen Lebens (Politik) sieht das Zustandekommen von Entscheidungen manchmal anders aus als in sonstigen Realwissenschaften. Dort sind sogenannte Realitätsfakten nur bedingt gefragt, man relativiert seine eigenen Vorstellungen zu Aussagen anderer. Beispielhaft fühle man sich einmal in die Lage versetzt, in der Erkenntnistheorie und Logik einen unauflösbaren Widerspruch zu finden, weshalb hier folgender Satz zur Diskussion gestellt wird:

Kann Gott einen Stein erschaffen, den er selbst nicht heben kann?

Bei Voraussetzung seiner Allmacht scheint das nun möglich oder nicht? Gerade in der Philosophie und Religion gibt es unzählige Quellen und Beurteilungen der jeweiligen Lage und auch „Lösungen“, die historisch vielerlei Möglichkeiten aufzeigen, aber ihre Brauch-barkeit und Richtigkeit nur sehr bedingt nachgewiesen wird oder nachweisbar ist. Hier hängt ja vieles nur selten und wenn, dann bedingt von der Richtigkeit eines wirtschaftlichen Erfolges z.B. im technischen Anlagenbau ab.

6. Die Vorstellung leichter Lösbarkeit von Problemen.

Es ist nicht selten zu beobachten, dass das Problem gar nicht erst in der Tiefe analysiert wird, weil eine Ideologie faktisch die Unvoreingenommenheit verstellt, dazu gibt es in heutiger Zeit eine Reihe von Beispielen wie die Wachstums- und Wohlstands-Ideologie[72], die Ver-drängung realer Verhältnisse durch die Brille einer Ersatzreligion in der Art des Zieles der Erhaltung ursprünglicher Natur, der Verteufelung fossiler Brennstoffe als Bösewichter einer weltumfassenden schädlichen Überwärmung unserer menschlichen Lebensumgebung, die für einige in der Gesellschaft geradezu zum Dogma erhoben werden und für die man auf der Strasse demonstriert mit Aufrufen zur aktiven Änderung. Es gibt aber - wenn man um sich schaut – natürlich auch Probleme, die man zunächst nur erahnen kann oder erahnt, jedoch nicht löst oder zu lösen versucht; man schiebt einfach ihre Aufklärung, ihre exakte Darstel-lung und die Lösung vor sich her. Warum nun? Sind die Problemschwierigkeiten d zu hoch? Manchmal wohl einfach nur, weil man fürchtet, dass etwas anderes herauskommt, als man sich wünscht. Oder wenn die Person, der Löser nicht hinreichend geeignet erscheint, weil er das Problem nicht erfasst hinsichtlich Struktur, Komplexität in Vernetzung und Verknüpfun-gen, keine Erfahrung hat im Ansatz von zielführender Vorgehensweise[73], aber vielleicht auch nur, weil er von der falschen Partei ist.

Aus der Erfahrung wird man dann feststellen müssen, dass so immer eine Reihe von Proble-men offen für ein Lösen in der Zukunft über bleiben, womöglich deshalb, weil diese Proble-me von Menschen erdacht werden und bereits bei der Aufgabenfixierung Gegensätzlich-keiten zur Wirklichkeit zutage treten. Für ein erfolgreiches und effizientes Lösungsverfahren ist vermutlich eben auch ein gewisses Maß an Intelligenz und Unvoreingenommenheit erforderlich und letzteres ist selten. Manchmal wird das besonders deutlich am funktionellen Analphabetismus, d.h. bereits Sätze oder Texte sind für den einen oder anderen unverständ-lich oder in einem höherem Grad, der Inhalt des Textes und der Bilder kann nicht in eine entsprechende Denk- und Handlungsweise eingebaut werden. Es fragt sich, wie in Arbeits-kreisen und Ausschüssen schnell und rationell gearbeitet werden kann, wenn nicht fach-wissenschaftlich vorgearbeitet ist. Ein bloßer Gedankenaustausch ist meist wenig produktiv.

Wenn Sie heute irgendeine Idee killen wollen, brauchen Sie nur dafür zu sorgen,

dass ein Comitee darüber berät. Charles Fr. Kettering (1876-1958)

An dieser Stelle kann nicht unerwähnt bleiben, dass die Nachwirkungen der Einflüsse schon in der frühkindlichen Zeit, die u.U. lebenslang nachwirken, und die der dauernden Ein-Übung bestimmter Meinungskomplexe in späterer Zeit das freie Denken nachweislich beeinträch-tigen, z.B. durch elterliche oder parteiliche Induktion.[74] Manche meinen, dadurch z.B. einen charakterlichen und moralischen Halt zu erzeugen, andere meinen, dadurch würde keineswegs die potentielle Denkfreiheit eingezäunt, aber die Wirklichkeit sieht anders aus, wie man z.B. haufenweise aus den sozialen Netzwerken und Leser-Zuschriften zu Zeitungen ersehen kann.

Die Redaktionen gehen deshalb bereits dazu über, wiederum eine Auswahl daraus zu zitieren und damit dem gemeinen Volk den Eindruck zu vermitteln, sie seien besonders „volksnah“.

Weil aber der jetzt und so verlängerte Stammtisch früherer Zeiten sehr groß ist und offen-sichtlich weiter wächst, ist es gerade deshalb wichtig, einerseits ein Prüfen der vorhandenen Denk-Einschränkungen und Paradigmen vorzunehmen, um ein Hindernis durch eine ange-passte Strategie auszuräumen[75] und andererseits streng auf eine notwendige minimale Geistesfreiheit der mit einer Lösung von Problemen beauftragten Individuen zu achten.

Dazu einige Zitate:

Wir müssen unbedingt Raum für Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu fragen, bedarf es des Zweifels. Feynman, Richard P. (1918-1988), Physiker[76],

aus: Es ist so einfach. ISBN 3-492-23773-8

Das Halbverstandene und Halberfahrene ist nicht die Vorstufe der Bildung, sondern ihr Todfeind. Theodor Adorno (1903 – 1969), Theorie der Halbbildung. 1961

Weise verfallen in Unwissenheit, wenn sie mit Unwissenheit streiten.

J.v. Goethe[77] (1749-1832)

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

Albert Einstein (1879-1955)

Das Hauptproblem von Ethik und Politik besteht darin, auf irgendeine Weise die Erforder-nisse des Gemeinschaftslebens mit den Wünschen und Begierden des Individuums in Einklang zu bringen. Bertrand Russel (19872-1970) britischer Mathematiker und Philosoph

Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft darauf, um Probleme herumzureden, als sie anzupacken. Henry Ford (1863-1947), amerikanischer Industrieller

Etwas von allen Seiten betrachten, heißt noch längst nicht, an den Kern zu gelangen.

Tilly Boesche-Zacharow, Verlegerin[78]

Remember that time is money. Benjamin Franklin 1748 in: Ratschläge für junge Kaufleute.

Zukunft: die Zeit, von der man spricht, wenn man in der Gegenwart mit einem Problem nicht fertig wird. Walter Hesselbach (1915-1993) Bankmanager.

7. Auf dem Weg zur organisierten und geförderten Problem-Löse- Fähigkeit.

7.1 Der Anfang, die Untersuchung auf vorhandene Fähigkeiten des Bearbeiters.

Manche Lehrer von Kreativität meinen, eigentlich gäbe es solche Menschen, die wirklich Neues erfinden, nicht mehr, die meisten seien heute nur Weiterentwickler. In der Tat, viele Innovationen fallen unter diese Gruppe; computerabhängige Methoden bauen z.B. auf Varianten von Vorhandenem auf, ja es wird bewusst auf eine Art Routine abgehoben. Wenn man an Brainstorming denkt, so tritt das Individuum hinter dem Team zurück. Aber selbst im Team hat oft der schneller und „besser“ Denkende den Taktstock in der Hand; man folgt ihm willig, weil der Verdienst auf das Team fällt. Aber wenn vieles heute nur eine Fortsetzung eines früher Gedachten wäre, wer hat dann zuerst den Gedanken und wann gehabt? In heutiger Zeit ist die schriftliche Formulierung einer Aufgabenstellung schon anspruchsvoll genug, ihre Fehlerhaftigkeit verursacht nicht nur Kosten, sondern auch verlorene Zeit, den für die Lösung geeigneten „kreativen“ zu ermitteln, wobei die Bereitschaft mitentscheidend ist, die jeweilige Aufgabe auch engagiert lösen zu wollen. Die Aufgabenfixierung klärt zugleich die Verantwortlichkeiten. Bei den qualifizierten Fachleuten, die es angeblich auf dem Personalmarkt gibt, kommt es schon merkwürdig vor, wieso mancher Unternehmer für die Konstruktion von Maschinen, Prozess-Anlagen usw. fast verzweifelt gerade nach solchen Personen mit schöpferischen Vermögen sucht? Nun: sie scheinen sehr selten zu sein. Ist daran vielleicht das System unserer Bildungseinrichtungen die Ursache, indem das eigenständige Denken nicht vorgelebt und gelehrt wird? Oder wird die vorhandene Begabung aus dem potentiellen Fähigkeitsreservoir der Schüler nicht herausgeholt?

An der Diskussion über die Intelligenz[79] ist der Streit zwischen der individuellen Verankerung im Vererbungskomplex oder der Erziehung und schulischen Aneignung ablesbar. Unbestritten ist, dass beide Komponenten sich im Ergebnis des Schaffens von „Neuem“ wiederfinden lassen, aber genaue Studien über den Grad der einzelnen Einflüsse auf den Menschen sind bisher kaum durchgeführt, die meisten sind nicht frei von zeitgemäßen Erklärungstendenzen, vor allem, wenn es um sozioökonomische Effekte geht. Parallelversuche mit und ohne einen Hintergrund einer Besserstellung von Eltern sind naturgemäß nicht möglich. Leider gilt erfah-rungsgemäß auch Umgekehrtes: (auch) wenig Begabte kommen aus „gutem“ Hause.

Da wir uns in das Denken der Menschen zu Zeiten der Steinzeit nur angenähert versetzen können, weil wir da wirklich nur sehr wenig wissen. Aber eines scheint logisch, dass der Mensch heftige Unbilden seiner Umwelt wie Vulkanausbrüche, Überflutungen, Vereisungen usw. überstanden hat, wahrscheinlich schon mit Hilfe der Intelligenz. Allerdings scheint es, dass der einzelne dem Grunde nach nur in und mit der Gruppe überleben konnte, wobei die Gesamtheit der Personen in gemeinschaftlicher Anstrengung die Nöte überwandt. Man lernte sich gegenseitig zu arrangieren und Verhaltensregeln zu befolgen. Aber bereits da zeigte sich, dass sich jedes menschliche Individuum vom anderen mehr oder weniger unterscheidet in seinem geistigen und praktischen Handeln. Die klügsten unter ihnen wurden – so reimen wir uns das heute aus Analogieschlüssen der Völkerkunde zusammen - in gewissen Lebensbe-reichen um Rat gefragt oder sie gaben vor, wohin das Handeln gehen soll. Im praktischen Herstellen von Werkzeugen überzeugte der Erfolg: das Bessere ist der Feind des alten. Für gewaltige technologische Fortschritte im prähistorischen Zeithorizont gibt es viele Beweise, teilweise versuchen wir, diese kreative Vorgänge nachzuvollziehen – und so mancher staunt, was alles über eine Zeit von Jahrtausenden nicht mehr gewusst, eben vergessen wurde. Hier scheint es gewaltige Kommunikationslücken gegeben zu haben, warum?

Zuweilen wird Team-Arbeit als besonders geeignet für komplexe Aufgaben und für das Erfüllen kreativer Lösungen betrachtet, weil hier die Objektivierung und das Achten der Kritik von anderen praktiziert und verbessert werden könne.[80] Das aber hängt zweifellos von der Art der Aufgaben und den Vorstellungen über das Team-Arbeits-Ergebnis ab.Eindeutig hängt es oft von der Zusammensetzung des aufgestellten Teams (Gruppe) und der zugewie-senen Rollen des einzelnen in dieser Gruppe ab, ob tatsächlich erfolgreich Ideen und Vorschläge produziert werden und nicht bloß eine Teamarbeit gewählt wird, weil man kein geeignetes Individuum hat. Nachteilig kann sein, wenn beispielsweise ein einzelner dominierend ist, obwohl er nicht per se eine „Schöpfernatur“ ist, wenn ein einzelner sich hinter den anderen versteckt und sich brüstet, weil er Mitglied des schöpferischen Teams ist. Oft ist es für den Aufgaben- und teamwork-Ersteller schwer, den eigentlichen Treiber in der Gruppe zu erkennen oder ihn sogar als Erfinder zu benennen, oder, das Team wegen Fehlens einer schöpferischen Person als untauglich anzusehen.

Schon im Altertum war im Denken in Grenzbereichen der Wahrnehmung und Vorstellung manchmal die Hoffnung das Leitmotiv, aber es gab wohl einige, die „mehr“ sahen oder vorgaben, solches zu „können“ und taten das kund. Das muss nicht auf wirklichem Wissen und Können beruhen. So zieht sich die Einschätzung gewisser Individuen als herausragend bis in moderne Zeiten, in so manchen „Forschungs“-Gebieten herrschen noch immer Voraus-sagen für die Zukunft, heute zuweilen mit wissenschaftlicher Manier gespickt. Und die geben Zeiten für das Nutzen des „Erforschten“ an, wann der Nutzen eintreten wird. Das hat sich nicht selten als Illusion oder Zweckmeldung herausgestellt. Wann sich in ferner zurücklie-gender Zeit Schamanen, Priester[81], Seher usw. bildeten, die die Kunst der Weissagung[82] und Prophezeiung übten, wissen wir nicht, aber wir können annehmen, dass dies schon in einer sehr frühen Zeit geschah, denn die vorgestellten Vorgänge, Abläufe waren ja nicht direkt erklärbar und man benötigte so etwas wie einen Glauben oder einen Vertreter der speziellen Ideologie. Da aber manche Katastrophe usw. unmittelbar – ohne Vorbereitung - bewältigt werden musste, griff die Schwarm-Intelligenz[83] in der Art einer Selbstorganisation[84] ein. Wieweit die „Klügeren“ diesen Vorteil für sich, z.B. als Gottheit, Priester, Herrscher zu nutzen wussten, kann nur vermutet werden. Über die Philosophen mit ihren Ansichten, darunter auch Moral und Ethik, ist uns dagegen einiges schriftlich überliefert; daraus kann man ableiten, dass sich über die Kosmologie und das interne Gruppenverhalten so mancher seinen eigenen Reim im Laufe der Geschichte und in den Völkern machte. Dazu gehört insbe-sondere die sich entwickelnde hierarchische Stufung der menschlichen Gemeinschaft und des Verkehrs untereinander.

Darüber, wie die Evolution, das Fortschreiben von einem kulturellen Niveau zum andern, tatsächlich ablief, haben wir keine Kenntnis. Aber wir können uns vorstellen, dass die multigenetische Veranlagung erfolgs- und umweltabhängig geformt wurde, über deren Geschwindigkeit kann man nur rätseln.[85] E

[...]


[1] Heuristische Methode, siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Versuch_und_Irttum

[2] www.kindererziehung.vom/Paedagogik/Psychologie/Lerntheorien/Lernen-durch-Versuch-und-Irrtum.php das Problem ist zumeist unbestimmt; das Problem als solches kann intuitiv „erfasst“ werden. Siehe hierzu: Mayer, Daniela. Die Modellierung des wissenschaftlichen Denkens im Grundschulalter. Dissertation München. 2011

[3] Es gibt auch Gegenbeispiele, wenn „neue“ Ideen den Emotionen entsprechen, z.B. Heilslehren.

[4] Plattdeutsch, es läuft sich schon alles zurecht. Nur nicht aufregen, einfach liegen lassen.

[5] Besonders Arbeeitsrecht herrscht in den Kirchen Deutschlands, wie z.B. in den großen krichlichen Organi-sationen wie Caritas und Diakonie. Dieses Missverhältnis sei abzuschaffen, Bundeskongress verdi 2011.

[6] www.uni-bamberg.de/fileadmin/uni/fakultaeten/sowi_lehrstuehle/unternehmensfuehrung/Download-Bereich/Becker_1996_Ergebnisse_einer_empirischen_Untersuchung_zur_Effizienz_des_Controlling_BBB_114.pdf Hier sind nur objektive Verfahren herausgefiltert.

[7] Oexle, Otto Gerhard (Hrsg.). Das Problem der Problemgeschichte 1880-1932. ISBN 978-3-89244-437-4.

[8] Klimadaten analog Stoffdaten der Atmosphäre. Vgl. Rasemann, Winfried. Repräsentativität der Stoffbe-stimmung. TU Bergakademie. 8. Freiberger Probenahmetagung. 2002. – Umweltchem.Ökotox. 10(1998)2 S. 81-89. vgl. http://e-collection.library.ethz.ch/eserv/eth:39007/eth-39007-02.pdf. S. 59-61 - und – Zwisele, Bertram. [Argus, Berlin] Entwicklung einer neuen Probenahmemethode für heterogene Abfälle geringer Schüttdichte. Rhombos. 2004. .ISBN 978-3-937231-42-6

[9] www.3sat.de/scobel/173247/index.html

[10] Vielfach wird die Meinung vertreten, ein Fachminister brauche keine Fachkompetenz, ein verhängnisvoller Irtum, wie sich historische in vielen Fallen herausstellt; weil er nicht fachlich entscheiden kann.

[11] Schmitz, W. mit Aussagen von Christina Deckwirth: vdi-nachrichten 15.11.2013 „Lobbyismus spiegelt Machtverhältnisse wider“. Die lobbyistische Interessensvertretung ist problematisch, weil sie im Verborgenen stattfindet. Dann ist nicht mehr nachvollziehbar, wer in wessen Auftrag seine Anliegen der Politik vertritt.

[12] https://eldorado.tu-dortmund.de/bitstream/2003/30429/1/habil-schrift.pdf Renate Huber. Intuitive Erkenntnis und exakte Wissenschaften. S. 529. auf S. 511: Fähigkeit zur Handlung ist fundamental.

[13] Ermolenko, Svetlana. Mythologische und bäuerliche Quellen. [Wetterregeln] http://esouir.sumdu.edu.ua/bitstream/123456789/1497/1/Nͦ°3(62)_3.doc

[14] Röck, Heinrich. Klima und Politik. Chemische Technik 52(/2000)2 S. 104-112. [Chemiker, Werkleiter] www.huegelland.net/wissenschaft.htm

[15] www.spiegel.de/aktuell/staatliche wettermacher-kuentlicher-schneesturm-laesst-pekinger-frieren-la-659246.html Frühere Versuche, z.B. der Sowjetunion zur Umleitung der Wolga usw.

[16] Sinn, Hans-Werker. Das grüne Paradoxon. Plädoyer für eine illusionsfreie Klimapolitik. Berlin: Econ.2008.

Es bleibt aber unbenommen, einen nicht gewollten Einfluss als Nebenwirkung zu postulieren und zu propagieren und alles unter dieser Thematik einzuordnen.

[17] Parlamentarischer Rat, siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Grundgesetz_fuer_die_Bundesrepublik_Deutschland

Zunächst bevorzugte die SPD einen Zentralrat und eine nationale Einheit, was jedoch im Kompromiss endete.

[18] Geisler, Ulrich. Politikauffassung im Sozialreformismus, zur Diskussion in der SPG. Leipzig. Universität. Dissertation. 1983. www.gesis.org/sowiport/search/id/iz-solis-90066305. Siehe auch: Platzeck als Befürworter Sachbezogener Entscheidung des Landes. http://transparenz-wordpress.com/2012/01/13/politikauffassung. .

[19] http://de.wikipedia./wiki/Weltuntergang. Hier auch geschichtliche Vorläufer.

[20] www.jungewahlbeobachter.de/2013/10/07/die-gruenen-und-die-honnungsles-verts-et-lesprance als Beispiel

[21] GG Artikel 21, insbesondere Abs.1, S.2 und Parteiengesetz Art.1, Abs.II

[22] http://egora.uni-muenster.de/pbnetz/verfassung/frames/allmacht_sach.htm

[23] www.bpb.de/politik/grundfragen/parteien-in-deutschland/42166/zusammensetztung-b90-gruene , weiter 42068/ und 42093/ und 42117/. Es kann nicht gesagt werden, wer in den Parteien die Direktive hat.

[24] Beispiel für 1 Partei: www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/das-gruene-wahlprogramm-2013-kontra-Wirklichkeit-Teil-2/- Gewisse Zielsetzungen kommen bei den Menschen psachisch an, wenn sie mit Weltangst und Heilshandlung verbunden sind.

[25] Jimenez, Fanny. www.welt.de/gesundheit/psychologie/article117195752/Die-Wahl-einer-Partei-ist-abhaengig-vom-Gehirnbau.html Emotionen scheinen bei der Entscheidung zu überwiegen.

[26] http://community.zeit.de/user/thanairu/beitrag/2010/12/07/das-kassandraphänomen-und-die-dynamik-der-Verdrängung-die-klimadebatte .

[27] http://edoc.bbaw.de/volltexte/2010/1321/pdf/05_weingart.pdf Schlussfolgerung am Ende. Besser: nicht kann.

[28] Marion Gräfin Dönhoff in: Die Zeit 09.07.1993.

[29] Aus Messwerten und Beurteilungen, unter der Annahme, sie können als wissenschaftlich genommen werden.

[30] Quellen zitiert bei Röck als Nr. 39, 40,

[31] Energiegewinnung durch Verbrennung und auch zur Direktverwendung.

[32] http://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftsgeschichte_des­_Klimawandels . Erste Klimamodelle. Zitat Nr.30

[33] http://wattsupwiththat.com/2013/11/10towardsl-a-theory-of-climate/ Christopher Monckton of Brenchley.

[34] http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie­des_Glücks

[35] http://de.wikipedia.org/wiki/Coaching

[36] www.leuphania.de/fileadmin/user_upload/Forschungseinrichtungen/imf/files/scshriftenreihe/15_Konstruktive_Kritik_--_Zur_Durchfuehrung_von_Kritikgespraechen.pdf Universität Lüneburg

[37] www.fragebogen.de/auswertung-umfrage.htm Hier können besonders Medien-Wirksamkeiten zutage treten.

Online-Umfragen haben ihre Tücken wie die Auswertung von Kommentaren aus sozialen Netzwerken.

[38] http://de.wikipedia.org/wiki/Repräsentativität Für Umfragen: Stichprobe und Fragen-Reinheit

[39] http://de.statista.cin/statistik/daten/studie/28353/umfragewichtigste-von-der-politik-zu-loesende-probleme-in-deutschland/ 1500 Befragte, Handelsblatt höhere Wert in Ost als West: 1, 5, 7.. siehe hierzu im Vergleich:

www.marktforschung.de/information/nachrichten/marktforschung/umfrage-arbeitslosigkeit-und-mindestlohn-sind -wichtigste-probleme-der-deutschen/ Studie Ipsos Demokratiepuls 730 Befragte.

[40] www.focus.de/politik/deutschland/das-volk-ruft-nach-mehr-demokratie-die-deutliche-mehrheit-fuer-volksentscheide-auf-bundesebene_aid_1150857.html

[41] Es muss dabei beachtet werden, dass verschiedene Entscheidungssektoren nicht mehr nationaler Natur sein kommen, da es eine Europa-Union gibt, deren Kommissions-Sitz in Brüssel ist.

[42] Publizistik 58(2013)3 S. 247-260. http://link.Springer.com/article/10.1007%Fs116516-013-0182-0

[43] http://edoc.hu-berlin.de/master/simukovic-elena-2012-11-23/PDF/Simukovic.pdf S. 26 bis 34. Vgl. dazu: http://opus4kobv.de/opus4-fhpotsdam/front-door/index/index/doc/d/140

[44] Das umfasst die einzelne Datenqualität wie auch die Repräsentativität etc.

[45] www.nerc.aac.uk/research/sites/data/documents/data-value-checklist.pdf

[46] www.meteo.physik.uni-muenchen.de/dkt/abstracts/klimaparameter/oesterle_p.pdf Homogenisierung Zeitreihe. – www.,climate-service-center.de/imperia/md/content/csc/projekte/cs-report13-deutsch-final-mit-umschlag.pdf

[47] www.presseportal.de/pm/70911/2564895/ipcc-klimareport-der-un-nicht-vertrauenswuerdig vgl. www.americanthinker.com/2010/01/climategate_cru_was_bat_the_ti.html Sheppard, Marc. CRUÄ was .,

[48] www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/wissenschaftsjournalismus-medien-und-klimaforschung-a-902596.html

Bojanowski, Axel. 05.06.2013

[49] http://de.wikipedia.org/wiki/Intuition Dort unter Kognition.

[50] www.lebenshilfe-abc.de/frustration.html

[51] Rabich, Adalbert. Überlegungen zu den Grundlagen vertrauenswürdiger Daten. Referat 3. Tagung AK Probenahme. 07.01.1997- Tagung TU Bergakademie Freiberg/Sachsen. In ‚Buch. Clausthal-Zellerfeld: TransTechPublication. 190099.- S. 43-52. http://d-nb.info/95525230x/04 30.05.2012 www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/grundüberlegungen-zur-Betätigung-oder-Widerlegung-von-annahmen-im-klima-modell/ Auswertung durchschnittlicher Langzeittemperaturen : www.kestenegreen.com/gas-2009-validity.pdf

[52] Beispiel: Belastungskollektive auf die Rotorblätter von Windenergieanlagen, jetzt erst Erkundung auf Prüfständen der Belastbarkeiten, Koenemann, Detlerf. Gondel auf dem Prüfstand. Vdi-nachrichten13.12.2013 S.12 und „Aktorik soll Lebensdauer von Anlagen anheben“, vdi-nachrichten 13.12.2013, S. 8

[53] Schulze, Eckhard. 06.05.2012 www.eike-klima-energie.eu/lesezeichen-anzeige/wie-kann-man-eine-mittlere-globaltemperatur-ermitteln-was die statistik verlangtund erlaubt/ - www.heise.de/tp/artikel/32/32090/1.html und Http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2009/12/sind-die-temperaturmessungen.html

[54] http://de.wikipedia.-org/wiki/Meßunsicherheit

[55] Hupfer, Peter – Wilhelm Kuttler (Hrsg.). Witterung und Klima. 12. Aufl. Wiesbaden: Teubner 2006 S.272.

[56] Der in der Publizistik genannte Wert ist nicht das Ergebnis von Messungen, sondern von Hochrechnungen aus statistisch ermittelten Daten z.B. der mit Kohleverbrennung arbeitenden Industrien usw.

[57] http://de.wikipedia.org/wiki/Problem.

[58] www.mathematik.hu-berlin.de/~filler/lv_ph/grdfr-mu/4_Problem,loesen.pdf Abschnitt 4.4 Epistemisch (Wissen/Begriffe) wie auch heuristisch (Findeverfahren/Erfahrung), hier Beispiele.

..[59] Geyer, Horst. Ãœber die Dummheit. Wiesbaden: VMA. 1954, S. 29ff. = 11. Auflage. 1984.

[60] www.zeitzuleben.de/2452_kreativitat-was-ist-das-eigentlich. Vgl.: http://de.wikipedia.org/wiki/Kreativität

[61] www.psychologie.unio-heidelberg.de/ae/allg/mitarb/jt/kreativitaet.pdf Folien 3 und 23. Prof. J. Funke.

[62] Schmidt, Joachim. Methodik der praktischen Verfahrenstechnik. Mainz: Krausskopf. 1969, S. 44

[63] www.-mpib-berlin.mpg.de/de/forschung/beendte-bereiche/mpfg-neurokognition-der-entscheidungsfindung .

[64] ww2.informatik.hu-berlin.de/~hdb/LV/MMKI09/mmbi-09-Entscheidungsbaeume.pdf . Siehe: Klima-Modell.

[65] Weißeno, Georg. Politik und Wirtschaft Unterrichten. Springer. 2006, S. 52 bis 54. Was kann/soll die Wirtschaftspo09litik gegen Arbeitslosigkeit tun? Beispielhafte Fragestellungen und Ordnungen.

[66] www.pi-news.net/2009/01/die-induktionbslüge/ Hier Beispiele und Kommentare.

[67] 1979. http://home.fl.htw-berlin.de/scheibl/SWE/RETZab/ETAB01.html

[68] http://de.wikipedia.org/wiki/Buridans_Esel

[69] Aphorismen. Aus: Schriften, Bd.1. Berlin. Paetel, 1893. S.22 Hier statt Klügere > Gescheitere.

[70] Aus der Bestätigung des tatsächlichen Eintreffens.

[71] http://watrtsupwiththat.com/2013/10/15/there-is-only-one-published-peer-reviewed-paper-that-claims-to-provide-scientific-forcasts-of-long-range-global-mean-temperatures/ Kesten.C.Green – J.Scott Armstrong – Willie Soon. www.PublicPolicyForecasting.com/ Klimawandel-Prognose-Papiere.

[72] www.spw.de/data/krieger_muraca.p0df Egan-Krieger, Tanja von – Barbara Muraca. Universität Greifswald. Abschied von der Wachstumsideologie. Ziel: soziales Abkoppeln der Bewertung ökonomischen Wachstums

Paech, Niko. Universität Oldenburg. Befreiung vom Überfluss: auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie. München. Oekom. 2012 http://postwachstumsoekonomie.org/html/paech_Grundlage_einer-postwach.html

[73] Süpering, Miriam. Praktisches Problemlösen. Universität Heidelberg. 2003. www.psychologie.uni-heidelberg.de/ae/allg/mitarbeit/ms/PH_Einfuehrung.pdf Hier: Denken in Analogien und Modellen. Bl.44

Besonders: Erfahrung in Analogieschlüssen oder in logischen Schlussfolgerungen.

[74] Kraepelin, Emil. Das induzierte Irresein. Psychiatrie, 4. Bd. Klinische Psychiatrie. Leipzig: Johann Ambrosius Barth. 1915,8. Auflage. S. 1428. – Haits. G. Über die Frage des Induzierten Irreseins. Psychiat. Neurol. 151(1966)2 S. 113-125. [Basel: S.Karger]

[75] http://de.wikipedia.org/wiki/Problemlösen. Siehe hier „Objektive Problembeschreibung“ usw.

[76] http://de.wikipedia.org/wiki/Richard-Feynman

[77] Zitiert in: Geyer, H. 1984, S.25

[78] http://de.wikipedia.org/wikio/Tilly-Boesche-Zacharow Autorin,. Mathilde, * 1928

[79] http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenz. Dieser Beitrag enthält nicht alles Relevante zur Thematik.

[80] www.gm.fh-koeln.de/institut/personen/tappenbeck/.../teamwork_III.ppt .

[81] Darwin, Randolph Charles. Die Entwicklung der Priesterreiche. Nachdruck 2013. books.google.de/books? Isbn-3955804100

[82] Eine Auswahl: www.zetaralk.com/german/proph0.htm http://jakob-lorber.at/prophezeiungen.htm

www.presseportal.de/pm/65442/2203896/landeszeitung-lueneburg-die-prophezeiungen-bewahrheiten-sich-interveiw-mit-greenpeace-experte http://kath-zdw.ch/maria/vergleichbar.offenbarungen.htm

In der Wissenschaft wird der Begriff Prognosegüte sehr vorsichtig, d.h. zurückhaltend (Klima) behandelt

[83] http://de.wikipedia.org/wiki/Kollektive_Intelligenz

[84] Diffuser Begriff, gemeint ist das instinktive Nutzen aller einzelnen Individuen-Fähigkeit zueinander.

[85] www.bertramkoehler.de/PR4.html Dort auch Literaturverzeichnis.

Ende der Leseprobe aus 102 Seiten

Details

Titel
Die Problematik offener Probleme. Ein Symptom unserer Zeit.
Autor
Jahr
2013
Seiten
102
Katalognummer
V266228
ISBN (eBook)
9783656570301
ISBN (Buch)
9783656570295
Dateigröße
1081 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
problematik, probleme, symptom, zeit
Arbeit zitieren
Dr.-Ing. Adalbert Rabich (Autor), 2013, Die Problematik offener Probleme. Ein Symptom unserer Zeit., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266228

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