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Preissysteme für die Infrastruktur im Schienen- und Straßengüterverkehr

Ein europäischer Vergleich

Title: Preissysteme für die Infrastruktur im Schienen- und Straßengüterverkehr

Seminar Paper , 2012 , 32 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Miro Meyhoefer (Author)

Transportation Science & Technology
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Summary Excerpt Details

Gegenstand dieser Arbeit sind die gegenwärtigen Preissysteme für die Infrastrukturbenutzung im Straßen- und Schienengüterverkehr in der EU. Das bedeutet, es werden mögliche Bestandteile von Preissystemen im Straßen- und Güterverkehr herausgearbeitet und ausgewählte Tarifsys-teme verglichen.

Harmonisierungsbestrebungen der EU sind dabei genau so wenig Ge-genstand der Arbeit, wie eine Bewertung der einzelnen Preissysteme. Sämtliche Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf den Güter-verkehr. Ein Vergleich mit dem Personenverkehr wird nicht vorgenom-men. Ziel der Arbeit ist die Verdeutlichung der Unterschiede im Bereich der Infrastrukturbepreisung im Güterverkehr in der EU.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz des Themas

1.2 Abgrenzung des Themas

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen der Arbeit

2.1 Bedeutung des Straßen- und Schienengüterverkehrs in Europa

2.2 Ausgangssituation der Straßen- und Schieneninfrastruktur in Europa

2.3 Ziele der Bepreisung von Verkehrsinfrastruktur

2.4 Grundformen von Preissystemen

3 Vergleich der Preissysteme für die Infrastrukturbenutzung im Straßen- und Schienengüterverkehr in Europa

3.1 Unterschiede in der Bepreisung im Straßengüterverkehr

3.1.1 Technische Aspekte der Mauterhebung

3.1.2 Bestandteile von Mauttarifen in Europa

3.1.3 Vergleich von unterschiedlichen Endpreisen

3.2 Unterschiede in der Bepreisung im Schienengüterverkehr

3.2.1 Besonderheiten im Trassenmarkt

3.2.2 Bestandteile von Trassenpreissystemen

3.2.3 Vergleich von unterschiedlichen Endpreisen

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die gegenwärtigen Preissysteme für die Infrastrukturbenutzung im Straßen- und Schienengüterverkehr innerhalb der Europäischen Union mit dem Ziel, bestehende Unterschiede in der Höhe und Zusammensetzung der Infrastrukturnutzungsgebühren aufzuzeigen.

  • Bedeutung des Güterverkehrs in Europa
  • Vergleich von Mautsystemen im Straßengüterverkehr
  • Analyse von Trassenpreissystemen im Schienengüterverkehr
  • Technische und tarifliche Differenzierungskriterien
  • Herausforderungen durch mangelnde Harmonisierung

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Besonderheiten im Trassenmarkt

Die Erhebung von Trassenpreisen kann man nur schlecht mit den Erhebungsmethoden für eine Straßenmaut vergleichen. Das liegt an der Beschaffenheit des Produktes „Trasse“. Mit dem Kauf einer Trasse erwirbt das EVU die Berechtigung einen bestimmten Streckenabschnitt, während einer vorgegebenen Zeit zu befahren. Darüber hinaus werden beim Kauf der Trasse bereits Zugspezifikationen wie z.B. Geschwindigkeit, Länge, Ausstattung und Gewicht festgelegt. Die Trasse erwirbt das EVU vom zuständigen EIU. In der Vergangenheit waren EVU und EIU in den europäischen Staaten zu einem Staatsunternehmen zusammengefasst. Dies bedeutet, eine Staatsbahn fuhr auf einer staatlichen Infrastruktur und hatte damit ein hundertprozentiges Monopol. Im Zuge der Liberalisierung des Verkehrssektors, sah die EU die Trennung von EVU und EIU vor, um diskriminierungsfreien Wettbewerb und die Möglichkeit zum Marktbeitritt für unabhängige EVUs zu schaffen.

Die Trennung von Netz und Verkehrsbetrieb wurde in den Mitgliedstaaten allerdings unterschiedlich vollzogen. Während in Staaten wie den Niederlanden oder Spanien eine institutionelle Trennung stattfand, liegt in Ungarn oder Slowenien lediglich eine rechnerische Trennung vor. Heute kann man beobachten, dass in Ländern, in denen die Liberalisierung weit fortgeschritten ist, der Verkehrsträger Schiene im Güterverkehr ein größeres und schnelleres Wachstum verzeichnet, als in weniger liberalisierten Ländern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des europäischen Binnenmarktes für den Güterverkehr ein und definiert die Fragestellung bezüglich der Unterschiede bei Infrastrukturnutzungsgebühren.

2 Grundlagen der Arbeit: Dieses Kapitel erläutert die verkehrswirtschaftlichen Funktionen des Güterverkehrs sowie die Ausgangssituation und die verschiedenen Zielsetzungen der Infrastrukturbepreisung.

3 Vergleich der Preissysteme für die Infrastrukturbenutzung im Straßen- und Schienengüterverkehr in Europa: Hier erfolgt der detaillierte Vergleich der technischen Aspekte, Tarife und Endpreise von Mautsystemen auf der Straße sowie von Trassenpreissystemen auf der Schiene.

4 Schlussbetrachtung: Das abschließende Kapitel resümiert, dass die Preissysteme in Europa weit von einer Harmonisierung entfernt sind und Transportunternehmen weiterhin vor große Herausforderungen stellen.

Schlüsselwörter

Güterverkehr, Infrastrukturbepreisung, Straßengüterverkehr, Schienengüterverkehr, Mautsysteme, Trassenpreise, Europäische Union, Modal Split, Infrastruktur, Road Pricing, Transportlogistik, Wettbewerb, Liberalisierung, Netzdichte, Interoperabilität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich der verschiedenen Preissysteme, die für die Nutzung von Verkehrsinfrastruktur im Straßen- und Schienengüterverkehr innerhalb der Europäischen Union angewendet werden.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Bedeutung des Güterverkehrs, die unterschiedlichen Mauterhebungsmethoden auf der Straße, Trassenpreissysteme auf der Schiene sowie eine Analyse der Tarifbestandteile und resultierenden Kosten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, die gravierenden Unterschiede in der Höhe und der Zusammensetzung der Infrastrukturnutzungsgebühren für Unternehmen im europäischen Güterverkehr transparent zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und vergleichende Analyse, basierend auf einer Auswertung bestehender Preissysteme, aktueller Marktdaten und relevanter Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet detailliert die Mauttarife, Erhebungstechnologien (z.B. OBU, Vignette) und Trassenpreiskomponenten, ergänzt durch beispielhafte Berechnungen für spezifische Verkehrsrelationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Güterverkehr, Infrastrukturgebühren, Mautsysteme, Trassenpreise, Harmonisierung, intermodaler Vergleich und Liberalisierung.

Warum ist eine direkte Vergleichbarkeit von Schiene und Straße so schwierig?

Die Vergleichbarkeit ist schwierig, da bei Straßen das Produkt "Infrastrukturnutzung" meist pauschal oder distanzabhängig bepreist wird, während beim Schienenverkehr der Erwerb einer "Trasse" zusätzlich spezifische Parameter wie Zuggewicht, Geschwindigkeit und Fahrzeit beinhaltet.

Was bedeutet "Interoperabilität" im Kontext der Mautsysteme?

Interoperabilität beschreibt die technische Kompatibilität verschiedener Mautsysteme, damit ein LKW mit nur einer Gerätschaft (z.B. TOLL2GO) in verschiedenen Ländern die anfallenden Mautgebühren begleichen kann, ohne für jedes Land neue Technik installieren zu müssen.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur Harmonisierung?

Der Autor schließt, dass die Infrastrukturnutzungsgebühren in Europa noch weit von einer tatsächlichen Harmonisierung entfernt sind, was insbesondere grenzüberschreitende Verkehre vor komplexe betriebliche und finanzielle Herausforderungen stellt.

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Details

Title
Preissysteme für die Infrastruktur im Schienen- und Straßengüterverkehr
Subtitle
Ein europäischer Vergleich
College
Heilbronn University of Applied Sciences
Grade
2,0
Author
Miro Meyhoefer (Author)
Publication Year
2012
Pages
32
Catalog Number
V266308
ISBN (eBook)
9783656563631
ISBN (Book)
9783656563624
Language
German
Tags
preissysteme infrastruktur schienen- straßengüterverkehr vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Miro Meyhoefer (Author), 2012, Preissysteme für die Infrastruktur im Schienen- und Straßengüterverkehr, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266308
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