Agile Organisationsmodelle sind modern und viel flexiblerer sagen die einen, die anderen schwören auf die Zuverlässigkeit des Altbewährten. Sind agile Modelle so viel besser als die klassischen Modelle? Wo liegen die Vor- und Nachteile auf beiden Seiten?
Diese Seminararbeit soll grundlegend das Wasserfallmodell als Vertreter der klassischen Modelle und Scrum als Vertreter agiler Modelle vorstellen. Beide Projektmodelle sind mir in meiner Berufslaufbahn schon begegnet, was dazu führte genügend Motivation zum Schreiben einer Facharbeit zu dieser Thematik zu schüren.
Gleichzeitig soll aber auch einen theoretischen Vergleich der beiden primären Vertreter zeigen, ob sich die Fragestellung im ersten Paragraphen beantworten lässt. Dies soll in einem für eine Seminararbeit angemessenen Umfang erfolgen.
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung
A. Umfeld der Arbeit
B. Ziel der Arbeit
C. Aufbau der Arbeit
II. Das IT-Projekt
III. Klassische Vorgehensmodelle
A. Das Wasserfallmodell
1. Grundlegendes
2. Die Phasen
3. Vor- und Nachteile
4. Bewertung
IV. Agile Vorgehensmodelle
A. Scrum
1. Grundlegendes
2. Die Rollen
3. Die Artefakte
4. Meetings
V. Bewertung
VI. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen klassischen und agilen Vorgehensmodellen in IT-Projekten. Ziel ist es, das Wasserfallmodell und Scrum gegenüberzustellen, ihre Vor- und Nachteile zu analysieren und einzuordnen, für welche Projekttypen die jeweiligen Ansätze am besten geeignet sind.
- Grundlagen des IT-Projektmanagements
- Charakteristika klassischer, sequentieller Vorgehensmodelle
- Detaillierte Vorstellung des Wasserfallmodells
- Grundprinzipien agiler Modelle und des Agilen Manifests
- Struktur und Komponenten von Scrum
- Vergleichende Bewertung beider Vorgehensweisen
Auszug aus dem Buch
A. Das Wasserfallmodell
Das Wasserfallmodell gilt als das erste systematische Vorgehensmodell (für Softwareentwicklungsprozesse) und verbreitete sich ab den 60er Jahren. Es gilt als das bekannteste (voraussagende) Vorgehensmodell. Für die damaligen kleineren Projekte die in der Forschung und Entwicklung existierten war es bestens geeignet.
Das Wasserfallmodell nach Barry Boehm setzt sich aus den fünf Phasen Anforderungsdefinition, System-/Softwareentwurf, Implementierung/Komponententest, Integration/Systemtest und Betrieb/Wartung zusammen. Im Gegensatz zur allgemeinen Definition der voraussagenden Vorgehensmodelle ist das Zurückspringen in eine vorherige Phase für Korrekturzwecke beim Wasserfallmodell prinzipiell möglich.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Einleitung: Diese Einleitung erläutert den Wandel in der IT-Branche, das Umfeld der Arbeit sowie die Zielsetzung eines Vergleichs zwischen klassischen und agilen Modellen.
II. Das IT-Projekt: Hier werden Definitionen und Rahmenbedingungen für IT-Projekte sowie die Bedeutung einer strukturierten Projektorganisation dargelegt.
III. Klassische Vorgehensmodelle: In diesem Kapitel werden voraussagende Modelle generell sowie das Wasserfallmodell im Speziellen hinsichtlich seiner Phasen, Vor- und Nachteile bewertet.
IV. Agile Vorgehensmodelle: Es werden die Grundwerte des Agilen Manifests erörtert und die Komponenten des Scrum-Frameworks (Rollen, Artefakte, Meetings) detailliert beschrieben.
V. Bewertung: Dieser Abschnitt vergleicht die Eignung von Wasserfallmodell und Scrum unter Berücksichtigung von Projektkomplexität und Flexibilitätsanforderungen.
VI. Fazit: Das Fazit zieht ein Resümee über die Anwendbarkeit der beiden Modelle und gibt eine Faustformel für die Wahl des geeigneten Vorgehensmodells.
Schlüsselwörter
Projektmanagement, IT-Projekte, Wasserfallmodell, Scrum, agile Vorgehensmodelle, Softwareentwicklung, Projektphasen, Produktivität, Risikominimierung, Projektorganisation, Agiles Manifest, Projektplanung, Anforderungsmanagement, Teamverantwortung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den verschiedenen Ansätzen im IT-Projektmanagement, insbesondere mit der Gegenüberstellung von traditionellen, sequentiellen Methoden und modernen, agilen Frameworks.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind das klassische Wasserfallmodell und das agile Scrum-Framework sowie deren jeweilige Anwendungsvoraussetzungen und organisatorische Auswirkungen auf IT-Projekte.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?
Die Arbeit geht der Frage nach, ob agile Modelle klassische Ansätze vollständig ersetzen können, wo die jeweiligen Vor- und Nachteile liegen und welches Modell für bestimmte Projektumgebungen besser geeignet ist.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und dem Vergleich existierender Literatur sowie gängiger Projektmanagement-Modelle.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert das Wasserfallmodell (Phasen, Vor- und Nachteile) sowie Scrum (Rollen, Artefakte, Meetings) detailliert, gefolgt von einer kritischen Gegenüberstellung beider Ansätze.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Projektmanagement, Wasserfallmodell, Scrum, agile Entwicklung und Projektorganisation charakterisiert.
Warum wird das Wasserfallmodell als starr bezeichnet?
Die Starrheit resultiert aus der sequentiellen Phasenabfolge, bei der die Kommunikation mit dem Kunden meist auf den Anfang und das Ende beschränkt ist, was auf Änderungen während der Projektlaufzeit nur schwer reagieren lässt.
Welche Rolle spielt der Scrum Master?
Der Scrum Master sorgt für einen reibungslosen Ablauf des Scrum-Prozesses, bewältigt auftretende Hindernisse und schult das Team, besitzt dabei jedoch keine Weisungsbefugnis.
Gibt es eine pauschale Empfehlung für die Wahl des Modells?
Nein, aber als Faustformel gilt: Das Wasserfallmodell eignet sich eher für kurze, wenig komplexe Projekte mit klaren Anforderungen, während für komplexere Projekte agile Alternativen zu bevorzugen sind.
- Arbeit zitieren
- Daniel Kehne (Autor:in), 2012, Klassische und agile Vorgehensmodelle in IT-Projekten. Das Wasserfallmodell und Scrum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/266692