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Herstellung und Vermarktung von eigenen Produkten

Title: Herstellung und Vermarktung von eigenen Produkten

Pre-University Paper , 2008 , 54 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Nicole Hahn (Author)

Business economics - Company formation, Business Plans
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Summary Excerpt Details

Einst schufen Menschen Vorräte, um kalte Wintermonate zu überleben. Heute ist vieles anders. Im Supermarkt locken Delikatessen aus aller Welt.
Wie selbstverständlich kommen Kälte zum Frischhalten, Hitze zum Kochen, Kraft zum Pressen, Schneiden und Rühren aus der Steckdose. Lebensmittel lagern in klimatisierten Hallen, um die Saison von Obst und Gemüse zu verlängern.
Leute von heute werkeln in kleinen Haushalten und setzen neue Ideen in die Tat um. Sie schaffen Vorrat nach eigenen Vorstellungen und sind aufgeschlossen für Schritte, die Rohstoffe und Energie einsparen. Sie pflücken Erdbeeren beim Bauern auf dem Feld und wissen, dass überdüngtes Obst und Gemüse zum Einmachen nicht taugt, weil die Haltbarkeit gefährdet würde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

1.1. Geschichte der Ernährung

1.2. Vom Markt zum Supermarkt

1.3. Lebensmittelskandale

1.3.1. BSE Skandal

1.3.2. Gammelfleisch

1.3.3. MKS Skandal

1.3.4. Sonstige Lebensmittelskandale

1.3.5. Auswirkungen

1.4. Ziele dieser Arbeit

1.5. Meine persönlichen Ziele

2. Die Geschäftsidee

2.1. Namensfindung

2.1.1. Die Blüte und Schrift

2.1.2. Die regionale Vermarktung

2.1.3. Begriffserklärung Qualität

2.2. Käufergruppen

3. Die Marke „Achalm-Blüte“

3.1. Begriffserklärung Marke

4. Die Firmengründung – Die Firma „Achalm-Blüte“

4.1. Namen und Logo schützen

4.2. Gewerbeanmeldung

4.2.1. Umsatzsteuer

4.2.2. Einkommensteuer

4.3. Versicherung

4.3.1. Produkthaftung

4.3.2. Betriebshaftpflicht

4.4. Findung des Vermarktungsstandortes

4.4.1. Entscheidungsfindung zum Vertrieb auf einem Bauernhof

4.4.2. Warum auf dem Bauernhof eingekauft wird

4.5. Vermarktung im Internet

4.6. Vorstellung der Bauernhöfe

4.6.1. Unternehmenssituation Bauernhof 1

4.6.2. Unternehmenssituation Bauernhof 2

4.6.3. Vereinbarung zwischen Bauernhof und Achalm-Blüte

5. Produkte der Firma „Achalm-Blüte“

5.1. Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung (LMKV)

5.1.1. Etikettierung für Liköre

5.1.2. Etikettierung für Konfitüren/Gelees

5.2. Materialauswahl / Verpackung

5.2.1. Glasflaschen/ Glasgläser

5.2.2. Der Kunststoffpfropfen

5.2.3. Der Twist-Off-Verschluss

5.2.4. Parafilm zum Versiegeln der Gläser und Flaschen

5.2.5. Drahtbügel zum Versiegeln der Flaschen

5.2.6. Verpackung und Versand

5.2.7. Ballons zur Lagerung

5.2.8. Getränkefässer zur Herstellung

5.2.9. Material-Anschaffungskosten

5.2.10. Allgemeines zu Konfitüre & Likör Herstellung

5.2.11. Bestimmung des Alkoholgehaltes

5.3. Herstellungsablauf von Konfitüre/ Gelee

5.3.1. Abfüllungsprozess von Konfitüren/Gelees

5.3.2. Kosten für Quittengelee

5.4. Herstellungsablauf von Likören

5.4.1. Obstbrände

5.4.2. Kosten für Schlehenlikör

6. Hygiene

6.1. Betriebshygiene

6.2. Personalhygiene

6.3. Lebensmittelhygiene

7. Preisvergleich

7.1. Preisvergleich mit Onlineshops

7.2. Preisvergleich mit Läden

7.3. Preisfindung der Produkte

7.3.1. Kundenbindung durch Rabattmöglichkeiten

8. Kapitalbedarf

9. Rentabilitätsvorschau 2008/2009

10. Fazit

10.1. Vor- und Nachteile der Sortimentserweiterung für den Bauernhof

11. Der erste Schritt

12. Abbildungen:

12.1. Abbildung 1: Mindmap des Probeverkaufs:

12.2. Abbildung 2: Plakat des Probeverkaufs:

12.3. Abbildung 3: Wegschilder

12.4. Abbildung 4: Umfrage des Probeverkaufs

12.5. Abbildung 5: Anmeldeformular Patentamt

12.6. Abbildung 6: Bestätigung Patentamt

12.7. Abbildung 7: Formular Netbeat

13. Quellenangaben:

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die Gründung einer professionellen Marke „Achalm-Blüte“ zu analysieren und deren Realisierbarkeit im Rahmen einer Direktvermarktung auf Bauernhöfen zu prüfen. Dabei steht die Untersuchung von Marktgegebenheiten, Produktionsanforderungen und finanziellen Rahmenbedingungen im Vordergrund.

  • Gründungskonzept und Namensfindung für „Achalm-Blüte“
  • Anforderungen an Lebensmittelhygiene und Kennzeichnung
  • Prozessanalyse der Herstellung und Verpackung von Konfitüren und Likören
  • Wirtschaftliche Rentabilitätsvorschau und Kapitalbedarfsplanung
  • Analyse von Vertriebsmöglichkeiten und Kundenbindungskonzepten

Auszug aus dem Buch

4.4.1. Entscheidungsfindung zum Vertrieb auf einem Bauernhof

Auf einem Bauernhof einzukaufen ist für Stadtmenschen ein Erlebniseinkauf. Der Erlebniseinkauf ist sozusagen eine Produkterweiterung. Der Kunde, der ökologische Produkte kauft, will nicht nur sehen, wie die Produkte aussehen, sondern er will auch sehen, wie diese Produkte produziert werden. Den Hof zu erleben, ist die beste Werbung für einen Betrieb. Der Einkauf auf einen Bauernhof ist eine Art Unterhaltung für den Verbraucher von heute. Er weiß nach einem Besuch, woher die Produkte kommen, und dies steigert und fördert den Genuss beim Essen. Der Hof wird dabei von unterschiedlichsten Käufergruppen besucht. Familien mit Kindern, die den Einkauf mit dem Erlebnis verbinden wollen, die Tiere eines Bauerhofs in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. Viele Eltern sehen die Problematik, dass in der Vorstellung von Stadt-Kindern die Kühe lila sind oder braune Kühe Kakao-Milch geben. Gesundheitsbewusste, die die Produktion sehen wollen, aber auch reine Feinschmecker, denen die Qualität der Produkte im Vordergrund steht. Der Anbieter muss sich auf die unterschiedlichen Gruppen einlassen dabei helfen ihn Menschenkenntnis, Kontaktfähigkeit und Einfühlungsvermögen sowie Freude am Umgang mit Menschen

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Beleuchtet die Entwicklung der Ernährungsgewohnheiten vom Markt hin zum globalisierten Supermarkt und die damit verbundenen Lebensmittelskandale.

2. Die Geschäftsidee: Erläutert das Konzept der saisonalen Obstverarbeitung in der Region und die Zielsetzung, eine professionelle Marke aufzubauen.

3. Die Marke „Achalm-Blüte“: Definiert den Markenbegriff und dessen Bedeutung für Vertrauen und Orientierung bei Konsumenten von Naturprodukten.

4. Die Firmengründung – Die Firma „Achalm-Blüte“: Beschreibt die notwendigen administrativen Schritte, von der Gewerbeanmeldung bis zur Versicherung und Standortwahl.

5. Produkte der Firma „Achalm-Blüte“: Detailansicht zu den rechtlichen Vorgaben (LMKV), Materialauswahl sowie den konkreten Herstellungsprozessen.

6. Hygiene: Zusammenfassung der gesetzlichen Anforderungen an Betriebshygiene, Personalhygiene und Lebensmittelhygiene im Produktionsprozess.

7. Preisvergleich: Analysiert Wettbewerbspreise und leitet daraus die eigene Preisstrategie sowie Möglichkeiten zur Kundenbindung ab.

8. Kapitalbedarf: Detaillierte Auflistung der Investitions- und Betriebskosten zur Realisierung des Unternehmensvorhabens.

9. Rentabilitätsvorschau 2008/2009: Stellt die erwarteten Umsätze den geplanten Kosten gegenüber, um die wirtschaftliche Tragfähigkeit zu belegen.

10. Fazit: Reflektion über die gewonnenen Erkenntnisse und die Anpassung der Strategie hin zur Internet-Vermarktung.

11. Der erste Schritt: Beschreibt die praktische Umsetzung und Auswertung eines Probeverkaufs an einer Schule.

Schlüsselwörter

Direktvermarktung, Achalm-Blüte, Konfitüre, Likör, Bauernhof, Lebensmittelkennzeichnung, Qualität, Existenzgründung, Regionalität, Rentabilität, Marketing, Hygiene, Saisonware, Erlebniseinkauf, Kundenbindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der professionellen Gründung und Vermarktung einer hauswirtschaftlichen Marke für Konfitüren und Liköre.

Welche zentralen Themenfelder deckt das Dokument ab?

Die Schwerpunkte liegen auf der Gründung eines Kleinbetriebes, rechtlichen Aspekten der Lebensmittelproduktion, Marketingstrategien und Wirtschaftlichkeitsberechnungen.

Was ist das primäre Ziel des Projekts?

Das Ziel ist die Etablierung der Marke „Achalm-Blüte“, um regionale, hochwertige Naturerzeugnisse professionell und profitabel zu vermarkten.

Welche wissenschaftlichen oder betriebswirtschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt Markteinschätzungen, Kostenkalkulationen (Kapitalbedarf, Rentabilität) sowie praktische Erhebungen durch Probeverkäufe und Umfragen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die rechtliche Absicherung (Markenschutz, Gewerbe), Produktionsanforderungen, Hygienevorschriften, Preisvergleiche und die operative Planung der Vermarktung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Sie lässt sich durch Begriffe wie Regionalität, Direktvermarktung, Lebensmittelqualität und Existenzgründung definieren.

Warum ist eine Vermarktung auf dem Bauernhof für die Marke relevant?

Der Bauernhof ermöglicht einen „Erlebniseinkauf“, der die Regionalität unterstreicht und das Vertrauen der Konsumenten in die Herkunft der Produkte stärkt.

Welche Herausforderungen ergaben sich bei der Umsetzung des Probeverkaufs?

Neben logistischen Aspekten wie der Beschaffung von Materialien waren besonders das Marketing und die Etikettierung sowie der Zeitdruck zwischen Beruf und Schule ausschlaggebend.

Warum spielt das Internet eine zentrale Rolle im Fazit?

Aufgrund hoher Abgaben an Bauernhöfe und Zeitmangel für physische Marktstände bietet das Internet eine flexiblere und kostengünstigere Möglichkeit zur Kundenbindung und zum Vertrieb.

Wie geht die Autorin mit dem Demeter-Reglement eines Bauernhofes um?

Aufgrund strenger Demeter-Richtlinien, die den Zukauf fremder Produkte ausschließen, musste die Strategie angepasst werden, da die Produkte von „Achalm-Blüte“ dort nicht vermarktet werden durften.

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Details

Title
Herstellung und Vermarktung von eigenen Produkten
Grade
1,3
Author
Nicole Hahn (Author)
Publication Year
2008
Pages
54
Catalog Number
V267414
ISBN (eBook)
9783656577850
ISBN (Book)
9783656577836
Language
German
Tags
herstellung vermarktung produkten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nicole Hahn (Author), 2008, Herstellung und Vermarktung von eigenen Produkten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267414
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