Evolution und Schöpfung im Denken von Grundschüler/innen. Ein interdisziplinäres Spannungsfeld im katholischen Religionsunterricht?


Examensarbeit, 2013
74 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Evolution und Schöpfung
2.1. Theologische Perspektive
2.1.1 DieSchöpfungsmythen
2.1.2 Die Schöpfung im Alten Testament
2.1.3 Biblische Genesiserzählungen
2.1.4 DieSchöpfung im Neuen Testament
2.2 Naturwissenschaftliche Perspektive zur Evolution der Welt
2.2.1 Die Entstehung des Universums
2.2.2 Die Entwicklung des Lebens auf der Erde
2.2.3 Die Evolutionstheorie nach Charles Darwin
2.2.4 Vererbungslehre nach Gregor Mendel
2.2.5 Synthese von Darwinismus und Genetik
2.3. Resümee zur Evolution und Schöpfung

3.0 Weltbildentwicklung von Grundschüler/innen
3.1 Was Kinder glauben Beispiele und Studien
3.1.1 Das kindliche Weltbild von Jean Piaget
3.1.2 Die Entwicklung kindlicher Weltbilder nach Reich/Fetz/Valentin
3.1.3 Erkenntnisse kindlicher Weltbilder nach Fetz/ Oser/ Reich
3.1.4 Erhebung von Michael Fricke
3.1.5 Zusammenfassung der Studien
3.2 Studie an einer Grundschule von Eikermann
3.2.1 Die Weltbilder der Zweitklässler
3.2.2 Die Weltbilder der Viertklässler
3.2.3 Vergleich der Weltbilder: Zweitund Viertklässler
3.2.4 Erkenntnisse aus der Studie von Eikermann
3.2.5 Konsequenzen der Studie für die Schule

4.0 Schöpfung und Evolution im katholischen Religionsunterricht
4.1 Didaktische Probleme
4.2 Konsequenzen für den katholischen Religionsunterricht
4.3 Was vor dem Unterricht berücksichtigt werden sollte
4.4 Beschreibung eines möglichen Unterrichtsverlaufs
4.4.1 Didaktische Vorbemerkung
4.4.2 Bezug zum Bildungsplan Grundschule Kl.3/
4.4.3 Unterrichtsvorschlag für die 3./4 Klassenstufe

5.0 Fazit

6.0 Literaturverzeichnis

1.0 Einleitung

Kinder begegnen in ihrem Alltag ständig Fragen um das Thema unserer Erde und ihrer Entstehung. Doch wie denken Schülerinnen und Schüler bereits in jungen Jahren, wie in der Grundschulzeit, über den Ursprung der Welt und des Menschen? Kinder machen sich Gedanken über die Entstehung der Erde sowie der Menschheit und bilden individuelle Weltbilder.

Diese Erkenntnisse sind wichtig, um meine Frage eines interdisziplinären Spannungsfeldes im katholischen Religionsunterricht zu beantworten. Durch die immer stärker werdende Hervorhebung der Evolutionstheorie rückt die biblische Schöpfung und somit eine der Grundmanifeste des christlichen Glaubens zunehmend in den Hintergrund. Es stellt sich die Frage, welche Konsequenz besonders das Denken von Grundschülerinnen und Grundschüler über die Evolution und Schöpfung für den katholischen Religionsunterricht mit sich bringt. Liegt hier vielleicht sogar ein interdisziplinäres Spannungsfeld im katholischen Religionsunterricht vor?

In meiner Arbeit möchte ich genau diesen Fragen nach dem interdisziplinären und somit fächerübergreifendem Spannungsfeld im katholischen Religionsunterricht, sowie dem Denken von Grundschülerinnen und Grundschülern im Hinblick auf die Evolution und Schöpfung genauer nachgehen.

Um dem Leser den Inhalt transparent zu machen, erfolgen im ersten Abschnitt wichtige Welterklärungsmodelle, welche die verschiedenen Ansätze und Vorstellungen über die Entstehung der Welt und des Menschen versuchen zu verdeutlichen. Im ersten Block des zweiten Kapitels werde ich dabei zuerst auf die theologische Perspektive genauer eingehen. Da die Schöpfung die ältere Theorie ist, beginne ich mit ihr. Im zweiten Block des zweiten Kapitels gehen ich schließlich auf die naturwissenschaftliche Perspektive ein.

Im ersten Block im dritten Kapitel werde ich die unterschiedlichen Studien der Weltbildentwicklung von Grundschülerinnen und Grundschülern näher erläutern. Im zweiten Block des dritten Kapitels widme ich mich schließlich der aktuellen Studie von Sarah-Lena Eikermann, welche die Weltbilder von Grundschülerinnen und Grundschülern im Jahre 2012 untersuchte. Mit Hilfe dieser Studie lässt sich auch die Frage, wie Grundschülerinnen und Grundschüler im Bezug auf Evolution und Schöpfung denken, beantworten. Zudem sind ihre Erkenntnisse wichtig, um die Frage nach dem interdisziplinären Spannungsfeld im katholischen Religionsunterricht beantworten zu können.

Am Ende des vierten Kapitels werde ich die Folgen dieser Studienergebnisse für den katholischen Religionsunterricht darstellen. Das fünfte Kapitel wird sich genauer mit der Evolution und Schöpfung im Unterricht und der Frage eines interdisziplinären Spannungsfeldes im katholischen Religionsunterricht beschäftigen. Darin werde ich aufzeigen, welche didaktischen Probleme bestehen, welche Konsequenzen es für den katholischen Religionsunterricht mit sich bringen kann und was vor dem Unterricht zu berücksichtigen ist. Außerdem werde ich im Anschluss einen möglichen Unterrichtsverlauf für die 3. und 4.Klasse im Fach der katholischen Religion auf Hinblick des Spannungsfeldes zwischen Evolution und Schöpfung aufzeigen. Am Schluss meiner Arbeit werde ich meine Erkenntnisse zusammenfassen und die anfängliche Frage beantworten.

2.0 Evolution und Schöpfung

Gott oder Darwin? Seit Darwins Evolutionstheorie stellen sich die Menschen zunehmend diese Frage. Dabei dokumentiert die Evolutionstheorie den Erfolg einer bedeutenden Theorie, die eine der überzeugendsten wissenschaftlichen Theorien der Gegenwart ist. Die Schöpfungsdarstellungen hingegen sind keine naturwissenschaftlichen, belegbaren Tatsachenberichte, sondern drücken eine Wahrheit über unser Weltverhältnis aus. Die Bilder der Religionen und die Theorien der Naturwissenschaften sind komplementäre Darstellungsweisen der einen Wirklichkeit. Naturwissenschaft versucht zu beschreiben, wie die Welt entstanden ist, die Religion versucht eine Antwort zu geben, wozu die Welt geschaffen wurde. Dabei reflektiert die Religion den Grund und das Ziel der Wirklichkeit. Ihr geht es nicht um detailgetreue Rekonstruktion des Schöpfungsgeschehens, sondern um die Formulierung von Sinnzusammenhängen.1 In diesem Kapitel werde ich deshalb auf die wichtigsten Inhalte sowohl von der theologischen als auch von der naturwissenschaftlichen Perspektive näher eingehen.

2.1. Theologische Perspektive

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde...“ (Gen 1,1). Die Schöpfungserzählungen befinden sich im Buch des Genesis, welches zusammen mit vier weiteren Büchern den Pentateuch bildet. Dabei steht der Begriff der Schöpfung sinnbildlich für die theologische Sichtweise über die Entstehung der Welt. Der Begriff Schöpfung bedeutet „Natur“ „Umwelt“ oder einfach nur „Welt“. Für viele Christen jedoch steht die Schöpfung für viel mehr. Der Begriff der Schöpfung drückt sowohl den Glauben an Gott als auch an ihn als Schöpfer des Lebens und der Welt aus. Deshalb wird der Aspekt der Schöpfung in der Bibel häufig thematisiert. Das folgende Kapitel beschäftigt sich mit der theologischen Perspektive zur Erklärung der Welt. Dabei werden die prägnantesten Theorien genauer beleuchtet, da die Rede von Gott als Schöpfer der Welt, des Lebens und des Menschen für den christlichen Glauben eine tragende Rolle spielt.

2.1.1 Die Schöpfunqsmythen

„In Mythen erzählen Völker, was ihr Leben trägt und bestimmt.“2Der Tradition nach, verkünden Mythen das Eintreten einer neuen Situation, die existentiell ist. „Sie wurden erzählt, um sich einer sinnvollen, d.h. von sakraler Ordnung durchzogenen Wirklichkeit zu vergewissern und so den Schrecken des Anfangs zu bannen. In archaischen Gesellschaftsformen ist der Mythos die einzig gültige Offenbarung der Wirklichkeit.“3

Der Mythos erzählt eine sakrale Geschichte, deshalb ist er Ausdruck einer absoluten Wahrheit, d.h. für ein Ursprungsgeschehen. Mythen sind verwandt mit Ontologien, da sie von Wirklichem, von dem was wirklich passiert, sprechen. „Vertikal“ beschreibt der Mythos den Einbruch des Sakralen in die Welt, „horizontal“ beschreibt er einen Ursprung: Der Einbruch des Sakralen gründet die Welt .4Dieser Einbruch ereignet sich immer wieder und somit wiederholt sich die „Gründung“, dadurch wird das „es war einmal“ zeitlos.

„»Schöpfung << im engeren, biblischen Sinn meint die Erschaffung alles Seienden durch den einen Gott, dann aber auch die erschaffene Welt selbst, den Kosmos. Schöpfung im weiteren übertragenen Sinn meint alle Vorstellungen von der Welt und ihre Entwicklung. Kaum überschaubar sind in der Religionsgeschichte die Vorstellungen von der Entstehung des Kosmos (Kosmogonie), der oft die Entstehung der Götter (Theogonie) vorausgeht. Es gibt Kosmogonien, denen zufolge Welt und Mensch ihr Dasein der Bewegung unpersönlicher Kräfte verdanken. Es gibt andere, in denen mehrere Götter oder der eine Gott alles schaffen. So oder anders ist die Schöpfungsgeschichte nicht Selbstzweck, sie soll vielmehr helfen, das Leben der Menschen in einer kosmischen Ordnung zu verorten, um ihnen ein authentisches Leben im Einklang mit der Welt zu ermöglichen.“5„Schöpfung ist nicht die Erschaffung der Materie, sondern die Formung der Materie.“6Der Begriff „Schöpfung“ steht somit sinnbildlich für die theologische Sichtweise über den Ursprung der Welt. Der Aspekt der Schöpfung wird in der Bibel oft thematisiert, vor allem in den beiden Genesiserzählungen, in vielen Psalmen, im Buch der Weisheit, im Buch Hiob und Jesaja. „Aber auch sonst findet sich durch alle Teile der Hebräischen Bibel hindurch eine kaum zu überschauende Zahl an Hinweisen und Rückbezügen auf die Schöpfung als das grundlegende Ereignis, von dem die Geschichte der Welt und der Menschheit ihren Anfang genommen hat.“7

2.1.2 Schöpfung im Alten Testament

Im Alten Testament taucht der Schöpfungsglaube in verschiedener Weise auf. Zum einen gibt es neben der Gen 1 Erzählung auch noch Gen 2 und 3. Zum anderen bilden die Genesistexte einen Teil einer großen Komposition: Gott als Schöpfer - Gott als Erhalter der Welt und des Menschen gegenüber den vielfältigen Bedrohungen durch das Chaos. Gottes Wirken im Alten Testament wird vom Volk Israel durch zahlreiche Schöpfungspassagen unterschiedlicher Art erfahren. Dabei lassen sich zwei elementare theologische Aussagen aufzeigen: „Einmal wird breit bezeugt (Ps; Ijob; Jes; Mt 6,25 ff.), von Schöpfung in Form des Staunen über sie und in Form des Schöpfunglobs geredet. Angesichts der Größe von Welt und Kosmos und der Winzigkeit des Menschen wird gefragt; >> Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst...?« (Ps 8.5); es ist die Rede von Quellen, aus welchen Tiere ihren Durst löschen, vom Regen, der die Erde tränkt, sodass Grünes wachsen kann (vgl. Ps 104, 10ff.). Für Schöpfung als gegenwärtige Realität (vgl. Ps 104, 14f) wird gedankt, sie wird wegen ihrer Größe und Schönheit bestaunt und gepriesen, was immerwieder in das Lob des Schöpfers mündet (vgl. Ps 139, 14). Schöpfung und Geschöpflichkeit werden existenziell erfahren, was eine Anknüpfungsmöglichkeit für unsere Erfahrungen darstellt. Zweitens gibt es Schöpfungsaussagen, die eine Art Anfangsgeschehen inszenieren und imaginieren. In Gen 1,1-2,3 und 2,4-25 geht es um ein Geschehen >>am

Anfang der Zeit«“8

Zu erwähnen sind nch die Schöpfungspsalmen. Sie sehen die angemessene Lebenshaltung des Menschen als das Lob des Schöpfers und das dankbare Einstimmen in das Werk des Schöpfers an. Nur dadurch kann die Schöpfung vollendet werden (Eucharistie). Das klingt zwar selbstverständlich, doch ist es keineswegs, da der Mensch immer bestrebt ist, sich selbst zum Herrn der Schöpfung aufzuspielen. Auch die Weisheitsliteratur sollte erwähnt werden: „1 Ruft nicht die Weisheit, / erhebt nicht die Klugheit ihre Stimme?[..]

4 Euch, ihr Leute, lade ich ein, / meine Stimme ergeht an alle Menschen:
5 Ihr Unerfahrenen, werdet klug, / ihr Törichten, nehmt Vernunft an!
6 Hört her! Aufrichtig rede ich. / Redlich ist, was meine Lippen reden.
7 Die Wahrheit spricht meine Zunge, / Unrechtes ist meinen Lippen ein Gräuel.[...]
23 in frühester Zeit wurde ich gebildet, / am Anfang, beim Ursprung der Erde. [...]
27 Als er den Himmel baute, war ich dabei, / als er den Erdkreis abmaß über den Wassern,
28 als er droben die Wolken befestigte / und Quellen strömen ließ aus dem Urmeer,
29 als er dem Meer seine Satzung gab / und die Wasser nicht seinen Befehl übertreten durften,
30 als er die Fundamente der Erde abmaß, / da war ich als geliebtes Kind bei ihm. [...]
33 Hört die Mahnung und werdet weise, / lehnt sie nicht ab!
34 Wohl dem, der auf mich hört, / der Tag für Tag an meinen Toren wacht / und meine Türpfosten hütet.
35 Wer mich findet, findet Leben / und erlangt das Gefallen des Herrn.
36 Doch wer mich verfehlt, der schadet sich selbst; / alle, die mich hassen, lieben den Tod.“

( Spr 8,22-31)

Hierbei wird die Schöpfung durch die Idee der Weisheit gefiltert. Sie ist das eigentliche Geschöpf. Von ihr her ist alles zu verstehen. Es beschreibt die eigentliche Aussage des Schöpfungsglaubens, nämlich die Sinnhaftigkeit,

das Von-Gott-Geliebt-Sein, Partnerin sein. Alle anderen Details sind austauschbare Ersatzstücke. Gott hat also alles in Weisheit geschaffen. Somit erfolgt hier eine theologische Konzentration. Es zeigt sich insgesamt ein Weg von der Kosmogonie zur Kosmologie bis hin zur Erschaffung der Welt in Weisheit.

2.1.3 Biblische Genesiserzählungen

Bei den Schöpfungserzählungen sind besonders die beiden ersten Schöpfungsgeschichten interessant, da sie schöpfungstheologisch einen Einblick in die Frage nach dem Ursprung der Welt aus jüdisch-christlicher Tradition gewähren können. Neben den beiden ersten Schöpfungsberichten gibt es noch die Psalmen, das Buch Hiob und das Buch der Weisheit. Die ersten beiden Schöpfungserzählungen stehen im Buch Genesis und sind als Ur- bzw. Anfangsgeschichten der Welt und allen Lebens zu verstehen. Sie bieten wichtige Anhaltspunkte aufdie Antwortsuche der Menschen. „Wozu bin ich auf der Welt? Wie hängt mein Dasein mit der Welt, mit dem Kosmos zusammen? Welche Aufgabe habe ich?“9

Bei der Urgeschichte geht es aber nicht nur, wie die Namensgebung glauben macht, um die reine Beschreibung der Entstehung der Welt, des Lebens und der Menschheitsgeschichte, sondern es geht auch um „überzeitlich gültige Fragestellungen wie: Wer bin ich? Was ist der Mensch? Warum gibt es Gewalt auf der Erde? Wird es mit dieser Erde nicht ein schlimmes Ende nehmen müssen, wenn das Leben, so wie ich es erlebe, immer so weitergeht? Wo ist Gott in diesem Chaos zu finden?“10

Die Schöpfungserzählung in Gen 1,1-2,4a ist die Priesterschrift. Das sogenannte 7-Tage-Werk. Die Priesterschrift wird dem Pentateuch, den fünf Büchern Mose, zugeordnet. Sie entstand in der Zeit des babylonischen Exils. Sie wird als der zeitlich jüngere Text der beiden Schöpfungserzählungen bezeichnet, obwohl sie chronologisch am Anfang steht. Die Priesterschrift entstand aus einer der schwersten Zeiten des Volkes Israels. Vielen Menschen wurden vertrieben. Unter den Vertriebenen fanden sich neben der jüdischen Oberschicht auch Priester, welche als Urheber der Schrift Genesis

I benannt werden: „Sie fragt nach Ordnungen, die auch dann noch Segen schenken können, wenn der Staat, das Königtum und das Land verloren sind. In Gen 1 wird der Segen in derwohlgeordneten Schöpfung sichtbar.“11

Im Gegensatz zu den Schöpfungsmythen, in denen die Arbeit die Aufgabe der Menschen ist, tritt Gott in Gen 1 als Arbeitender in Erscheinung. Dabei strebt das 7-Tage-Werk aber auf den Sabbat zu, an dem sich die Schöpfung vollendet. Im Sabbat zeigt sich die eigentliche Zielrichtung der Schöpfung, sie ist auf Gott hin ausgerichtet. Aus diesem Grund soll die Schöpfung am Tag des Sabbats zu dieser Grundausrichtung zurückkehren. Am Sabbat soll die ganze Schöpfung auf Gott hin frei sein und sich regenerieren. So soll sie zu ihrer Identität finden und der Schöpfungsbeginn, der Sinnzusammenhang der Schöpfung soll wieder hergestellt werden. Die Feier des Bundes zwischen Gott und den Menschen und damit zugleich die Anbetung Gottes sind das eigentliche Ziel und die Mitte der Schöpfung. Aus der Feier des Bundes heraus gewinnt das Handeln des Menschen Mitte und Sinnrichtung.

Die Schöpfung ist damit Ausdruck für den Bund, für die Liebe Gottes. Die Welt ist geschaffen, damit Liebe, Feier sei. Und diese Liebe findet ihr Ziel im Bund Gottes mit den Menschen. Die Schöpfung selbst erhält dadurch den Charakter, Ort und Ausdruck dieses Bundes Gottes zu sein. Sie ist einerseits als Schöpfung Symbol, andererseits Zeichen der Freundschaft Gottes. Aber Sabbat bedeutet auch, dass die Gottesbeziehung und der Bund nicht ruhen. Vielmehr geht vom Sabbat das Handeln Gottes an der Schöpfung aus, hier aktiviert sich die Geschichte Gottes mit den Menschen. An Jesu Heilshandeln am Sabbat zeigt sich, wie wenig Gott ein zurückgetretener Gott ist.

Die zweite Schöpfungserzählung entstand um 1000 und 900 v. Chr. und wurde von Jahwisten verfasst. Dieser Schöpfungstext bildet eine Phase moralischen Verfalls und stammt aus einer Zeit, in der das Volk Israel nach seinem Auszug aus Ägypten im gelobten Land angekommen war. „Oft wird der zweite Schöpfungstext Gen 2,4b-3,24 von vielen Adressaten der Bibel als Abschluss des ersten Schöpfungsberichtes verstanden, da er chronologisch unmittelbar an diesen anschließt.“12

Dabei unterscheidet sich der zweite Schöpfungstext deutlich vom ersten. Der zweite Schöpfungstext folgt nämlich einem ganz anderem Ablauf und verzichtet auf die Einteilung in ein 7-Tage-Werk. Auch sprachlich kommt dieser Text eher einer narrativen Erzählung oder einer Gedichtsform nahe. Die beiden Schöpfungsberichte des ersten Buch Mose unterscheiden sich stark in ihrem Bild über den Menschen. In Genesis 1 kommt dem Menschen in der Schöpfung Gottes eine Sonderstellung zu. Der Mensch wird nach dem Abbild Gottes erschaffen und erhält eine besondere Macht über die anderen Lebewesen der Erde. „Da sprach Gott: »Wir wollen den Menschen machen - als unser Bild, etwa in unserer Gestalt. Sie sollen niederzwingen die Fische des Meeres, die Flugtiere des Himmels, das Vieh, die ganze Erde, alle Kriechtiere, die aufdem Boden kriechen.«“ (Gen 1,26 ff., 32.)

Im Gegensatz dazu wird der Mensch in dem jahwistischen Schöpfungsbericht nicht mit einer Sonderstellung, sondern mit den Pflanzen und Tieren auf einer Ebene geschaffen. „Am Tage als Adonaj, das ist der Name Gottes, Erde und Himmel machte - noch gab es die Sträucher des Feldes nicht auf der Erde (...) und es gab auch noch keine Menschen, um den Acker zu bearbeiten, (...) da bildete Adonaj, also Gott, Adam, das Menschenwesen, aus Erde vom Acker und blies in seine Nase Lebensatem.“ (Gen 2,4 ff., 33.)

Hierbei wird erkennbar, dass der Mensch im Kontext des jahwistischen Schöpfungsberichtes als Erdenwesen angesehen wird. Dieses Erdenwesen, welches aus einem weltlichen Stoff, genauer gesagt aus Erde, geschaffen wird und nach dem Tod auch als solches zerfällt.13Beide Schöpfungsberichte berichten somit über die Erschaffung des Menschen durch Gott, doch auf unterschiedliche Weise. In Gen 1 ist der Mensch Höhepunkt der Schöpfung. In Gen 2 dagegen als ein Wesen neben den anderen Lebewesen, wie den Tieren und Pflanzen, und somit keine Sonderstellung bekommt.

Joseph Ratzinger, damaliger Papst Benedikt XVI, hat sich folgendermaßen zum Menschenbild in Gen 2,4b ff. geäußert:

„Der Mensch ist (..) der, der aus der Erde und ihren Möglichkeiten herauskommt. In diese Darstellung kann man insofern sogar etwas wie Evolution mit hineinlesen. Aber dabei bleibt es nicht. Es kommt da etwas hinzu, was nicht einfach aus der Erde ist und nicht einfach weiterentwickelt ist, sondern etwas, was vollkommen neu ist: und das ist der Atem Gottes selbst. (..) Der Mensch hat den Atem Gottes. Er ist gottfähig, er kann das Materielle, das Geschaffene überschreiten. Er ist einmalig. (..) In ihm ist Gottes Atem da. Er sieht, dass er nicht nur eine Kombination von Bausteinen ist, sondern eine persönliche Idee Gottes.“14

2.1.4 Die Schöpfung im Neuen Testament

Die Aussagen zur Weltschöpfung Gottes aus dem alten Testament werden im Neuen Testament vorausgesetzt und durch Jesus Christus Schilderung zum „Schöpfungs- und Erhaltungshandeln Gottes [...], vom Vertrauen in Gottes Schöpfungswirken gegen alles Sich-Sorgen (Mt 6,25 ff.), und (der Berufung) auf den ursprünglichen Schöpfungswillen (Mt 5,27ff; Mk 10,2 ff.).“15weitergeführt. Andererseits wird durch Jesus Christus die Ankündigung des Gottesreiches „im Sinne der Durchsetzung des endgültigen Schöpfungswillen Gottes (und der Befreiung der bestehenden Schöpfung) von Entfremdungen, Krankheiten und Dämonen)“16konkretisiert.

Im Prolog des Johannesevangeliums wird zum Beispiel gleichsam ein Summarium der biblischen Schöpfungstheologie gegeben: „Im Anfang war der Logos...“ (Joh 1,1) „Und der Logos ist Fleisch geworden“ (Joh 1,14). Ein ähnliches Verständnis der Schöpfung ist im Hymnus des Kolosserbriefs: „Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, / der Erstgeborene der ganzen Schöpfung. Denn in ihm wurde alles erschaffen / im Himmel und auf Erden, / das Sichtbare und das Unsichtbare, / Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten; / alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen. Er ist vor aller Schöpfung, / in ihm hat alles Bestand.“ (Kol 1,15-17)17

Auch die paulinischen Texte zeugen im Neuen Testament von der Sichtbarkeit Gottes durch sein Werk18und von der Befreiung aus dem Bann der Erbsünde durch Gott, der alle Vergänglichkeit und Knechtschaft von der Welt hinweg zunehmen vermag.19Das neue Testament setzt an den Traditionen des israelitischen Schöpferglaubens an. Es verbindet diese Vorstellung mit der Neuakzentuierung durch den von Gott gesandten Jesus, dem Messias. Gottes schöpferisches Wirken wird durch das Heilshandeln Jesu über die Schöpfung der Welt hinaus gedacht.

Die Gottesbeziehung zur Welt und seinen Geschöpfen gestaltet sich in der Sendung des Gottessohns durch das Wirken seines Sohnes unter den Menschen neu. Dabei steht hier vor allem neben der Verkündigung des Gotteswortes die Überwindung des Todes als befreiende Botschaft im Mittelpunkt. Durch die Errettung des gekreuzigten Jesu und dessen Auferstehung vom Tod zeigt sich die schöpferische und befreiende Macht Gottes, der alle Menschen daran teilhaben lässt und auf diese Weise ein neues Schöpfungsverständnis prägt.20

Die zentrale Botschaft des bevorstehenden Gottesreiches, welches schon angebrochen, aber noch nicht in seiner ganzen Fülle vollzogen ist, wird durch Jesu Christi Wirken und Wort im Neuen Testament verkündet. Die Lebensausrichtung im jesuanischen Kontext ist nicht die Selbstsorge und das Sammeln weltlicher Schätze, sondern vielmehr die Neuorientierung des Menschen im Vertrauen auf Gott.21Damit wird die Beziehung des Schöpfers zu seinen Geschöpfen von Jesus begründet und zeigt, dass alle Lebewesen durch den Schöpfer versorgt sein sollen.

Jesu Wunderwirken veranschaulicht die Macht Gottes. Selbst die Dämonen beugen sich der Macht des Schöpfers. Jesu Handeln und seine Botschaft zeugen von der machtvollen Herrschaft Gottes, welche in der Überwindung des Todes gipfelt und Gottes Schöpfungswillen neu deutet. Impliziert wird der göttliche Schöpfungswille durch einen neuen Maßstab für die Menschen und ihr Handeln.22

Jesus bezeugt durch sein Wirken eine neue ethische Ausrichtung, indem er „das gemein geltende Axiom »Wie du mir, so ich dir« außer Kraft [setzt und durch] das neue Gebot der Gottesherrschaft: Wie Gott (der gute Schöpfer) mir (dem Sünder), so ich dir! [ersetzt].“23Diese Neuausrichtung durch Jesus Christus setzt eine Reflexion geltender Traditionen und Normen voraus. Sie sind im Hinblick auf ihre Menschenfreundlichkeit und Bewahrung der Schöpfung zu modifizieren.24

Erst durch Jesus Christus wurde die Schöpfung erneuert und zugleich vollendet. Die Nachkommen des ersten Menschen (Adam) haben zwar den Lebensatem erhalten, aber dieses Leben war auf das irdische Dasein der Geschöpfe begrenzt. Erst durch Jesus Christus, den zweiten Mensch, den vollendeten Adam, wird das Leben auf die himmlische Dimension ausgeweitet.25„Zwar ist der Christgläubige schon jetzt eine neue Kreatur, eine neue Schöpfung (2 Kor 5,17), aber er harrt - wie die ganze Schöpfung - noch auf Erlösung.

Der gegenwärtige (unvollendete) Zustand der Schöpfung verweist darauf, was sie von Gott her sein soll, sein wird und in Jesus Christus sein kann.“26Auf diese Weise vermag die ursprünglich gute Schöpfung von ihren Beschädigungen geheilt zu werden. „Jesus bringt sicher keine heile Welt; wohl aber setzt er Zeichen einer geheilten Schöpfung.“27

2.2 Naturwissenschaftliche Perspektive zur Evolution der Welt

In den Naturwissenschaften gibt es verschiedene Disziplinen, die sich unter anderem mit der Entstehung der Welt beschäftigen. Diese Disziplinen können verschiedene Bereiche aus Physik, Chemie und Biologie sein. Im Rahmen dieser Ansätze ist meist der Begriff der „Evolution“ von Bedeutung. „Das Wort >Evolution< leitet sich vom lat. evolvere, >entrollen< ab, so wie beim Entrollen von Schriftrollen (...). Das beinhaltet buchstäblich die Entfaltung von oder das Sichtbarmachen von etwas, das in verborgener Form bereits vorhanden ist.“28

Der Begriff „Evolution“ wurde zum ersten Mal im späten 18. Jahrhundert für die Beschreibung der Welt verwendet. In dieser Zeit gab es schon die Grundidee, dass die Entwicklung vom Leben auf der Erde einem längeren Naturprozess unterliege. Zuvor waren die meisten Menschen der Meinung, dass die Erde und das Leben auf ihr im wörtlichen Sinne so wie in den Schöpfungsaussagen der Bibel entstanden sind.29„Vor der Etablierung des Begriffs Evolution und auch in der Zeit danach entwickelten sich in den Naturwissenschaften stetig neue Hypothesen über die Entwicklung der Erde, welche zum größten Teil den zuvor beschriebenen Ausführungen der Erkenntnisse von Wissenschaftlern wie Isaac Newton entsprechen. Die bedeutendsten naturwissenschaftliche Theorie zur Entwicklung des Lebens auf der Erde stellt die Evolutionstheorie von Charles Darwin (1809-1882) dar.“30

Wenn man nämlich heute von Evolution spricht, denkt man meist nicht zuerst an den Urknall oder an die Erdgeschichte, sondern an die Knochenfunde von Sauriern, an die Abstammung des Menschen vom Affen und an Charles Darwin. Dies liegt sicher daran, dass die biologische Evolutionstheorie die breiteste Wirkung entfaltet hat und es liegt auf der Hand: In ihr geht es um das Leben und damit um Wesen und Geschichte des Menschen.31

Daher ist es sicher verständlich, dass sich Ideologen und Ideologien immer wieder der Evolutionstheorie bemächtigt haben. Denn auch in Ideologien geht es, wie in der Politik im allgemeinen, um den Menschen. Das heißt jedoch nicht, dass hiermit die theologische Sicht der Schöpfung widerlegt sind. Im Gegenteil, die Evolution lässt sich anhand wissenschaftlicher Ergebnisse wie die theologische Schöpfung unterschiedlich betrachten. Im folgenden werde ich die fachlichen Grundlagen der Evolution bereit stellen. Dabei werde naturwissenschaftliche Zweifel, wie sie zum Beispiel der Kreationismus vorbringt, nicht diskutiert.

2.2.1 Die Entstehung des Universums

Die Erforschung, woher wir kommen und wie sich unsere Umwelt entwickelt hat, beschäftigt die Menschen schon immer. Die Menschen wollten seit jeher wissen, was die Welt im Innersten zusammenhält. In der Astrophysik ist der Ursprung unseres Universums grundlegend, welches aber bis zum heutigen Zeitpunkt nicht vollends geklärt ist. Die Wissenschaft ist heute zwar in der Lage verschiedene Theorien zu entwickeln, die eine bestimmte Wahrscheinlichkeit dieses oder jenes Ansatzes vermuten lässt, aber nicht zweifelsfrei beweisen. Als „wahrscheinlichste“ Hypothese gilt heute die des Urknalls.32

„Im Anfang stand ein unvorstellbar kleiner und heißer expandierender >Feuerball<, der sich zeitweise inflationär schnell ausdehnte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus die bekannten leichten chemischen Elemente, die Sterne (in denen die schwereren Elemente durch nukleare Prozesse entstanden sind) und schließlich die Lebewesen.“33Der Urknall ist also nicht als Explosion im klassischen Sinn zu verstehen, sondern vielmehr darauf, dass sich das Weltall „ausdehnt“. Diese Expansion des Weltalls wurde indirekt Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Astronom Edwin Powell Hubble entdeckt, in dem er eine „Rotverschiebung“ im Spektrum der von ihm beobachteten Nebel feststellte.34Als Spektrum bezeichnet man in der Optik die Grundfarben, aus denen ein zu beobachtendes Licht zusammengesetzt

[...]


1Klose, Joachim / Oehler, Jochen: Gott oder Darwin? Vernünftiges Reden über Schöpfung und Evolution. I.Auflage. SpringerVerlag. Berlin, Heidelberg 2008.S.1

2Steinwede, Dietrich; Först, Dietmar: Die Schöpfungsmythen der Menschheit. Düsseldorf, 2004. S.8

3Klose, Joachim; Oehler Jochen: Gott oder Darwin? - Vernünftiges Reden über Schöpfung und Evolution. Heidelberg 2008. S.4

4vgl. Eliade, Mircea: Die Schöpfungsmythen. AlbatrosVerlag. Düsseldorf 2002. S.11ff

5Küng, Hans: Der Anfang aller Dinge - Naturwissenschaft und Religion. 2.Auflage. PiperVerlag. München 2007. S.128

6 Loh, Johannes: Schöpfung und ihre psychologischen Bezüge - Grundlagen für die Religionspädagogik. Frankfurtam Main 2004. S.9

7 Rendtorff, Rolf: Theologie des Alten Testaments. Ein kanonischer Entwurf. Band 2. Thematische Entfaltung. Neukirchen-Vluyn 2001. S.7

8 Hilger, Georg; Ritter, Werner H.: Religionsdidaktik Grundschule - Handbuch für die Praxis des evangelischen und katholischen Religionsunterrichts. München 2006. S.213f

9 Eltrop, Bettina; Gremmelspacher, Carmen: Kindern von Schöpfung erzählen - Unterrichtsbausteine für die Klassenstufen 3/4 Grund -und Förderschule. In: Notizblock­Materialdienst für Religionslehrerinnen und Religionslehrer in der Diazöse Rottenburg. Stuttgart 2009. Nr.46. S.7

10 Ebd., S.7

11 Eltrop, Bettina; Gremmelspacher, Carmen: Kindern von Schöpfung erzählen - Unterrichtsbausteine für die Klassenstufen 3/4 Grund -und Förderschule. In:

Notizblock - Materialdienstfür Religionslehrerinnen und Religionslehrer in der Diazöse Rottenburg. Stuttgart2009. Nr.46. S.8

12 Högg-Birg. Kathrin: Die Welt als Schöpfung Gottes? Vorstellungen aus der Perspektive von Grundschulkindern in Wort und Bild. Eine vergleichende Studie zwischen BRD und USA. Herbert Utz Verlag. München 2011. S.62

13 vgl. Fischer, Helmut: Schöpfung und Urknall. Klärendes für das Gespräch zwischen Glaube und Naturwissenschaft. Zürich 2009. S.36

14 Ratzinger, Joseph: Jesus von Nazaret. Herder Verlag. Freiburg 2008, S.76-81

15 Hilger, Georg / Ritter, Werner H.: Religionsdidaktik Grundschule - Handbuch für die Praxis des evangelischen und katholischen Religionsunterrichts. Kösel-Verlag. München 2006. S.216

16 Ebd. S.216

17 vgl auchKol2,8.16-23

18 vgl.Röm1,19f

19 vgl. Hilger, Georg / Ritter, Werner H.: Religionsdidaktik Grundschule - Handbuch fürdie Praxis des evangelischen und katholischen Religionsunterrichts. Kösel- Verlag. München 2006. S.216

20 vgl. Kehl, Medard: Und Gott sah, dass es gut war - Eine Theologie der Schöpfung. 2. durchgesehende und korrigierte Auflage. Verlag Herder. Stuttgart 2008, S.142

21 vgl. ebd. S.143

22 vgl. Kehl, Medard: Und Gott sah, dass es gut war - Eine Theologie der Schöpfung. 2. durchgesehene und korrigierte Auflage. Verlag Herder. Stuttgart 2008, S.144

23 ebd. S.144

24 vgl. ebd. S.144

25 vgl. Högg-Birg, Kathrin: Die Welt als Schöpfung Gottes. S.64

26 Hilger u.Ritter: Religionsdidaktik Grundschule. S.216

27 Kehl, Medard: Und Gott sah, dass es gut war. S.142

28 Bowler, PeterJ.: Evolution. In: Sarasin, Philipp / Sommer, Marianne (Hrsg.): Evolution. Ein interdisziplinäres Handbuch. J.B.Metzler'sche Verlagshandlung. Stuttgart 2010, S.18

29 vgl.ebd. S.18

30 Eikermann, Sarah-Lena: Weltbilder von Grundschulkindern heute. Eine empirische Studie im Religionsunterricht. LIT Verlag. Berlin 2012 S.17

31 vgl. Hemminger, Hansjörg; Hemminger, Wolfgang: Jenseits derWeltbilder. Naturwissenschaft, Evolution, Schöpfung. Quell Verlag. Stuttgart 1991, S. 94

32 vgl. Högg-Birg: Die Welt als Schöpfung Gottes. S.84

33 Reich, K.Helmut: Ursprung und Evolution des Universums und der Lebebwesen. In: Zeitschrift für Pädagogik und Theologie. Der Evangelische Erzieher. 9/2003, S.259

34 vgl. Högg-Birg: Die Welt als Schöpfung Gottes.S.84

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Details

Titel
Evolution und Schöpfung im Denken von Grundschüler/innen. Ein interdisziplinäres Spannungsfeld im katholischen Religionsunterricht?
Hochschule
Pädagogische Hochschule Freiburg im Breisgau
Note
2,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
74
Katalognummer
V268329
ISBN (eBook)
9783656584025
ISBN (Buch)
9783656584162
Dateigröße
662 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Examensarbeit im Lehramt Grund-Haupt-Werkrealschule im Fach katholische Theologie.
Schlagworte
evolution, schöpfung, denken, grundschüler/innen, spannungsfeld, religionsunterricht
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Eva Koch (Autor), 2013, Evolution und Schöpfung im Denken von Grundschüler/innen. Ein interdisziplinäres Spannungsfeld im katholischen Religionsunterricht?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268329

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