Qualitätsjournalismus und Boulevardjournalismus zum Rücktritt Horst Köhlers


Studienarbeit, 2011

28 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG

2. QUALITÄTSJOURNALISMUS
2.1. Hinführung zum Qualitätsjournalismus
2.2. „Begriffsdefinition“ Qualitätsjournalismus
2.3. Das magische Vieleck
2.4. Journalismustheorien
2.5. Marktmodell vs. Moralmodell

3. FORSCHUNGSTEIL
3.1. Methode
3.2. Forschungsfragen
3.3. Kategorienschema
3.4. Analyse und Interpretation
3.5 Beantwortung der Forschungsfragen
3.6 Hypothesen

4. RESÜMEE UND AUSBLICK

5. QUELLENVERZEICHNIS

Einleitung:

Das Thema meiner Seminararbeit ist der Qualitäts- und der Boulevardjournalismus. Ich finde es sehr interessant zu erfahren, was eigentlich Qualitäts- bzw. Boulevardjournalismus auszeichnet. Gibt es klare Abgrenzungen zwischen diesen beiden Formen des Journalismus? Im Sommer 2009 machte ich ein zwei monatiges Praktikum bei der Tageszeitung „Österreich“ gemacht. Das Praktikum hat mir sehr gefallen, ich durfte eigenständig arbeiten und habe viel gelernt. Ich habe mich jedoch gefragt, warum diese Zeitung, die eindeutig dem Boulevard zuzuordnen ist, so berichtet wie sie berichtet. Als ich bei einem Artikel den Vorschlag hatte, der Frage nach dem Warum und gegebenen Hintergründen nachzugehen, wurde dieser mit der Begründung, das sei nicht unsere Art zu berichten abgelehnt.

Diese Erfahrung hat mein Interesse geweckt an der Frage was ist denn eigentlich Boulevardjournalismus und was ist Qualitätsjournalismus. So werde ich mich in dieser Arbeit mit Boulevard und Qualität beschäftigen und zu Beginn versuchen, diese beiden Begriffe zu definieren und gegenseitig abzugrenzen. Des Weiteren möchte ich auf Theorien eingehen, die über den Qualitätsjournalismus bereits existieren. Ich möchte versuchen bestimmte Kriterien für den Begriff der Qualität aufzuzeigen.

Im Forschungsteil beschäftige ich mich mit der Art der Berichterstattung einer Qualitäts sowie einer Boulevardzeitung über ein und dieselbe PR-Meldung. In diesem Zusammenhang stelle ich in meinem Theorieteil auch kurz die Beeinflussung von PR und Journalismus dar. Mein Erkenntnisinteresse bezieht sich darauf zu erfahren, warum meine zwei ausgewählten Medien über eine PR-Meldung berichten, wie sie eben berichten. Ich werde in meinem Forschungsteil untersuchen, wie die BILD und die Berliner Zeitung über die PR-.Meldung zum Rücktritt Horst Köhlers als deutscher Bundespräsident berichten.

Durch meine Untersuchung möchte ich erfahren, in welcher Art und Weise die BILD bzw. die Berliner Zeitung über die PR-Meldung zum Rücktritt Horst Köhlers berichten. Ich werde versuchen interpretativ aufzuzeigen, warum die BILD und die Berliner Zeitung unterschiedlich über dasselbe Thema berichten und ich möchte versuchen zu verstehen, aus welchen Gründen heraus die Berichterstattung so erfolgt, wie sie erfolgt. Anhand von vorformulierten Kategorien werde ich die ausgewählten Zeitungsartikel durchgehen und in meiner Analyse Schlüsse darüber ziehen, warum auf einige meiner vorformulierten Kategorien eingegangen wurde oder nicht und in welcher Art und Weise dies geschieht.

Abschließend werde ich die Ergebnisse aus den einzelnen Kategorien darstellen und interpretieren.

Hinführung zum Qualitätsjournalismus:

"Qualit ä t im Journalismus definieren zu wollen, gleicht dem Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln. “

(Stephan Ruß -Mohl)

Nach dem Medienwissenschaftler Stephan Ruß-Mohl gleicht die Definition von Qualität im Journalismus dem Versuch einen Pudding an die Wand zu nageln. Denn nach was für Kriterien kann eine Messung von Qualität erfolgen, etwa an der Auflagengröße, an Medienauszeichnungen oder an Rezipientenabstimmungen?

In Zeiten der Globalisierung und neuen Medien wie dem Internet verändert sich der Stellenwert der Printmedien. Informationen bekommt man mit einigen Mausklicks ganz einfach online, die Wichtigkeit der Zeitung nimmt ab. Das führt zu ökonomischen Einsparungen, was gerade in dieser Zeit eine Verschlechterung der Qualität zur Folge hat (Arnold, 2009:16). Der Journalistikwissenschaftler Sigfried Weischenberg (2007) warnt in diesem Zusammenhang vor einem „Billigjournalismus“. Anscheinend haben immer mehr Menschen den Eindruck, dass die Zeitung heute nichts mehr Besonderes bietet und sie Informationen auch aus anderen Quellen billiger oder umsonst haben können. So könnte es passieren, dass die Qualität auf lange Sicht fällt und Zeitungen immer weniger interessante und gut aufbereitete Informationen bieten.

Im Journalismus wird seit Anfang der neunziger Jahre intensiv über Qualität in den Medien diskutiert. Als Auslöser dafür, wird die Einführung des Privatfunks gesehen. Laut Kommunikationswissenschaftler Walter Hömberg (2006) gibt es drei Phasen bei der Auseinandersetzung um journalistische Qualität.

1. Suche nach geeigneten Bewertungskriterien
2. Frage der Messbarkeit
3. Transfer in die Praxis

In seiner Forschung stellte er fest, dass immer wieder ähnliche Qualitätskriterien für den Journalismus vorgeschlagen wurden, jedoch mit verschiedenen Begründungen. So ist es nicht klar aus welchen Gründen Journalismus bestimmte Kriterien beachten sollte (Arnold, 2009: 17f).

„Begriffsdefinition“ - Qualitätsjournalismus:

Alle glauben ihn zu kennen, aber fragt man nach Definitionen, so bleiben die Antworten meist vage, es ist die Rede von der Qualität journalistischer Arbeit.

Trotzdem existieren einige Merkmale und Eigenschaften die ohne Zweifel eindeutig der Qualitätspresse zuzuschreiben sind, gerade deshalb, weil man ohne sie gar nicht von der „Qualität einer Zeitung“ sprechen kann.

Zu diesen Basismerkmalen gehören Kriterien wie sachliche Richtigkeit, Aktualität und auch Relevanz. Diese Qualitätskriterien sind auch in Ruß-Mohls magischem Vieleck (siehe unten) enthalten. Jedoch ist es nicht einfach mit dem Begriff Qualität umzugehen, da das Publikum unter Umständen andere Qualitätsvorstellungen hat als die Journalisten selbst.

„Wer über journalistische Qualität in den Medien schreibt, hat mehr als ein Problem“ (Fasel, 2004: 9) Durchforstet man die Literatur, stellt sich tatsächlich heraus, dass es keine einheitliche Definition für Qualität im Journalismus gibt, obwohl bereits zahlreiche Wissenschaftler den Versuch einer Erklärung dieses Begriffes unternommen haben. Man ist sich zwar einig, dass es verschiedene Faktoren gibt, von denen Qualität abhängig ist. Allerdings herrscht keine Einigkeit darüber, welche Faktoren das nun sind. So werden verschiedene Definitionen formuliert, aber eine für alle Medien gültige Aussage lässt sich dabei nicht finden. Hier kann man nochmal auf das Anfangszitat zurückgreifen.

"Qualität im Journalismus definieren zu wollen, gleicht dem Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln.“

(Stephan Ruß-Mohl)

Ob Stephan Ruß-Mohl die Schwierigkeit der Qualitätsdefinition im Journalismus damit auf den Punkt gebracht hat, bleibt dahin gestellt. Sicher ist jedoch, dass die Annäherung an den Journalismus kein einfaches Unterfangen ist.

Bucher nennt hierzu einige Gründe warum die Annäherung an diesen Qualitätsbegriff so schwierig zu sein scheint.

- Es gibt kein allgemeingültiges Qualitätsurteil, denn jedes Individuum fällt sein Eigenes, bezogen auf seine Perspektive und seine Interessen. Dementsprechend ist die Perspektive der Medienmacher von der Perspektive der Rezipienten zu unterscheiden (vgl. Bucher, 2003: 12).
- Ein weiterer Punkt ist das Beurteilungskriterium. Es können beispielsweise die Recherche, die Kosten, die Reichweite oder die Ausbildung der Redakteure verglichen werden. Je nachdem, welche „Bewertungsbrille“ man gerade trägt, ist diese Beurteilung der Qualität anders. In der bisherigen Qualitätsdebatte ist es umstritten welcher, nun als der gehandelte Qualitätsaspekt gilt (vgl. Bucher, 2003: 13).
- Ein dritter Punkt sind laut Bucher Normen und Regelungen, die teilweise im Konflikt miteinander stehen. Gegen die Veröffentlichung einiger recherchierter, wertvoller Informationen kann beispielsweise der Persönlichkeits- oder Informationsschutz sprechen (vgl. Bucher, 2003: 13f)

Allgemein gültige Definitionen für Qualität stammen zumeist aus dem Wirtschaftsleben. Der Kommunikationswissenschaftler Arnold beruft sich auf das deutsche Normungsinstitut. Demnach versteht man unter Qualität ganz einfach einen Grad indem ein Produkt mit bestimmten Anforderungen übereinstimmt. Solche Anforderungen sind laut Arnold die Beschaffenheit, der Wert eines Produkts sowie auch Dienstleistungen (vgl. Arnold, 2009: 491).

Das generelle Alltagsverständnis des Begriffes Qualität besteht darin, dass der Begriff im Sinne von „guter Qualität“ aufgefasst wird. Sozusagen ist Qualität ein moralischer und wertgeladener Begriff. „Dies gilt vor allem, wenn … die mangelnde Qualität von Medienangeboten problematisiert wird“ (Wolling, Jens: Qualitätserwartungen, Qualitätswahrnehmungen und die Nutzung von Fernsehserien. In: Publizistik,2/2004, S. 171- 193, S. 174).

Was ist guter und was ist schlechter Journalismus? Pauschalisieren lässt sich dieser Begriff wohl nicht, jedoch einschränken. Ein Printmedium, das von sich behauptet guten Journalismus zu produzieren, sollte in erster Linie glaubwürdig sein. Guter Journalismus strebt es ebenso an ein Massenpublikum anzusprechen.

„Anything goes if it sells“, diese simple These, dass alles Qualität ist, was sich verkaufen lässt mag aus betriebswirtschaftlicher Sicht wohl war sein. Mit Qualitätsvorstellungen, die sich an journalistischer Qualität orientieren, hat diese jedoch nichts zu tun. (Fasel, 2004:49)

Das magische Vieleck:

Ruß-Mohl entwickelte das „magische Vieleck“ um journalistische Qualitätskriterien aufzuzeigen. (Fasel 2004: 55 zit. n. Ruß-Mohl 1992)

Das Modell von Ruß-Mohl ist dem Zwiebelmodell von Weischenberg ähnlich, indem „Journalismus nicht nur als eine Frage der individuellen Verantwortung … zu betrachten ist, sondern die vielfältigen Einflüsse gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, des Mediensystems, der Medienunternehmen usw.“ (Fabris, 2001: 51)

Bestimmung journalistischer Qualität aus Journalismustheorien:

Hans-Jürgen Bucher unterscheidet drei Zugänge zur journalistischen Qualität aufgrund von Journalismustheorien

- .Akteursorientierte Zugangsweise
- Rollenorientierte Zugangsweise
- Systemorientierte Zugangsweise

Akteursorientierte Zugangsweise:

Bucher stellt Qualität hier als „Resultat des individuellen Könnens und Wollens“ (Bucher, 2003: 15) dar. Diese akteursorientierte Zugangsweise ist sehr subjektiv geprägt. Es fehlen eindeutige Regelungen. Man unterstellt den Journalisten lediglich ein Verantwortung, derer sie nachkommen sollten (vgl. Bucher, 2003: 15f).

Rollenorientierte Zugangsweise:

„Was … einen guten Reporter … ausmacht, ist nur bestimmbar in Bezug auf die Funktion der entsprechenden Rolle, nicht aber im Hinblick auf persönliche Vorzüge und Leistungen“ (Bucher, 2003: 16). Dies besagt, dass der Beobachter wissen muss, was es bedeutet eine bestimmte Rolle gut oder schlecht auszuführen. Hat der Beobachter kein Verständnis für diese Rolle, so kann er auch nicht darüber urteilen.

Bucher nennt hierbei drei Rollen-Eigenschaften, die als Grundlage für Qualitätsurteile dienen.

- Rollen sind komplementär: Der Journalist hat eine bestimmte Beziehung zu Personen, mit denen er arbeitet.
- Rollen haben eine holistische Implikation: Rollen sind nur bestimmbar, wenn man einen Bezug zu einer größeren Einheit darstellt.
- Rollen, die additiv ausgeübt werden: Dies ist der Fall wenn ein und dieselbe Person zwei Ämter inne hat, die in Bezug auf einen bestimmten Sachverhalt in Konflikt miteinander stehen (vgl. Bucher, 2003: 16f).

Systemorientierte Zugangsweise:

Bei dieser Zugangsweise ist Journalismus ein System, das mit anderen Systemen in einer Wechselbeziehung steht. Journalismus wird als geschlossenes System angesehen. Eine Qualitätsbeurteilung steht hier im Zusammenhang mit den Funktionen der Massenmedien, die Teil des Systems Journalismus sind. Bei diesem Zugang ist es notwendig Merkmale dieses Systems zu finden und zu bewerten (vgl. Bucher, 2003: 18f).

Marktmodell vs. Moralmodell im Journalismus:

Karmasin entwickelte im Journalismus das Marktmodell und das Moralmodell für den Journalismus. Der Konflikt dieser beiden Journalismusmodelle ist es einerseits seinen öffentlichen Aufgaben zu entsprechen und anderseits markttauglich zu sein. Das Moralmodell beschäftigt sich eher mit dem eigenen Gewissen wohingegen beim Marktmodell ökonomische Kriterien im Vordergrund stehen.

Im Bezug auf Journalismus unterscheidet Karmasin drei Ausprägungen.

- Ökonomische/zweckrationale Qualität:

Hier besitzt das Produkt eine gute Qualität wenn es stark nachgefragt wird, nur dann ist es wertvoll für die Abnehmer als auch für die Produzenten. Nach der ökonomischen Ausprägung ist das Produkt qualitativ hochwertig, wenn es den Wünschen des Marktes angepasst wird (vgl. Karmasin, 2005: 21ff).

- Ästhetische Qualität:

Das Beurteilungskriterium ist hier nicht die Funktion sondern die Form also der Stil des Produktes (vgl. Karmasin, 2005: 24f).

- Ethische Qualität:

Nach der ethischen Qualität, soll ein Produkt nach reinem und gutem Gewissen hergestellt werden. Es sollte eine gewisse ethische Verantwortung vorherrschen (vgl. Karmasin, 2005: 25f).

Methode:

Als Methode habe ich die qualitative Inhaltsanalyse gewählt gestützt auf ein teils quantitatives Erhebungsinstrument. Bei meiner Arbeit ist es mir wichtig, dass es bei der qualitativen Inhaltsanalyse nicht genau eine objektive Wahrheit gibt, sondern mehrere Interpretationsweisen. So denke ich dass ein objektiver Vergleich der journalistischen Artikel nur schwer möglich sein wird. Mit meinem vorläufigen Kategorienschema werde ich die Artikel untersuchen und schauen in welcher Art und Weise Journalisten meine vorläufigen Kategorien auslegen und inwiefern auch inhaltliche Unterschiede zwischen Boulevard- und Qualitätsmedien zu erwarten sind. Ich möchte versuchen zu verstehen warum Journalisten spezifischer Medien bestimmte Inhalte schreiben, und inwiefern dies auf die Zielgruppe also die Rezipienten zurückführbar ist.

Von Peter Atteslander einem Schweizer Soziologen, der in Deutschland arbeitet, wird die Inhaltsanalyse folgendermaßen dargestellt:

„Der Begriff Inhaltsanalyse ist die Übersetzung des englischen ‚content analysis‘. Mittels Inhaltsanalyse lassen sich Christian Abele, vorläufiger Hauptteil 17

Kommunikationsinhalte wie Texte, Bilder und Filme untersuchen, wobei der Schwerpunkt auf der Analyse von Texten liegt.“ (Atteslander 2003: 215)

Forschungsfragen:

1. Inwieweit unterscheidet sich die Berichterstattung in Qualitäts- und Boulevardmedien?
1.1 Wie gehen Journalisten von Qualitätsmedien mit einer Pressemeldung um und welche zusätzlichen Informationen werden dem Rezipienten gegeben?
1.2 Wie gehen Journalisten von Boulevardmedien mit einer Pressemeldung um und welche zusätzlichen Informationen werden dem Rezipienten gegeben?

2. Warum wird über dasselbe Thema mit unterschiedlichen Schwerpunkten berichtet?
2.1 Was sind die Schwerpunkte der Berichterstattung bei Qualitätsmedien und welche Schwerpunkte stehen bei Boulevardmedien im Mittelpunkt?

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Qualitätsjournalismus und Boulevardjournalismus zum Rücktritt Horst Köhlers
Hochschule
Universität Wien
Note
2
Autor
Jahr
2011
Seiten
28
Katalognummer
V269725
ISBN (eBook)
9783656609216
ISBN (Buch)
9783656609025
Dateigröße
692 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Qualitätsjournalismus, Boulevardjournalismus, Horst Köhler
Arbeit zitieren
Christoph Peter (Autor), 2011, Qualitätsjournalismus und Boulevardjournalismus zum Rücktritt Horst Köhlers, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269725

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