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Das Gilgamesch Epos. Inhaltszusammenfassung und Interpretation von Enkidos Tod

Analyse anhand der Sterbephasen nach Kübler-Ross

Titel: Das Gilgamesch Epos. Inhaltszusammenfassung und Interpretation von Enkidos Tod

Ausarbeitung , 2013 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Benedikt Finck (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit fasst alle Tafel des Epos einzeln zusammen und interpretiert deren Inhalt. Im zweiten Teil der Arbeit wird Enkidos Sterben mit den fünf Sterbephasen nach Kübler-Ross verglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zusammenfassung des Inhalts:

2.1 Tafel I - XII der ninivitischen Version

2.2 Kurze Interpretation, Bedeutung des Epos

3. Freier Teil: Enkido am Sterbebett

3.1 Fragestellung

3.2 die 5 Phasen des Sterbens in der Theorie

3.3 Anwendung auf Enkidos Sterben

3.4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Gilgamesch-Epos, eine der ältesten Dichtungen der Menschheit, hinsichtlich seiner zentralen Motive und vergleicht insbesondere den Sterbeprozess der Figur Enkidu mit der modernen psychologischen Theorie der Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross, um Unterschiede und Parallelen in der Wahrnehmung von Tod und Nachleben zwischen dem Alten Orient und der Moderne aufzuzeigen.

  • Analyse der narrativen Struktur des Gilgamesch-Epos über die zwölf Tafeln der ninivitischen Version.
  • Untersuchung der Charakterentwicklung von Gilgamesch und seinem Gefährten Enkidu.
  • Darstellung der modernen Sterbetheorie nach Elisabeth Kübler-Ross.
  • Vergleichende Analyse von Enkidos Sterbeprozess im Epos mit den theoretischen Sterbephasen.
  • Betrachtung der philosophischen und religiösen Vorstellungen von Tod, Schicksal und Unsterblichkeit im mesopotamischen Altertum.

Auszug aus dem Buch

Enkido am Sterbebett

In einem Traum sieht Enkido eine Götterversammlung, in der die Götter über Gilgameschs und Enkidos Taten urteilen. Gegen Schamaschs Einspruch entschließen sie sich, für das Töten Chumbababs und des Himmelsstiers die Todesstrafe zu verhängen. Enlil ist es letzendlich, der bestimmt, dass nur Enkido sterben soll. Als Enkido aus seinem Traum erwacht, überwältigt ihn die schockierende Nachricht. Dennoch ist er sich bewusst, dass er sterben wird, sodass man nicht von einem Nichtwahrhabenwollen sprechen kann.

Sein Sterben beginnt direkt in der zweiten Phase, der Phase des Zorns, die im Verlauf seines Sterbens die zentrale Rolle einnimmt. In seinem Zorn wendet er sich an jene, die eine einschneidende Wirkung auf sein Leben gehabt haben. Man kann also davon sprechen, dass er sein Leben noch einmal Revue passieren lässt. Er verflucht die Dirne Schamchat und den Jäger, die ihn von seinem naturverbundenen Leben getrennt haben und ihm seine Reinheit und Stärke genommen haben (vgl. Tafel VII Z.130- 131). Des Weiteren verflucht er die Tür aus Zedernholz, welche symbolisch für das zentrale Ereignis des Epos, der Reise zum Zedernwald, steht. Es ist klar zu erkennen, dass sich Enkido des Instruments des Zorns bedient, um seine Hoffnungslosigkeit und das Ausgeliefertsein zu kompensieren. Die beiden Personen, sowie die Tür stehen dabei für die zentralen Ereignisse in seinem Leben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung gibt einen Überblick über das Alter und die Überlieferungsgeschichte des Gilgamesch-Epos und führt in die ninivitische Version als Haupttextgrundlage ein.

2. Zusammenfassung des Inhalts:: Dieses Kapitel beschreibt und interpretiert die zwölf Tafeln der ninivitischen Version des Epos, um die Entwicklung der Handlung und der Hauptfiguren aufzuzeigen.

3. Freier Teil: Enkido am Sterbebett: Dieser Teil analysiert Enkidos Sterbeprozess und vergleicht ihn mit der Theorie der fünf Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross, um die emotionale Entwicklung eines altertümlichen Menschen im Angesicht des Todes zu beleuchten.

Schlüsselwörter

Gilgamesch-Epos, Enkidu, Alter Orient, Sterbephasen, Elisabeth Kübler-Ross, Tod, Nachleben, Mesopotamien, Uruk, Mythologie, Sterbeprozess, Schicksal, Ninivitische Version, Zivilisation, Menschheitsdichtung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Gilgamesch-Epos, einer der ältesten Dichtungen der Menschheit, und analysiert die zentralen Motive wie Tod, Macht und Selbstfindung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die inhaltliche Zusammenfassung der zwölf Tafeln des Epos sowie eine psychologische Betrachtung des Sterbens, illustriert am Schicksal der Figur Enkidu.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Enkidos Sterbeprozess mit der modernen Sterbetheorie von Elisabeth Kübler-Ross zu vergleichen, um zu sehen, ob psychologische Modelle auch auf antike literarische Figuren anwendbar sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Inhaltsanalyse des Epos durchgeführt, kombiniert mit einer vergleichenden Anwendung psychologischer Sterbephasen-Modelle.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Zusammenfassung der Epos-Tafeln und einen "Freien Teil", der sich explizit mit der Theorie des Sterbens und deren Anwendung auf den literarischen Charakter Enkidu befasst.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Gilgamesch-Epos, Sterbephasen, Mesopotamien, Enkidu und die psychologische Analyse von Sterbeprozessen.

Inwiefern unterscheidet sich das Sterben Enkidos vom modernen Verständnis?

Da Enkidu im Gegensatz zum modernen Menschen in einer Welt lebte, in der Götter omnipräsent waren, gestaltet sich die Phase des "Verhandelns" im Vergleich zu heutigen Maßstäben direkter, da ein unmittelbarer Kontakt zu göttlichen Instanzen angenommen wurde.

Warum spielt die Phase des "Nichtwahrhabenwollens" bei Enkidu eine untergeordnete Rolle?

Nachdem Enkidu einen Traum über die Götterversammlung hatte, in der sein Tod beschlossen wurde, wird er mit der Realität konfrontiert und verarbeitet diese schockierende Nachricht bewusst, wodurch der anfängliche Schutzmechanismus des Verdrängens entfällt.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Gilgamesch Epos. Inhaltszusammenfassung und Interpretation von Enkidos Tod
Untertitel
Analyse anhand der Sterbephasen nach Kübler-Ross
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Veranstaltung
Geschichte des Alten Orients- Einführung in die Archäologie
Note
1,0
Autor
Benedikt Finck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
13
Katalognummer
V270563
ISBN (eBook)
9783656618379
ISBN (Buch)
9783656618362
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gilgamesch Epos Archäologie Kübler Ross Sterbephasen Enkidu Geschichte Alter Orient
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benedikt Finck (Autor:in), 2013, Das Gilgamesch Epos. Inhaltszusammenfassung und Interpretation von Enkidos Tod, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270563
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Leseprobe aus  13  Seiten
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