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Mitarbeitergespräch. Formen und Anforderungen im kooperativen Führungsstil der Polizei NRW

Title: Mitarbeitergespräch. Formen und Anforderungen im kooperativen Führungsstil der Polizei NRW

Term Paper , 2012 , 11 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Marcel Metzler (Author)

Leadership and Human Resources - Management Styles
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Diese Hausarbeit zum Thema „Mitarbeitergespräch“ soll einen Einblick in die verschiedenen Gesprächsformen und Anlässe und der damit verbundenen Anforderungen an Vorgesetzte und Mitarbeiter geben. In einer Organisation wie der Polizei NRW erscheint die Führung ohne zielführende Kommunikation zwischen Führungskräften und ihren Mitarbeitern kaum denkbar. Die alltägliche, zwischenmenschliche Kommunikation am Arbeitsplatz ist für eine Erörterung über Anforderungen, Konflikte, Ziele, Arbeitsergebnisse, Fragen der Zusammenarbeit sowie persönliche Anliegen des Mitarbeiters nicht geeignet. Deshalb sollen diese Gespräche in einem vertraulichen Rahmen und mit der gebotenen Ruhe und Sorgfalt vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet werden. Hierzu bietet sich ein strukturiertes Mitarbeitergespräch an. Strukturierte Mitarbeitergespräche (MAG) werden als Führungsinstrument eingesetzt und sollten zumindest einmal pro Jahr oder anlassbezogen zwischen einem Mitarbeiter und dem direkten Vorgesetzten stattfinden. Zudem sind Mitarbeitergespräche Teil des kooperativen Führungsstils der Polizei NRW. Sie bezwecken eine Grundlage für eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit zu schaffen sowie die Zufriedenheit aller Beteiligten maßgeblich zu fördern. Dadurch wird positiv auf das zwischenmenschliche Klima Einfluss genommen...

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriff Mitarbeitergespräch

3 Formen und Anlässe

3.1 Jahresgespräch

3.2 Konfliktgespräch

3.3 Zielvereinbarungsgespräch

3.4 Beurteilungsgespräch

3.5 Problemgespräch Sucht

4 Vorgesetzte und Mitarbeiter

4.1 Anforderungen

4.2 Gesprächs- und Verhaltensregeln

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung des strukturierten Mitarbeitergesprächs als essenzielles Führungsinstrument innerhalb der Polizei NRW. Ziel ist es, einen Überblick über verschiedene Gesprächsformen zu geben, die Anforderungen an Vorgesetzte und Mitarbeiter zu definieren und aufzuzeigen, wie eine zielgerichtete Kommunikation zur langfristigen Zusammenarbeit und zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit beitragen kann.

  • Struktur und Formen des Mitarbeitergesprächs (Jahres-, Konflikt-, Zielvereinbarungs-, Beurteilungs- und Suchtgespräche).
  • Anforderungen an eine effektive und professionelle Gesprächsführung.
  • Grundregeln für Verhalten und Kommunikation im Dienstalltag.
  • Einfluss von Kommunikationsmodellen auf den Erfolg von Mitarbeitergesprächen.
  • Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen bei der Polizei NRW.

Auszug aus dem Buch

3.5 Problemgespräch Sucht

In der vorliegenden Arbeit soll anhand des Beispiels Alkoholabhängigkeit noch auf dieses besondere Gespräch eingegangen werden. Hierzu ist zunächst eine Definition der Alkoholabhängigkeit erforderlich. In dieser Arbeit wird davon ausgegangen, dass eine Person alkoholkrank ist, wenn sie entweder nicht auf Alkohol verzichten kann oder aber nicht aufhören kann zu trinken wenn sie mit dem Konsum begonnen hat. Erkennungszeichen für Alkoholabhängigkeit können unter anderem sein, dass die Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters aus nicht erkennbaren Gründen plötzlich abfällt, sich Unzuverlässigkeiten häufen, er sich äußerlich gehen lässt und ungepflegt erscheint, unter Stimmungsschwankungen leidet oder nach Alkohol riecht. Treten diese Erscheinungen gehäuft oder auch kumuliert auf, hat der Vorgesetzte im Rahmen seiner Dienstaufsichts- und Fürsorgepflicht (§ 45 Beamtenstatusgesetz) die Aufgabe den Mitarbeiter auf die vielleicht bestehende Sucht möglichst frühzeitig anzusprechen. Dazu hat der Vorgesetzte zwei Möglichkeiten. Je nach zwischenmenschlichem Verhältnis kann er den Mitarbeiter auf einer kollegialen und freundschaftlichen oder direkt auf der dienstrechtlich relevanten Ebene ansprechen. Zunächst erscheint die kollegiale Ebene als die geeignetere, da sich die meisten Süchtigen ohnehin in sich zurückziehen und bereits Abwehrmechanismen in Form von Neutralisation- oder Verleumdungsstrategien entwickelt haben. Geht der Vorgesetzte hier nicht mit dem notwendigen Einfühlungsvermögen vor, wird es zunehmend schwieriger den Mitarbeiter zu erreichen und die Behandlung der Krankheit zu ermöglichen. Die Gespräche zum Problem Sucht sollten einem Stufenplan folgen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Mitarbeitergesprächs innerhalb der Polizei NRW ein und erläutert die Zielsetzung der Hausarbeit.

2 Begriff Mitarbeitergespräch: Hier wird der Begriff des Mitarbeitergesprächs theoretisch verortet und als unverzichtbares Führungsinstrument im polizeilichen Kontext definiert.

3 Formen und Anlässe: Dieses Kapitel detailliert die verschiedenen Gesprächstypen, von regulären Jahresgesprächen bis hin zu sensiblen Themen wie Suchtproblematiken.

4 Vorgesetzte und Mitarbeiter: Der Fokus liegt hier auf den praktischen Anforderungen an beide Seiten, einschließlich Gesprächsführung und Verhaltensregeln.

5 Fazit und Ausblick: Eine zusammenfassende Bewertung des Mitarbeitergesprächs als dynamischer Prozess und dessen Bedeutung für eine positive Arbeitskultur.

Schlüsselwörter

Mitarbeitergespräch, Polizei NRW, Führungsinstrument, Zielvereinbarung, Kommunikation, Jahresgespräch, Konfliktmanagement, Beurteilungsgespräch, Suchtprävention, Fürsorgepflicht, Dienstaufsicht, Arbeitszufriedenheit, Personalentwicklung, Gesprächsführung, Stufenplan.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung und Bedeutung von strukturierten Mitarbeitergesprächen als Teil des kooperativen Führungsstils bei der Polizei NRW.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen verschiedene Gesprächsformen (z.B. Jahresgespräch, Konfliktgespräch), die Anforderungen an Vorgesetzte und Mitarbeiter sowie grundlegende Kommunikationsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis für die Notwendigkeit und die richtige Durchführung von Mitarbeitergesprächen zu schaffen, um die Arbeitsatmosphäre und Zusammenarbeit in der Behörde nachhaltig zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Regelwerkanalyse, um die theoretischen Grundlagen und praktischen Anforderungen im Kontext der Polizei NRW aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Anlässe für Gespräche, definiert Rollenanforderungen und beschreibt Verhaltensregeln für eine konstruktive Gesprächsführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Mitarbeitergespräch, Führungsinstrument, Zielvereinbarung, Kommunikation und Fürsorgepflicht.

Wie sollte ein Vorgesetzter bei Verdacht auf Suchtprobleme vorgehen?

Der Vorgesetzte sollte im Rahmen seiner Fürsorgepflicht einem strukturierten Stufenplan folgen, beginnend mit einem behutsamen Erstgespräch, um den Mitarbeiter zu unterstützen und eine Lösung herbeizuführen.

Warum ist das "4-Ohren-Modell" für diese Gespräche relevant?

Das Modell von Schulz von Thun verdeutlicht, dass Missverständnisse entstehen können, da der Empfänger Nachrichten auf verschiedenen Ebenen (Sach-, Beziehungs-, Selbstoffenbarungs- und Appellebene) interpretieren kann, was eine bewusste Kommunikation erfordert.

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Details

Title
Mitarbeitergespräch. Formen und Anforderungen im kooperativen Führungsstil der Polizei NRW
College
University of Applied Sciences for Public Administration of North Rhine-Westphalia; Köln
Course
Management
Grade
1,0
Author
Marcel Metzler (Author)
Publication Year
2012
Pages
11
Catalog Number
V271965
ISBN (eBook)
9783656638872
ISBN (Book)
9783656638858
Language
German
Tags
Mitarbeitergespräch Mitarbeiterführung Kommunikation Instrument Organisation Polizei
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcel Metzler (Author), 2012, Mitarbeitergespräch. Formen und Anforderungen im kooperativen Führungsstil der Polizei NRW, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271965
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