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Frauen- und Männerstereotype in der Werbung

Wie Werbefachleute unsere Instinkte ausnutzen

Title: Frauen- und Männerstereotype in der Werbung

Term Paper (Advanced seminar) , 2011 , 28 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Bachelor of Arts Ramon Klein (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
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In den alltäglichen Werbeblöcken im TV oder auf Plakaten und vielen anderen Werbeflächen wird unser Auge tagtäglich mit Frauen und Männern konfrontiert, die unser Interesse am jeweiligen Produkt wecken sollen. Ausgehend vom westlichen, temporären und kulturell geprägten Schönheitsbild, behandelt diese Arbeit genau dieses Phänomen. Man sieht agile Sportler, die gewinnende Spielzüge machen und vor Kraft und Sportlichkeit und purer Fitness nur so strotzen. Gefolgt von gut gekleideten Business-Männern, die durch körperliche Fitness und intelligent retuschierten Bildern und aufwändigen Produktionen auf sich aufmerksam machen. Ebenso locken grazile, perfekte, attraktive Frauenkörper in sinnlichen Posen, sich das Produkt näher anzusehen. Bewusst, oder unbewusst, schaut man dabei in eine nahezu unerreichbare, fantastischen Welt der Schönheit, Perfektion und Sinnlichkeit. Dies ist lediglich eines der unzähligen Bilder und positiven Traumwelten, mit denen uns die Werbung seit vielen Jahrzehnten täglich konfrontiert. Und hinter diesen Kulissen der Leichtigkeit, Unbeschwertheit und Verlockung, steckt eine ganze Industrie und ein Milliardengeschäft. Fachleute der Werbe- bzw. Marketingbranche treffen sich in riesigen Teams und besprechen alle Aspekte die nötig sind, um möglichst viel Profit zu erzielen. Dabei spielt neben anderen Faktoren auch das Empfinden von Attraktivität des Menschen eine entscheidende Rolle. Schönheit und Ästhetik spielen in fast jedem großen Werbeprojekt eine Hauptrolle. Jenes Empfinden von Schönheit und Attraktivität ist so tief in unserer Entstehungsgeschichte Verwurzelt, das wir unbewusst oft gar nicht anders können, als gewisse Bilder, Personen oder Verhaltensweisen attraktiv und anziehend zu finden.
Dazu sehe man sich nur die Werbung Coco Mademoiselle, von Coco Chanel an. Geworben wird für ein Parfüm. Doch die Werbung zeigt viel mehr als nur ein Produkt, sie suggeriert ein Gefühl von Weiblichkeit, Schönheit und purer Lebensfreude gepaart mit Erfolg. Der ca. einminütige Werbefilm zeigt die ohnehin als attraktiv und begehrenswert angesehene Schauspielerin Keira Knightley, mit ihren weiblichen Kurven, den verführerischen Blicken und einem Gesamtbild von Modebewusstsein (Ästhetik) und Erfolg bei attraktiven Männern. Eine wirkliche Handlung gibt es nicht. Der Fokus liegt auf purem Vergnügen, welches den Kunden nach Erwerb des Produktes erwartet. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Stereotyp

3. Was bedeutet attraktiv? Evolutionäre Hintergründe

4. Scheinwelten der Werbung

5. Nutzen der Bedürfnisse der Menschen für die Werbung

6. Beispiele für Werbungen mit Stereotypen

7. Abschließende Klärung der Titelfrage

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Werbepraktiker menschliche Instinkte sowie tief verwurzelte Konzepte von Schönheit und Attraktivität nutzen, um Konsumenten gezielt zu beeinflussen. Ziel der Untersuchung ist es, die Mechanismen hinter der suggestiven Werbung offenzulegen und aufzuzeigen, wie geschlechterspezifische Stereotypen eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und Kaufimpulse auszulösen.

  • Die psychologische Wirkung von Stereotypen in der Werbung
  • Evolutionäre Grundlagen der Attraktivitätswahrnehmung
  • Die Manipulation durch suggestive Werbeinhalte
  • Analyse von Werbekampagnen und deren Ansprache emotionaler Bedürfnisse

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

In den alltäglichen Werbeblöcken im TV oder auf Plakaten und vielen anderen Werbeflächen wird unser Auge tagtäglich mit Frauen und Männern konfrontiert, die unser Interesse am jeweiligen Produkt wecken sollen. Ausgehend vom westlichen, temporären und kulturell geprägten Schönheitsbild, behandelt diese Arbeit genau dieses Phänomen. Man sieht agile Sportler, die gewinnende Spielzüge machen und vor Kraft und Sportlichkeit und purer Fitness nur so strotzen. Gefolgt von gut gekleideten Business-Männern, die durch körperliche Fitness und intelligent retuschierten Bildern und aufwändigen Produktionen auf sich aufmerksam machen. Ebenso locken grazile, perfekte, attraktive Frauenkörper in sinnlichen Posen, sich das Produkt näher anzusehen. Bewusst, oder unbewusst, schaut man dabei in eine nahezu unerreichbare, fantastischen Welt der Schönheit, Perfektion und Sinnlichkeit.

Dies ist lediglich eines der unzähligen Bilder und positiven Traumwelten, mit denen uns die Werbung seit vielen Jahrzehnten täglich konfrontiert. Und hinter diesen Kulissen der Leichtigkeit, Unbeschwertheit und Verlockung, steckt eine ganze Industrie und ein Milliardengeschäft. Fachleute der Werbe- bzw. Marketingbranche treffen sich in riesigen Teams und besprechen alle Aspekte die nötig sind, um möglichst viel Profit zu erzielen. Dabei spielt neben anderen Faktoren auch das Empfinden von Attraktivität des Menschen eine entscheidende Rolle. Schönheit und Ästhetik spielen in fast jedem Werbeprojekt eine Hauptrolle. Jenes Empfinden von Schönheit und Attraktivität ist so tief in unserer Entstehungsgeschichte Verwurzelt, das wir unbewusst oft gar nicht anders können, als gewisse Bilder, Personen oder Verhaltensweisen attraktiv und anziehend zu finden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die allgegenwärtige Welt der werblichen Inszenierung von Schönheit und Attraktivität ein und skizziert die Fragestellung nach der psychologischen Beeinflussung des Konsumenten.

2. Definition von Stereotyp: Dieses Kapitel erläutert den Begriff des Stereotyps als verallgemeinerndes Urteilsmuster und seine Funktion als Mittel zur Komplexitätsreduktion in der sozialen Wahrnehmung.

3. Was bedeutet attraktiv? Evolutionäre Hintergründe: Hier wird untersucht, wie evolutionär geprägte Wahrnehmungsmuster unser Attraktivitätsempfinden steuern und wie die Werbebranche diese für ihre Zwecke gezielt ausnutzt.

4. Scheinwelten der Werbung: Das Kapitel kritisiert die Methoden der suggestiven Werbung und zeigt auf, wie durch die bewusste Auslassung von Fakten und emotionale Ansprache Kaufbedürfnisse geweckt werden.

5. Nutzen der Bedürfnisse der Menschen für die Werbung: Der Text analysiert, wie Werbung an menschliche Bedürfnisse wie Status, Anerkennung und Selbstbild anknüpft, um den Konsumenten emotional zu binden.

6. Beispiele für Werbungen mit Stereotypen: Dieses Kapitel veranschaulicht anhand konkreter Werbebeispiele, wie Geschlechterklischees und sexualisierte Darstellungen in verschiedenen Medienkampagnen eingesetzt werden.

7. Abschließende Klärung der Titelfrage: Das abschließende Kapitel fasst zusammen, wie Werbepraktiker durch die gezielte Ausnutzung menschlicher Instinkte und unbewusster Urteilsmuster erfolgreich ihre Absätze steigern.

Schlüsselwörter

Werbung, Stereotyp, Attraktivität, Evolution, Manipulation, Schönheitsbild, Konsumentenpsychologie, Suggestivwerbung, Geschlechterrollen, Marketing, Wahrnehmung, Bedürfnisstruktur, Sex-Appeal, Identität, Markenkommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Mechanismen, mit denen die Werbebranche gezielt menschliche Instinkte sowie Konzepte von Schönheit und Attraktivität nutzt, um Konsumenten zu beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Psychologie von Stereotypen, evolutionär bedingte Attraktivitätsvorstellungen und die ethische Problematik der suggestiven Werbebeeinflussung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzudecken, wie Werber durch die Inszenierung idealisierter Bilder und die Nutzung von Stereotypen das Unterbewusstsein der Zielgruppe ansprechen, um Kaufanreize zu maximieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die psychologische Definitionen mit soziobiologischen Hypothesen verknüpft und diese an praktischen Werbebeispielen illustriert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Definitionen, Evolution), die Analyse der Werbepraxis (Scheinwelten, Bedürfnisnutzung) und die praktische Anwendung an Fallbeispielen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Stereotypisierung, suggestive Werbung, Attraktivitätswahrnehmung, evolutionäre Psychologie und Marken-Manipulation.

Welche Rolle spielen Geschlechterstereotype konkret?

Die Arbeit zeigt, dass Werbung mit stereotypen Rollenbildern arbeitet, um beim Konsumenten vertraute Identifikationsangebote zu schaffen, die den Verkauf erleichtern.

Warum wird Werbung als Gefahr für die objektive Urteilsbildung gesehen?

Weil sie durch emotionale Ansprache und schnelle Bildsprache das kritische Denken ausschaltet und den Konsumenten zu einer unbewussten Entscheidung (Stereotypisierung) verleitet.

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Details

Title
Frauen- und Männerstereotype in der Werbung
Subtitle
Wie Werbefachleute unsere Instinkte ausnutzen
College
University of Siegen  (Philosophische Fakultät)
Course
Mediale Repräsentationen des Anderen. Gendertheoretische Perspektiven
Grade
1,3
Author
Bachelor of Arts Ramon Klein (Author)
Publication Year
2011
Pages
28
Catalog Number
V272349
ISBN (eBook)
9783656637493
ISBN (Book)
9783656637486
Language
German
Tags
Gender Studies Werbung Medien Stereotype Männer Frauen Gendertheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Ramon Klein (Author), 2011, Frauen- und Männerstereotype in der Werbung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272349
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