Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Plansprache Esperanto. Dabei wird auf den Erfinder Ludwig Zamenhof eingegangen, die Entwicklungsgeschichte, die Aussprache, sowie die Morphologie.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Dr. Ludwig Lazarus Zamenhof
3 Die Geschichte von Esperanto
4 Die Aussprache von Esperanto
5 Die Morphologie von Esperanto
5.1 Die lexikalischen Wortklassen
5.2 Die grammatikalischen Wortklassen
5.3 Die Zahlen
5.4 Die Wortbildung
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Plansprache Esperanto, um ihre historische Entwicklung sowie ihre sprachstrukturellen Merkmale zu analysieren und zu ergründen, warum sie im Gegensatz zu vielen anderen Plansprachen bis heute eine signifikante Verbreitung und einen anhaltenden Erfolg verzeichnen kann.
- Biografie und Beweggründe des Esperanto-Gründers Dr. Ludwig Lazarus Zamenhof.
- Historische Entwicklung und Verbreitung der Sprache seit ihrer Entstehung 1887.
- Phonetische Grundlagen und Aussprachebesonderheiten des Esperanto.
- Morphologische Struktur, Wortbildung und Grammatiksystem.
- Analyse der Gründe für den Erfolg und die Langlebigkeit der Sprache.
Auszug aus dem Buch
2 Dr. Ludwig Lazarus Zamenhof
Wie bereits in der Einleitung erwähnt, ist Dr. Zamenhof der Begründer der Plansprache Esperanto, welche er unter dem Pseudonym Dr. Esperanto 1887 veröffentlicht hat. Aber zunächst werden seine Daten, Fakten und Beweggründe, eine neue Sprache zu erfinden, vorgestellt.
Zamenhof wird am 15. Dezember 1859 in Białystok geboren. Dies ist eine, die Ethik betreffend, gemischte Stadt, in der Polen, Deutsche und jiddisch sprechende Juden leben.
Sein Vater Markus ist ein Russe und ein Atheist, während seine Mutter Rozalja sehr religiös ist und jiddisch spricht.
In Moskau und später in Warschau studiert er Medizin und in Wien spezialisiert er sich auf Augenheilkunde.
Im Jahr 1887 heiratet er Klara Silbernik und bekommt drei Kinder mit ihr. Eine seiner Töchter, Lidia, ist besonders begeistert von Esperanto, sie lehrt und verbreitet die Sprache (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwik_Lejzer_Zamenhof). Schon als Kind interessiert er sich für Fremdsprachen, er beherrscht russisch, polnisch, jiddisch, deutsch, französisch, griechisch, lateinisch, englisch und hebräisch, was daran zu erkennen ist, dass er unter anderem das gesamte Alte Testament vom Hebräischen in Esperanto übersetzt.
Er denkt schon im frühen Alter über eine neue und leicht zu erlernende Sprache nach, „...die der zerstrittenen Menschheit ein neutrales Forum liefern könnte.“
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Plansprache Esperanto ein, beleuchtet ihre Entstehung durch Zamenhof und umreißt den Aufbau sowie die Zielsetzung der Seminararbeit.
2 Dr. Ludwig Lazarus Zamenhof: Dieses Kapitel widmet sich der Biografie des Gründers, seinen Lebensstationen und seiner persönlichen Motivation zur Erschaffung einer neutralen Einheitssprache.
3 Die Geschichte von Esperanto: Es wird die chronologische Entwicklung der Sprache von der ersten Veröffentlichung 1887 bis zur Etablierung internationaler Verbände und deren historischer Herausforderungen dargelegt.
4 Die Aussprache von Esperanto: Hier werden das Alphabet, die spezifischen Sonderzeichen sowie die Regeln zur Betonung und Aussprache der Laute detailliert beschrieben.
5 Die Morphologie von Esperanto: Dieser umfangreiche Teil erläutert das logische System der Wortklassen, der numerischen Bildung und der effizienten Wortbildungsmechanismen.
5.1 Die lexikalischen Wortklassen: Analyse der Substantive, Verben, Adjektive und Adverbien sowie deren regelmäßige Konjugation und Deklination.
5.2 Die grammatikalischen Wortklassen: Vorstellung von Artikeln, Pronomen, Präpositionen und Konjunktionen als strukturelles Fundament des Esperanto.
5.3 Die Zahlen: Darstellung der Grund- und Ordnungszahlen sowie des einfachen Systems zu deren Bildung.
5.4 Die Wortbildung: Erklärung der Nutzung von Basis-Morphemen und Affixen, um aus einem begrenzten Inventar ein unbegrenztes Vokabular zu generieren.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und begründet den Erfolg der Sprache durch ihre inhaltliche Stringenz und leichte Erlernbarkeit.
Schlüsselwörter
Esperanto, Plansprache, Ludwig Lazarus Zamenhof, Sprachwissenschaft, Morphologie, Wortbildung, Sprachgeschichte, Internationalismus, Linguistik, Grammatik, Syntax, Phonetik, Sprachplanung, Konjugation, Deklination.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Plansprache Esperanto, ihrem Schöpfer und den strukturellen Eigenschaften, die sie als Kommunikationsmittel auszeichnen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Historie, der Grammatik, der Phonetik und der morphologischen Struktur der Sprache.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es zu klären, warum Esperanto so erfolgreich ist und sich im Gegensatz zu anderen Plansprachen dauerhaft durchsetzen konnte.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine deskriptive linguistische Analyse, die auf Fachliteratur und historischen Quellen zur Entwicklung und zum Aufbau von Esperanto basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert detailliert die Aussprache, die Morphologie, die Wortklassen sowie die methodische Wortbildung innerhalb des Esperanto-Systems.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Esperanto, Plansprache, Morphologie, Sprachgeschichte und die grammatikalische Regelmäßigkeit des Systems.
Wie trägt Zamenhofs Hintergrund zur Sprache bei?
Zamenhofs Mehrsprachigkeit und sein Wunsch nach einem neutralen Forum für die Menschheit prägten die Struktur und das Ziel der von ihm entwickelten Sprache maßgeblich.
Warum ist das morphologische System des Esperanto besonders?
Das System ist durch eine konsequente Vereinfachung gekennzeichnet, bei der man lediglich einen Stamm lernen muss und die Wortart durch spezifische Endungen eindeutig bestimmt wird.
Gibt es im Esperanto sprachliche Ausnahmen?
Ein zentraler Aspekt der Arbeit ist die Feststellung, dass Esperanto ein äusserst stringentes System ohne grammatikalische Ausnahmen aufweist, was das Erlernen erheblich beschleunigt.
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- Johanna Wessely (Author), 2012, Esperanto. Erfolg einer Plansprache, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272351