Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › VWL - Innovationsökonomik

Netzwerkstruktur: Small Worlds

Titel: Netzwerkstruktur: Small Worlds

Hausarbeit , 2014 , 18 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Peter Schmidt (Autor:in)

VWL - Innovationsökonomik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Netzwerke und deren Strukturen umgeben die Welt auf verschiedenste Weise. Sie reichen von sozialen Kontakten im Mensch und Tierreich bis hin zu Stromnetz und Informationstechnik.
Die Erforschung der Zusammenhänge in Netzwerken stellt für die Wissenschaft einen vielversprechenden Untersuchungsgegenstand dar. Insbesondere das Themengebiet zum Small World-Phänomen bietet trotz seiner erstmaligen Beschreibung durch Milgram 1969 auch aktuelle forschungsrelevante Fragestellungen. Diese Arbeit möchte einige sozialwissenschaftliche Publikationen zur Thematik Small Worlds näher vorstellen.

Begonnen wird mit einem Abschnitt über Normen und Beschreibungsmöglichkeiten des Themengebiets Netzwerke, die insbesondere der Erarbeitung der hier vorgestellten Konzepte dienen. Dem folgen soll eine Vorstellung der Studien von Milgram, welche durch eine der breiteren Öffentlichkeit bekanntere Abwandlung des ursprünglichen Milgram Experiments ergänzt wird. Exemplarisch wird hier das „Six Degrees of Kevin Bacon“ den Small World-Ansatz veranschaulichen.

Anschließend wird eine aktuelle wissenschaftliche Arbeit von Uzzi und Spiro aus dem Jahr 2005 untersucht. Basierend auf empirischen Daten zu Musicals am New Yorker Broadway wird eine Hypothese zur Beziehung zwischen Größe und Innovationskraft/Kreativität von Small World-Netzwerken überprüft. Vorgestellt wird im Speziellen das methodische Vorgehen, die Ergebnisse der Studie, sowie einige Hintergrundinformationen zum New Yorker Musicalgeschäft.

Im Fazit soll ein Resümee über die gewonnene Erkenntnisse dieser Arbeit gezogen werden. Letztlich zeigt der darauffolgende Ausblick mögliche Anwendungsmöglichkeiten und weitergehende Forschungsgegenstände auf.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Grundlagen der Analyse von Small-Worlds

2.1 Netzwerkstruktur

2.2 Ausgewählte quantitative Analyseinstrumente sozialer Netzwerke

3. Das Small-World-Phänomen

3.1 Definitorische Abgrenzung

3.2 Milgram und „Six Degrees of Kevin Bacon“

4. Small Worlds und Musicals

4.1 Netzwerke auf dem Broadway

4.2 Uzzi & Spiro: Collaboration and Creativity

4.2.1 Hypothese

4.2.2 Datengrundlage

4.2.3 Variablen

4.2.4 Statistische Methoden

4.2.5 Ergebnisse

5. Fazit & Ausblick

6. Verzeichnisse

6.1 Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das wissenschaftliche Phänomen der "Small Worlds" und analysiert, inwiefern Netzwerkstrukturen einen Einfluss auf kreative Prozesse und den wirtschaftlichen Erfolg von Produktionen ausüben. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich dabei mit der Korrelation zwischen der Struktur eines Netzwerks – quantifiziert durch den Small-World-Quotienten – und dem Erfolg von Broadway-Musicals.

  • Grundlagen der Netzwerktheorie und mathematische Analyseinstrumente.
  • Historische Einordnung des Small-World-Phänomens durch Milgram und Popkultur-Beispiele.
  • Empirische Untersuchung des Einflusses von Netzwerkstrukturen auf die Kreativität am Beispiel des Broadway.
  • Statistische Auswertung des Zusammenhangs zwischen Netzwerk-Q-Werten und dem finanziellen sowie künstlerischen Erfolg.

Auszug aus dem Buch

3.1 Definitorische Abgrenzung

Das Small World-Phänomen beschreibt die Beobachtung, dass die geodätische Distanz zwischen den meisten Knoten in einem Netzwerk gering ist. Typischerweise beträgt Sie nur einige wenige Schritte in einem riesigen Netzwerk, wie bspw. dessen Weltbevölkerung (Newman, 2010, S.554).

Formal lassen sich Small Worlds anhand von drei wesentliche Eigenschaften beschreiben. Small Worlds verfügen über geringe durchschnittliche Pfadlängen (PL), hohen Clustering-Koeffizienten (CC), sowie eine Skalenfreiheit der Verteilung der Grade der Knoten im Netzwerk (Newman, 2010, S. 241-242, 558).

Zwei der genannten Eigenschaften, hohes Clustering & kurze durschn. PL, werden im weiteren Verlauf der Arbeit in besonderer Weise deutlich. Insbesondere das kurze „PL“ wird in der Erläuterung der „Six Degrees of Kevin Bacon“ prägnant.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Netzwerkanalyse ein und skizziert das methodische Vorgehen anhand der Untersuchung von Milgram und der Broadway-Studie von Uzzi & Spiro.

2. Grundlagen der Analyse von Small-Worlds: Dieses Kapitel definiert zentrale Netzwerkbegriffe wie Knoten, Kanten, Pfadlängen und stellt mathematische Instrumente zur Analyse dieser Strukturen vor.

3. Das Small-World-Phänomen: Hier werden die definitorischen Merkmale von Small Worlds erläutert und das klassische Experiment von Milgram sowie das bekannte „Six Degrees of Kevin Bacon“-Spiel vorgestellt.

4. Small Worlds und Musicals: Das Hauptkapitel analysiert die Netzwerke der Broadway-Produktionen, stellt die Hypothese über den Zusammenhang zwischen Netzwerk-Q und Erfolg auf und wertet die empirischen Daten statistisch aus.

5. Fazit & Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und reflektiert über zukünftige Forschungsmöglichkeiten im Kontext moderner digitaler Netzwerke.

6. Verzeichnisse: Dieser Abschnitt enthält das vollständige Literaturverzeichnis der verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

Netzwerkanalyse, Small Worlds, Broadway, Innovation, Kreativität, Netzwerkstruktur, Small-World-Quotient, Pfadlänge, Clustering-Koeffizient, Milgram, soziale Netzwerke, empirische Forschung, Erfolgsfaktoren, Graphentheorie, Broadway-Musicals.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie die Struktur von sozialen Netzwerken, speziell sogenannte „Small Worlds“, Innovationsprozesse und den Erfolg von komplexen kreativen Projekten wie Musicals beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die mathematische Netzwerkanalyse, das Small-World-Phänomen in der Theorie und die praktische Anwendung dieses Konzepts auf die Theaterindustrie am Broadway.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen der Netzwerkdichte bzw. dem Small-World-Quotienten und dem finanziellen sowie künstlerischen Erfolg von Broadway-Produktionen empirisch zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quantitative Regressionsanalyse (OLS und geordnetes Probit-Modell) angewandt, um empirische Daten aus dem Broadway-Theaterbetrieb im Zeitraum von 1945 bis 1989 auszuwerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Modellierung des „Small World Q“, der Definition der Variablen (Erfolgsmessung), der Beschreibung des Versuchsaufbaus und der detaillierten Interpretation der Regressionsergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Small Worlds, Netzwerkanalyse, Kreativität, Broadway, Q-Wert und soziale Interdependenzen definiert.

Was besagt die Hypothese zum Small-World-Quotienten (Q)?

Die Autoren vermuten, dass der Erfolg einer Musicalproduktion bei mittleren Werten des Small-World-Quotienten am höchsten ist, da hier ein ideales Gleichgewicht zwischen neuen Ideen und bewährten Konventionen herrscht.

Warum spielt die „geodätische Distanz“ eine so wichtige Rolle?

Die geodätische Distanz (Pfadlänge) ist ein entscheidendes Maß dafür, wie schnell Informationen innerhalb eines Netzwerks fließen können, was wiederum die Verbreitung kreativer Neuerungen massiv beeinflusst.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Netzwerkstruktur: Small Worlds
Hochschule
Universität Kassel  (Institut für Volkswirtschaftslehre - Fachgebiet Wirtschaftspolitik)
Veranstaltung
Innovationsnetzwerke
Note
1,7
Autor
Peter Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
18
Katalognummer
V272800
ISBN (eBook)
9783656648772
ISBN (Buch)
9783656648741
Sprache
Deutsch
Schlagworte
netzwerkstruktur small worlds
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Peter Schmidt (Autor:in), 2014, Netzwerkstruktur: Small Worlds, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272800
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  18  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum