Diese Ausarbeitung möchte die Alternativen aufzeigen, die es ermöglichen asymmetrische Renditeprofile zu beurteilen. Die wesentliche Motivation besteht darin eine klassische Indexanlage mit Stillhaltergeschäften anzureichern und auf eine mögliche Outperformance hin zu bewerten. Dazu wird mit dem folgenden Kapitel auf die grundlegende Vorgehensweise bei der Performanceermittlung eingestiegen. Bei der Thematisierung des Risikos wird dann bereits über den klassischen Ansatz hinaus das sogenannte Down Side Risiko berücksichtigt. Das Kapitel endet mit der Beschreibung der klassischen Performancekennzahlen die aus dem CAPM abgeleitet werden. Im dritten Kapitel werden die Optionen vorgestellt. Über die Funktionsweise der Grundpositionen hinaus wird ein Hauptaugenmerk auf die Bewertung mit Hilfe der Black & Scholes Formel gelegt. Ein für die weitere Ausführung wichtiger Aspekt, ist dabei die Ableitung der impliziten Volatilität. Im weiteren Verlauf wird die Optionsstrategie des Covered Call Writing betrachtet. Dazu wird auf die Vor- und Nachteile der Wahl unterschiedlicher Basispreise und Optionslaufzeiten näher eingegangen. Das vierte Kapitel beginnt mit der Vorstellung von Kriterien die eine nicht normal verteilte Rendite beschreiben. Darauf bauen dann die alternativen Performancekennzahlen, die eine Optionsstrategie besser beurteilen können als z. B. die Sharpe Ratio, auf. Das fünfte Kapitel stellt dann einen empirischen Backtest der angesprochenen Covered Call Strategie auf Indexebene dar.
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Symbolverzeichnis
1 Mehrwerte
1.1 Problemstellung
1.2 Vorgehensweise und Abgrenzung
2 Performance-Analyse
2.1 Grundlagen der Performance-Messung
2.2 Rendite
2.3 Risiko
2.3.1 Ursprung
2.3.2 Volatilität
2.3.3 Downside Risiko
2.4 Klassische Performance-Messung
3 Optionen
3.1 Grundpositionen
3.2 Bewertung von Optionen
3.2.1 Einflussfaktoren auf den Optionspreis
3.2.2 Wertuntergrenzen und Put-Call-Parität
3.2.3 Das Black-Scholes-Modell
3.2.4 Die Griechen
3.2.5 Historische und implizite Volatilität
3.3 Optionsstrategien
3.3.1 Gedeckter Short-Call
3.3.2 Gedeckter Short-Put
4 Performance-Messung asymmetrischer Renditeverteilung
4.1 Problematik von Asymmetrien
4.2 Schiefe und Wölbung
4.3 Erweiterter Value-at-Risk
4.4 LPM-basierte Performance-Maße
5 Empirische Untersuchung Covered Call Writing
5.1 Überblick bisheriger Studien
5.2 Aufbau und Vorgehensweise
5.3 Ergebnisse der Strategien
5.3.1 Wertentwicklung
5.3.2 Klassische Performance-Analyse
5.3.3 Renditeverteilung
5.3.4 Asymmetrische Performance-Analyse
5.3.5 Jahresvergleich und Interpretation
6 Zusammenfassung und Ausblick
Anhang 1: Implizite Volatilitäten ODAX Call
Anhang 2: Renditeverteilungen Klassenbreite 2%
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was ist Covered Call Writing?
Eine Optionsstrategie, bei der ein Anleger eine Aktie besitzt und gleichzeitig eine Kaufoption (Call) auf diese Aktie verkauft, um Prämieneinnahmen zu erzielen.
Was ist das Black-Scholes-Modell?
Ein mathematisches Modell zur Bewertung von Finanzoptionen, das Faktoren wie Volatilität, Laufzeit und Basiszins berücksichtigt.
Was versteht man unter dem Downside Risiko?
Es beschreibt das Risiko von Verlusten bei fallenden Kursen, das über die einfache Volatilität hinausgeht und asymmetrische Renditeprofile berücksichtigt.
Warum ist die Sharpe Ratio für Optionen oft unzureichend?
Da die Sharpe Ratio eine Normalverteilung der Renditen voraussetzt, asymmetrische Optionsstrategien aber oft Schiefe und Wölbung aufweisen.
Was ist der Unterschied zwischen historischer und impliziter Volatilität?
Die historische Volatilität misst Schwankungen der Vergangenheit, während die implizite Volatilität die Markterwartung über zukünftige Schwankungen widerspiegelt.
- Quote paper
- Thomas Schmidt (Author), 2013, Die Performance von Stillhaltergeschäften. Covered Call Writing im Backtest, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/272832