Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Investment and Finance

Marktorientierung und strategische Unternehmensplanung, Basel II und die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland im Hinblick auf die Verbesserung des Ratings

Title: Marktorientierung und strategische Unternehmensplanung, Basel II und die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland im Hinblick auf die Verbesserung des Ratings

Diploma Thesis , 2004 , 79 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Henrik Hanske (Author)

Business economics - Investment and Finance
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Internationalisierung des Wettbewerbs trifft heute selbst jene Unternehmen, die nicht unmittelbar grenzüberschreitend agieren. Es werden neue Anforderungen hinsichtlich der Vereinheitlichung von Beurteilungs- und Handlungsstrukturen im internationalen Kreditgeschäft gestellt und unter dem Begriff „Basel II“ zusammengefasst. Von der führenden Handelsmacht USA angeregt, müssen sich auch die deutschen mittelständischen Unternehmen darauf einstellen. Auf diese das Augenmerk zu richten hat eine um so größere Bedeutung, als sie in der traditionell mittelständisch geprägten deutschen Wirtschaft die Hauptlast der Entwicklung tragen.

Die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sind in Zeiten schleppender Konjunktur und stagnierender Wirtschaft vielfältigen Umstrukturierungs- und Anpassungsprozessen ausgesetzt. Einer davon ist die schrittweise Einführung und Umsetzung der neuen Eigenkapitalvereinbarung Basel II. Gegenstand dieser Arbeit wird der Umgang mit und die Reaktionen auf diese neuen Anforderungen im Hinblick auf Basel II sein. 99% aller Unternehmen in Deutschland werden dieser Gruppe der KMU zugeordnet. Hauptsächliche Zuordnungskriterien sind eine maximale Beschäftigungszahl von 499 Mitarbeitern und ein maximaler Jahresumsatz von 50 Mio. Euro. Da in deutschen mittelständischen Unternehmen rund 20 Mio. Beschäftigte in Lohn und Brot stehen, sind eben jene die tragende Säule der deutschen Volkswirtschaft. Aufgrund ihrer wirtschaftlichen Größe sind diese Unternehmen, ihre Inhaber, Gesellschafter und Geschäftsführer natürlich auch eine wichtige Nachfragegröße. Bei der Steuerung der Dynamik der Wirtschaftsentwicklung und damit der Verringerung der Arbeitslosigkeit wird den KMU eine herausragende Rolle zugesprochen. Nicht zuletzt deswegen spricht man vom deutschen Mittelstand auch als dem Faktor der sozialen Stabilität.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mittelständische Unternehmen in Deutschland

2.1 Begrifflichkeiten und Kennzahlen

2.2 Managementstrukturen

2.3 Kapitalausstattung

2.4 Produktseite

2.5 Absatzmärkte, Partner und Abhängigkeiten

3. Die neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung

3.1 Empfehlungen des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht

3.1.1 Eigenkapitalhinterlegung nach Basel I

3.1.2 Eigenkapitalhinterlegung nach Basel II

3.2 Rating

3.2.1 Definition

3.2.2 Ratingarten

3.2.2.1 externes Rating

3.2.2.2 internes Rating

3.2.3 Bestandteile des Ratings

3.2.3.1 Hard facts

3.2.3.2 Soft facts

4. Anforderungen und Reaktionen der mittelständischen Unternehmen

4.1 Stellenwert des Ratings

4.1.1 Kreditinstitute

4.1.2 Unternehmen

4.2 Verbesserung des Ratings

4.2.1 Hard facts

4.2.1.1 Kapital und Vermögen

4.2.1.2 Liquidität

4.2.1.3 Rentabilität

4.2.1.4 Etablierung Controlling

4.2.2 Soft facts

4.2.2.1 Managementqualifikation und –strukturen

4.2.2.2 Personalführung und –politik

4.2.2.3 Nachwuchsregelung und Unternehmensnachfolge

4.2.2.4 Controlling und Risikomanagement

4.2.2.5 Strategische Positionierung, Markt und Wettbewerb

4.2.2.5.1 Markt und Branchenentwicklung

4.2.2.5.2 Kundenstamm und Vertriebsstrategie

4.2.2.5.3 Produkt- und Sortimentspolitik

4.2.3 Unternehmensfinanzierung

4.2.3.1 Planung des Kapitalbedarfs

4.2.3.2 Finanzplanung

4.2.3.3 Finanzierungsarten

4.2.3.3.1 Innenfinanzierung

4.2.3.3.2 Außenfinanzierung

4.2.3.3.3 alternative Finanzierungen

4.3 Darstellung des Unternehmens

4.3.1 deutsche Bilanzierungsform

4.3.2 internationale Bilanzierungsform

4.4 Hilfestellungen der Politik

4.4.1 KfW Mittelstandsbank

4.4.2 Fördermöglichkeiten

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht den Umgang mittelständischer Unternehmen (KMU) mit den neuen Anforderungen der Baseler Eigenkapitalvereinbarung (Basel II). Das primäre Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine gezielte Marktorientierung und strategische Unternehmensplanung ihr Rating verbessern und somit langfristig ihre Finanzierungsfähigkeit unter den sich wandelnden Bedingungen sicherstellen können.

  • Grundlagen der Baseler Eigenkapitalvereinbarung und deren Auswirkungen auf die Kreditvergabe.
  • Analyse der aktuellen Situation und spezifischer Probleme deutscher Mittelständler.
  • Identifikation und Bewertung von quantitativen ("hard facts") und qualitativen ("soft facts") Kriterien für das Rating.
  • Strategien zur Ratingoptimierung durch moderne Unternehmenssteuerung und Finanzierungsformen.

Auszug aus dem Buch

3.2.3.1 Hard facts

Zu den hard facts zählen Kennzahlen zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage. Informationen dazu erhält das Kreditinstitut aus der Gewinn- und Verlustrechnung (Analyse der Aufwendungen und Erträge aus dem eigentlichen Unternehmenszweck) sowie aus der Bilanz (Vermögen und Kapital zu einem bestimmten Stichtag) des Unternehmens. Die Bilanz enthält Aussagen zum Eigenkapital, der Struktur und Werthaltigkeit des Vermögens, der Finanzstruktur, der Liquidität, dem Verschuldungsgrad, der Kapitaldienstfähigkeit und Investitionskraft. Eine große Bedeutung fällt dabei der Eigenkapitalquote zu, die in den meisten Unternehmen zu gering ist. Bei Betrachtungen zur Ertragslage ist vor allem die Rentabilität ausschlaggebend. In der Relation von Anlage-, Umlauf- und Gesamtvermögen spiegelt sich wiederum die Vermögenslage des Unternehmens wider. Zur Beurteilung der Finanzlage wird vor allem der erweiterte Cashflow heran gezogen.(42)

Auch Aussagen zur Finanzstruktur sind relevant. Eine größere Rolle als bisher spielen ausgewählte Sicherheiten. So können diese die von Basel II geforderte Eigenkapitalhinterlegung verringern.(43)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Ausgangslage und der Relevanz der Baseler Eigenkapitalvereinbarung für mittelständische Unternehmen in Deutschland.

2. Mittelständische Unternehmen in Deutschland: Analyse der strukturellen Merkmale, Managementstrukturen, Finanzierungs- und Marktsituation kleiner und mittlerer Unternehmen.

3. Die neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung: Erläuterung der Hintergründe, der drei Säulen des Akkords und der Bedeutung von externem sowie internem Rating.

4. Anforderungen und Reaktionen der mittelständischen Unternehmen: Detaillierte Darstellung der Erwartungen der Kreditinstitute sowie konkreter Handlungsfelder zur Ratingverbesserung (Hard/Soft Facts, Finanzierung, Bilanzierung).

5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Notwendigkeit einer aktiven Ratingstrategie zur Sicherung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit.

Schlüsselwörter

Basel II, Mittelstand, Rating, Eigenkapitalquote, KMU, Kreditrisiko, Unternehmensplanung, Finanzierungsfähigkeit, Liquiditätsmanagement, Bonitätsprüfung, Hard Facts, Soft Facts, Unternehmensnachfolge, Controlling, Bankenaufsicht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen von Basel II auf mittelständische Unternehmen in Deutschland und entwickelt Ansätze zur proaktiven Ratingverbesserung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Anforderungen der neuen Eigenkapitalvereinbarung, die Analyse betriebswirtschaftlicher Kennzahlen und die Bedeutung strategischer Unternehmensplanung für die Kreditwürdigkeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel besteht darin, aufzuzeigen, wie KMU durch gezielte Managementmaßnahmen und Transparenz ihre Bonität positiv beeinflussen können, um ihre Finanzierungsfähigkeit zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung relevanter Fachliteratur, aktueller Studien zum Mittelstand und einer systematischen Analyse der Ratingkriterien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Unternehmenssituation, die Erläuterung der Rating-Mechanismen sowie konkrete Handlungsanweisungen zur Optimierung von Hard und Soft Facts, Finanzierungsstrukturen und Bilanzierungsformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Basel II, Mittelstand, Rating, Eigenkapitalquote, Kreditrisiko und Finanzierungsfähigkeit.

Warum ist das Controlling für das Rating besonders wichtig?

Ein leistungsfähiges Controlling liefert nicht nur die für die Bonitätsprüfung entscheidenden Kennzahlen, sondern wird auch selbst als qualitatives Merkmal im Ratingprozess positiv bewertet.

Welche Rolle spielt die Unternehmensnachfolge bei der Bewertung?

Da eine ungeklärte Nachfolge ein erhebliches Risiko für den Fortbestand des Unternehmens darstellt, ist sie ein kritischer qualitativer Faktor (Soft Fact) bei der internen Ratingeinstufung durch die Banken.

Excerpt out of 79 pages  - scroll top

Details

Title
Marktorientierung und strategische Unternehmensplanung, Basel II und die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland im Hinblick auf die Verbesserung des Ratings
College
Academy of Administration and Economy Berlin
Grade
1,3
Author
Henrik Hanske (Author)
Publication Year
2004
Pages
79
Catalog Number
V27324
ISBN (eBook)
9783638294034
Language
German
Tags
Marktorientierung Unternehmensplanung Basel Unternehmen Deutschland Hinblick Verbesserung Ratings
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Henrik Hanske (Author), 2004, Marktorientierung und strategische Unternehmensplanung, Basel II und die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland im Hinblick auf die Verbesserung des Ratings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27324
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  79  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint