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Handlungsansätze für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement aus Sicht eines Einzelhandelsunternehmens in Hamburg

Titel: Handlungsansätze für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement aus Sicht eines Einzelhandelsunternehmens in Hamburg

Bachelorarbeit , 2013 , 76 Seiten , Note: 1,1

Autor:in: Andrea Rehfeldt (Autor:in)

Sport - Sportökonomie, Sportmanagement
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Durch die Globalisierung, den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel entstehen
neue Arbeitsbedingungen in Unternehmen. Insgesamt steigt das Belastungsniveau
für die Mitarbeiter. Die Mitarbeiter müssen in kürzerer Zeit mehr Arbeit bewältigen
(Ducki, 2013, S. 5). Des Weiteren wird die Arbeit immer komplexer, verantwortungsvoller
und schnelllebiger (Badura, Walter & Hehlmann, 2010, S. 26f.). Diese
Merkmale haben ebenfalls einen großen Einfluss auf die psychische Belastung am Arbeitsplatz
(Lohmann-Haislah, 2012, S. 178). Unternehmen sehen sich entsprechend vor
entscheidenden Auswirkungen, nicht nur in den Bereichen der Personalbeschaffung und
Mitarbeiterqualifizierung, sondern insbesondere auch in der betrieblichen Gesundheitspolitik.
Daher müssen Unternehmen versuchen, durch gezielte Investitionen in Qualifikation
und Gesundheit den krankheitsbedingten Einschränkungen der Leistungsfähigkeit
entgegenzuwirken und die durch Fehlzeiten verursachenden Kosten zu verringern
(Badura, Walter & Hehlmann, 2010, S. 22). Allein im Jahr 2011 betrug der Schaden
durch arbeitsunfähigkeitsbedingtem Produktionsausfall 46 Milliarden Euro (Bundesanstalt
für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, 2013, S. 41). Daher ist es wichtig, dass
die Mitarbeiter gesund, leistungsfähig und leistungsbereit sind (Mercer, 2011).
In Studien konnten Unternehmen mit einem Betrieblichen Gesundheitsmanagement den
Krankenstand um durchschnittlich 26 Prozent verringern (Mercer, 2011). Während zwei
Drittel der Großunternehmen bereits über ein Betriebliches Gesundheitsmanagement
verfügen oder dieses aktuell einführen, verfügen zwei Drittel der kleinen und mittelständigen
Unternehmen noch nicht über ein Gesundheitsmanagement (Roland Berger
Strategy Consultants, 2012, S. 5f.).
Ausgehend von dieser Situation in den klein- und mittelständischen Unternehmen war
die Motivation der Verfasserin der vorliegenden Arbeit, mit Blick auf die beschriebene
Problemstellung Lösungsansätze für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement im
Ausbildungsbetrieb zu entwickeln. Bei dem Ausbildungsbetrieb handelt es sich um ein
mittelständiges Unternehmen im Einzelhandel, welches bisher noch nicht über ein Betriebliches
Gesundheitsmanagement verfügt. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

2 ZIELSETZUNG

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND

3.1 Grundlagen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

3.1.1 Definition

3.1.2 Entstehung

3.1.3 Ziele und Nutzen

3.2 Inhalt des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

3.2.1 Arbeitsschutz

3.2.2 Betriebliche Gesundheitsförderung

3.2.3 Integriertes Management

3.3 Schritte zur Einführung des BGM

3.3.1 Bedarfsbestimmung

3.3.2 Analyse der betrieblichen Gesundheitssituation

3.3.3 Interventionsplanung

3.3.4 Interventionen

3.3.5 Evaluation

3.3.6 Nachhaltigkeit

3.4 Gesundheitssituation in Unternehmen

3.4.1 AOK-Fehlzeitenreport

3.4.2 Betriebswirtschaftliche Auswirkungen

3.5 Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Praxis

3.5.1 Aktuelle Situation

3.5.2 Sinn und Zweck der Erhebung

4 METHODIK

4.1 Analyse Ausgangsmaterial

4.1.1 Festlegung des Materials

4.1.2 Analyse der Entstehungssituation

4.1.3 Formale Charakteristika des Materials

4.2 Fragestellung der Analyse

4.2.1 Richtung der Analyse

4.2.2 Theoriegeleitete Differenzierung der Fragestellung

4.3 Ablaufmodell der Analyse

4.3.1 Festlegung Ablaufmodell und Analysetechnik

4.3.2 Festlegung und Definition des Kategoriensystems

4.3.3 Definition der Analyseeinheiten

4.3.4 Analyse und Rücküberprüfung mittels Kategoriensystems

4.3.5 Anwendung der inhaltsanalytischen Gütekriterien

5 ERGEBNISSE

5.1 Kompetenzentwicklung

5.2 Gesundheitliche Beschwerden

5.3 Gesundheitsorientiertes Verhalten

5.4 Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung

5.5 Kommunikation

5.6 Belastung am Arbeitsplatz

5.7 Entwicklungsmöglichkeit

5.8 Betriebsklima

5.9 Führung

5.10 Beruf und Privatleben

5.11 Analyse persönlicher Faktoren

5.12 Analyse individueller Faktoren

6 DISKUSSION

6.1 Interpretation

6.1.1 Akzeptanz und Relevanz

6.1.2 Kompetenzentwicklung

6.1.3 Gesundheit

6.1.4 Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung

6.1.5 Kommunikation

6.1.6 Belastung am Arbeitsplatz

6.1.7 Entwicklungsmöglichkeit

6.1.8 Betriebsklima

6.1.9 Führung

6.1.10 Beruf und Privatleben

6.1.11 Themenbereiche und Handlungsbedarf

6.2 Handlungsansätze

6.2.1 Kompetenzentwicklung

6.2.2 Gesundheitliche Beschwerden im Bereich Technik

6.2.3 Gesundheitsvorsorge

6.2.4 Gesundheitliche Störfaktoren

6.2.5 Kommunikation und Zusammenarbeit mit der Zentrale

6.2.6 Gesundheitsfördernde Maßnahmen

6.3 Ausblick

6.4 Grenzen

7 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Handlungsansätze für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in einer Hamburger Filiale eines mittelständischen Einzelhandelsunternehmens. Ziel ist es, basierend auf einer anonymen Mitarbeiterbefragung, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um Belastungen abzubauen, die Gesundheit der Belegschaft zu fördern und somit die Leistungsfähigkeit sowie Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu sichern.

  • Analyse der aktuellen Gesundheitssituation und Fehlzeiten im Unternehmen
  • Evaluation arbeitsbedingter psychischer und physischer Belastungsfaktoren
  • Entwicklung kurz-, mittel- und langfristiger Handlungsansätze zur Gesundheitsförderung
  • Untersuchung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben der Mitarbeiter
  • Optimierung der Kommunikation zwischen Filiale und Unternehmenszentrale

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Definition

Badura, Walter und Hehlmann (2010, S. 33) definieren das Betriebliche Gesundheitsmanagement wie folgt: „Unter Betrieblichem Gesundheitsmanagement verstehen wir die Entwicklung betrieblicher Strukturen und Prozesse, die die gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeit und Organisation und die Befähigung zum gesundheitsfördernden Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Ziel haben.“

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement hat nach dieser Definition die Aufgaben, gesundheitliche Risiken am Arbeitsplatz vorzubeugen, unternehmensinterne Ursachen von Gesundheitsbeeinträchtigungen nachzugehen und auf deren Beseitigung hinzuwirken (Oppolzer, 2010, S. 21). Des Weiteren werden Strategien entwickelt, welche sich an den Unternehmenszielen orientieren. Diese werden dann in Ziele und Kennzahlen umgesetzt (Bamberg, Ducki & Metz, 2011, S. 128).

Laut Oppolzer (2010, S. 12) besteht das Betriebliche Gesundheitsmanagement aus drei Säulen. Diese Säulen umfassen die Erfüllung der öffentlich-rechtlichen Pflicht des Arbeits- und Gesundheitsschutz, ergänzende Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung und die Berücksichtigung der Gesundheit der Beschäftigten in allen Managementprozessen (Oppolzer, 2010, S. 12).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung thematisiert die steigenden Belastungen durch Globalisierung und demografischen Wandel und motiviert die Entwicklung eines BGM für ein mittelständisches Einzelhandelsunternehmen.

2 ZIELSETZUNG: Dieses Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, Handlungsansätze für ein BGM durch eine anonyme Mitarbeiterbefragung am Hamburger Standort zu ermitteln.

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Es werden die theoretischen Grundlagen, die drei Säulen des BGM (Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung, integriertes Management), der Einführungsprozess und die aktuelle Gesundheitssituation in Unternehmen erläutert.

4 METHODIK: Dieses Kapitel beschreibt das Vorgehen bei der Datenerhebung mittels Fragebögen in Anlehnung an qualitative Ansätze und legt das Analysemodell fest.

5 ERGEBNISSE: Hier werden die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung nach Themenbereichen wie Kompetenzentwicklung, Belastungen am Arbeitsplatz, Führung und Betriebsklima grafisch dargestellt und analysiert.

6 DISKUSSION: Die Diskussion interpretiert die Ergebnisse, deckt Handlungsbedarf auf und leitet kurz-, mittel- und langfristige Handlungsansätze für das BGM ab.

7 ZUSAMMENFASSUNG: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Betrachtung der Ergebnisse und einer Empfehlung für die praktische Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Gesundheitsförderung, Arbeitsschutz, Mitarbeiterbefragung, psychische Belastung, Fehlzeiten, Einzelhandel, Gesundheitsvorsorge, Betriebsklima, Führung, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Handlungsansätze, Organisationsentwicklung, Leistungsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung von Handlungsansätzen für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in einer Hamburger Filiale eines mittelständischen Einzelhandelsunternehmens.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen Kompetenzentwicklung, gesundheitliche Beschwerden, Gesundheitsförderung, Arbeitssicherheit, Kommunikation, Belastungen am Arbeitsplatz, Betriebsklima, Führung sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, durch eine anonyme Mitarbeiterbefragung konkreten Handlungsbedarf zu identifizieren und darauf basierend ein systematisches BGM-Konzept für den Standort zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Analyse verwendet?

Die Verfasserin nutzte eine quantitative Fragebogen-Befragung, deren Auswertung in Anlehnung an die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring erfolgte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Literaturrecherche zum BGM, die methodische Darstellung der Untersuchung sowie eine detaillierte Ergebnisanalyse und Diskussion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind BGM, Mitarbeiterbefragung, Gesundheitsförderung, Betriebsklima, psychische Belastung und Handlungsansätze für den Einzelhandel.

Was bedeutet das im Buch erwähnte "Umfeld der Störfaktoren"?

Es beschreibt einen belastenden Kreislauf aus Faktoren wie fehlender Entspannung, Ärger, Schlafmangel, hoher Arbeitsbelastung und geringer Regenerationszeit, der die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter reduziert.

Warum war der "Fit-Cash-Bonus" laut der Autorin nicht nachhaltig?

Der Bonus war rein präsenzorientiert und belohnte Anwesenheit statt gesundheitsorientiertes Verhalten, was Mitarbeiter zur Anwesenheit trotz Krankheit (Präsentismus) animierte, ohne die Ursachen der Fehlzeiten zu beheben.

Ende der Leseprobe aus 76 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Handlungsansätze für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement aus Sicht eines Einzelhandelsunternehmens in Hamburg
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Veranstaltung
Fitnessökonomie
Note
1,1
Autor
Andrea Rehfeldt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
76
Katalognummer
V273613
ISBN (eBook)
9783656655640
ISBN (Buch)
9783656655657
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Betriebliches Gesundheitsmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andrea Rehfeldt (Autor:in), 2013, Handlungsansätze für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement aus Sicht eines Einzelhandelsunternehmens in Hamburg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273613
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Leseprobe aus  76  Seiten
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