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Die Schulform der Hauptschule - Hoffnungsträger oder Auslaufmodell?

Title: Die Schulform der Hauptschule - Hoffnungsträger oder Auslaufmodell?

Internship Report , 2004 , 27 Pages

Autor:in: Marcel Haldenwang (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

In dieser im Rahmen des Vorbereitungsdienstes an einer Hauptschule entstandenen Arbeit setze ich mich intensiv mit den Besonderheiten der Hauptschule auseinander. Die Arbeit bietet demjenigen, der sich rasch einen Überblick über die komplizierten Wahl- und Differenzierungsmöglichkeiten sowie Versetzungsbestimmungen der Hauptschule informieren will, einen konzisen Überblick.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Erwartung

1.2. Erster Eindruck

2. Beobachtung der Ausbildungsschule

2.1. Die Ausbildungsschule

2.1.1. Das Kollegium

2.1.2. Der Schulort

2.1.3. Das Schulgebäude, die Pausenplätze und die medialen Möglichkeiten

2.2. Die Schulform

2.2.1. Besonderheiten und Probleme

2.2.2. Aufbau, Wahlmöglichkeiten und Differenzierungsformen

2.2.3. Versetzungsbestimmungen

3. Beobachtung und Dokumentation von Unterricht

3.1. Gesamterfassung von Unterricht

3.2. Unterricht in derselben Klasse unter dem Aspekt des Führungsstils

6. Schlussreflexion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit dokumentiert die Erfahrungen und Beobachtungen eines Lehramtsanwärters während einer 14-tägigen Hospitationsphase an einer Hauptschule. Ziel ist es, den Schulalltag kritisch zu reflektieren, das Verhältnis von wissenschaftlicher Theorie und schulpraktischer Realität zu prüfen sowie Einblicke in Lehrerverhalten, Führungsstile und die Lebenswelt der Schüler zu gewinnen.

  • Analyse der Ausbildungsschule in ihrem sozioökonomischen Umfeld
  • Untersuchung von Führungsstilen und deren Auswirkungen auf das Schülerverhalten
  • Reflexion über die Rolle und Herausforderungen des Lehrerberufs
  • Kritische Auseinandersetzung mit schulischen Strukturen und Differenzierungsmöglichkeiten

Auszug aus dem Buch

1.1. Erwartung

Nach beinahe vier Jahren Studium und bloß recht wenigen Praktika ging ich mit der gespannten Erwartung an die Ausbildungsschule, mir jetzt einmal selbst ein Bild von meinem zukünftigen „Klientel“ machen zu können. Für die erste Phase meines Aufenthaltes an der Schule, der reinen Hospitationsphase, wollte ich v. a. folgenden Fragen nachgehenden: Zum einen der Frage, wie akut sich an der Hauptschule der allgemein in der öffentlichen Diskussion beklagte Erziehungsnotstand bemerkbar machen würde. Dafür wollte ich der im Seminar aufgeworfenen Frage nachgehen, inwiefern sich die Jugendlichen heute von denen meiner eigenen Generation unterschieden. Mir durchaus bewusst, dass man es heute in vielfacher Hinsicht mit einer „veränderten Kindheit“ zu tun hatte, wollte ich dennoch kritisch prüfen, inwiefern es sich dabei auch um eine sich zum Schlimmeren entwickelnden Tendenz handelte. In Gesprächen mit „altgedienten“ Lehrern und in eigenen Beobachtungen wollte ich der Frage nachgehen, ob es um die „heutige Jugend“ wirklich derart schlimm bestellt war, wie man es oft zu hören bekam, und wann der angenommene Mißstand denn begonnen haben sollte.

Zwar davon überzeugt, dass die geschichtliche Entwicklung keine aszendente ist und dass es durchaus legitim ist, von einer moralischen Dekadenz zu sprechen, sah ich doch die Gefahr, dass das Verfallstheorem stark ausgeweitet wird und man auf diese Weise leicht auf die ausgetretenen Pfade eines Kulturpessimismus und irrationalen Krisenbewusstseins gelangt, das zuletzt in der Weimarer Republik recht fatale Auswirkungen gezeitigt hatte; dort hatten die Rechtsparteien dieses Krisenbewusstein geschürt, das dann viel zerstörerischer wirkte als die Krise selbst. Ich wollte mich in meinen Beobachtungen der kommenden 14 Tage daher von der Devise des Predigers leiten lassen, die folgendermaßen lautet (Kap. 7, 10): „Sprich nicht: Wie ist es, dass die früheren Tage besser waren als diese? Denn nicht aus Weisheit fragst Du danach.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der persönlichen Erwartungen und der Forschungsinteressen des Autors zu Beginn der Hospitation.

2. Beobachtung der Ausbildungsschule: Detaillierte Analyse des Kollegiums, des lokalen Umfelds, der Schulform und der schulischen Ausstattung.

3. Beobachtung und Dokumentation von Unterricht: Vorstellung eines Notationsschemas für den Unterricht und Analyse unterschiedlicher Führungsstile von Lehrkräften.

6. Schlussreflexion: Zusammenfassende Bilanz der Hospitationserfahrungen und kritische Reflexion des eigenen beruflichen Selbstverständnisses.

Schlüsselwörter

Hospitation, Hauptschule, Lehrerberuf, Führungsstil, Unterrichtsbeobachtung, Vorbereitungsdienst, Erziehungsnotstand, Schulentwicklung, Leistungsangst, Lehrer-Schüler-Interaktion, Schulalltag, Pädagogische Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Es handelt sich um eine praxisorientierte Dokumentation und Reflexion einer Hospitationsphase an einer Hauptschule im Rahmen des Vorbereitungsdienstes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Ausbildungsschule, der Untersuchung von Unterrichtsführungsstilen und der Auseinandersetzung mit der Realität des Hauptschulalltags.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Der Autor möchte den Theorie-Praxis-Transfer reflektieren und sich ein realistisches Bild von Schülern und Lehrerrollen verschaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf systematischer teilnehmender Beobachtung, einer schulinternen Fragebogenerhebung sowie der Analyse einschlägiger pädagogischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die räumlichen und sozialen Gegebenheiten der Schule, die rechtlichen Rahmenbedingungen der Schulform sowie das beobachtete Lehrerverhalten im Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Hospitation, Hauptschule, Lehrerrolle, Führungsstil und pädagogische Reflexion charakterisieren.

Welchen Stellenwert nimmt die Frage nach dem Führungsstil ein?

Der Autor untersucht intensiv, wie unterschiedliche Lehrertypen durch Sprache und disziplinierende Maßnahmen auf die Klasse wirken und welchen Einfluss dies auf die Lernatmosphäre hat.

Wie bewertet der Autor die Bedeutung des Fachstudiums?

Trotz des hohen Anteils an fachfremdem Unterricht betont der Autor die Wichtigkeit einer fundierten fachwissenschaftlichen Ausbildung, um Lernschwierigkeiten professionell analysieren und Schulbücher kritisch hinterfragen zu können.

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Details

Title
Die Schulform der Hauptschule - Hoffnungsträger oder Auslaufmodell?
Author
Marcel Haldenwang (Author)
Publication Year
2004
Pages
27
Catalog Number
V27379
ISBN (eBook)
9783638294423
ISBN (Book)
9783638649452
Language
German
Tags
Schulform Hauptschule Hoffnungsträger Auslaufmodell
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcel Haldenwang (Author), 2004, Die Schulform der Hauptschule - Hoffnungsträger oder Auslaufmodell?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27379
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