Die vorliegende Untersuchung thematisiert die Getrennt- und Zusammenschreibung bei den Germanistikstudierenden im Fremdsprachenunterricht. In der Arbeit soll versucht werden, die Rechtschreibkompetenz bei den Studierenden am Beispiel von der Getrennt- und Zusammenschreibung zu fördern. Im Zentrum der Untersuchung wurde ebenfalls eine ausführliche Betrachtung von Diktaten, die von ausgewählten Probanden erledigt wurden, durchgeführt. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur Förderung von Rechtschreibkompetenz bei den Studenten leisten.
Inhaltsverzeichnis
1. Zur Getrennt- und Zusammenschreibung
2. Analyse von schriftlichen Arbeiten
2.1 Ziel der Untersuchung
2.2 Korpusbeschreibung
2.3 Zur Analyse der Diktate
3. Didaktische Schlussfolgerungen
4. Literatur
Zielsetzung und Themen
Die Arbeit untersucht die Rechtschreibkompetenz von Germanistikstudierenden im Bereich der Getrennt- und Zusammenschreibung. Ziel ist es, Defizite anhand von Diktaten zu identifizieren, die häufigsten Fehlerquellen zu analysieren und daraus didaktische Empfehlungen zur Verbesserung der Schreibkompetenz im Fremdsprachenunterricht abzuleiten.
- Grundlagen und historische Entwicklung der Getrennt- und Zusammenschreibung.
- Empirische Analyse von Diktaten bei sechs Probanden in zwei Messzeitpunkten.
- Kategorisierung und Quantifizierung orthographischer Normverstöße.
- Entwicklung von Fördermöglichkeiten und didaktischen Ansätzen für den Unterricht.
Auszug aus dem Buch
Zur Analyse der Diktate
Im Folgenden werden den Orthographiefehlern im Hinblick auf die Getrennt- und Zusammenschreibung gewidmet. Dabei geht es um das Schreiben von zwei Diktaten. Die Probanden waren aufgefordert, zwei Texte in verschiedenen Zeitpunkten zu schreiben, die vom Lehrer diktiert wurden. Es wird hierbei beobacht, welche Normverstöße gegenüber der Getrennt- und Zusammenschreibung gemacht wurden. Das Vorkommen der orthographischen Fehler wird in der folgenden Tabelle aufgeführt.
Bei der Betrachtung der Tabelle 7 fällt auf, dass der erste Proband die höchste Fehleranzahl bezüglich Getrennt- und Zusammenschreibung hat, die insgesamt 61 Fehler in den beiden Texten betrug. An zweiter Stelle steht der dritte Proband mit 58 Fehlern. Gefolgt vom vierten Probanden mit 47 Fehlern. An vierter Stelle steht der zweite Proband mit 39 Fehlern. Die fünfte Stelle ist vom fünften Probanden mit 38 Fehlern belegt. Das Schlusslicht bildet der sechste Proband mit 25 Fehlern.
Nun gilt es, die Entwicklung der Leistungen der Probanden im Hinblick auf die Getrennt- und Zusammenschreibung näher zu betrachten. Beim ersten Probanden ist die Anzahl der falschen Getrennt- und Zusammenschreibung von 34 Fehlern auf 27 gesunken.
Zusammenfassung der Kapitel
Zur Getrennt- und Zusammenschreibung: Dieses Kapitel erläutert die historischen Hintergründe und die Entwicklung der Regeln zur Getrennt- und Zusammenschreibung sowie die damit verbundenen Herausforderungen für Lerner.
Analyse von schriftlichen Arbeiten: Dieser Abschnitt beschreibt das Ziel der Untersuchung, die Methodik der Datenerhebung anhand von Diktaten und analysiert detailliert die Fehlerhäufigkeit in verschiedenen Kategorien bei den untersuchten Probanden.
Didaktische Schlussfolgerungen: Hier werden basierend auf den Analyseergebnissen Empfehlungen für den Unterricht ausgesprochen, insbesondere die Notwendigkeit gezielter Übungen und einer klareren Vermittlung der Regeln.
Literatur: Dieses Kapitel enthält das vollständige Verzeichnis der in der Arbeit zitierten Quellen und verwendeten Fachliteratur.
Schlüsselwörter
Getrenntschreibung, Zusammenschreibung, Rechtschreibung, Rechtschreibkompetenz, Fremdsprachenunterricht, Germanistik, Orthographie, Fehleranalyse, Didaktik, Diktate, Wortgruppen, Sprachwandel, Verbverbindungen, Substantivierung, Partizipien.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den Schwierigkeiten, die Studierende der Germanistik beim Erlernen und Anwenden der Regeln zur deutschen Getrennt- und Zusammenschreibung haben.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der deutschen Orthographie, die Fehleranalyse in schriftlichen Arbeiten (Diktaten) sowie didaktische Strategien zur Verbesserung der Rechtschreibsicherheit.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel besteht darin, spezifische orthographische Defizite bei den Probanden zu identifizieren und förderliche Übungsformen für den universitären Fremdsprachenunterricht zu entwickeln.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Es handelt sich um eine empirische Fehleranalyse, bei der Diktate von sechs Probanden an zwei unterschiedlichen Zeitpunkten ausgewertet und mit etablierten grammatikalischen Kriterien abgeglichen wurden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse der Fehlerhäufigkeit bei verschiedenen Wortarten, insbesondere bei Verben, Adjektiven und Substantiven, unter Anwendung der Regeln von Bülow und Schmidt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Die zentralen Schlagworte sind Getrennt- und Zusammenschreibung, Rechtschreibkompetenz, Fehleranalyse, Germanistikstudium und Didaktik.
Welche Kategorie der Getrennt- und Zusammenschreibung erwies sich als am fehleranfälligsten?
Die Analyse ergab, dass die Schreibung von trennbaren Zusammensetzungen bei den Probanden die mit Abstand höchste Fehlerquote aufwies.
Welche didaktische Empfehlung leitet der Autor aus den Ergebnissen ab?
Der Autor empfiehlt eine intensivere Einbettung gezielter Rechtschreibübungen in die Curricula und eine explizitere Vermittlung der komplexen Regelwerke durch die Lehrenden.
- Citation du texte
- Mag. Mohamed Chaabani (Auteur), 2014, Die Getrennt- und Zusammenschreibung im Fremdsprachenunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/273950