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Sein und Schein in Theodor Fontanes "Frau Jenny Treibel"

Titel: Sein und Schein in Theodor Fontanes "Frau Jenny Treibel"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 21 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: stud. phil. Dennis Ried (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dass der Roman Frau Jenny Treibel ein Gesellschaftsroman ist, der die Unterschiede zwischen Besitzbürgertum und Bildungsbürgertum aufzeigt und kritisiert, ist unbestreitbar. Dies ist ebenso die Grundlage der vorliegenden Arbeit; sie stellt die Grundproblematik – soziale
Unterschiede – dar und ist der Anlass, über die Grenze hinwegzusehen und auch das Bildungsbürgertum im Hinblick auf das Schein-Sein-Motiv, das mehrheitlich der Bourgeoisie zugeschrieben wird, zu untersuchen. Diese Arbeit stellt eine reflektierende Betrachtung der Sein-Schein-Motivik in Theodor Fontanes Frau Jenny Treibel dar, welche aufgrund des Umfangs nicht auf Vollständigkeit angelegt ist. Die zahlreichen Forschungsmeinungen gehen z. T. stark auseinander oder umkreisen diese Thematik, je nach spezifischem Schwerpunkt. Dies ist ein Versuch einige Kontroverse Forschungsmeinungen zum Themenschwerpunkt Schein und Sein zu diskutieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Abkürzungsverzeichnis
  • Vorwort
  • Die Welt der Frau Jenny Treibel
    • 1.1 Das Diner mit Mr. Nelson from Liverpool
    • 1.2 Soziale Mobilität
  • Die Welt des Professors Wilibald Schmidt
  • Zwischen den Welten
  • Fazit
  • Literaturverzeichnis
    • 5.1 Primärliteratur
    • 5.2 Sekundärliteratur
  • Anlage 1
  • Anlage 2
  • Versicherung über die selbstständige Erstellung der Arbeit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Sein-Schein-Motivik in Theodor Fontanes Roman "Frau Jenny Treibel", wobei sie sich auf die Darstellung der sozialen Unterschiede zwischen Besitzbürgertum und Bildungsbürgertum konzentriert. Die Arbeit betrachtet die Problematik des Scheins und Seins nicht nur im Kontext der Bourgeoisie, sondern auch im Hinblick auf das Bildungsbürgertum.

  • Die Darstellung der sozialen Unterschiede zwischen Besitzbürgertum und Bildungsbürgertum
  • Die Schein-Sein-Motivik im Kontext der Bourgeoisie und des Bildungsbürgertums
  • Die Rolle der Kunst in der Unterscheidung der beiden Welten
  • Die Bedeutung der sozialen Mobilität und die Versuche der Charaktere, die gesellschaftlichen Grenzen zu überwinden
  • Die Reflexion des Scheiterns und die Analyse der Gewinner und Verlierer in der Geschichte

Zusammenfassung der Kapitel

Das erste Kapitel führt die Leser in die Welt der Frau Jenny Treibel ein. Die Titelheldin wird als eine wohlhabende und gesellschaftlich ambitionierte Frau dargestellt, die ihren Reichtum und ihren Status bewusst zur Schau stellt. Das Diner mit Mr. Nelson from Liverpool, das im zweiten bis vierten Kapitel beschrieben wird, dient Fontane als Mittel, um die verschiedenen sozialen Schichten und ihre Interaktionen darzustellen. Jenny Treibels Streben nach gesellschaftlichem Aufstieg und ihre Überheblichkeit gegenüber anderen werden deutlich. Das Fest offenbart auch die unterschiedlichen Ansichten über Kunst und Kultur im Besitzbürgertum und Bildungsbürgertum.

Die Kapitel sechs und sieben beschreiben den Schmidtschen Abend, der einen Einblick in die Welt des Professors Wilibald Schmidt gibt. Im Gegensatz zu Jenny Treibel legt Schmidt keinen Wert auf materiellen Besitz und konzentriert sich stattdessen auf die Welt der Bildung. Die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur im Bildungsbürgertum wird beleuchtet, wobei der Schwerpunkt auf der Bedeutung der Poesie und der Reflexion der eigenen Lebenserfahrungen liegt.

Das Kapitel zehn beschreibt einen Ausflug nach Halensee, der Jenny Treibels Sehnsucht nach einer einfacheren Lebensweise und ihre Verzweiflung über ihre eigene Position in der Gesellschaft offenbart. Professor Schmidt zeigt ebenfalls seine Sehnsucht nach einer Welt, in der die Poesie im Vordergrund steht.

Schlüsselwörter

Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Gegensatz von Schein und Sein, die sozialen Unterschiede zwischen Besitzbürgertum und Bildungsbürgertum, die Rolle der Kunst in der Gesellschaft, die soziale Mobilität und die Reflexion des Scheiterns. Der Text analysiert die Charaktere Jenny Treibel und Professor Wilibald Schmidt, die als Vertreter ihrer jeweiligen Welten fungieren, und untersucht deren Versuche, die gesellschaftlichen Grenzen zu überwinden. Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung der Kunst als Ausdruck des Scheins und Seins und die Auswirkungen der sozialen Mobilität auf die Charaktere und ihre Beziehungen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema in Fontanes "Frau Jenny Treibel"?

Der Roman thematisiert den Gegensatz zwischen Besitzbürgertum (Bourgeoisie) und Bildungsbürgertum sowie das Motiv von "Sein und Schein".

Wie wird die Figur Jenny Treibel charakterisiert?

Jenny Treibel wird als wohlhabende Frau dargestellt, die ihren Status durch Äußerlichkeiten (wie ein Diner) zur Schau stellt, während sie innerlich oft nach Poesie strebt, die sie im Alltag verleugnet.

Wer repräsentiert das Bildungsbürgertum im Roman?

Professor Wilibald Schmidt ist der Gegenpol zu Jenny Treibel; er legt Wert auf Bildung und Poesie statt auf materiellen Besitz.

Was bedeutet "Sein und Schein" in diesem Kontext?

Es beschreibt die Diskrepanz zwischen der sozialen Fassade (dem Schein) und dem tatsächlichen Charakter oder den wahren Werten der Figuren (dem Sein).

Welche Rolle spielt soziale Mobilität im Werk?

Die Arbeit untersucht die Versuche der Charaktere, gesellschaftliche Grenzen zu überwinden, und analysiert dabei Gewinner und Verlierer dieser sozialen Dynamik.

Welche Bedeutung hat das Diner mit Mr. Nelson?

Das Diner dient Fontane als Bühne, um die Interaktionen der verschiedenen sozialen Schichten und deren unterschiedliche Ansichten über Kunst und Status zu demonstrieren.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sein und Schein in Theodor Fontanes "Frau Jenny Treibel"
Hochschule
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)  (Institut für Literaturwissenschaft)
Veranstaltung
Romane und Erzählungen des 19. Jahrhunderts
Note
2,3
Autor
stud. phil. Dennis Ried (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
21
Katalognummer
V274730
ISBN (eBook)
9783656668015
ISBN (Buch)
9783656668008
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sein schein theodor fontanes frau jenny treibel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
stud. phil. Dennis Ried (Autor:in), 2013, Sein und Schein in Theodor Fontanes "Frau Jenny Treibel", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274730
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Leseprobe aus  21  Seiten
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