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Die Arbeit von Labour-NGOs im Graubereich der Legalität in der Volksrepublik China

Spiele im Halbdunkeln

Title: Die Arbeit von Labour-NGOs im Graubereich der Legalität in der Volksrepublik China

Seminar Paper , 2014 , 22 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Stephan Ackerschott (Author)

Social Studies (General)
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Summary Excerpt Details

Inhaltsverzeichnis II
Abkürzungsverzeichnis 3

1 Einleitung 4

2 Das Spiel und seine Struktur 5
2.1. NGOs - Neue Spieler in einem alten Spiel? 5
2.2. Spielgebote und -verbote 7

3 „Spiel-Theoretische“ Überlegungen… 8
3.1. Eine mögliche Erklärung, warum Akteure, wie, handeln 9
3.2. Empowerment – Stärkung der (individuellen) Machtbasis 11

4 Das „chinesische“ Spiel 13

5 Fazit 19

Literaturverzeichnis 21
Zeitschriftenartikel 21
Internetquellen 22
Eidesstattliche Versicherung 22

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Spiel und seine Struktur

2.1. NGOs - Neue Spieler in einem alten Spiel?

2.2. Spielgebote und -verbote

3 „Spiel-Theoretische“ Überlegungen…

3.1. Eine mögliche Erklärung, warum Akteure, wie, handeln

3.2. Empowerment – Stärkung der (individuellen) Machtbasis

4 Das „chinesische“ Spiel

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht unter der Metapher eines „Spiels“, unter welchen Bedingungen Labour-Support-Organizations in der Volksrepublik China agieren und wie ihre Einflussmöglichkeiten auf den Arbeitssektor durch Empowerment-Ansätze verbessert werden können.

  • Strukturelle Rahmenbedingungen und das „chinesische“ Spiel
  • Mikropolitische Machtverhältnisse und Handlungsentscheidungen
  • Empowerment als Strategie zur Stärkung der Machtbasis
  • Rechtliche Grauzonen und staatliche Repressionsmechanismen
  • Handlungsmöglichkeiten von NGOs zwischen Kooperation und Kriminalisierung

Auszug aus dem Buch

Wer ist erlaubt, wer wird geduldet, und wer wird verboten?

Die chinesische Bezeichnung für den Begriff NGO lautet 非政府组织 (fei zhengfu zuzhi) und bedeutet in seiner Lesart sowohl Nicht-Regierungsorganisation als auch Anti-Regierungsorganisation. Dies hat zur Konsequenz, dass „fei zhengfu zuzhi“ für NGOs in der VR-China keine Verwendung findet und sich NGOs anstelle dessen als „Soziale Organisation“ (社会团体 – shehui tuanti) oder alternativ als „Ziviles Nicht-Wirtschaftsunternehmen“ (民办非企业单位 - minban fei qiye danwei) registrieren müssen. Die unterschiedlichen Registrierungsformen beinhalten unterschiedliche Rechte und Pflichten, auf die hier nur am Rande und zur Verdeutlichung des Problems eingegangen werden soll. So dürfen beispielsweise „Zivile Nicht-Wirtschaftsunternehmen“ im Gegensatz zu „Soziale Organisationen“ Dienstleistungen anbieten aber keine weiteren Tochter-Organisationen gründen. Um die staatliche Anerkennung zu erhalten, welche die „Legalen“ NGOs von den formal „Illegalen“ NGOs trennt, ist es nötig, dass sich alle NGOs einem Anerkennungsverfahren unterziehen. Wichtigster Aspekt dieses Verfahrens ist die Berücksichtigung der Interessen des Staates und des politischen Systems – Klartext, alle Organisationen die gegen diese Interessen verstoßen (könnten), werden (höchst wahrscheinlich) keine Anerkennung bekommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Nicht-Regierungsorganisationen in der Volksrepublik China ein und thematisiert das Spannungsfeld zwischen staatlicher Kontrolle und dem Wunsch nach privatem, gesellschaftlichem Engagement.

2 Das Spiel und seine Struktur: Das Kapitel erläutert den theoretischen Begriff der Struktur und analysiert die Akteure im Arbeitssektor sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen, unter denen NGOs agieren.

3 „Spiel-Theoretische“ Überlegungen…: Hier wird der theoretische Rahmen durch mikropolitische Ansätze erweitert, um zu erklären, wie Akteure Machtbasen aufbauen und strategisch innerhalb eines Systems agieren.

4 Das „chinesische“ Spiel: Dieser Abschnitt überträgt die theoretischen Konzepte auf den konkreten chinesischen Kontext und beleuchtet die spezifischen Herausforderungen, denen sich Labour-Support-Organizations in der VR China gegenübersehen.

5 Fazit: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet das Potenzial von Empowerment-Strategien zur Verbesserung der Arbeitssituation in China.

Schlüsselwörter

Volksrepublik China, Labour-Support-Organizations, NGOs, GONGOS, Mikropolitik, Macht, Empowerment, Zivilgesellschaft, Arbeitssektor, Legaler Wiederstand, staatliche Kontrolle, Rechtsrahmen, soziale Organisationen, Arbeitnehmerrechte, Systemwandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Situation von arbeitsrechtlich orientierten Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) in der Volksrepublik China und deren Möglichkeiten, Einfluss auf den Arbeitssektor zu nehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Struktur des chinesischen politischen Systems, die Rolle privater Organisationen, mikropolitische Machtverhältnisse und Strategien zur Stärkung dieser Organisationen durch Empowerment.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Bedingungen für die Existenz von Labour-Support-Organizations in China zu identifizieren und Ansätze aufzuzeigen, wie diese ihren Einfluss auf die Arbeitspolitik verbessern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Seminararbeit, die spieltheoretische Ansätze und mikropolitische Theorien nutzt, um die Interaktionen zwischen NGOs und staatlichen Akteuren in China zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Definition von NGOs und GONGOS, die Analyse des „chinesischen Spiels“ unter den gegebenen gesetzlichen Restriktionen sowie konkrete Empowerment-Taktiken für Labour-NGOs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Empowerment, Mikropolitik, Labour-Support-Organizations, chinesischer Arbeitssektor und das Spannungsfeld zwischen Staat und zivilgesellschaftlichem Engagement.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen legalen und illegalen NGOs in China?

Die Arbeit differenziert anhand des offiziellen Anerkennungsverfahrens, bei dem Organisationen staatliche Bürgen benötigen und sich den Interessen des politischen Systems unterordnen müssen.

Welche Bedeutung kommt dem „Schwiegermutter-System“ in der Arbeit zu?

Das System fungiert als notwendige, aber restriktive Form der staatlichen Kontrolle, bei der eine NGO eine staatliche Stelle als Bürgin finden muss, um überhaupt eine Registrierung und damit eine gewisse Rechtssicherheit zu erhalten.

Welche Rolle spielt das Konzept des „Legalen Widerstands“ nach O'Brien?

Es dient als strategisches Modell, bei dem Organisationen bestehende Ungewissheitszonen innerhalb des chinesischen Rechts- und Machtgefüges nutzen, um ihre Handlungsspielräume trotz Repressionsgefahr zu erweitern.

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Details

Title
Die Arbeit von Labour-NGOs im Graubereich der Legalität in der Volksrepublik China
Subtitle
Spiele im Halbdunkeln
College
Ruhr-University of Bochum
Course
Global Governance und entgrenzte Zivilgesellschaft
Grade
2,3
Author
Stephan Ackerschott (Author)
Publication Year
2014
Pages
22
Catalog Number
V274768
ISBN (eBook)
9783656678045
ISBN (Book)
9783656678038
Language
German
Tags
Mikropolitik NGOs Gewerkschaft Volksrepublik China China Empowerment Akeure Machtbasis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephan Ackerschott (Author), 2014, Die Arbeit von Labour-NGOs im Graubereich der Legalität in der Volksrepublik China, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/274768
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