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Ablauf eines Contracting-Projektes in der Immobilienbranche

Title: Ablauf eines Contracting-Projektes in der Immobilienbranche

Academic Paper , 2007 , 34 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl.-Wirt.-Ing. (FH), Dipl.-FM (GEFMA) Tobias Neth (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Diese schriftliche Ausarbeitung soll den allgemeinen Ablauf eines Contracting-Projektes in der Immobilienwirtschaft umreißen. Dabei werden zunächst Energieeinsparstrategien und die Umsetzung eines solchen Projektes behandelt. Danach werden noch rechtliche Besonderheiten und die Risikoverteilung erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ablauf eines Contracting-Projektes

2.1 Darstellung der Einsparstrategien

2.2 Projektumsetzung

2.2.1 Projektvorbereitung

2.2.2 Grobanalyse

2.2.3 Vorvertrag

2.2.4 Feinanalyse und Erstellung eines Energiekonzepts

2.2.5 Ausschreibung

2.2.6 Auswertung der Angebote

2.2.7 Vergleich mit Eigenregielösung

2.2.8 Entscheid über Realisierung der Energiesparmaßnahme

2.2.9 Aushandeln des Contracting-Vertrages

2.3 Rechtliche und vertragsrelevante Besonderheiten

2.3.1 Rechtliche Rahmenbedingungen

2.3.2 Vertragsgestaltung

2.4 Risikoverteilung

2.4.1 Betriebsrisiko

2.4.2 Technisches Risiko

2.4.3 Insolvenz-/ Ausfallrisiko

2.4.4 Klimaveränderungsrisiko

2.4.5 Entwicklung der weichen Kosten

2.4.6 Wirtschaftliches Risiko

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den systematischen Prozess eines Contracting-Projektes innerhalb der Immobilienwirtschaft detailliert darzustellen und dabei die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie eine ausgewogene Risikoverteilung zwischen den Vertragsparteien zu beleuchten.

  • Phasen eines Contracting-Projektes von der Vorbereitung bis zum Vertragsschluss
  • Methoden zur technischen und wirtschaftlichen Analyse
  • Rechtliche Grundlagen und vertragliche Gestaltungsspielräume
  • Strategien zur Risikominimierung und -verteilung
  • Bewertungskriterien für Angebote und Energielieferanten

Auszug aus dem Buch

2.2.1.3 Technische Anwendungsbereiche

Der technische Anwendungsbereich eines Contracting-Projekts ist in erster Linie von den Zielvorstellungen des Auftraggebers und den technischen Möglichkeiten innerhalb des Objektes abhängig. Grundsätzlich gilt es aber, jegliche Verbesserungspotentiale zu erkennen und umzusetzen, das heißt es muss eine gewerkeübergreifende Betrachtungsweise angewandt werden. Hiervon sind vor allem technische Anlagen, deren Nutzungszeit noch nicht beendet ist und die einen hohen Verbrauch verursachen, der Bereiche Beleuchtung, Klima und Lüftung, Heizung, Pumpen, Druckluft und elektrische Antriebe betroffen. Je nach Zustand des Objekts wird die Maßnahme auch auf Fenster-, Dach- und Fassadenisolierung erweitert.133 Ausschlaggebend ist die Effizienzsteigerung des Primärenergieeinsatzes (z.B. mittels Heizanlagen mit modernen Technologien), aber auch der Energieverbrauch durch den Nutzer muss optimiert werden (z.B. mit Hilfe zentraler Regelungstechniken des Heizbedarfs). Einzelmaßnahmen sind im Einspar-Contracting ebenfalls möglich. Das bekannteste Beispiel ist die Übernahme der Beleuchtung durch einen Contractor. Er investiert in eine neue Beleuchtungsanlage, übernimmt bestehende Strombezugsverträge (deren Konditionen er abrunden kann) und gewinnt dadurch Kosteneinsparungen, mit denen die Investition refinanziert wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert den allgemeinen Ablauf von Contracting-Projekten in der Immobilienwirtschaft unter Berücksichtigung von Einsparstrategien, Rechtlichem und Risikomanagement.

2 Ablauf eines Contracting-Projektes: Dieses Kapitel erläutert den strukturierten Prozess der Projektumsetzung von der Vorbereitung über die Analyse bis hin zum Aushandeln des Vertrages.

2.1 Darstellung der Einsparstrategien: Hier werden grundlegende Strategien wie Einzelmaßnahmen versus die Erschließung des Gesamteinsparpotentials zur Optimierung des Energiehaushalts gegenübergestellt.

2.2 Projektumsetzung: Dieser Abschnitt beschreibt die Phasen der vollständigen Projektvorbereitung bis zur Erstellung eines Energiekonzeptes und der Ausschreibung.

2.2.1 Projektvorbereitung: Es wird die Wichtigkeit der Projektanforderungen und Zieldefinitionen zur Grundlage der Contracting-Maßnahme hervorgehoben.

2.2.2 Grobanalyse: Dieses Kapitel erläutert die energetische Erstbewertung eines Objektes zur Einschätzung der Contracting-Fähigkeit und erzielbarer Einsparungen.

2.2.3 Vorvertrag: Der Abschnitt behandelt die Gründe und Inhalte eines Vorvertrags zur Sicherung von Vertraulichkeit sowie Kosten- und Terminregelungen.

2.2.4 Feinanalyse und Erstellung eines Energiekonzepts: Hier wird die detaillierte Problemerfassung und Entwicklung technischer Maßnahmen zur Ermittlung des Einsparpotentials beschrieben.

2.2.5 Ausschreibung: Das Kapitel beschreibt den Prozess der öffentlichen oder privaten Ausschreibung sowie die Anforderungen an die Vergabeunterlagen.

2.2.6 Auswertung der Angebote: Dieser Teil befasst sich mit dem systematischen Vorgehen bei der Bewertung von Angeboten, den Vertragsbedingungen und der Eignung des Energielieferanten.

2.2.7 Vergleich mit Eigenregielösung: Hier wird erläutert, warum der Vergleich von Contracting-Angeboten mit einer Eigenregielösung zur ökonomischen Entscheidungsfindung essenziell ist.

2.2.8 Entscheid über Realisierung der Energiesparmaßnahme: Der Zeitpunkt und die Voraussetzungen für die endgültige Entscheidung zur Durchführung des Projektes werden dargelegt.

2.2.9 Aushandeln des Contracting-Vertrages: Dieser Abschnitt thematisiert den Prozess der Vertragsunterzeichnung nach Abschluss der Verhandlungen bei öffentlichen und privaten Auftraggebern.

2.3 Rechtliche und vertragsrelevante Besonderheiten: Das Kapitel bietet einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen, in denen Contracting-Projekte trotz fehlender spezifischer Gesetze stattfinden.

2.3.1 Rechtliche Rahmenbedingungen: Hier werden die wichtigsten Normen und Verordnungen wie DIN 8930, VOB, VOL, EnEV und weitere für das Contracting aufgeführt.

2.3.2 Vertragsgestaltung: Der Abschnitt bietet eine Übersicht möglicher Inhalte von Energieliefer- und Einspar-Contracting-Verträgen sowie deren Stellschrauben.

2.4 Risikoverteilung: Dieses Kapitel behandelt die Notwendigkeit und Methoden einer fairen Risikoverteilung zwischen allen Vertragsparteien.

2.4.1 Betriebsrisiko: Es wird das Risiko des Anlagenbetriebs in Nutzungs- und Preisrisiko unterteilt und analysiert.

2.4.2 Technisches Risiko: Dieser Abschnitt beschreibt das Risiko hinsichtlich Errichtung, Funktion und Verfügbarkeit der technischen Anlagen.

2.4.3 Insolvenz-/ Ausfallrisiko: Das Kapitel erörtert die Risiken im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der Vertragsparteien oder der Zerstörung des Contracting-Objekts.

2.4.4 Klimaveränderungsrisiko: Hier wird die Relevanz des Klimarisikos für die Einsparquote bewertet und als meist vernachlässigbar eingestuft.

2.4.5 Entwicklung der weichen Kosten: Dieser Teil klärt die Zuständigkeit für die Entwicklung personeller und administrativer Kosten.

2.4.6 Wirtschaftliches Risiko: Es wird dargelegt, dass das wirtschaftliche Risiko bei einer Einspargarantie primär beim Contractor liegt.

Schlüsselwörter

Contracting, Immobilienwirtschaft, Energieeinsparung, Einspar-Contracting, Energieliefer-Contracting, Energiekonzept, Ausschreibung, Vertragsgestaltung, Risikoverteilung, Investition, Amortisation, Feinanalyse, Grobanalyse, Betriebssicherheit, Energieeffizienz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den systematischen Ablauf eines Contracting-Projektes in der Immobilienwirtschaft, inklusive der verschiedenen Projektphasen, rechtlichen Rahmenbedingungen und der Risikoverteilung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Vorbereitung, Analyse, Ausschreibung, Vertragsgestaltung und die risikorelevante Ausgestaltung von Energieeinspar- und Energieliefermodellen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, dem Leser einen fundierten Überblick über den Prozess und die kritischen Stellschrauben bei der Umsetzung eines Contracting-Projektes zu geben, um wirtschaftliche und ökologische Potenziale zu heben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse, die unter Einbeziehung relevanter Richtlinien, Verordnungen und Best Practices das Vorgehen in Contracting-Projekten erläutert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in den Ablauf von Contracting-Projekten (Phasen), rechtliche Besonderheiten (Normen und Gesetze) sowie eine tiefgehende Betrachtung der Risikoverteilung zwischen Contractor und Contracting-Nehmer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Contracting, Einspargarantie, Energieeffizienz, Risikomanagement, Vertragsgestaltung und Wirtschaftlichkeitsberechnung geprägt.

Warum ist ein Vorvertrag bei einem Contracting-Projekt oft sinnvoll?

Ein Vorvertrag schützt den Contractor bei kostenintensiven Analysen und den Auftraggeber bei der Offenlegung vertraulicher Geschäftsdaten für den Fall, dass kein Hauptvertrag zustande kommt.

Wie geht die Arbeit mit dem sogenannten Nutzungsrisiko um?

Das Nutzungsrisiko liegt meist beim Contracting-Nehmer, da dieser die Nutzungsänderungen steuert. Die Arbeit empfiehlt, für diesen Fall Anpassungsklauseln in der Baseline oder den Verträgen vorzusehen.

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Details

Title
Ablauf eines Contracting-Projektes in der Immobilienbranche
College
Albstadt-Sigmaringen University
Course
Vetragsmanagement
Grade
1,3
Author
Dipl.-Wirt.-Ing. (FH), Dipl.-FM (GEFMA) Tobias Neth (Author)
Publication Year
2007
Pages
34
Catalog Number
V275004
ISBN (eBook)
9783656670247
ISBN (Book)
9783656716488
Language
German
Tags
ablauf contracting-projektes immobilienbranche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Wirt.-Ing. (FH), Dipl.-FM (GEFMA) Tobias Neth (Author), 2007, Ablauf eines Contracting-Projektes in der Immobilienbranche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275004
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