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Portfoliomanagement im Private Banking

Title: Portfoliomanagement im Private Banking

Bachelor Thesis , 2014 , 56 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Oliver Franz (Author)

Economics - Finance
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Bachelor-Thesis beschreibt den Prozess der Vermögensstrukturierung
im Wealth Management. Beginnend mit der Beschreibung des Private Banking werden
Unterschiede zum klassischen Retailgeschäft herausgearbeitet und ein individueller
Beratungsansatz skizziert. Mögliche regulatorische Anforderungen finden in diesem
Kontext Beachtung. Des Weiteren wird die Frage geklärt, wie eine optimale Bedürfnisanalyse
erarbeitet wird, um die exakten Kundenziele festzustellen. Vor allem die
Eingruppierung in die entsprechende Risikoklasse stellt eine besondere Herausforderung
dar.
Im Fokus der Ausarbeitung steht die Zusammensetzung eines geeigneten Portfolios, das
den Vermögenserhalt sichert und gleichzeitig in dem aktuellen Kapitalmarktumfeld
Chancen nutzen kann. Hierzu wird eine Asset Allocation durchgeführt, in der das für
den Anleger passende Portfolio erarbeitet wird. In diesem Zuge werden zunächst die
einzelnen Anlageklassen beleuchtet. Dabei wird auf die Frage Bezug genommen,
welche Wertpapiere das größte Diversifikationspotenzial besitzen und ob Risiken sogar
gänzlich vermieden werden können. Mittels aktueller Portfoliotheorie wird zudem
geklärt, ob Depots durch andere vollständig dominiert werden können. Dies wird
mathematisch und visuell durch ein eigens erstelltes Fallbeispiel dargestellt. Im
weiteren Verlauf werden strategische Ansätze aufgezeigt um zu ermitteln, ob für jeden
Anleger ein effizientes Marktportfolio existiert. Die strategische Asset Allocation wird
im Anschluss um eine taktische und somit kurzfristige Komponente ergänzt. Hierbei
werden verschiedene Anlagestile aufgezeigt und deren Nutzen analysiert. In Verbindung
mit der Schlussbetrachtung dient diese Bachelor-Thesis dazu, einen Überblick
über den gesamten Ablauf eines Kundenprozesses zu gewinnen - beginnend mit der
Bedürfnisanalyse bis hin zur individuellen Erstellung und Überwachung des geeigneten
Portfolios.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Ziel der Ausarbeitung

1.2. Aufbau der Arbeit

2. Private Banking und Wealth Management

2.1. Definition

2.2. Entwicklung

2.3. Rechtliche Anforderungen

3. Beratungsprozess

3.1. Beratungsansatz

3.2. Bedürfnisanalyse

3.3. Individuelle Vermögensstrategie

3.3.1. Rendite

3.3.2. Risiko

3.3.3. Liquidität

3.4. Anlagevorschlag

3.5. Reporting

4. Portfoliomanagement und Vermögensstrukturierung

4.1. Definition

4.2. Anlageklassen

4.2.1. Geld und Währungen

4.2.2. Renten und Rentenfonds

4.2.3. Aktien und Aktienfonds

4.2.4. Alternative Investments

4.3. Asset Allocation

4.4. Moderne Portfoliotheorie

4.5. Kapitalmarktlinie

4.6. Tobin-Seperation und Marktportfolio

4.7. Capital Asset Pricing Model

5. Anlagestrategie

5.1. Passives Management

5.2. Aktives Management

5.2.1. Timing

5.2.2. Stock-Picking

5.2.3. Zyklisches Investment

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den ganzheitlichen Prozess der Vermögensstrukturierung im Private Banking zu analysieren und die theoretischen Grundlagen der Portfoliotheorie in die praktische Anlageberatung zu überführen, um für den Anleger eine optimale Portfoliozusammensetzung zu erreichen.

  • Abgrenzung von Private Banking und Wealth Management zum Retailgeschäft
  • Strukturierung des Beratungsprozesses von der Bedürfnisanalyse bis zum Reporting
  • Anwendung der Modernen Portfoliotheorie und des CAPM auf die Asset Allocation
  • Gegenüberstellung von passivem Management und aktiven Anlagestilen
  • Kritische Würdigung der Übertragbarkeit theoretischer Modelle in ein volatiles Marktumfeld

Auszug aus dem Buch

4.2.4. Alternative Investments

Bei diesem Segment handelt es sich um einen Überbegriff für Kapitalanlagen, die über die drei klassischen Anlageklassen hinausreichen. Dabei können diese Instrumente auch mit fallenden Kursen Gewinnbeiträge generieren und sind zudem meist nicht an Vergleichsindices, in Form von Benchmarks, gekoppelt. Durch die nicht vorhandene Definition können dieser Assetklasse verschiedene Kapitalanlagen zugerechnet werden. So in etwa Hedge-Funds, Derivate, Immobilien, Rohstoffanlagen oder private Beteiligungen. Durch diese Vielzahl von Investitionsmöglichkeiten weist diese Anlageklasse eine hohe Korrelation zu anderen Assetklassen auf. Wie im Zuge der Portfoliotheorie beschrieben, ist für die Erstellung eines effizienten Portfolios die Aufnahme von alternativen Investments unabkömmlich, da diese das unsystematische Risiko weiter reduzieren, bei einem gleichzeitig nur minimalen Performanceabschlag. So führte eine Investition in den Rohstoffen Gold oder Silber bei einer historischen Betrachtung im Zeitraum von 1988 bis 2011 zu deutlichen Reduktionen des Gesamtportfoliorisikos.

Wie bereits skizziert, kann diese Anlageklasse im Hinblick auf die Liquidierbarkeit mit hohen Einschränkungen verbunden sein, die bei einer Anlage stets beachtet werden müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in den Prozess der Vermögensstrukturierung im Private Banking ein und stellt das Ziel sowie den Aufbau der Ausarbeitung dar.

2. Private Banking und Wealth Management: Dieses Kapitel definiert die Begriffe, erläutert deren Entwicklung und geht auf die relevanten rechtlichen Anforderungen für Bankberater ein.

3. Beratungsprozess: Es wird der gesamte Beratungskreislauf von der ersten Bedürfnisanalyse und der Festlegung einer individuellen Strategie bis hin zur Erstellung des Anlagevorschlags und dem laufenden Reporting beleuchtet.

4. Portfoliomanagement und Vermögensstrukturierung: Das Kernkapitel analysiert Anlageklassen, wendet die Portfoliotheorie nach Markowitz sowie das CAPM an und diskutiert die Konstruktion eines optimalen Marktportfolios.

5. Anlagestrategie: Hier werden Strategien zur Umsetzung der Asset Allocation untersucht, wobei insbesondere das passive Management dem aktiven Management gegenübergestellt wird.

6. Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel kumuliert die gewonnenen Erkenntnisse und bewertet die praktische Anwendbarkeit der theoretischen Ansätze in einem volatilen Marktumfeld.

Schlüsselwörter

Private Banking, Wealth Management, Beratungsprozess, Vermögensstrukturierung, Asset Allocation, Portfoliotheorie, Markowitz, Kapitalmarktlinie, CAPM, Aktien, Renten, Alternative Investments, Risikomanagement, Anlagestrategie, Diversifikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Bachelor-Thesis untersucht den strukturierten Ablauf der Vermögensanlage im Private Banking, von der Kundenberatung bis hin zur mathematisch fundierten Portfoliokonstruktion.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben den Grundlagen des Private Bankings bilden die Asset Allocation, die moderne Portfoliotheorie, das Risikomanagement sowie der Vergleich zwischen aktiven und passiven Anlagestrategien die Schwerpunkte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen transparenten und methodisch sauberen Prozess der Vermögensstrukturierung zu definieren, der Kundenbedürfnisse mit den Chancen und Risiken moderner Kapitalmärkte in Einklang bringt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zu regulatorischen und finanzwirtschaftlichen Themen sowie mathematische Fallbeispiele zur Visualisierung von Portfoliokennzahlen, Rendite-Risiko-Verhältnissen und dem CAPM.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung des Beratungsprozesses, eine umfangreiche Analyse der verschiedenen Anlageklassen sowie die theoretische Herleitung effizienter Portfolios durch Modelle von Markowitz, Tobin und Sharpe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Private Banking, Asset Allocation, Portfoliotheorie, Rendite-Risiko-Optimierung, Diversifikation und taktische vs. strategische Anlagesteuerung.

Wie unterscheidet die Arbeit das Risikoprofil von Kunden?

Die Arbeit nutzt das Modell des "magischen Dreiecks" (Rentabilität, Sicherheit, Liquidität) zur Klassifizierung und zur Ermittlung der individuellen Risikobereitschaft des Anlegers.

Warum wird im Rahmen der Asset Allocation das Thema "Alternative Investments" besonders hervorgehoben?

Die Arbeit hebt hervor, dass diese Anlageklasse zur Reduktion des unsystematischen Risikos entscheidend beiträgt, trotz oft bestehender Einschränkungen hinsichtlich der Liquidierbarkeit.

Welche Bedeutung kommt dem Reporting für die Kundenbindung zu?

Das Reporting fungiert als wesentliches Instrument, um Transparenz über die Depotentwicklung zu schaffen, Anlageziele regelmäßig abzugleichen und das Vertrauen des Kunden dauerhaft zu festigen.

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Details

Title
Portfoliomanagement im Private Banking
College
University of Frankfurt (Main)  (FOM)
Grade
1,5
Author
Oliver Franz (Author)
Publication Year
2014
Pages
56
Catalog Number
V275614
ISBN (eBook)
9783656679004
ISBN (Book)
9783656678991
Language
German
Tags
portfoliomanagement private banking
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Oliver Franz (Author), 2014, Portfoliomanagement im Private Banking, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275614
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