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Corporate Immobilien und Arbeitsplatzgestaltung als Instrumente des Employer-Branding

Titel: Corporate Immobilien und Arbeitsplatzgestaltung als Instrumente des Employer-Branding

Seminararbeit , 2014 , 26 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Thilo Towara (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der demographische Wandel, die zunehmenden Ansprüche der Wirtschaft an das Ausbildungsniveau der Arbeitnehmer und der damit einhergehende Fachkräftemangel, global sowie insbesondere in Deutschland, führen zu starken Veränderungen am Arbeitsmarkt. Unternehmen sehen sich im „War for Talents“, durch die wachsenden Anforderungen potentieller Mitarbeiter und aufgrund der veränderten Marktsituation, mit akuten Problemen im Bereich der Personalbeschaffung konfrontiert.
Die zukünftigen Arbeitnehmer haben andere Erwartungen an ihren späteren Arbeitsplatz und befinden sich in einer stärkeren Verhandlungsposition gegenüber den Arbeitgebern als frühere Jahrgänge. Die „Generation Y“ trifft mit ihren, über die reine finanzielle Absicherung hinausgehenden, Ansprüchen auf den, von einer Verknappung der Fachkräfte geprägten, Arbeitsmarkt.
Diese sozioökonomischen Veränderungen und die damit einhergehende "Konsumisierung der Arbeitswelt", führen zu einem akuten Handlungsbedarf seitens der Unternehmen. Eine stärkere marketingtechnische Positionierung als attraktiver Arbeitgeber und eine konsequent gepflegte und kommunizierte Corporate Identity werden entscheidend für die Mitarbeiterakquise und die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Unternehmen sein.
Offen ist in diesem Zusammenhang jedoch, in welchem Ausmaß die Arbeitgeberattraktivität durch gezielte Maßnahmen im Bereich der Unternehmensimmobilien beeinflusst werden kann.
Die folgende Arbeit widmet sich dieser Frage aus Sicht des Corporate Real Estate Managements und analysiert im Rahmen dessen insbesondere die Gestaltung von Immobilienaspekten, die Einfluss auf die wahrgenommene Attraktivität durch Mitarbeiter oder Dritte haben. Einleitend wird die Bedeutung und die Entwicklung des Begriffs Employer Branding betrachtet und im Kontext der aktuellen Situation beleuchtet. Daraufhin folgt eine Übersicht gängiger Arbeitgeberbewertungsinstrumente, woraus Einflussfaktoren auf die Arbeitgeberattraktivität abgeleitet und anschließend Maßnahmen zu deren Beeinflussung erarbeitet werden. Verstärkt wird hierbei auf die Kommunikations- und Motivationswirkung der einzelnen Aspekte einer Immobilie eingegangen sowie Handlungsempfehlungen auf Basis der erlangten Erkenntnisse formuliert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bedeutung und Entwicklung des Employer Brandings

2.1. Definition Employer Branding

2.2. Entwicklung und heutige Bedeutung

3. Einflussfaktoren auf die Arbeitgeberattraktivität und deren Messbarkeit

3.1. Kritische Betrachtung der Messinstrumente

3.2. Einflussfaktoren auf die Arbeitgeberattraktivität

4. Instrumente des Employer Branding

4.1. Methoden des klassischen Marketings

4.2. Corporate Immobilien als Instrument des Employer Branding

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Zusammenhänge zwischen der Gestaltung von Unternehmensimmobilien und der Arbeitgebermarke (Employer Brand) zu untersuchen, um aufzuzeigen, wie räumliche Arbeitsplatzkonzepte gezielt zur Mitarbeitergewinnung und -bindung eingesetzt werden können.

  • Analyse des demographischen Wandels und des "War for Talents" als Treiber für Employer Branding.
  • Kritische Evaluation bestehender Messinstrumente für Arbeitgeberattraktivität.
  • Untersuchung der physischen Arbeitsumgebung als Faktor für Mitarbeiterzufriedenheit und Kommunikation.
  • Ableitung von Gestaltungsempfehlungen für ein zukunftsorientiertes Corporate Real Estate Management.

Auszug aus dem Buch

„Die Corporate Immobilie als ‚Gesicht‘ des Unternehmens“

Corporate Immobilien dienen jedoch nicht nur zur Deckung des Platzbedarfs, sondern haben als "Gesicht" des Unternehmens eine höchst kommunikative Wirkung. Die Unternehmensgebäude übermitteln durch ihre Gestaltung Aussagen über das Selbstverständnis des Unternehmens und lassen Rückschlüsse auf die interne Unternehmenskultur zu. Richtig genutzt können sie mittels ihrer Architektur positive Attribute wie Technikbewusstsein, Fortschrittlichkeit sowie Designbewusstsein auf das Unternehmensimage übertragen und somit im Rahmen einer einheitlich kommunizierten CI zu einem erfolgreichen Employer Branding beitragen.

Vonseelen beschreibt Architektur als Massenmedium in der Konsumgesellschaft, welches, ob beabsichtigt oder nicht, Repräsentations- und Kommunikationsaufgaben erfüllt. Verzichtet das Unternehmen hierbei auf eine gezielte Steuerung, wird ein bedeutendes Kommunikationselement sich selbst überlassen. Zur Nutzung der Immobilienarchitektur im Rahmen einer CA-Strategie muss sich das Unternehmen im Vorfeld Gedanken über die eigene Unternehmenspersönlichkeit und über die zu kommunizierenden Aussagen machen. Ist dies geschehen, können Gebäudekonzepte entwickelt werden, die „Markenwerte […] kommunizieren und gegenüber Wettbewerbern“ abgrenzen sowie „eine emotionale Bindung zwischen Hersteller und Kunde aufbauen.“ Wie bereits dargelegt, kann das Unternehmen hierbei als Hersteller bzw. Anbieter des Produktes Arbeitsplatz angesehen werden und die (potentiellen) Arbeitnehmer als Kunden.

Die Gestaltung des Arbeitsplatzes bzw. des physischen Arbeitsumfelds ist bei dem Großteil der Befragten eines der entscheidendsten Kriterien zur Arbeitsplatzwahl. Eine ansprechende und durchdachte Gestaltung der Immobilie, die darüber hinaus eine Unternehmensphilosophie kommuniziert, die sich mit den Vorstellungen der Bewerber deckt, hat folglich erheblichen Einfluss auf die Attraktivität des Unternehmens aus Sicht des Arbeitnehmers.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den demographischen Wandel und den Fachkräftemangel, die Unternehmen zu einer strategischen Positionierung als attraktive Arbeitgeber zwingen.

2. Bedeutung und Entwicklung des Employer Brandings: Das Kapitel definiert den Begriff der Arbeitgebermarke und erläutert die Notwendigkeit des Employer Brandings im Kontext veränderter Arbeitsmarktbedingungen.

3. Einflussfaktoren auf die Arbeitgeberattraktivität und deren Messbarkeit: Hier werden Instrumente wie Bewertungsplattformen und Rankings kritisch geprüft und die zentralen Faktoren für die Attraktivität eines Arbeitsplatzes analysiert.

4. Instrumente des Employer Branding: Dieses Kapitel vergleicht klassische Marketingmethoden mit dem gezielten Einsatz von Corporate Immobilien zur Beeinflussung der Arbeitgebermarke.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine strategische Immobilienplanung als integraler Bestandteil des Employer Brandings einen wesentlichen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit leisten kann.

Schlüsselwörter

Employer Branding, Arbeitgebermarke, Immobilienwirtschaft, Corporate Real Estate Management, Arbeitsplatzgestaltung, Unternehmenskultur, War for Talents, demographischer Wandel, Mitarbeiterbindung, Standortfaktoren, Corporate Architecture, Bürokonzepte, Arbeitgeberattraktivität, Generation Y, Personalbeschaffung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die strategische Bedeutung von Unternehmensimmobilien und der physischen Arbeitsplatzgestaltung als Instrumente für ein erfolgreiches Employer Branding zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen den demographischen Wandel am Arbeitsmarkt, die Messbarkeit von Arbeitgeberattraktivität und die psychologische sowie kommunikative Wirkung von Büroarchitektur auf Mitarbeiter und Bewerber.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen der Gestaltung des physischen Arbeitsumfeldes und der wahrgenommenen Attraktivität eines Unternehmens als Arbeitgeber aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, dem Vergleich empirischer Studien verschiedener Institute zur Arbeitswelt sowie der Anwendung von Management-Theorien auf den Bereich der Corporate Immobilien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert bestehende Messinstrumente (Rankings, Bewertungsplattformen), identifiziert die Anforderungen an einen modernen Arbeitsplatz und erörtert, wie Architektur und Standortwahl das Unternehmensimage beeinflussen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Employer Branding, Corporate Real Estate Management und Arbeitsplatzgestaltung definiert.

Wie beeinflusst die Generation Y die Gestaltung von Immobilien?

Die Generation Y stellt hohe Anforderungen an Selbstverwirklichung und Flexibilität, was Unternehmen dazu veranlasst, moderne Konzepte wie Multi-Space-Büros und mobile Arbeitslösungen stärker zu berücksichtigen.

Ist die Gestaltung eines Büros wirklich entscheidend für das Employer Branding?

Ja, laut der Untersuchung dient die Immobilie als "Gesicht" des Unternehmens und kommuniziert dessen Unternehmenskultur, was für Bewerber ein hochrelevanter Faktor bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber ist.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Corporate Immobilien und Arbeitsplatzgestaltung als Instrumente des Employer-Branding
Hochschule
Technische Universität Darmstadt  (Fachgebiet Immobilienwirtschaft und Baubetriebswirtschaftslehre)
Note
1,0
Autor
Thilo Towara (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
26
Katalognummer
V275653
ISBN (eBook)
9783656686699
ISBN (Buch)
9783656686682
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Employer Branding Arbeitsplatzgestaltung Immobilienmanagement Corporate Branding Corporate Immobilie Mitarbeitergewinnung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thilo Towara (Autor:in), 2014, Corporate Immobilien und Arbeitsplatzgestaltung als Instrumente des Employer-Branding, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/275653
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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