Unterrichtseinheit: Musikalische Illustration und Gestaltung der Geschichte "Es klopft bei Wanja in der Nacht"

Ein Unterrichtskonzept für eine 2. Klasse im Fach Musik


Unterrichtsentwurf, 2003
14 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhalt

1. Thema der Unterrichtsreihe

2. Aufbau der Unterrichtsreihe
2.1 Auflistung der Stundenthemen
2.2 Anmerkung zur Unterrichtsreihe
2.3 Überlegungen zur Struktur der Unterrichtsreihe

3. Didaktischer Schwerpunkt der Unterrichtsstunde

4. Übergeordnete Aufgabe und Teilaufgaben im Sinne von Lernanforderungen und Lernmöglichkeiten
4.1 Übergeordnete Aufgabe
4.2 Teilaufgaben

5. Lernvoraussetzungen der Schüler und Schülerinnen bezogen auf die Teilaufgaben
Die Klasse 2 X setzt sich aus 19 Schülern und 10 Schülerinnen zusammen
5.1 Interesse an den Aufgaben
5. Lernvoraussetzungen der Schüler und Schülerinnen bezogen auf die Teilaufgaben
5.1 Interesse an den Aufgaben
5.2 Fähigkeit zum sozialen Lernen

6. Verlaufsplan der Unterrichtsstunde

7. Literatur

8. Anhang

Phantasiereise zu „Es klopft bei Wanja in der Nacht“

1. Thema der Unterrichtsreihe

Es klopft bei Wanja in der Nacht – musikalische Illustration und Gestaltung der Geschichte von Reinhard Michl und Tilde Michels mit dem Ziel, diese aufzuführen.

2. Aufbau der Unterrichtsreihe

2.1 Auflistung der Stundenthemen

2.1.1 Es klopft bei Wanja in der Nacht: Kennen lernen der Geschichte und Sammeln von Ideen für eine musikalische Aufführung.

2.1.2 Kennen lernen und Üben des Liedes „Es klopft bei Wanja in der Nacht“. Erkunden der verschiedenen Instrumente und Klangerzeugungsmöglichkeiten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.1.3 Finden von passenden klanglichen Untermalungen für die der Szenen „Draußen im Schneesturm“ und „In Wanjas warmer Hütte“.

2.1.4 Der Hase: Kennen lernen des Hasenliedes und klangliche Gestaltung der „Hasen-Szene“.

2.1.5 Der Fuchs (s. o.)

2.1.6 Der Bär (s. o.)

2.1.7 Am nächsten Morgen: Klangliche Gestaltung der Schlussszene.

2.1.8 Wiederholung der verschiedenen Elemente und Proben des gesamten

musikalischen Ablaufs.

2.2 Anmerkung zur Unterrichtsreihe

Die in diesem Unterrichtsentwurf aufgeführten Unterrichtsstunden sind nicht alle, die bis zur Aufführung des Stückes im Januar gehalten werden, es sind jedoch die mit musikalischem Schwerpunkt. Weitere Stunden zum selben Thema werden im Fach Deutsch (selbständiges Lesen des Textes im Rahmen der Wochenplanarbeit) und Kunst (Gestaltung des Bühnenbildes) in Zusammenarbeit mit der Klassenlehrerin gegeben. Zusätzlich sind nach den Weihnachtsferien weitere Proben geplant, in denen das szenische Spiel erarbeitet und eingeübt wird.

2.3 Überlegungen zur Struktur der Unterrichtsreihe

Die einzelnen Unterrichtsstunden sind so gewählt, dass die Schüler und Schülerinnen des 2. Schuljahres ihre vorhandenen Kenntnisse im Umgang mit Instrumenten und mit dem Vertonen bzw. Untermalen von Szenen vertiefen und ausweiten können. Die Abfolge der Stunden ermöglicht es ihnen, von Beginn an mit der Handlung vertraut zu werden und ihre musikalischen Ideen und Vorstellungen ihren Fähigkeiten entsprechend umzusetzen. Die systematische Wiederholung einzelner Elemente im Verlauf der Unterrichtsreihe hilft den Schülern und Schülerinnen, sowohl ihren musikalischen Ideenreichtum als auch ihre Kenntnisse im Umgang mit Instrumenten zu erweitern und so den Anforderungen der Reihe gerecht zu werden. Die Schüler und Schülerinnen sollten am Ende der Unterrichtsreihe in der Lage sein, mit Freude und Phantasie zu experimentieren und verschiedene Elemente aus Texten auf unterschiedliche, weitgehend selbstständige und dem Text adäquate Weise klanglich zu gestalten und die Umsetzung zu begründen.

3. Didaktischer Schwerpunkt der Unterrichtsstunde

Der Unterrichtsgegenstand ist im Lehrplan Musik dem Bereich „Musik umsetzen“ und besonders dem Teilaspekt „musikalische Szenen gestalten“ zuzuordnen. Unterrichtsgegenstand der Klassen 1 und 2 sollte u. a. sein: „Bilderbuch, Märchen, Gedicht, Lied, Spielideen u. a. als Vorlage für musikalische Spielszenen nutzen.“[1]

Der Unterrichtsgegenstand ist aber auch Teil des ebenfalls geforderten Aspekts „Musik machen mit Instrumenten“. Instrumente und Klangerzeuger sollen auf ihre Klangmöglichkeiten hin erprobt werden.[2]

“Passende“ Klänge zu finden setzt die Kenntnis ganz vieler denkbarer Möglichkeiten einer klanglichen Gestaltung mit ein. Diese ist nur durch intensives Erkunden und Experimentieren mit Instrumenten zu gewinnen. Den Schülern und Schülerinnen wird dazu in der vorgesehenen Gruppenarbeitsphase ausreichend Möglichkeit gegeben. Hier versuchen sie, unterschiedliche Instrumente einzusetzen, schon erprobte Klänge zu verändern, Spielweisen zu variieren und auf diese Weise verschiedene Spieltechniken zu entwickeln. Sie erleben den Zusammenhang von Spielweise und Klangerlebnis und werden sich im Laufe der Zeit auch dieses Zusammenhangs bewusst.[3]

Die angebotenen Elementarinstrumente kann man in Percussionsinstrumente, Stabspiele und einfache Alltagsgegenstände einteilen. Zu den eingesetzten Percussionsinstrumenten gehören zunächst die Instrumente aus Holz (Holzblocktrommel, Klangstäbe, etc.), die Fellinstrumente (Handtrommel, Pauke, etc.) und die Instrumente aus Metall (Schellenkranz, Glöckchen, Triangel, Becken, etc.).

Die Instrumente aus Holz haben einen eher harten kurzen Klang. Fellinstrumente klingen je nach Spieltechnik kurz und hart, können aber auch weich und rund zum Klingen gebracht werden. Instrumente aus Metall haben einen typisch „metallenen“ Klang, der schrill und hell oder auch voll und warm zu hören sein kann.

Als Stabspiele stehen Glockenspiele, Metallophone und Xylophone zur Verfügung. Metallophone und Xylophone repräsentieren eher die tieferen, wärmeren Tonlagen, Glockenspiele eher die helleren, höheren, strahlenderen. Alle werden mit Schlägeln gespielt. Die Klänge lassen sich nicht nur durch unterschiedliche Schlagweisen, sondern auch durch den Einsatz unterschiedlicher Schlägel variieren. Die Schüler und Schülerinnen können auch mit verschiedenen Alltagsgegenständen (Flaschen, Plastiktüten…) experimentieren, um die Klänge zu produzieren, die sie mit den verschiedenen Ereignissen verbinden.

[...]


[1] Richtlinien und Lehrpläne zur Erprobung: Musik. S. 12ff

[2] vgl. Richtlinien S. 9ff

[3] vgl. Helms, Schneider, Weber: Handbuch des Musikunterrichts Primarstufe. S. 123

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Unterrichtseinheit: Musikalische Illustration und Gestaltung der Geschichte "Es klopft bei Wanja in der Nacht"
Untertitel
Ein Unterrichtskonzept für eine 2. Klasse im Fach Musik
Note
2,0
Autor
Jahr
2003
Seiten
14
Katalognummer
V27758
ISBN (eBook)
9783638297219
Dateigröße
495 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
In dieser Stunde geht es darum, verschiedene Stimmungen deutlich zu machen. Entsprechende Klangfolgen und Zusammenklänge sollen in den Arbeitsgruppen gemeinsam erarbeitet und diskutiert werden. Grundschule, Musikunterricht, Primarstufe, 1./2./3. Schuljahr, inklusive passender Phantasiereise im Anhang
Schlagworte
Unterrichtseinheit, Musikalische, Illustration, Gestaltung, Geschichte, Wanja, Nacht
Arbeit zitieren
Julia Scholz (Autor), 2003, Unterrichtseinheit: Musikalische Illustration und Gestaltung der Geschichte "Es klopft bei Wanja in der Nacht", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27758

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