Zusammenfassung bestehend aus Skript. Mitschrift und weitere Informationen aus der gängigen Literatur.
Inhaltsverzeichnis
1. Definitionen
2. Planung
3. Planungsstufe (Feasibility-Studie)
3. Planungsstufe (Ausführungsplanung)
3. Methoden und Hilfsmittel der Feasibility-Studie
3.1 Standortplanung (Flächen- und Raumplanung / Zonenplanung)
3.2 Materialflusstechnik
3.2.1 Auswahl von Transport- und Lagereinheiten (Gebindeoptimierung)
3.2.2 Materialflussplanung
3.2.3 Materialflussanalyse (Von-Nach-Beziehungen)
3.3 Layoutgestaltung
3.4 Lagerung
3.5 Haustechnik
4. Projektmanagement
5. Realisierung
6. Instandhaltung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den methodischen Grundlagen der systematischen Fabrikplanung, von der initialen Definition bis hin zur operativen Instandhaltung. Das primäre Ziel ist es, ein Verständnis für die komplexen Prozesse der Standortwahl, Materialflussoptimierung und der wirtschaftlichen Auslegung von Produktions- und Lagersystemen zu vermitteln.
- Grundlagen der Fabrik- und Produktionsplanung
- Methodik der Standortanalyse und Standortfaktoren
- Optimierung von Materialflusssystemen und Transporteinheiten
- Layoutgestaltung unter Berücksichtigung ökonomischer Prinzipien
- Instandhaltungsstrategien und Performance-Messgrößen
Auszug aus dem Buch
3.2 Materialflusstechnik
Der Materialfluss ist ein zentraler Planungsschwerpunkt bei der Produktionsplanung. Fast jede betriebliche Funktion hat Einfluss auf den Materialfluss bzw. wird vom Materialfluss beeinflusst. Die Analyse des vorhandenen Materialflusses erfolgt mit den Zielsetzungen Verminderung der Durchlaufzeit, Bestandssenkungen, Verbesserung der Disposition und Organisation beim Transport, Erhöhung der Auslastung der Lagereinrichtung und Beseitigung der Engpässe beim Materialfluss. Für die Auswertung und Beurteilung des Ist-Zustandes und die Ableitung von Lösungsvorschlägen lassen sich einige Grundsätze aufstellen.
Materialflussuntersuchung, -bewertung und -gestaltung müssen eine technische und organisatorische Einheit bilden. Die Gestaltung des Materialflusses soll geradlinig und ablaufgünstig sein. Es ist eine klare räumliche Gliederung anzustreben und gegenläufige Transporte und Kreuzungen sollen vermieden werden. Nebentransporte sind ebenso wie die Haupttransporte rationell zu organisieren. Es ist zweckmäßig Transporteinheiten zu bilden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Definitionen: Definiert den Begriff der Fabrik als gewerbliche Organisationsform sowie die grundlegenden Unterschiede zu anderen Betriebstypen.
2. Planung: Erläutert die grundlegenden Schritte, Arten und Ursachen von Fabrikplanungen sowie die notwendigen Einflussfaktoren.
3. Planungsstufe (Feasibility-Studie): Beschreibt die systematische Betriebsanalyse und die Ableitung von Optimierungsstufen.
3. Planungsstufe (Ausführungsplanung): Detailiert die technischen, kaufmännischen und organisatorischen Tätigkeiten bis zur Inbetriebnahme.
3. Methoden und Hilfsmittel der Feasibility-Studie: Analysiert Standortkriterien, Materialflusstechnik, Layoutplanung, Lagerlogistik und Haustechnik.
4. Projektmanagement: Behandelt die teamorientierte Planung, Kostenschätzung und das Honorarwesen bei Investitionsprojekten.
5. Realisierung: Behandelt die notwendige Einbindung des Wirtschaftsausschusses bei betrieblichen Veränderungen.
6. Instandhaltung: Definiert Instandhaltungsstrategien, Messgrößen wie Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit sowie Methoden zur Datenerfassung.
Schlüsselwörter
Fabrikplanung, Materialfluss, Standortplanung, Feasibility-Studie, Layoutplanung, Lagerlogistik, Instandhaltung, Produktionsplanung, Projektmanagement, Prozessoptimierung, Automatisierung, Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit, Materialflussanalyse, Gebindeoptimierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über die systematische Fabrikplanung, von der Konzeption neuer Anlagen bis zur laufenden Instandhaltung bestehender Systeme.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Standortwahl, die Planung des Materialflusses, die Layoutgestaltung sowie die operative Instandhaltung und das Projektmanagement.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, Methoden und Hilfsmittel bereitzustellen, mit denen Fabrik- und Logistikplanungen systematisch und effizient durchgeführt werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt systemtechnische Ansätze zur Gliederung von Planungsphasen, ergänzt durch mathematische Berechnungsbeispiele für Lagerkapazitäten und Transportzeiten.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil erstreckt sich von der Feasibility-Studie über die detaillierte Layoutplanung bis hin zu technischen Aspekten der Lagerung und der Instandhaltungsstrategien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Fabrikplanung, Materialfluss, Standortplanung, Layoutgestaltung und Instandhaltung.
Was unterscheidet die zentrale von der dezentralen Lagerung?
Zentrale Lagerung bietet Vorteile bei der Übersichtlichkeit und Automatisierung, während dezentrale Lagerung durch kürzere Wege und geringere Transportkosten punktet.
Welche Kennzahlen sind für die Instandhaltung entscheidend?
Entscheidende Kennzahlen sind die Zuverlässigkeit (MTBF) und die Verfügbarkeit, die maßgeblich durch Instandhaltungsstrategien beeinflusst werden.
Wie verändert sich die Standortplanung bei einem Neubau auf der „grünen Wiese“?
Hier treten Fragen der infrastrukturellen Anbindung, regionaler Kostenstrukturen und rechtlicher Rahmenbedingungen in den Vordergrund der Analyse.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2008, Fabrikplanung. Methoden und Hilfmittel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277778