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Klausurvorbereitung. Althochdeutsch und Mittelhochdeutsch

Titel: Klausurvorbereitung. Althochdeutsch und Mittelhochdeutsch

Prüfungsvorbereitung , 2013 , 5 Seiten

Autor:in: Franziska Riedel (Autor:in)

Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Klausurvorbereitung befasst sich mit der althochdeutschen und mittelhochdeutschen Sprache. Sie zeigt die Ursprünge der deutschen Sprache und ihre Entwicklung. Enthalten sind z. B. sehr hilfreiche Abbildungen und Tabellen, die Lautverschiebungen, Ablautreihen und sonstige Merkmale der beiden betrachteten Sprachstufen überblicksartig darstellen (z. T. bis zum Neuhochdeutschen), viele Beispiele und eine Art Glossar zu den wichtigsten Begriffen. So ist die Entwicklung vom Indogermanischen bis zum Neuhochdeutschen gut nachvollziehbar.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Begriffe

2. Starke Verben

2.1 Ablaut

2.2 Nordwestgermanische Hebung und Senkung

3. Umlaut

4. Schwache Verben

5. Unregelmäßige Verben

5.1 Perfektive Verben

5.2 Wurzelverben

5.3 Präterito-Präsentien

6. Kontrahierte Verben

7. Mischverben

Zielsetzung & Themen

Das Dokument dient als strukturierte Klausurvorbereitung für die Sprachstufen Althochdeutsch und Mittelhochdeutsch und vermittelt essenzielle grammatikalische Konzepte sowie historische Sprachwandelprozesse.

  • Grundbegriffe der germanistischen Sprachgeschichte
  • Phonologische Lautwandelsysteme und deren Gesetzmäßigkeiten
  • Klassifizierung und Flexionssysteme starker und schwacher Verben
  • Besonderheiten unregelmäßiger sowie kontrahierter Verbformen
  • Umlaut- und Ablautsysteme im historischen Kontext

Auszug aus dem Buch

Nordwestgermanische Hebung und Senkung

- bei starken Verben in Präsensflexion regelmäßiger Wechsel von e und i

z. B. mhd. nemen: Sg. 1. ich nim -e

2. du nim -(e)st

3. er nim -(e)t

Pl. 1. wir nem -en

2. ihr nem -et

3. sie nem -ent

 Alternanz zwischen i und e durch ehemals höhere Nebensilbe, Ursprung im Germanischen durch Festlegung des Stammakzents, die die Nebensilbe weniger wichtig machte und eine Angleichung des Stammvokals an den Vokal der Nebensilbe zur Folge hatte

- Hebung des Stammvokals e  i oder o  u vor i/j/u in der Folgesilbe oder unmittelbar vor Nasalverbindung (z. B. nd), z. B. germ. *fehu  ahd. fihu, auch Hebung des ersten Diphthongteils unter diesen Bedingungen, z. B. germ. *beudu  ahd. biutu  mhd. biute

- Senkung des Stammvokals i  e oder u  o vor a/e/o in Folgesilbe, z. B. germ. *wulfaz  ahd./mhd. wolf, keine Senkung, wenn Nasalverbindung nach Stammvokal u oder j vor a/e/o in Folgesilbe, z. B. germ. *tungôn  ahd. zung  mhd. zunge, auch Senkung des zweiten Diphthongteils unter diesen Bedingungen, z. B. germ. *beudan  ahd. biotan  mhd. bieten

Zusammenfassung der Kapitel

Begriffe: Einführung in zentrale linguistische Fachtermini zur Beschreibung von Sprachwandel und Lautveränderungen.

Starke Verben: Erläuterung der Ablautsysteme sowie der Hebung und Senkung innerhalb der starken Verben.

Umlaut: Darstellung der Ursachen und Arten von Umlautprozessen zur morphologischen Differenzierung.

Schwache Verben: Analyse des Rückumlauts und der Besonderheiten bei der Konjugation schwacher Verben.

Unregelmäßige Verben: Kategorisierung von perfektiven Verben, Wurzelverben und Präterito-Präsentien.

Kontrahierte Verben: Übersicht über Formen, die durch Lautschwund im Verlaufe der Sprachgeschichte entstanden sind.

Mischverben: Behandlung von Verbformen, die Ablautmerkmale mit Dentalsuffixen kombinieren.

Schlüsselwörter

Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch, Lautwandel, Ablaut, Umlaut, Starke Verben, Schwache Verben, Präterito-Präsentien, Wurzelverben, Germanisch, Isoglosse, Hebung, Senkung, Morphologie, Sprachgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Dokument grundsätzlich?

Das Dokument dient als Repetitorium für die historische Grammatik des Althochdeutschen und Mittelhochdeutschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Lautwandelphänomene, Verbklassen (stark, schwach, unregelmäßig) und morphologische Veränderungen durch historische Prozesse.

Was ist das Ziel der Arbeit?

Ziel ist die Vorbereitung auf universitäre Prüfungen durch die kompakte Zusammenfassung linguistischer Regeln und Strukturen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft angewandt, um Lautentwicklungen und Flexionsmuster systematisch aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der Verbformen, die Erklärung von Umlaut und Ablaut sowie die Darstellung von Lautwandelgesetzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe wie Sprachstufe, Lautverschiebung, Stammvokal und Flexionssystem definieren den Inhalt.

Wie unterscheidet sich der Primärumlaut vom Sekundärumlaut?

Der Primärumlaut ist teilweise bereits im Althochdeutschen belegt, während der Sekundärumlaut eine spezifische Entwicklung des Mittelhochdeutschen darstellt.

Was sind Präterito-Präsentien?

Dies sind starke Verben, deren ursprüngliche Präteritalformen im Laufe der Zeit eine Präsensbedeutung angenommen haben, wie etwa bei "wissen" oder "können".

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Klausurvorbereitung. Althochdeutsch und Mittelhochdeutsch
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Althochdeutsch und Mittelhochdeutsch in religiösen Texten und Gebeten
Autor
Franziska Riedel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
5
Katalognummer
V277798
ISBN (eBook)
9783656705680
ISBN (Buch)
9783656707561
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Althochdeutsch Mittelhochdeutsch Mediävistik Ablaut Sprachestufen Deutsch Umlaut Senkung Hebung Verben Lautverschiebung grammatischer Wechsel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Franziska Riedel (Autor:in), 2013, Klausurvorbereitung. Althochdeutsch und Mittelhochdeutsch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277798
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Leseprobe aus  5  Seiten
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