Ein Risikomanagementsystem dient zur Unterstützung der Führung. Es besteht zwar eine rechtliche Verpflichtung für die Unternehmensleitung, jedoch die Ausgestaltung dieses Systems ist nicht explizit vorgeschrieben. Eine mögliche Ausführung wird vorgestellt. Systembildende Elemente (Risikomanagement-Strategie, Risikomanagement-Organisation, Risikomanagement-Kultur) (1) wirken zusammen mit den primären systemkoppelnden Elementen (Frühwarnsystem, Risikocontrolling, internes Überwachungssystem) (2). Bestehende Managementsysteme sollten integriert werden, da diese wertvolle Informationen für das Risikomanagement beisteuern (3). Die Dokumentation des Risikomanagementsystems erfolgt im Risikomanagement-Handbuch (4). Für die hohe Komplexität des Risikomanagementsystems ist eine EDV-Unterstützung unerlässlich (5).
Inhaltsverzeichnis
- Risikomanagementsystem
- Systembildende Elemente
- Risikomanagement-Strategie
- Risikomanagement-Organisation
- Risikomanagement-Kultur
- Systemkoppelnde primäre Elemente
- Frühwarnsystem
- Risikocontrolling
- Internes Überwachungssystem
- Systemkoppelnde sekundäre Elemente
- Risikomanagement und Qualitätsmanagement
- Risikomanagement und Balanced Scorecard
- Risikomanagement-Handbuch
- EDV-Unterstützung des Risikomanagements
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text erläutert die Funktionsweise und die wichtigsten Elemente eines Risikomanagementsystems in Unternehmen. Er beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen und zeigt verschiedene Ansätze zur Implementierung eines solchen Systems auf.
- Rechtliche Rahmenbedingungen des Risikomanagements
- Systembildende Elemente: Strategie, Organisation, Kultur
- Systemkoppelnde Elemente: Frühwarnsysteme, Controlling, internes Überwachungssystem
- Integration bestehender Managementsysteme
- EDV-Unterstützung des Risikomanagements
Zusammenfassung der Kapitel
Der Text beginnt mit einer allgemeinen Definition des Risikomanagementsystems und erläutert seine Bedeutung für die Führung eines Unternehmens. Im weiteren Verlauf werden die systembildenden Elemente wie Strategie, Organisation und Kultur vorgestellt. Die primären systemkoppelnden Elemente wie Frühwarnsysteme, Risikocontrolling und das interne Überwachungssystem werden ebenfalls im Detail behandelt. Der Text beleuchtet auch die Integration bestehender Managementsysteme und die Rolle des Risikomanagement-Handbuchs.
Schlüsselwörter
Risikomanagement, Risikomanagementsystem, Unternehmensführung, Rechtliche Rahmenbedingungen, Systembildende Elemente, Systemkoppelnde Elemente, Frühwarnsystem, Risikocontrolling, Internes Überwachungssystem, Balanced Scorecard, EDV-Unterstützung, Integration, Dokumentation
Häufig gestellte Fragen
Aus welchen Elementen besteht ein Risikomanagementsystem?
Es besteht aus systembildenden Elementen (Strategie, Organisation, Kultur) und systemkoppelnden Elementen (Frühwarnsystem, Controlling, Überwachungssystem).
Was ist eine Risikomanagement-Kultur?
Die Risikokultur beschreibt die Einstellung und den Umgang aller Mitarbeiter eines Unternehmens mit Risiken im täglichen Arbeitsablauf.
Welche Aufgabe hat ein Frühwarnsystem?
Ein Frühwarnsystem dient dazu, potenzielle Risiken rechtzeitig zu identifizieren, bevor sie den Fortbestand des Unternehmens gefährden können.
Warum ist eine EDV-Unterstützung im Risikomanagement nötig?
Aufgrund der hohen Komplexität und Datenmenge im Risikomanagement ist Software unerlässlich, um Risiken effizient zu erfassen, zu bewerten und zu überwachen.
Was beinhaltet ein Risikomanagement-Handbuch?
Das Handbuch dokumentiert alle Prozesse, Verantwortlichkeiten und Richtlinien des Risikomanagementsystems zur internen und externen Nachvollziehbarkeit.
- Citar trabajo
- Dipl.-Pflegewirt (FH) Stefan Ertl (Autor), 2005, Die Elemente eines Risikomanagement-Systems, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278533