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Die Bilanzierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen im Anlagevermögen

Title: Die Bilanzierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen im Anlagevermögen

Term Paper , 2014 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Bachelor of Arts Jana Alschner (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Die Bedeutung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände im Anlagevermögen hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Das hat auch der Gesetzgeber erkannt und im Rahmen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, kurz BilMoG, eine Aktivierungsmöglichkeit für diese Güter geschaffen. Da die bilanzielle Erfassung aufgrund der fehlenden Körperlichkeit und der damit verbundenen Unsicherheit schwierig ist, gibt es bei der Nutzung des Aktivierungswahlrechtes viele gesetzliche Vorgaben und somit für die Unternehmen einen erhöhten Verwaltungsaufwand. Durch die Möglichkeit der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen können Unternehmen ihr Potenzial in der Bilanz aufzeigen. Diese Möglichkeit blieb ihnen vor BilMoG verwehrt, denn da galt ein generelles Aktivierungsverbot für selbst geschaffene immaterielle Güter. Ein Unternehmen muss durch das Aktivierungswahlrecht abwägen, ob sich die Aktivierung lohnt, denn den Vorteilen stehen auch einige Nachteile gegenüber. Ziel dieser Seminararbeit ist es, den Leser mit der Thematik der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände im Anlagevermögen vertraut zu machen und die handelsrechtlichen Bestimmungen darzustellen. Im Ergebnis sollen die Vor- als auch Nachteile aufgezeigt und somit schlüssig dargestellt werden, was für oder gegen die bilanzpolitische Entscheidung der Bilanzierung spricht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Bilanzierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen im Anlagevermögen

2.1 Definition selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände im Anlagevermögen

2.2 Aktivierungsmöglichkeiten

2.3 Die Bewertung selbst geschaffener Vermögensgegenstände im Anlagevermögen

2.3.1 Umfang aktivierungsfähiger Herstellungskosten

2.3.2 Besonderheiten bei der Bewertung

2.3.3 Der Zeitpunkt der Aktivierung

2.3.4 Folgebewertung

3 Latente Steuern

4 Ausschüttungssperre

5 Ausweisvorschriften

5.1 Bilanz

5.2 Gewinn- und Verlustrechnung

5.3 Anhang

5.4 Lagebericht

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, dem Leser einen fundierten Überblick über die Bilanzierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände im Anlagevermögen zu geben. Dabei werden die handelsrechtlichen Rahmenbedingungen, die Vor- und Nachteile des durch das BilMoG eingeführten Aktivierungswahlrechts sowie die bilanziellen Auswirkungen und Ausweisvorschriften kritisch analysiert.

  • Grundlagen und Definition selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände
  • Analyse des Aktivierungswahlrechts und seiner gesetzlichen Einschränkungen
  • Bewertungsmethodik und Abgrenzung von Forschungs- und Entwicklungskosten
  • Auswirkungen auf Jahresabschluss und Gläubigerschutz durch Ausschüttungssperren
  • Steuerliche Aspekte und Bildung passiver latenter Steuern

Auszug aus dem Buch

2.3.2 Besonderheiten bei der Bewertung

Das Handelsgesetz schreibt im § 255 Abs. 2a eine Aktivierungsverbot für Forschungskosten vor. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass man während der Forschungsphase keine Aussage über einen zukünftigen Erfolg treffen kann. Forschungskosten sind als Aufwand zu behandeln und werden im Geschäftsjahr ihrer Entstehung als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Aufwendungen, welche bei der Entwicklung eines selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstandes anfallen, können hingegen aktiviert werden. Sofern Forschung und Entwicklung nicht eindeutig voneinander unterschieden werden können, ist laut § 255 Abs. 2a Satz 4 eine Aktivierung ausgeschlossen.

Da Forschung und Entwicklung meist gleitend ineinander übergehen und somit schwer zu differenzieren sind, definiert das Handelsgesetz Forschungs- und Entwicklungskosten im § 255 Abs. 2a.

Der Gesetzgeber versteht demnach unter Entwicklung, wenn Forschungserkenntnisse für die Weiter- oder Neuentwicklung von Gütern oder Verfahren genutzt werden. Typische Tätigkeiten der Forschung sind unter anderem die Suche nach Alternativen für Materialien, Vorrichtungen, Produkte oder Verfahren. Ein Beispiel für die Entwicklung ist, wenn ein Entwurf von Gussformen unter der Verwendung von neuen Technologien erfolgt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Bedeutung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände ein und erläutert die durch das BilMoG geschaffene Möglichkeit der bilanziellen Erfassung.

2 Die Bilanzierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen im Anlagevermögen: Das Kapitel definiert die Kriterien für das Vorliegen immaterieller Vermögensgegenstände und erläutert detailliert die Aktivierungsmöglichkeiten, Bewertungsgrundlagen sowie die Abgrenzung von Forschungs- und Entwicklungsphasen.

3 Latente Steuern: Dieses Kapitel behandelt die steuerlichen Konsequenzen der Aktivierung, da die Handelsbilanz von der Steuerbilanz abweicht, wodurch passive latente Steuern zu bilden sind.

4 Ausschüttungssperre: Es wird erläutert, wie der Gesetzgeber durch eine Ausschüttungssperre den Gläubigerschutz sichert, um die Unsicherheit der Bewertung auszugleichen.

5 Ausweisvorschriften: Hier werden die spezifischen Pflichten für den Ausweis in der Bilanz, der GuV, dem Anhang und dem Lagebericht detailliert aufgeführt.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Vor- und Nachteile der Aktivierung zusammen und bewertet die Entscheidungssituation für Unternehmen vor dem Hintergrund des erhöhten Verwaltungsaufwands.

Schlüsselwörter

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände, BilMoG, Aktivierungswahlrecht, Handelsbilanz, Herstellungskosten, Forschung und Entwicklung, Wertuntergrenze, Wertobergrenze, Latente Steuern, Ausschüttungssperre, Gläubigerschutz, Anhang, Lagebericht, Abschreibung, Jahresabschluss

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den handelsrechtlichen Bestimmungen und den bilanziellen Auswirkungen der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen im Anlagevermögen nach Einführung des BilMoG.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die Definition dieser Güter, die komplexen Bewertungsvorschriften, die Abgrenzung von Forschung und Entwicklung sowie die Auswirkungen auf den Jahresabschluss und die steuerliche Behandlung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, dem Leser die handelsrechtlichen Bestimmungen nahezubringen und eine fundierte Abwägung der Vor- und Nachteile der Bilanzierung vorzunehmen, um zu klären, was für oder gegen die bilanzpolitische Entscheidung zur Aktivierung spricht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analytische Literaturrecherche, gestützt durch aktuelle handelsrechtliche Gesetzesvorgaben (HGB), wissenschaftliche Fachliteratur und ergänzende empirische Erkenntnisse aus Zeitschriften.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition, die Aktivierungsvoraussetzungen, die Bewertung nach verschiedenen Kostenstufen, die steuerliche Differenzbildung, die Ausschüttungssperren und die detaillierten Ausweisvorschriften in den Abschlussbestandteilen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind BilMoG, Aktivierungswahlrecht, immaterielle Vermögensgegenstände, Herstellungskosten, latente Steuern, Gläubigerschutz und Forschungs- und Entwicklungskosten.

Warum ist die Abgrenzung von Forschung und Entwicklung so schwierig?

Da Forschung und Entwicklung in der Praxis oft gleitend ineinander übergehen, ist die gesetzlich vorgeschriebene Differenzierung für Unternehmen anspruchsvoll, da Forschungskosten zwingend Aufwand sind, während Entwicklungskosten unter bestimmten Voraussetzungen aktiviert werden können.

Warum werden Banken als schwierig bei der Aktivierung eingestuft?

Laut der Arbeit tun sich Banken schwer, aktivierte Entwicklungskosten im Rahmen des Bilanzratings zu akzeptieren, da sie diese Posten aufgrund der Unsicherheit und fehlenden Körperlichkeit als weniger werthaltig für die Kreditwürdigkeit ansehen.

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Details

Title
Die Bilanzierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen im Anlagevermögen
College
Technical Academy Wuppertal
Course
Bilanzierung und Bilanzanalyse
Grade
1,3
Author
Bachelor of Arts Jana Alschner (Author)
Publication Year
2014
Pages
20
Catalog Number
V278971
ISBN (eBook)
9783656721529
ISBN (Book)
9783656722588
Language
German
Tags
bilanzierung vermögensgegenständen anlagevermögen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Jana Alschner (Author), 2014, Die Bilanzierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen im Anlagevermögen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278971
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