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Die Macht der Bilder. Historische Symbole und der Staatsmythos der USA

Title: Die Macht der Bilder. Historische Symbole und der Staatsmythos der USA

Term Paper , 2014 , 26 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Alexander Würth (Author)

History - America
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Die vorliegende Arbeit soll sich mit historisch-symbolischen Narrationen im Kontext der staatlich-kollektiven Selbstdarstellung der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) befassen und die relevantesten historischen Hintergründe erläutern, sowie beispielhaft ausgewählte Darstellungen und Symbole analysieren. Hierzu wird zunächst staatliche Selbstdarstellung an sich, deren Notwendigkeit und Entstehung erläutert. Es folgt die Kontextualisierung in Richtung USA und anschließend die Analyse des Gründungsmythos mit seinen Hauptsäulen und ausschlaggebenden Bezugspunkten in der Nationalgeschichte der USA. Die Verarbeitung und Verwendung selbiger Narrationen und Mythen in historisch-patriotischen Darstellungen, staatlichen Symbolen und schließlich der Architektur der Hauptstadt Washington D.C. soll anschließend exemplarisch aufgezeigt und erläutert werden. Abschließend werden die gewonnen Erkenntnisse zusammengefasst und deren Bedeutung für die heutige politische und kulturelle Situation bewertet und einen Bezug zur heutigen politischen Kommunikation und staatlichen Selbstdarstellung hergestellt.

Die Arbeit entstand als Beitrag zum Proseminar Constitutions and Revolutions – Staat, Gesellschaft und Geschichte der U.S.A. bis 1877 im Wintersemester 2013/2014 an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und basiert auf dem während des Seminars gehaltenen Referat selbiger Themenstellung.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hauptteil

2.1 Notwendigkeit staatlicher Selbstdarstellung

2.2 Selbstbild und Selbstverständnis

2.3 Der Gründungs- und Staatsmythos

2.3.1 Die Pilgerväter und Gods own Country

2.3.2 Der Freiheitskampf und die Unabhängigkeitserklärung

2.4 Die Symbole des Staates

2.4.1 Star-Spangled Banner

2.4.2 The Great Seal

2.5 Die Architektur der Hauptstadt

2.5.1 Das Kapitol

2.5.2 Das Weiße Haus

2.6 Politische Kommunikation

3 Zusammenfassung und Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht historisch-symbolische Narrationen im Kontext der staatlich-kollektiven Selbstdarstellung der Vereinigten Staaten von Amerika. Ziel ist es, die Entstehung und Bedeutung von Staatsmythen, nationalen Symbolen und der Hauptstadtarchitektur zu analysieren, um aufzuzeigen, wie diese Elemente das US-amerikanische Selbstbild prägen und in der politischen Kommunikation eingesetzt werden.

  • Die Notwendigkeit staatlicher Selbstdarstellung und Symbolik
  • Die zentralen Säulen des US-Gründungsmythos
  • Die Bedeutung von Staatssymbolen wie Flagge und Siegel
  • Architektonische Repräsentation der Macht in Washington D.C.
  • Politische Kommunikation als Instrument der Selbstdarstellung

Auszug aus dem Buch

2.4.1 Star-Spangled Banner

So populär wie Betsy Ross im Zusammenhang mit der Entstehung der Stars and Stripes ist, ebenso so weit verbreitet und alltäglich-selbstverständlich ist der öffentliche, persönliche, zivile Umgang mit der Flagge. Einerseits ist die Flagge – selbstverständlich – fester Bestandteil des staatlichen Zeremoniell und der staatlichen Selbstdarstellung als solches, allerdings ist die Flagge der USA auch das populärste Symbol des zivilen, alltäglichen Patriotismus und der Civil Religion. Das zeigen u. a. das Flaggengesetz der USA, welches strikte Regeln zum Umgang mit der Flagge festlegt und auch der jährlich gefeierte Flag-Day, an welchem der Resolution des zweiten Kontinentalkongresses zur Flaggenstiftung gedacht wird und der einer von zahlreichen patriotischen Feiertagen in den USA ist.

Die vielschichtige Verwendung der Flagge als primäres Erkennungszeichen des Staates und der Staatlichkeit innerhalb der staatlichen Selbstdarstellung liegt auf der Hand. Die Verwendung im Zusammenhang mit narrativen, mythisierenden Darstellungen (wie beispielsweise innerhalb der bereits beschriebenen Gemälde) wurde im Zuge der Verwendung der Fotografie im 20. Jahrhundert in ähnlicher Weise fortgesetzt. Exemplarisch soll an dieser Stelle die Fotografie „Raising the Flag on Iwo Jima“ beschrieben werden.

Das Foto entstand am 23. Februar 1945, dem vierten Tag der Schlacht um Iwojima, einer strategisch wichtigen japanischen Insel, 1200 km südlich von Tokio. Die US-Truppen nahmen den höchsten Punkt auf der hart umkämpften Vulkaninsel ein und hissten eine Flagge, die später durch eine größere ersetzt werden sollte. Dieses Aufstellen der zweiten, größeren Flagge fotografierte Joe Rosenthal. Er schoss 18 Bilder, eines davon sollte eine der bedeutendsten Fotografien des 20. Jahrhunderts werden und das kollektive Gedächtnis der USA nachhaltig prägen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema der historisch-symbolischen Narrationen und skizziert den Aufbau der Untersuchung von den Gründungsythen bis zur modernen politischen Kommunikation.

2 Hauptteil: Der Hauptteil analysiert die Notwendigkeit staatlicher Selbstdarstellung, das US-Selbstbild, die Säulen des Gründungsmythos, staatliche Symbole, die Architektur der Hauptstadt und politische Kommunikation.

3 Zusammenfassung und Schlussbemerkung: Das Fazit resümiert die identitätsstiftende Kraft der untersuchten Mythen und Symbole und unterstreicht die Einzigartigkeit des amerikanischen Selbstverständnisses als Nation of Nations.

Schlüsselwörter

USA, Selbstdarstellung, Gründungsmythos, Staatssymbole, Pilgerväter, Unabhängigkeitserklärung, Flagge, Star-Spangled Banner, The Great Seal, Kapitol, Weißes Haus, Washington D.C., politische Kommunikation, Civil Religion, Nationalgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie die USA durch Symbole, Mythen und Architektur ihr staatliches Selbstbild konstruieren und nach außen sowie innen kommunizieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf den Gründungsmythen, der Bedeutung nationaler Symbole (Flagge, Siegel), der architektonischen Gestaltung von Machtzentren und der Rolle der Öffentlichkeitsarbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die historischen Hintergründe und die Wirkmacht staatlicher Symbole und Narrative auf das US-amerikanische kollektive Selbstverständnis aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine historisch-analytische Methode, um Darstellungen und Symbole im Kontext der Nationalgeschichte zu kontextualisieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Notwendigkeit staatlicher Selbstdarstellung, der Gründungsmythos (Pilgerväter, Unabhängigkeitskrieg), staatliche Symbole und deren architektonische sowie kommunikative Verarbeitung detailliert erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Staatsmythos, nationale Identität, symbolische Kommunikation, Gründungslegenden und politische Ikonografie.

Welche Rolle spielt die Architektur in Washington D.C.?

Die Architektur, insbesondere Kapitol und Weißes Haus, wird als bewusste Inszenierung von Macht begriffen, die sich stark an der Symbolsprache der römischen Antike orientiert.

Wie bewertet der Autor den Mythos der USA am Ende der Arbeit?

Der Autor konstatiert, dass der funktionierende Mythos USA über jeder Kritik zu stehen scheint, wobei die Gründe für diese außergewöhnliche Resilienz weiterführende Untersuchungen erfordern.

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Details

Title
Die Macht der Bilder. Historische Symbole und der Staatsmythos der USA
College
Catholic University Eichstätt-Ingolstadt
Course
Proseminar Geschichte der USA
Grade
1,7
Author
Alexander Würth (Author)
Publication Year
2014
Pages
26
Catalog Number
V279357
ISBN (eBook)
9783668654341
ISBN (Book)
9783668654358
Language
German
Tags
macht bilder historische symbole staatsmythos
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Würth (Author), 2014, Die Macht der Bilder. Historische Symbole und der Staatsmythos der USA, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279357
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