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Entwicklung des mittelfristigen Produktionspotenzials bei Veränderung der Bevölkerungsstruktur

Title: Entwicklung des mittelfristigen Produktionspotenzials bei Veränderung der Bevölkerungsstruktur

Seminar Paper , 2014 , 29 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Daniel Kübler (Author)

Economics - Economic Cycle and Growth
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Die Bedeutung der Bevölkerung im wirtschaftlichen Kontext, insbesondere für das Wirt- schaftswachstum, ist immer wieder Mittelpunkt wissenschaftlicher Arbeiten. Bereits der britische Ökonom Thomas Malthus befasst sich in seinem Essay on the Principle of Population 1798 (MALTHUS 1798) mit dem Bevölkerungswachstum. Allerdings sah er sich mit einer wachsenden Bevölkerung konfrontiert. Heute betrachten wir eine sinkende Geburtenrate und damit verbunden eine Abnahme der Bevölkerung. Die demographische Frage wird zunehmend wichtig, da sie großen Einfluss nehmen wird auf unser Wirtschaftssystem, das Wirtschaftswachstum und unseren Wohlstand.
In dieser Arbeit möchte ich die Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf das Produktionspotenzial in der mittleren Frist genauer beschreiben.

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Das mittelfristige Produktionspotenzial und der demographische Wandel

1.1 Die Definition des Produktionspotenzials

1.2 Die Definition der mittleren Frist

1.3 Die Wirkungskanäle des demographischen Wandels

1.3.1 Wirkungskanal 1: Der quantitative Effekt

1.3.2 Wirkungskanal 2: Der Struktureffekt/qualitative Effekt

2. Auswirkung auf den Kapitalstock

2.1 Die Definition des Kapitalstocks

2.2 Die Lebenszyklushypothese

2.3 Der Einfluss des Struktureffekts auf den Kapitalstock

3. Auswirkungen auf das mittelfristige Arbeitsvolumens

3.1 Die Definition des Arbeitsvolumens

3.2 Auswirkungen des Struktureffekts

3.2.1 Das Defizitmodell des Alterns

3.2.2 Die Humankapitaltheorie

3.3 Auswirkungen des quantitativen Effekts

3.3.1 Die Anzahl der Erwerbspersonen und die Partizipationsquote

3.3.2 Die Anzahl der Erwerbslosen und die Erwerbslosenquote

3.3.3 Die Anzahl der Erwerbstätigen

3.3.4 Die durchschnittliche Arbeitszeit

3.4 Entwicklung des Arbeitsvolumen

4. Auswirkung auf die totale Faktorproduktivität

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf das mittelfristige Produktionspotenzial in Deutschland bis zum Jahr 2020. Dabei wird untersucht, wie die drei Hauptfaktoren des Produktionspotenzials – Kapitalstock, Arbeitsvolumen und totale Faktorproduktivität – durch quantitative Veränderungen der Bevölkerungszahl sowie strukturelle Verschiebungen der Altersgruppen beeinflusst werden.

  • Analyse des mittelfristigen Produktionspotenzials unter Verwendung des Solow-Modells.
  • Untersuchung des Kapitalstocks anhand der Lebenszyklushypothese.
  • Bewertung der Arbeitsproduktivität mittels Defizitmodell und Humankapitaltheorie.
  • Quantitative Betrachtung der Komponenten des Arbeitsvolumens.
  • Diskussion des Einflusses des demografischen Wandels auf die totale Faktorproduktivität.

Auszug aus dem Buch

1.1 Die Definition des Produktionspotenzials

Das Produktionspotenzial beschreibt die mögliche Gesamtheit aller zur Verfügung stehenden gesamtwirtschaftlichen Produktionsleistungen einer Volkswirtschaft, bei einer durchschnittlichen Auslastung der vorhandenen Produktionsfaktoren und -ressourcen, welche höchstens erreicht werden kann (BRÜMMERHOFF, GRÖMLING 2011, S. 238). Dabei werden vorhandene Technologien und die möglichen Produktionssteigerungen durch Technologien berücksichtigt (WEBER, HOFFMANN, 2006, S. 6-7). Setzt man den Faktor der gesamtwirtschaftlichen Produktionsleistung dem BIP gleich, so kann das Produktionspotenzial auch als maximal mögliches BIP, unter Vollbeschäftigung aller Produktionsfaktoren verstanden werden.

Das Produktionspotenzial ist ein reines Gedankenkonstrukt und kann nicht real erfasst oder beobachtet werden (SACHVERSTÄNDIGENRAT, 2011, S. 127). Die Literatur versteht das Trendwachstum der Faktoren Arbeit, Kapital und die totale Faktorproduktivität als Bestandteile des Produktionspotenzials (vgl. SACHVERSTÄNDIGENRAT, 2011, S. 127). Die folgende Gleichung drückt das Produktionspotenzial formal aus und orientiert sich an dem Solow-Modell.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die demografische Fragestellung und deren Bedeutung für das Wirtschaftswachstum sowie Erläuterung des methodischen Vorgehens der Arbeit.

1. Das mittelfristige Produktionspotenzial und der demographische Wandel: Definition der zentralen Begriffe und Vorstellung der Wirkungskanäle, über die der demografische Wandel das Produktionspotenzial beeinflusst.

2. Auswirkung auf den Kapitalstock: Untersuchung der Sparquote und Investitionstätigkeit im Kontext einer alternden Bevölkerung unter Rückgriff auf die Lebenszyklushypothese.

3. Auswirkungen auf das mittelfristige Arbeitsvolumens: Analyse der qualitativen und quantitativen Auswirkungen der Demografie auf das Arbeitsvolumen sowie Diskussion von Defizitmodell und Humankapitaltheorie.

4. Auswirkung auf die totale Faktorproduktivität: Diskussion, inwiefern die totale Faktorproduktivität von der demografischen Entwicklung beeinflusst wird.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die Bedeutung der demografischen Effekte für die mittelfristige wirtschaftliche Entwicklung.

Schlüsselwörter

Produktionspotenzial, demografischer Wandel, Arbeitsvolumen, Kapitalstock, Lebenszyklushypothese, Humankapitaltheorie, Erwerbspersonen, Erwerbsquote, totale Faktorproduktivität, Altersstruktur, Sparquote, Investitionen, Defizitmodell, Arbeitsmarkt, Wirtschaftswachstum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den ökonomischen Folgen des demografischen Wandels in Deutschland und dessen Einfluss auf das Produktionspotenzial im Zeitraum bis 2020.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themenfelder sind die Analyse des Kapitalstocks, des Arbeitsvolumens sowie der totalen Faktorproduktivität unter dem Einfluss einer alternden und schrumpfenden Bevölkerung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, transparent zu machen, wie der demografische Wandel über den quantitativen Effekt und den Struktureffekt auf die gesamtwirtschaftliche Produktion einwirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse und nutzt das Solow-Modell zur formalen Beschreibung des Produktionspotenzials sowie die Lebenszyklushypothese und das Humankapitalmodell zur Analyse der Produktionsfaktoren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden nacheinander der Kapitalstock, die Komponenten des Arbeitsvolumens (wie Erwerbspersonen, Erwerbslose und Erwerbstätige) sowie die totale Faktorproduktivität in den demografischen Kontext gesetzt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Produktionspotenzial, demografischer Wandel, Erwerbsquote, Kapitalstock und Humankapital charakterisiert.

Wie wirkt sich laut der Arbeit der demografische Wandel auf das Arbeitsvolumen bis 2020 aus?

Die Arbeit prognostiziert einen leicht negativen Trend beim Arbeitsvolumen, wobei die Reduktion der Erwerbspersonen teilweise durch sinkende Arbeitslosenzahlen kompensiert werden kann.

Welche Bedeutung misst die Arbeit der "Rente mit 63" bei?

Die Arbeit betrachtet die "Rente mit 63" kritisch, da sie sich negativ auf das Arbeitsvolumen und damit dämpfend auf das Produktionspotenzial auswirken würde.

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Details

Title
Entwicklung des mittelfristigen Produktionspotenzials bei Veränderung der Bevölkerungsstruktur
College
University of Hohenheim
Grade
1,0
Author
Daniel Kübler (Author)
Publication Year
2014
Pages
29
Catalog Number
V279644
ISBN (eBook)
9783656758280
ISBN (Book)
9783656757979
Language
German
Tags
entwicklung produktionspotenzials bevölkerungsstruktur veränderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Kübler (Author), 2014, Entwicklung des mittelfristigen Produktionspotenzials bei Veränderung der Bevölkerungsstruktur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279644
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