Dieses Referat beschäftigt sich mit der Definition und den Aufgaben einer Partei. Außerdem geht es um die Entstehungsgeschichte der einzelnen Parteien (CDU/CSU, SPD, DieGrünen, FDP; DieLinke). Dann wird das Parteiensystem und seine Entwicklung seit 1945 dargelegt. Zudem wird die Rechtsgrundlage für Parteien und der Unterschied zwischen Parteienstaat und -demokratie in dem Referat geklärt. Daneben wird darüber berichtet wie sich Parteien finanzieren und wie sich die Wahlbeteiligung der letzten Jahre verändert hat.
Inhaltsverzeichnis
Parteien in Deutschland
Definition nach Ulrich von Alemann
Aufgaben von Parteien
Entstehung von Parteien – Sozialstrukturelle Theorie
Merkmale Cleavages
Geschichte der SPD und der LINKEN
Entwicklung der SPD vor 1945
Entwicklung der SPD nach 1945
Der Sozialismus
Der Liberalismus
Geschichte der FDP
Der Konservativismus
Geschichte der CDU
Geschichte der CSU
Sind die CSU/CDU noch konservativ?
Die Entwicklung des Parteiensystem nach 1945
Parteien im Recht
Artikel 21 des Grundgesetzes
Das Parteiengesetz von 1967
Was bedeutet Parteiendemokratie und Parteienstaat?
Parteienstaatslehre nach Gerhard Leibholz (1901-1982)
Kritik an Leibholz Staatstheorie
Parteienfinanzierung
Kritik an der Parteifinanzierung
Die Parteienkrise: die empirischen Symptome
Die Mitgliedschaft in den Parteien
Die Wahlbeteiligung
Der Stammwähleranteil
Die politischen Skandale
Entfremdung der Jugendlichen von der Politik
Die Oppositionsparteien
Ursachen der Parteien- bzw. Politikverdrossenheit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit analysiert die verfassungsrechtliche Stellung, die Funktionen und die historische Entwicklung von politischen Parteien in Deutschland. Im Fokus stehen dabei das Demokratieverständnis, die Parteienfinanzierung sowie die Ursachen für die zunehmende Parteien- und Politikverdrossenheit in der Gesellschaft.
- Strukturelle Entstehung und sozialstrukturelle Theorie (Cleavages)
- Historische Entwicklung der großen politischen Parteien (SPD, CDU, CSU, FDP)
- Verfassungsrechtlicher Rahmen und die Rolle der Parteien im Grundgesetz
- Debatte um das Konzept des "Parteienstaates" versus "Parteiendemokratie"
- Krise der Parteien, sinkende Mitgliederzahlen und abnehmendes Vertrauen
Auszug aus dem Buch
Die Parteienkrise: die empirischen Symptome
Parteien stecken in einer Krise, dies macht sich an folgenden Punkten bemerkbar:
Die Mitgliedschaft in den Parteien
Die Mitgliedschaft der Parteien lässt stark nach.
weniger Gelder durch Mitgliederbeiträge
umfassende Interessensvertretung nicht mehr möglich, da sich Bürger aus der Politik zurückziehen
Zusammenfassung der Kapitel
Parteien in Deutschland: Einführung in die Definition nach Ulrich von Alemann und die zentralen Aufgaben wie Artikulation, Aggregation und Rekrutierung.
Entstehung von Parteien – Sozialstrukturelle Theorie: Erklärung der Entstehung von Konfliktlinien (Cleavages) basierend auf den Theorien von Lipset und Rokkan.
Geschichte der SPD und der LINKEN: Historischer Rückblick auf die Gründung der Arbeitervereine, ihre Entwicklung bis 1945 und ihre Transformation nach dem Zweiten Weltkrieg.
Der Sozialismus: Zusammenfassung der weltanschaulichen Merkmale und der historischen Entwicklung der sozialistischen Parteien.
Der Liberalismus: Erläuterung der ideologischen Grundlagen des Liberalismus und der historischen Genese der FDP.
Der Konservativismus: Darstellung der konservativen Weltanschauung und der historischen Entwicklung von CDU und CSU.
Die Entwicklung des Parteiensystem nach 1945: Analyse der Konzentrationsprozesse der Wählerschaft hin zum Drei-Parteien-System und der späteren Auffächerung.
Parteien im Recht: Erläuterung der Bedeutung von Artikel 21 GG und der verfassungsrechtlichen Aufgaben laut Parteiengesetz.
Was bedeutet Parteiendemokratie und Parteienstaat?: Theoretische Abgrenzung der Begriffe, insbesondere unter Berücksichtigung der Lehre von Gerhard Leibholz.
Parteienfinanzierung: Analyse der Finanzierungsquellen und der Kritikpunkte an der staatlichen Teilfinanzierung sowie der Spendenpraxis.
Die Parteienkrise: die empirischen Symptome: Untersuchung der Ursachen für sinkende Wahlbeteiligung, schwindendes Vertrauen und die Entfremdung der Jugend von der Politik.
Ursachen der Parteien- bzw. Politikverdrossenheit: Reflexion über Wertewandel, Medienwandel und Politikverflechtungen als Gründe für die aktuelle Krise.
Schlüsselwörter
Parteien, Deutschland, Parteienstaat, Parteiendemokratie, Politikverdrossenheit, Parteienfinanzierung, Cleavages, Grundgesetz, Wahlbeteiligung, Sozialismus, Liberalismus, Konservativismus, Politische Partizipation, Mitgliederentwicklung, Parteienkrise.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle, der Geschichte und den rechtlichen Rahmenbedingungen politischer Parteien in Deutschland sowie den Symptomen und Ursachen ihrer aktuellen Krise.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Entstehungstheorien von Parteien, die Entwicklung der großen Volksparteien, die verfassungsrechtliche Einbettung durch das Grundgesetz sowie die Problematiken der Finanzierung und der schwindenden gesellschaftlichen Verankerung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Parteien zur politischen Willensbildung beitragen und warum sie sich in einem Spannungsfeld zwischen unverzichtbarer demokratischer Institution und zunehmendem Vertrauensverlust befinden.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine politikwissenschaftliche Literatur- und Theorieanalyse sowie die Auswertung von empirischen Daten wie Wahlstatistiken und Umfrageergebnissen zur Mitglieder- und Vertrauensentwicklung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in historische Analysen der Parteientypen (Sozialismus, Liberalismus, Konservativismus), die rechtliche Stellung, die Theoriedebatte über den Parteienstaat sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der aktuellen Parteienkrise.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe umfassen Parteienstaat, Parteiendemokratie, Politikverdrossenheit, Cleavages, Grundgesetz und Parteienfinanzierung.
Was besagt die Cleavage-Theorie nach Rokkan und Lipset?
Sie beschreibt, dass soziale Spannungen innerhalb einer Gesellschaft zu dauerhaften Konfliktlinien führen, welche die Entstehung und Struktur des Parteiensystems nachhaltig prägen.
Wie unterscheidet sich der Begriff "Parteienstaat" von "Parteiendemokratie" nach Erich Wiesendhal?
Wiesendhal argumentiert, dass die strikte Trennung beider Begriffe problematisch ist. Während "Parteienstaat" oft negativ als Machtmonopol der Parteien wahrgenommen wird, betont der Begriff "Parteiendemokratie" die notwendige Integration der Parteien in das demokratische Gefüge.
Warum wird die Parteienfinanzierung so intensiv diskutiert?
Sie ist deshalb umstritten, weil sie einerseits für die Funktionsfähigkeit demokratischer Parteien notwendig ist, andererseits aber bei hoher staatlicher Abhängigkeit oder intransparenten Spendenpraktiken die Gefahr von Korruption und Legitimationsverlust in sich birgt.
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- Anonym (Autor:in), 2011, Das Parteienspektrum in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280555