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Das Parteienspektrum in Deutschland

Title: Das Parteienspektrum in Deutschland

Presentation / Essay (Pre-University) , 2011 , 21 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - Social Studies/ Civics
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Dieses Referat beschäftigt sich mit der Definition und den Aufgaben einer Partei. Außerdem geht es um die Entstehungsgeschichte der einzelnen Parteien (CDU/CSU, SPD, DieGrünen, FDP; DieLinke). Dann wird das Parteiensystem und seine Entwicklung seit 1945 dargelegt. Zudem wird die Rechtsgrundlage für Parteien und der Unterschied zwischen Parteienstaat und -demokratie in dem Referat geklärt. Daneben wird darüber berichtet wie sich Parteien finanzieren und wie sich die Wahlbeteiligung der letzten Jahre verändert hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Parteien in Deutschland

Definition nach Ulrich von Alemann

Aufgaben von Parteien

Entstehung von Parteien – Sozialstrukturelle Theorie

Merkmale Cleavages

Geschichte der SPD und der LINKEN

Entwicklung der SPD vor 1945

Entwicklung der SPD nach 1945

Der Sozialismus

Der Liberalismus

Geschichte der FDP

Der Konservativismus

Geschichte der CDU

Geschichte der CSU

Sind die CSU/CDU noch konservativ?

Die Entwicklung des Parteiensystem nach 1945

Parteien im Recht

Artikel 21 des Grundgesetzes

Das Parteiengesetz von 1967

Was bedeutet Parteiendemokratie und Parteienstaat?

Parteienstaatslehre nach Gerhard Leibholz (1901-1982)

Kritik an Leibholz Staatstheorie

Parteienfinanzierung

Kritik an der Parteifinanzierung

Die Parteienkrise: die empirischen Symptome

Die Mitgliedschaft in den Parteien

Die Wahlbeteiligung

Der Stammwähleranteil

Die politischen Skandale

Entfremdung der Jugendlichen von der Politik

Die Oppositionsparteien

Ursachen der Parteien- bzw. Politikverdrossenheit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die verfassungsrechtliche Stellung, die Funktionen und die historische Entwicklung von politischen Parteien in Deutschland. Im Fokus stehen dabei das Demokratieverständnis, die Parteienfinanzierung sowie die Ursachen für die zunehmende Parteien- und Politikverdrossenheit in der Gesellschaft.

  • Strukturelle Entstehung und sozialstrukturelle Theorie (Cleavages)
  • Historische Entwicklung der großen politischen Parteien (SPD, CDU, CSU, FDP)
  • Verfassungsrechtlicher Rahmen und die Rolle der Parteien im Grundgesetz
  • Debatte um das Konzept des "Parteienstaates" versus "Parteiendemokratie"
  • Krise der Parteien, sinkende Mitgliederzahlen und abnehmendes Vertrauen

Auszug aus dem Buch

Die Parteienkrise: die empirischen Symptome

Parteien stecken in einer Krise, dies macht sich an folgenden Punkten bemerkbar:

Die Mitgliedschaft in den Parteien

Die Mitgliedschaft der Parteien lässt stark nach.

 weniger Gelder durch Mitgliederbeiträge

 umfassende Interessensvertretung nicht mehr möglich, da sich Bürger aus der Politik zurückziehen

Zusammenfassung der Kapitel

Parteien in Deutschland: Einführung in die Definition nach Ulrich von Alemann und die zentralen Aufgaben wie Artikulation, Aggregation und Rekrutierung.

Entstehung von Parteien – Sozialstrukturelle Theorie: Erklärung der Entstehung von Konfliktlinien (Cleavages) basierend auf den Theorien von Lipset und Rokkan.

Geschichte der SPD und der LINKEN: Historischer Rückblick auf die Gründung der Arbeitervereine, ihre Entwicklung bis 1945 und ihre Transformation nach dem Zweiten Weltkrieg.

Der Sozialismus: Zusammenfassung der weltanschaulichen Merkmale und der historischen Entwicklung der sozialistischen Parteien.

Der Liberalismus: Erläuterung der ideologischen Grundlagen des Liberalismus und der historischen Genese der FDP.

Der Konservativismus: Darstellung der konservativen Weltanschauung und der historischen Entwicklung von CDU und CSU.

Die Entwicklung des Parteiensystem nach 1945: Analyse der Konzentrationsprozesse der Wählerschaft hin zum Drei-Parteien-System und der späteren Auffächerung.

Parteien im Recht: Erläuterung der Bedeutung von Artikel 21 GG und der verfassungsrechtlichen Aufgaben laut Parteiengesetz.

Was bedeutet Parteiendemokratie und Parteienstaat?: Theoretische Abgrenzung der Begriffe, insbesondere unter Berücksichtigung der Lehre von Gerhard Leibholz.

Parteienfinanzierung: Analyse der Finanzierungsquellen und der Kritikpunkte an der staatlichen Teilfinanzierung sowie der Spendenpraxis.

Die Parteienkrise: die empirischen Symptome: Untersuchung der Ursachen für sinkende Wahlbeteiligung, schwindendes Vertrauen und die Entfremdung der Jugend von der Politik.

Ursachen der Parteien- bzw. Politikverdrossenheit: Reflexion über Wertewandel, Medienwandel und Politikverflechtungen als Gründe für die aktuelle Krise.

Schlüsselwörter

Parteien, Deutschland, Parteienstaat, Parteiendemokratie, Politikverdrossenheit, Parteienfinanzierung, Cleavages, Grundgesetz, Wahlbeteiligung, Sozialismus, Liberalismus, Konservativismus, Politische Partizipation, Mitgliederentwicklung, Parteienkrise.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle, der Geschichte und den rechtlichen Rahmenbedingungen politischer Parteien in Deutschland sowie den Symptomen und Ursachen ihrer aktuellen Krise.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Entstehungstheorien von Parteien, die Entwicklung der großen Volksparteien, die verfassungsrechtliche Einbettung durch das Grundgesetz sowie die Problematiken der Finanzierung und der schwindenden gesellschaftlichen Verankerung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Parteien zur politischen Willensbildung beitragen und warum sie sich in einem Spannungsfeld zwischen unverzichtbarer demokratischer Institution und zunehmendem Vertrauensverlust befinden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine politikwissenschaftliche Literatur- und Theorieanalyse sowie die Auswertung von empirischen Daten wie Wahlstatistiken und Umfrageergebnissen zur Mitglieder- und Vertrauensentwicklung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in historische Analysen der Parteientypen (Sozialismus, Liberalismus, Konservativismus), die rechtliche Stellung, die Theoriedebatte über den Parteienstaat sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der aktuellen Parteienkrise.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Parteienstaat, Parteiendemokratie, Politikverdrossenheit, Cleavages, Grundgesetz und Parteienfinanzierung.

Was besagt die Cleavage-Theorie nach Rokkan und Lipset?

Sie beschreibt, dass soziale Spannungen innerhalb einer Gesellschaft zu dauerhaften Konfliktlinien führen, welche die Entstehung und Struktur des Parteiensystems nachhaltig prägen.

Wie unterscheidet sich der Begriff "Parteienstaat" von "Parteiendemokratie" nach Erich Wiesendhal?

Wiesendhal argumentiert, dass die strikte Trennung beider Begriffe problematisch ist. Während "Parteienstaat" oft negativ als Machtmonopol der Parteien wahrgenommen wird, betont der Begriff "Parteiendemokratie" die notwendige Integration der Parteien in das demokratische Gefüge.

Warum wird die Parteienfinanzierung so intensiv diskutiert?

Sie ist deshalb umstritten, weil sie einerseits für die Funktionsfähigkeit demokratischer Parteien notwendig ist, andererseits aber bei hoher staatlicher Abhängigkeit oder intransparenten Spendenpraktiken die Gefahr von Korruption und Legitimationsverlust in sich birgt.

Excerpt out of 21 pages  - scroll top

Details

Title
Das Parteienspektrum in Deutschland
Grade
3,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2011
Pages
21
Catalog Number
V280555
ISBN (eBook)
9783656742203
ISBN (Book)
9783656742197
Language
German
Tags
parteienspektrum deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2011, Das Parteienspektrum in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280555
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