Let's listen to a pop song! Unterrichtsentwurf Englisch Klasse 6 Gesamtschule


Unterrichtsentwurf, 2011
25 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Bedingungsanalyse
1.1 Schulische Bedingungen
1.2 Räumliche und materielle Bedingungen
1.3 Bedingungen in der Lerngruppe
1.4 Besonderheiten einzelner Schüler

2. Sachanalyse
2.1 Medien
2.2 Popmusik allgemein und im Englischunterricht
2.3 „Call My Name“

3. Didaktische Analyse
3.1 Rahmenplanbezug
3.2 Exemplarische Bedeutung
3.3 Gegenwartsbedeutung
3.4 Zukunftsbedeutung
3.5 Einordnung in die Unterrichtseinheit

4. Ziele in den Kompetenzbereichen
4.1 Ziele der Unterrichtseinheit
4.2 Ziele der Unterrichtsstunde

5. Methodische Analyse
5.1 Motivation und Zielorientierung
5.2 Erarbeitung und Übung
5.3 Ergebnissicherung

6. Verlaufsplanung

7. Literaturverzeichnis

8. Anhang
8.1 Sitzplan
8.2 Tafelbilder
8.3 Arbeitsblätter

1 Bedingungsanalyse

1.1 Schulische Bedingungen

Die Integrierte Gesamtschule (IGS) X befindet sich im Stadtteil X. Sie umfasst ein Haupt- und ein Nebengebäude (Container), eine Turnhalle sowie einen Sport- und einen Spielplatz. Überdies ist sie sowohl räumlich als auch technisch sehr gut ausgestattet. Direkt neben der Schule befindet sich die Grundschule

Die 286 Schüler mit unterschiedlichen individuellen, sozialen und kulturellen Voraussetzungen werden von insgesamt 28 Lehrern unterrichtet. Zum weiteren Personal gehören eine Sekretärin, eine Sozialpädagogin, 5 Referendare, ein Hausmeister und ein Platzwart. Bis auf die dreizügige Klassenstufe 6 sind alle Klassen jeweils zweizügig vertreten. Im Hauptgebäude wird im Projekt „Produktives Lernen“ unterrichtet. Dieses stellt das Lernen auf der Basis von Tätigkeiten und Erfahrungen im täglichen Leben dar und bietet den Schülern die Möglichkeit, das Gelernte unmittelbar in der Praxis anzuwenden und durch diese Praxiserfahrungen die Berufswahl zu erleichtern.1 Nach der Orientierungsstufe (5 / 6) wechseln Schüler mit entsprechendem geistigem Potential aufs Gymnasium. Somit werden in der Mittelstufe (7 / 8) die Klassen gegebenenfalls wieder neu zusammen gesetzt. Eine Besonderheit ist der dann einmal in der Woche stattfindende Werkstattunterricht. Nach der

Abschlussstufe (9 / 10) können die Schüler entweder die Berufs- oder die Mittlere Reife erreichen. In diesen Jahrgängen nehmen die Schüler wöchentlich an einem Praxislerntag teil.2

Mit Ausnahme der Schüler des „Produktive(n) Lernen(s)“, die einen eigenen Tagesablauf haben, steht allen Schülern ein geschlossenes Ganztagsangebot zur Verfügung, welches Wahlpflichtangebote beinhaltet, von denen sich die Schüler mindestens zwei aussuchen müssen und wobei ein Angebot die Hausaufgabenbetreuung sein sollte. Dabei können die Schüler unter anderem zwischen Kursen wie „Holzbearbeitung“, „Schwedisch“, „Sport“, „Trommeln“, „Kochen“ oder „Gitarre spielend lernen“ wählen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In regelmäßigen Abständen finden „Methodentage“, Wandertage, Klassenfahrten, Projektwochen, Sprachreisen nach England und die Teilnahme an Wettbewerben statt. Der Unterricht findet in Blöcken mit je 90 Minuten statt. Das Schuljahr ist in Quartale eingeteilt, wobei es zwei verschiedene Stundenpläne gibt, die vierteljährig wechseln.

1.2 Räumliche und materielle Bedingungen

Der Englischunterricht findet im Raum C01 statt. Dieser befindet sich im Erdgeschoss des Nebengebäudes (Container) der Schule. Er ist der Klassenraum von Frau X, in dem die Fächer Englisch und Geschichte unterrichtet werden. Demzufolge ist der Raum hauptsächlich mit englischen Flaggen und Sehenswürdigkeiten Englands gestaltet. Ausgestattet ist er mit einem Overheadprojektor, einem Whiteboard, einem Fernseher mit integriertem DVD- und Videoplayer sowie mit Wörterbüchern. Zwei Schränke bieten Stauraum für Lehrermaterialien. An den Fenstern sind die Jalousien stets herunter gelassen, um zu gewährleisten, dass die Schüler nicht durch äußere Geschehnisse abgelenkt werden und niemand von außen hinein sehen kann. Demzufolge ist der Raum sehr dunkel und muss das Licht während des Unterrichts immer angeschaltet sein.

Im Englischunterricht stehen den Schülern das Lehrwerk „Orange Line 2“ und das zugehörige Workbook mit CD des Verlages „Klett“ zur Verfügung. Überdies gibt es lehrbuchbegleitende Folien, eine DVD- und eine CD-Zusammenstellung, die alle EnglischlehrerInnen für den Unterricht nutzen können. Des Weiteren kann die von Lehrern entwickelte „Lernbörse“, welche eine Methode differenzierten Arbeitens ist, genutzt werden. Sie besteht aus dreistufig differenzierten Arbeitsblättern für unterschiedliche Themenbereiche mit verschiedenen Aufgabentypen, die an das Lehrwerk „Orange Line“ angelehnt sind. Ziel ist ein/e motivierender fremdsprachlicher Kompetenzerwerb beziehungsweise -erweiterung durch in der „Lernbörse“ enthaltene zielgerichtete Aufgaben, die der Übung, der Festigung und der Kontrolle dienen.

1.3 Bedingungen in der Lerngruppe

Abbildung in dieser eseprobe nicht enthalten

1.4 Besonderheiten einzelner Schüler

Abbildung in dieser eseprobe nicht enthalten

2 Sachanalyse

2.1 Medien

Der Begriff „Medien" (lat. „Mittel") steht für den Plural von „Medium" und wird heutzutage als Kurzform von Massenkommunikationsmittel beziehungsweise Massenmedien verwendet. Als Massenmedien bezeichnet werden die klassischen Printmedien (z.B. Zeitung und Zeitschriften) und die elektronischen Medien. Bei den elektronischen Medien kann wiederum zwischen auditiven Medien (Radio) und audiovisuellen Medien (Fernsehen, Computer) unterschieden werden. Sie stellen Mittel zur Informationsbeschaffung und - Verbreitung sowie zur Kommunikation, zur Bildung und / oder zur Unterhaltung durch Sprache, Bilder oder Musik dar und sind ein unverzichtbarer Teil der heutigen Mediengesellschaft, die kaum noch ohne die neueren Medien wie Internet oder Mobiltelefone auskommt.3 In der Mediendidaktik wird unterschieden zwischen visuellen, auditiven und audiovisuellen Medien.4

Da Medien in heutiger Zeit zum Alltag von Kindern und Jugendlichen gehören und somit einen hohen Realitätsbezug ermöglichen, sollten ihnen einige der oben genannten Medien auch im Unterricht begegnen. Hierbei stellen sie „zum einen Werkzeug und Hilfsmittel, zum anderen selbst (den) Gegenstand von Lernprozessen“5 dar.

In ihrer Mediendidaktik unterscheiden Gienow und Hellweg die Medien aus der Perspektive der Semiotik (Zeichentheorie). Demnach werden „Sprachmedien“ (Sprechsituationen oder Sprech- und Schreibspiele, E-Mail-Texte), „Bildmedien“ (z.B. Fotos, Gemälde, Graphiken ohne Sprachzusätze) und „Musik- und Geräuschmedien“ (ohne Sprachzusätze) wie Charakterstücke, Programmmusik, meditative Musik, Situationsdarstellung und Handlungsabläufe sowie „Verbundmedien“ (Bildergeschichten mit Sprachzusätzen, Collagen, Lieder und Songs verschiedener Art, Musicals, Filme oder Videos) unterschieden.6

Hinsichtlich des Einsatzes im Englischunterricht wird in Doff und Klippels Didaktik bei den visuellen Medien zwischen „Didaktische(n) auditive(n) Medien“ wie Lernsongs, Hörspiele, Ausspracheübungen oder Schulfunk und „Authentische(m) auditive(n) Material“ wie unter anderem Musik und Geräusche, Songs, Radiosendungen, Hörbücher, Soundtracks zu Filmen unterschieden werden.7

2.2 Popmusik allgemein und im Englischunterricht

Als Popmusik kann eine Musik deklariert werden, wenn sie aktuell sehr beliebt ist und den Musikgeschmack der Masse der Menschen anspricht. Ihr kann jedoch kein eindeutiger Stil zugeschrieben werden, da sie sich seit ihrer „Entstehung“ in Folge der Rock n’ Roll Revolution in den 1950er Jahren im Laufe der Zeit fortlaufend verändert.8 Die beliebteste Form der Popmusik stellen Popsongs dar. Diese beinhalten größtenteils einen Strophe - Refrain - Strophe - Bridge - Refrain - Rhythmus und dauern in der Regel zwei bis fünf Minuten.9

Popsongs sind ein authentischer und vertrauter Teil im Freizeitleben der Schüler, weshalb sie aus pädagogischen und motivationspsychologischen Gründen vom Englischunterricht nicht fern gehalten werden sollten. Ihre Inhalte und Melodien sprechen sowohl Erfahrungen als auch Interessen der Schüler an und ermöglichen daher einen unbewussten, aber effektiven Umgang mit der englischen Sprache. Kurzum stellen Songs im modernen Englischunterricht ein unverzichtbares „authentisches auditives Material"10 dar.

2.3 „Call My Name“

„Call My Name" ist ein aktuell sehr beliebter, und daher seit fast einem Monat auf Platz 1 der deutschen Single-Charts, Popsong, der in der Übersetzung „Ruf meinen Namen" bedeutet. Er wurde vom deutschen Popmusik-Produzenten und Komponisten Dieter Bohlen geschrieben und produziert und ist der Siegertitel der achten Staffel der deutschen Castingshow „Deutschland sucht den Superstar (DSDS)" auf dem Privatsender RTL. Die Show ist die deutsche Variante der britischen Talentshow „Pop Idol", deren Format der britische Musik- und Fernsehproduzent und ehemaliger „Spice-Girls"-Manager Simon Fuller erfand.11

Die letzte Staffel gewann am 7. Mai 2011 der 18-jährige Halbitaliener Pietro Lombardi. Seine Single „Call My Name" aus dem Album „Jackpot" war die erste Singleauskopplung des DSDS-Gewinners. Darin wurden zwei Versionen des Titels digital publiziert: eine von Pietro Lombardi und eine von der Zweitplatzierten Sarah Engels. Wenige Tage nach der Veröffentlichung des Songs bekam Lombardi eine „Goldene Schallplatte“ für 150.000 verkaufte Downloads von „Call my name".

[...]


1 [Abbildung in dieser eseprobe nicht enthalten]

2 [Abbildung in dieser eseprobe nicht enthalten]

3 http://www.enzyklo.de/lokal/40014 (20.05.2011)

4 Doff; Klippel, S. 155.

5 Ebenda, S. 138.

6 vgl. Gienow und Hellweg, 1998, S. 137.

7 Doff, Kippel, 2007, S. 159.

8 Vgl. http://top40.about.com/od/popmusic101/g/popmusic.htm (27.05.2011).

9 Ebenda.

10 Doff, Klippel, 2007, S. 159.

11 http://de.wikipedia.org/wiki/Simon Fuller (27.05.2011).

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Let's listen to a pop song! Unterrichtsentwurf Englisch Klasse 6 Gesamtschule
Veranstaltung
Referendariat
Autor
Jahr
2011
Seiten
25
Katalognummer
V281846
ISBN (eBook)
9783668464797
ISBN (Buch)
9783668464803
Dateigröße
1234 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
unterrichtsentwurf, englisch, klasse, gesamtschule
Arbeit zitieren
Jenny Cornelius (Autor), 2011, Let's listen to a pop song! Unterrichtsentwurf Englisch Klasse 6 Gesamtschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/281846

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