Anhänger des Trends Lifestyle and Sustainability, kurz LOHAS, beschäftigen sich im überdurchschnittlichen Maß mit ökologischen und sozialen Themen. Ihre politische Meinung in Bezug auf Gesundheit und Nachhaltigkeit drückt sich in ihrem Konsumverhalten aus, mit welchem sie politischen Druck aufbauen, um so die Wirtschaft zu beinflussen.
Dabei drängt sich die Frage auf, als was für eine Art von Konsum der nachhaltige und gesunde Lebensstil gesehen werden kann. Er wird allgemein zum Political Consumerism (deutsch: Politischer Konsum(erismus)) gezählt, da er als Mittel zum Ausdruck politischer Meinungen fungiert.
Die nachfolgende Arbeit wird den Begriff des Political Consumerism näher erläutern und auf seine Formen eingehen.
Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Einleitung
- 1. Political Consumersim
- 1.1 Definition ,,Political Consumerism“
- 1.2 Analytische Kategorien
- 1.3 Instrumente des Political Consumerism
- 1.3.1 Kampagnen
- 1.3.2 Boykott und Buykott
- 2. Political Consumerism als effektive Form politischer Partizipation?
- 2.1 Definition politische Partizipation
- 2.2 Politisierung des Konsums
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit dem Phänomen des Political Consumerism, also dem Konsumverhalten, das auf ethischen und politischen Prinzipien basiert und darauf abzielt, Unternehmenspolitiken und institutionelle Strukturen zu verändern. Der Fokus liegt auf der Analyse der Definition, der analytischen Kategorien und der Instrumente des Political Consumerism sowie auf der Frage, inwiefern dieser eine effektive Form der politischen Partizipation darstellt.
- Definition und Abgrenzung des Begriffs Political Consumerism
- Analytische Kategorien zur Erforschung des Political Consumerism
- Instrumente und Praxisformen des Political Consumerism
- Political Consumerism als Form der politischen Partizipation
- Politisierung des Konsums und deren Auswirkungen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema Political Consumerism ein und erläutert die Bedeutung dieses Konsumtrends im Kontext von Nachhaltigkeit und Gesundheit. Das erste Kapitel befasst sich mit der Definition von Political Consumerism und verschiedenen Begriffsabgrenzungen. Es werden analytische Kategorien vorgestellt, die für die Erforschung des Themas essenziell sind. Das Kapitel beleuchtet außerdem verschiedene Instrumente des Political Consumerism, wie beispielsweise Kampagnen und Boykotte.
Schlüsselwörter
Political Consumerism, Konsumverhalten, Politische Partizipation, Nachhaltigkeit, Gesundheit, ethische Prinzipien, Unternehmenspolitik, institutionelle Strukturen, Kampagnen, Boykotte, Buykotte, Politisierung des Konsums, Bürgergesellschaft, Verbrauchermacht.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Political Consumerism?
Political Consumerism (Politischer Konsum) bezeichnet ein Konsumverhalten, bei dem Kaufentscheidungen bewusst auf Basis ethischer, ökologischer oder politischer Überzeugungen getroffen werden.
Was sind LOHAS?
LOHAS steht für 'Lifestyle of Health and Sustainability'. Diese Gruppe legt großen Wert auf Gesundheit und Nachhaltigkeit und nutzt ihren Konsum, um politischen und wirtschaftlichen Druck auszuüben.
Was ist der Unterschied zwischen Boykott und Buykott?
Ein Boykott ist die bewusste Vermeidung von Produkten bestimmter Firmen, während ein Buykott die gezielte Unterstützung ethisch korrekt handelnder Unternehmen durch den Kauf ihrer Produkte ist.
Ist politischer Konsum eine effektive Form der Partizipation?
In der Bürgergesellschaft gilt er als wirkungsvolles Instrument, um direkt Einfluss auf die Wirtschaftspolitik und Unternehmensstrukturen zu nehmen, jenseits von Wahlen.
Wie politisiert sich der Alltagskonsum?
Durch Kampagnen und Informationsfluss werden Verbraucher für Themen wie faire Löhne oder Umweltschutz sensibilisiert, wodurch der Warenkorb zum 'Stimmzettel' wird.
- Quote paper
- Stefanie Aue (Author), 2008, Political Consumerism. Eine effektive Form politischer Partizipation?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283099