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Theoretische Grundlagen und Geschichte der Sozialen Netzwerke

Titel: Theoretische Grundlagen und Geschichte der Sozialen Netzwerke

Akademische Arbeit , 2007 , 27 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Diplom-Kaufmann Sascha Häusler (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zwischenmenschliche Beziehungen spielen im gesellschaftlichen Leben eine große Rolle - jeder Mensch lebt in einem Netz aus Verwandtschaft, Freundschaft und Bekanntschaft.
Mit dem Thema soziale Netzwerke beschäftigten und beschäftigen sich vielfältige wissenschaftliche Disziplinen wie die Ökonomie, die Psychologie, die Kommunikationswissenschaften, die Organisationsforschung, die Systemtheorie und die Soziologie, um nur einige zu nennen.

Die Merkmale der sozialen Netzwerke haben sich im Laufe der Zeit in Abhängigkeit von den gesellschaftlichen Veränderungen gewandelt. Ehemals kleine, dichte Netzwerke, die auf engen Familien- und Nachbarschaftsbeziehungen basierten und über geringe Reichweiten verfügten, haben sich zu größeren, weniger dichten Konstrukten entwickelt. Die Beziehungen zu den Familienmitgliedern bestehen teilweise noch, aber freundschaftliche Bindungen nehmen nun einen größeren Stellenwert ein, was zu einer höheren Reichweite der modernen sozialen Netzwerke führt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen von sozialen Netzwerken

2.1 Definition und Abgrenzung des Begriffs „soziales Netzwerk“

2.2 Nutzen eines sozialen Netzwerks für das involvierte Mitglied

2.3 Entwicklung sozialer Netzwerke

3 Theoretische Ansätze zur Erklärung des Phänomens „soziales Netzwerk“

3.1 Die Pyramide menschlicher Bedürfnisse nach Maslow

3.2 Das Gefangenendilemma

3.3 Die Transaktionskostentheorie

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der sozialen Netzwerke durch eine soziologische Definition sowie die Darstellung ihrer historischen Entwicklung. Ziel ist es, die Existenz dieser Netzwerke aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven theoretisch zu begründen und ihren Nutzen für das Individuum zu analysieren.

  • Grundlagen und Abgrenzung des Begriffs „soziales Netzwerk“
  • Nutzen und Funktionen von Sozialkapital für das Individuum
  • Theoretische Erklärungsansätze (Maslow, Spieltheorie, Transaktionskostentheorie)
  • Einfluss gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse auf die Netzwerkstruktur
  • Die Rolle des Internets bei der Entstehung moderner Beziehungsstrukturen

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition und Abgrenzung des Begriffs „soziales Netzwerk“

Mit dem Thema soziale Netzwerke beschäftigten und beschäftigen sich vielfältige wissenschaftliche Disziplinen wie die Ökonomie, die Psychologie, die Kommunikationswissenschaften, die Organisationsforschung, die Systemtheorie und die Soziologie, um nur einige zu nennen. Hieraus ergeben sich in der Literatur unzählige Quellen, die zur Definition des Begriffes „soziales Netzwerk“ herangezogen werden können.

Allgemein bezeichnen soziale Netzwerke „die spezifischen Webmuster alltäglicher sozialer Beziehungen“ (Keupp und Röhrle, 1987, 7). Etwas genauer beschrieben, ist ein soziales Netzwerk „die Gesamtheit der sozialen Beziehungen einer Person […], gängigerweise unterteilt in Familienbeziehungen, Beziehungen zur Verwandtschaft, zu Nachbarn, Freunden, Bekannten und eventuell Arbeitskollegen“ (Diewald, 1991, 61). Diewald legt hier den Fokus auf das Individuum im Mittelpunkt der Beziehungen, während Mitchell das Netzwerk als ein „specific set of linkages among a defined set of persons“ (1969, 2) beschreibt. Ähnlich definieren Castilla et al. soziale Netzwerke als „a set of nodes or actors (persons or organisations) linked by social relationships or ties of a specified type“ (Castilla et al. 2000, 219). Es existieren also zwei verschiedene Blickwinkel auf ein soziales Netzwerk, die Cross und Parker als “personal (egocentric) network approach“ einerseits und „group (or bounded) network approach“ (2004, 143) andererseits betiteln. Die erste Perspektive – hier spricht man von einem persönlichen Netzwerk – betont und untersucht also das Ego im Zentrum eines Netzwerks und dessen Verknüpfungen darin, während der zweite Ansatz das Gesamtnetzwerk mit seinen verschiedenen Personen und deren Verbindungen „quasi aus der Vogelperspektive“ (Gräf, 1997, 102) betrachtet und analysiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz zwischenmenschlicher Beziehungen ein und erläutert die Zielsetzung, das Phänomen sozialer Netzwerke soziologisch und theoretisch zu beleuchten.

2 Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen von sozialen Netzwerken: Hier werden Definitionen sowie der Nutzen von Netzwerken für das Individuum erörtert und die Entwicklung dieser Strukturen im Wandel der Zeit betrachtet.

3 Theoretische Ansätze zur Erklärung des Phänomens „soziales Netzwerk“: Das Kapitel bietet eine wissenschaftliche Begründung für die Existenz sozialer Netzwerke mithilfe psychologischer und ökonomischer Modelle wie der Bedürfnishierarchie, der Spieltheorie und der Transaktionskostentheorie.

4 Fazit: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und hebt hervor, wie sich soziale Netzwerke von kleinen, dichten Primärgruppen hin zu komplexen, internetgestützten Strukturen entwickelt haben.

Schlüsselwörter

Soziales Netzwerk, Sozialkapital, Dyade, Bedürfnispyramide, Maslow, Gefangenendilemma, Kooperation, Transaktionskostentheorie, Reziprozität, schwache Bindungen, Internet, Beziehungsgeflecht, Modernisierung, Bindungsstärke, Netzwerken.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der theoretischen Fundierung und historischen Entwicklung sozialer Netzwerke sowie deren Bedeutung für das Individuum in einer modernen Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Begriffsdefinition von Netzwerken, der Aufbau von Sozialkapital, der Einfluss gesellschaftlicher Veränderungen auf Beziehungsstrukturen und der Mehrwert durch Kooperation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das Phänomen soziales Netzwerk präzise abzugrenzen und wissenschaftlich zu begründen, warum Menschen diese Netzwerke aufbauen und nutzen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse und verknüpft dabei soziologische, psychologische und ökonomische Erklärungsansätze.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Fundierung, die Diskussion soziologischer Charakteristika sowie die theoretische Herleitung durch Modelle wie die Bedürfnispyramide und das Gefangenendilemma.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sozialkapital, Kooperation, Transaktionskosten, schwache Bindungen (weak ties) und soziale Netzwerke geprägt.

Wie unterscheidet sich ein soziales Netzwerk von einer sozialen Gruppe?

Während soziale Gruppen durch hohe Dichte, überschaubare Interaktionen und Nähe gekennzeichnet sind, zeichnen sich Netzwerke durch eine weitere Reichweite und potenziell indirekte Verbindungen aus.

Welche Rolle spielt das Internet in der Analyse?

Das Internet wird als ein Medium gesehen, das die Reichweite von Netzwerken durch die Aufnahme schwacher Bindungen über große Entfernungen stärkt und somit bestehende soziale Strukturen ergänzt.

Warum sind "schwache Bindungen" für das Netzwerk wichtig?

Schwache Bindungen ermöglichen laut Granovetter den Zugang zu neuen Informationen und Gruppen, die über das engere soziale Umfeld (Primärgruppe) nicht erreichbar wären.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Theoretische Grundlagen und Geschichte der Sozialen Netzwerke
Hochschule
Universität Siegen
Note
1,3
Autor
Diplom-Kaufmann Sascha Häusler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
27
Katalognummer
V283670
ISBN (eBook)
9783656833215
ISBN (Buch)
9783656906971
Sprache
Deutsch
Schlagworte
soziale Netzwerke
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Kaufmann Sascha Häusler (Autor:in), 2007, Theoretische Grundlagen und Geschichte der Sozialen Netzwerke, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283670
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Leseprobe aus  27  Seiten
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