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Die Heilung der blutflüssigen Frau. Exegese zu Mk 5,21-43

Titel: Die Heilung der blutflüssigen Frau. Exegese zu Mk 5,21-43

Quellenexegese , 2014 , 44 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: B. A. Tessa Ostermann (Autor:in)

Theologie - Biblische Theologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Um die Doppelperikope zu verstehen und den Inhalt zu filtern, wurde in dieser Ausarbeitung mit einer Übersetzung begonnen. Hierfür wurden drei Bibelübersetzungen zu Rate gezogen. Darauf folgt eine Textanalyse aller wichtigen Inhalte des Textes. Hierbei wurde zuerst der Kontext der Geschichte betrachtet, nachfolgend der Text abgegrenzt und sprachlich-syntaktisch analysiert. Darauf folgen eine semantische Analyse der Sinnlinien sowie eine narrative und pragmatische Auseinandersetzung mit dem Text. Ein Zwischenfazit zeigt daraufhin die Kohärenz des Textes an. Anschließend daran folgen für die Exegese wichtige Inhalte wie die Literarkritik, Formkritik, Redaktionskritik und die damit einhergehende Überlieferungsgeschichte. Abschließend folgen die Traditionsgeschichte, die Wirkungsgeschichte und eine hermeneutische Reflexion welche zusätzlich als Schlussbemerkung agiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Übersetzungsvergleich

2. Textanalyse

2.1 Kontextanalyse

2.2 Textabgrenzung

2.3 Sprachlich-syntaktische Analyse

2.4 Semantische Analyse

2.5 Narrative Analyse

2.6 Pragmatische Analyse

2.7 Feststellung der Kohärenz

3. Literarkritik

4. Formkritik

5. Redaktionskritik und Überlieferungsgeschichte

6. Traditionsgeschichte

7. Wirkungsgeschichte

8. Hermeneutische Reflexion

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese wissenschaftliche Arbeit führt eine exegetische Untersuchung der Doppelperikope aus dem Markusevangelium (Mk 5,21-43) durch. Das Ziel ist es, durch eine detaillierte Textanalyse, literarkritische Einordnung und hermeneutische Reflexion das theologische Anliegen des Evangelisten Markus sowie die Bedeutung des Glaubens im Kontext von Heilung und Auferweckung zu erarbeiten.

  • Strukturelle und sprachliche Analyse der Perikope Mk 5,21-43
  • Untersuchung der narrativen Dynamik und Spannungsbögen
  • Literarkritische Einordnung im Vergleich zu den synoptischen Parallelen
  • Reflexion der zentralen Themen "Glaube", "Reine/Unreine" und "Macht über den Tod"

Auszug aus dem Buch

2.3 Sprachlich-syntaktische Analyse

Betrachtet man das Markusevangelium als Gesamtkonstrukt, kann festgestellt werden, dass sich die Sprache „einfach und volkstümlich“ darstellt. „Markus erzählt ähnlich, der gesprochenen Umgangssprache nahem Griechisch.“ Darüber hinaus ist seine Sprache, trotz lediglich schriftlichem vorliegen des Textes, nicht literarisch und der Wortschatz wenig differenziert. Betrachtet man des Weiteres den Tempusgebrauch ist zu beobachten, dass „in der Jairusperikope das Präsens überwiegt, während die Heilung von der Blutflüssigen in Tempora der Vergangenheit abgefaßt ist.“ Dieses historische Präsens findet der Leser zum Beispiel (z. B.) in Vers 22 wieder: Da kommt einer von den Synagogenvorstehern mit dem Namen Jaïrus, und als er ihn sieht, fällt er ihm zu Füßen. Auffallend für die vorliegende Doppelperikope, ist die „häufige Verwendung der direkten Rede und des Dialogs“, wie beispielsweise (bspw.) in Vers 23. Meine Tochter liegt in den letzten Zügen: Komm und leg ihr die Hände auf, damit sie gerettet werde und lebe. Oder auch in Vers 30, in der Frage Jesu: Wer hat meine Kleider berührt? Genauer betrachtet findet man die direkte Rede in folgenden Versen: 23, 28, 30, 31, 34, 35, 36, 39, 41 und 43. Ebenfalls auffällig sind nach Dagmar Oppel die Pronominalverweisungen. Ein Beispiel hierfür ist Vers 21, welcher Jesu als Protagonisten einführt. „Die Nennung des Namen Jesu führt diesen wieder als das vertraute Handlungssubjekt des Evangeliums ein, und von jetzt an wird meist mit Pronomina auf ihn verwiesen.“ Diese Vorgangsweise findet man ebenfalls in Vers 31 in Bezug auf die Jünger.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die gewählte Textstelle Mk 5,21-43 sowie die methodische Vorgehensweise der Exegese.

1 Übersetzungsvergleich: Vergleich dreier Bibelübersetzungen (Elberfelder, Züricher Einheitsübersetzung, Luther) zur Klärung der textlichen Grundlage.

2 Textanalyse: Detaillierte Untersuchung des Textes hinsichtlich Kontext, Abgrenzung, Syntax, Semantik, Narrative und pragmatische Aspekte.

3 Literarkritik: Untersuchung der synoptischen Abhängigkeiten und der Bedeutung der Zweiquellentheorie für diesen Abschnitt.

4 Formkritik: Bestimmung der Gattung als Wundererzählung anhand des konstanten Aufbaus von Exposition bis Reaktion.

5 Redaktionskritik und Überlieferungsgeschichte: Analyse mündlicher Vorformen und der redaktionellen Eingriffe durch den Evangelisten Markus.

6 Traditionsgeschichte: Untersuchung der zentralen Motive wie der Zahl zwölf und des Glaubensbegriffs im Markusevangelium.

7 Wirkungsgeschichte: Reflexion des missionarischen Anliegens und der Einbettung der Perikope in den Gesamtrahmen des Evangeliums.

8 Hermeneutische Reflexion: Zusammenfassende Auslegung der Wundergeschichten und deren Bedeutung für das Verständnis von Glaube und Heilung heute.

Schlüsselwörter

Markusevangelium, Jairus, Heilung, Auferweckung, Glaube, Wunder, Exegese, Textanalyse, Synagogenvorsteher, Blutfluss, Markinische Geheimnistheorie, Perikope, Jesus, neutestamentliche Wissenschaft, Bibelauslegung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit einer exegetischen Analyse der Doppelperikope aus dem Markusevangelium, in der Jesus die blutflüssige Frau heilt und die Tochter des Jairus auferweckt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die sprachliche und inhaltliche Struktur des Textes, die Bedeutung des Glaubens als Heilungsvoraussetzung sowie die Analyse der Erzählweise des Evangelisten Markus.

Welches primäre Ziel verfolgt die Exegese?

Das Ziel ist ein tiefgreifendes Verständnis des Textes durch Methoden wie die Textanalyse, Literarkritik und Wirkungsgeschichte zu erlangen, um die Intention des Autors aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?

Es wird eine klassische historisch-kritische Exegese angewandt, ergänzt durch textanalytische, narrative und formkritische Ansätze.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert den Text Mk 5,21-43, unterteilt in Kontext, Syntax, Semantik, narrativen Aufbau sowie die historische Überlieferung und Redaktionsgeschichte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen: Markusevangelium, Jairus, Glaube, Wundererzählung, Exegese, Textanalyse, Blutfluss und markinische Geheimnistheorie.

Warum wird die Geschichte von der blutflüssigen Frau und der Tochter des Jairus als Doppelperikope bezeichnet?

Die beiden Erzählungen sind ineinander verwoben (verschachtelt), wobei die Heilung der Frau die Erzählung der Auferweckung der Tochter des Jairus unterbricht.

Welche Rolle spielt die Zahl zwölf im Text?

Die Zahl zwölf erscheint sowohl bei der Dauer der Krankheit der Frau als auch beim Alter der Tochter des Jairus und unterstreicht die symbolische Bedeutung für den Evangelisten.

Wie bewertet der Autor die Frage der Kohärenz des Textes?

Der Autor diskutiert, ob es sich um einen kohärenten Text handelt, wobei er auf die ineinander verwobene Erzählstruktur hinweist, aber auch mögliche Spannungen zwischen den Einzelteilen benennt.

Ende der Leseprobe aus 44 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Heilung der blutflüssigen Frau. Exegese zu Mk 5,21-43
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Institut für evangelische Theologie und Religionspädagogik)
Veranstaltung
Exegese des Neuen Testaments
Note
1,7
Autor
B. A. Tessa Ostermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
44
Katalognummer
V283971
ISBN (eBook)
9783656838272
ISBN (Buch)
9783656838289
Sprache
Deutsch
Schlagworte
heilung frau exegese
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B. A. Tessa Ostermann (Autor:in), 2014, Die Heilung der blutflüssigen Frau. Exegese zu Mk 5,21-43, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/283971
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Leseprobe aus  44  Seiten
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