Die Kaiserviten. Sueton als Historiker oder Biograph?


Hausarbeit, 2013

27 Seiten


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Sueton- Leben und Werke

3. Die Kaiserviten
a. Quellenlage, Aufbau und Konzeption
b. Verortung der Caesares im historiographischen und biographischen Kontext der Antike
c. Moderner Forschungsdiskurs zu Form und Funktion der Kaiserbiographien

4. Die Caesar Vita
a. Cäsar-Leben und Quelle
b. Vorzeichen und Prodigien der Königswürde und des Todes in der Cäsarbiographie

5. Fazit

Bibliographie

1. Einleitung

Paul Kirn definiert für die Historiographie alle Texte, Gegenstände und Tatsachen, aus denen Erkenntnis aus der Vergangenheit gewonnen werden kann, als Quellen. Darunter fallen auch die Kaiserviten Suetons, herausgegeben um 120 nach Christus in der Regierungszeit Hadrians.[1] Zu dieser Zeit regieren die römischen Herrscher über ein Reich, das mächtig und groß zugleich ist. Die 35 Provinzen des Imperiums erstrecken sich etwa von der Kanalküste im Nordwesten Europas bis zum heutigen Syrien und von Nordafrika bis zum Schwarzen Meer. Rom ist ein Weltreich, das unter Trajan seine größte Ausdehnung erreicht, das aber auch mit Herausforderungen wie dem Vulkanausbruch des Vesuv 80 nach Christus oder Aufständen gegen die Römer wie in Judäa 132 nach Christus konfrontiert wird. Es ist auch eine Zeit, in der Senat und Volk von Rom beinahe Statisten in einem Theaterstück der alleinigen Souveränität des Kaisers sind, der anstatt des populus Romanus im Mittelpunkt aller Interessen steht.[2] Cicek postuliert zum historischen Kontext folgendes: „Tous les empreurs[…] en dépit de la différance de leurs méthodes et leurs principis, avaient contribué, bon gré mal gré, au renforcement du pouvoir monarchique, au progrès de l´absolutisme et du fonctionnarisme »[3].

Die Tendenz einer allgemeinen Aufwertung römischer Autoren[4] ist seit Steidles wegweisender Monographie „Sueton und die antike Biographie“[5], erschienen 1951, auch für die Suetonforschung wirksam. Allerdings würdigt die moderne Forschung die Kaiserviten als Quelle sehr unterschiedlich, folgt man u.a. den Ausführungen von Mouchova, Pausch oder Lambrecht. Vertreter wie Macé und Leo zeigen eher eine zurückhaltende Einstellung gegenüber der Rehabilitation der Suetonforschung von Steidle, der in den Kaiserviten eine künstlerische Bearbeitung nach dem Prinzip der „Charakterisierung durch Fakten“[6] sieht. Häufig ist in diesem Diskurs Suetons literarisches und historisches Werk römischer Alleinherrscher in Beziehung zu der Parallelbiographie von Plutarch gesetzt worden, wobei die de vita Caesarum häufig nur als Vergleichsfolie fungierten. Daraus resultierende Vorwürfe sind u.a. lückenhafte, vereinfachte und nicht chronologische Darstellung in der „Zwangsjacke des rubrizierenden Schemas/Zettelkastenprinzips“[7], u.a. genannt bei Flach, die Sueton als einen anspruchslosen Faktensammler und falschen Historiker, anstatt einen passionierten Biographen erscheinen lassen. Vorzüge der Kaiserviten seien u.a. die Sachlichkeit im Stil, die Auskunft über die Quellen und stellenweise eine bis heute standhafte Quellenkritik. Dieser heterogene Forschungsstand führt zu der erkenntnisleitenden Frage: Sueton- (Falscher) Historiker oder Biograph in den Kaiserviten?, die in vorliegender Hausarbeit deduktiv vom Allgemeinen zum Besonderen untersucht wird. Ziel ist es, die für die Antike sowie die Gegenwart relevanten Vorstellungen von Biographien und historiographischen Werken zu untersuchen, ohne eine problematische Rückblicksbewertung angelehnt an Erwartungshaltungen ausgehend von der Parallelüberlieferung Plutarchs anzulegen.

Dabei wird zunächst auf Suetons Leben und Werke im historischen Kontext eingegangen. Darauffolgend wird sich mit den Kaiserviten auseinandergesetzt, denen drei Subthemen untergeordnet sind: Ausgehend von Quellenlage, Aufbau und Konzeption des Werks sowie der Verortung der Caesares im historiographischen und biographischen Kontext der Antike wird anschließend auf den modernen Forschungsdiskurs zu Form und Funktion der Kaiserbiographien eingegangen. Die daraus resultierenden Ergebnisse werden nach Beschäftigung mit Cäsars Lebenslauf und dessen Quelle in den Kaiserviten beispielhaft auf die Passage der Vorzeichen und Prodigien der Königswürde und des Todes überprüft und analysiert. Zum Schluss folgt ein ausblickgebendes Fazit. An dieser Stelle sei erwähnt, dass mit einer Übersetzung der Quelle gearbeitet wird, d.h. nicht nur die die Nachreife der festgelegten Worte durch Sueton verändert sich durch die Subjektivität der Nachgeborenen bis in die Gegenwart von Geschriebenem und Gemeintem, sondern durch die Übersetzung besteht auch ein anderes Verhältnis von Gehalt und Sprache als im Original.[8] Das Spannungsverhältnis zwischen Wörtlichkeit und Sinnwiedergabe besteht hier demnach genauso wie in Übersetzungen beispielsweise der Literaturwissenschaft. Trotz dessen hat die Übersetzung als Grundlage eine Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die zweckmäßige Darstellung der Cäsar-Vita, von der die im Folgenden gezogenen Schlussfolgerungen abhängen.

2. Sueton- Leben und Werke

Vermutlich wurde Gaius Suetonius Tranquillus, kurz Sueton, zwischen 69 (Macé)[9] bzw. 69 und 72 (Cicek)[10], nicht 77 nach Christus wie Mommsen es angenommen hat[11], in Hippo Regius, das im heutigen Algerien liegt, geboren.[12] Eine 1950 dort entdeckte Ehreninschrift[13], die auch als wichtigste Quelle für Suetons procuratorischen Werdegang gilt, lässt dies vermuten. Der Sohn des Ritters und Militärtribuns Suetonius Laetus[14] verbrachte seine Jugend und Ausbildung in Rom, wo er als Redner und Anwalt tätig war.[15] Dort wird er nach dem Tod seines Freundes und Schirmherrn Plinius d. J. von Septicus Clarus, Prätorianerpräfekt, am Hof eingeführt, an dem Sueton administrative Tätigkeiten in verschiedenen Hofämtern ausübt, u.a. als Kabinettssekretär und Kanzleichef. Aus der Freundschaft zwischen Plinius dem Jüngeren und Sueton folgert Macé, dass Sueton womöglich auch Freunde Plinius´ wie Tacitus und Fabius Rusticus gekannt hat, die, wie Cicek postuliert, Teil eines von Plinius geleiteten Literaturzirkels waren.[16] Als Protégé verschaffte Plinius Sueton außerdem das ius trium liberorum, das sog. Dreikinderrecht.[17] Dieses Recht beschreibt Rüpke als Privileg, das den kinderlosen Sueton mit denen, die eine Familie mit drei Kindern hatten, gleichstellte, was auch die Möglichkeit eines Testaments eröffnete.[18] In dem einflussreichen Amt des ab epistulis[19], einer Art Staatssekretär, hatte er wohl engen Kontakt zu den Kaisern Trajan und Hadrian und damit als Teil des consilium principis Einfluss auf die Politik und Verwaltung in Rom.[20] In dieser Position war er auch mit dem kaiserlichen Schriftverkehr betraut und zeitweise im Römischen Reich auf Reisen, u.a. in Afrika.[21] Zudem kann man annehmen, dass er als a bibliothecis Zugang zu den imperialen Archiven hatte. 121/122 n.Chr. büßt der scholasticus, was so viel wie «homme d´école, professeur»[22] bedeutet, seine Funktion bei Hof unter Hadrian jedoch ein, da er in eine Intrige um die Etikette der Kaisergattin Sabina verwickelt wird, der er zu nahe getreten sein soll.[23] Ab diesem Zeitpunkt zieht sich der Verwaltungsbeamte Sueton aus dem öffentlichen Leben zurück, lebt für seine Studien und verstirbt wohl zwischen 140 und 150 nach Christus. Über das Leben Suetons, der mehr Grammatiker als Rhetoriker war[24], ist Groot zur Folge allgemein „relativ wenig bekannt“[25]. Informationen über ihn stützen sich größtenteils auf „zerstückelte[n] Informationen aus Quellen“, z.B. eine sechs Briefe umfassende Korrespondenz zwischen Plinius d. J. und Sueton, die Informationen zu seinem Großvater, seinem Vater und seiner Jugend überliefern.[26] Laut Lambrecht finden sich darüber hinaus beispielsweise in vier der 12 Kaiserviten beiläufige Hinweise auf den Verfasser und dessen Alter, allerdings bleibt u.a. seine letzte Lebensära ein Dunkelfeld.[27]

Viele der von Sueton verfasste Werke, die Teil seines „Oeuvre von einer erstaunlichen Breite“[28] sind und sich historischen, archäologischen, naturgeschichtlichen und grammatischen Themen widmen[29], sind nur fragmentarisch überliefert, z.B. de viris Illustribus, das das Leben von Historikern und Poeten beinhaltet.[30] Ähnlich verhält es sich mit dem Werk de poetis, welches heute nur noch indirekt erfassbar ist, d.h. über Dritte wie beispielsweise den Kirchenvater Hieronymus. Teilweise sind sogar ganze Werke bis auf ihre Titel verloren.[31] Cicek trägt diesen Verlusten mit seiner Feststellung „Il est de fait que notre image de l´oeuvre de Suétone est sensiblement faussée par ces pertes“[32] Rechnung, weil er die Gültigkeit des rekonstruierten Bildes zu Suetons Gesamtwerk mit Hilfe des Nicht-Überlieferten in Frage stellt. Suetons Schaffen, das zahlreiche Arbeiten umfasst, hatte darüber hinaus in seiner Gegenwart und Folgezeit eine Vorbildfunktion für andere Autoren, u.a. Aurelius Victor, Eutropius und Osorius.[33]

3. Die Kaiserviten

a. Quellenlage, Aufbau und Konzeption

Die Kaiserviten aus der frühen Principatszeit, ursprünglich mit dem Titel „De uita Caesarum“[34] publiziert, umfassen acht Bücher mit den Viten 12 römischer Principes von Caesar bis Domitian. Zur Reihenfolge der Abfassung wird heute vermutet, dass die zweite Hexade, also die Viten 6-12 von Galba, Otho, Vitellius, Vespasian und Titius bis Domitian vor der ersten Hexade, also den Viten 1-6 von Caesar, Augustus, Tiberius, Caligula und Claudius bis Nero verfasst wurde. Bisher ist dies aber nicht rückhaltlos bewiesen, da keine externen Informationen zur Abfassung und Publikation überliefert sind. Trotzdem lässt sich mutmaßen, dass die Publikation der Caesares nach der Absetzung der Amtsträger Septicus Clarus und Sueton eilig stattfand[35], da das Werk wie Lydus es überliefert, Suetons zweitem Schirmherren gewidmet war.[36] Sieht man von den Verlusten ab, die besonders hinsichtlich der Praefatio zu beklagen sind, in der Sueton wahrscheinlich neben der von ihm verfolgten Intention auch sein Verhältnis zur Geschichtswissenschaft thematisiert hat, ist das Werk beinahe vollständig erhalten. Es fehlen also die Vorrede zu den Biographien sowie der Anfang von Cäsar.[37] Aufgrund der speziellen Quellenlage für die Anfänge der römischen Kaiserzeit werden heute immer wieder Sueton, Tacitus und Cassius Dio verglichen, die unterschiedliche Vorstellungen vom Beginn der Kaiserzeit haben; Sueton beginnt mit Cäsar, Tacitus mit Augustus.[38] Der mögliche Anspruch Suetons, sachlich und detailreich das Leben der Kaiser und Regierungen in Friedens- und Kriegszeiten darzulegen[39] lässt sich aus Gründen der Überlieferung bzw. der Verluste heute allenfalls aus der Augustusvita rekonstruieren[40] und ist Gegenstand einer regen Forschungsdiskussion mit disparaten Meinungen. Dazu mehr unter Punkt c. Über die Frage, wen genau Sueton als Adressaten vor Augen hatte, lässt sich ebenfalls nur spekulieren. Vermutlich fasste er den Senats- und Ritterstand, dem er selbst entstammte, und insgesamt ein breites Publikum ins Auge, wobei ausgeschlossen werden kann, dass Sueton die Kaiserviten ausschließlich für eine soziale Gruppe verfasst hat. Die Diversität der angewendeten Quellen in ihrer Bestimmungsfrage ist eine der größten Herausforderungen für die moderne Geschichtswissenschaft. Sicher ist, dass er sich zu seiner Zeit bekannter historischer Quellen wie Cluvius Rufus, Plinius d. Ä. und Fabius Rusticus bedient hat.[41] Einige Schriftsteller, die Sueton in seine Arbeit hat einfließen lassen, darunter Lentulus Gaetulicus in der Caligula-Vita sowie Q. Elogius und Cassus Severus in der Vitellius-Vita, benennt er sogar direkt und in einigen Biographien « […] he [Sueton] expressly quotes the fasti (Tib. 5.1), the acta senatus (Aug. 5.1), and the acta populi (Calig. 8.1). »[42]. Cicek räumt an dieser Stelle allerdings ein, dass es durchaus möglich sei, „[…] qu´il[Suétone] n´ait pas consulté personnellement tous ces auteurs et qu´il les ait trouvés cités tels quels chez Cluvius ou chez Pline ou chez un autre, quoique par exemple Sénèque le Rhéteur semble bien avoir été au moins sa source secondaire dans la uita Tiberii.»[43]. Besonders schwierig sei also nachzuvollziehen, ob es sich um ein direktes Zitat der jeweiligen Quelle handle oder ob es einer anderen Grundlage entnommen sei. Auch die Frage, ob Sueton eine bestimmte Hauptquelle herangezogen hat, ist strittig. Rüpke charakterisiert dazu allgemein die Geschichtsschreibung als Quelle, womit er sich der modernen Forschung anschließt, die eine spezielle Hauptquelle ablehnt.[44] Da Sueton wohl Zugang zu einer kaum abschätzbaren Menge an Quellen hatte, zu denen Archivdokumente, u.a. der Familien Sulpicia und Salvia, ebenso wie Briefe, Erinnerungen (und Gerüchte) vieler Zeitzeugen, darunter auch Freigelassene und Sklaven, sowie die acta senatus[45], konnte er in den Archiven auf Jagd zu gehen, wie Cicek es formuliert. Herausragende Aufmerksamkeit im Laufe seiner Recherchen hat Tranquillus wohl der Briefkorrespondenz des Augustus gewidmet, die er u.a. in der Augustus-, Tiberius-, Caligula- und Claudius-Vita anhand von zahlreichen Anspielungen verarbeitet.[46] Die Publikationszeit, also die Regierungszeit Hadrians, ist bei allen Überlegungen zu den de vita Caesarum von entscheidender Bedeutung, da Sueton die Verdienste seines Beherrschers diskret in den Kaiserbiographien würdigt. Als Befürworter der kaiserlichen Monarchie bewertet der Grammatikus anhand der zwölf Lebensläufe jene Kaiser als positiv, die dieselben Werte und dieselbe Politik wie Hadrian verfolgten.[47]

Sueton legitimiert a priori in der Überzeugung, die Monarchie sei gottgewollt, z.B. die Einführung des ersten Triumvirats, in den Kaiserviten.[48] Gute von schlechten Kaisern unterscheidet Gaius Suetonius Tranquillus dabei mit Hilfe von Lastern und Tugenden, vitia und virtutes, die er in den zwölf Lebensläufen der Traditionsquelle unterschiedlich verarbeitet. Gute Kaiser sind für ihn diejenigen, die die altrömischen Tugenden politisch und privat achten und die Staatsführung mit Respekt gegenüber dem Ritterstand etc. übernehmen.[49] Zu den sehr guten Kaisern zählen mit Rücksicht auf Ciceks Analyse Augustus, Otho und Titius, zu den guten Kaisern Cäsar und Vespasian. Schlechte Kaiser seien demnach Tiberius, Galba, Domitian und sehr schlechte Kaiser repräsentieren Caligula, Nero sowie Vitellius. Wertneutral scheint Sueton hingegen den in dieser Aufzählung fehlenden Claudius darzustellen, jedoch neigt Sueton dazu, ihn in Richtung der schlechten Kaiser wie Tiberius, Galba und Domitian zu platzieren. Otho ist in dieser Übersicht der von Sueton am meisten verehrteste, während Vitellius der ist, den Sueton am meisten verabscheut.[50]

Die einzelnen Viten lassen sich in drei Abschnitte unterteilen, die einem Schema folgen, das je nach Zweck variiert wird. Der erste Teil beschreibt den Lebensabschnitt bis zur Thronbesteigung und ist chronologisch. Darin finden sich Beschreibungen der gens, der Familie, des Geburts- und Sterbedatums sowie der Kindheit und Jugend der jeweiligen Persönlichkeit. Die Herrschaftszeit, unterteilt in Sachrubriken, die je nach Biographie unterschiedlich gewichtet werden, wird im zweiten Abschnitt geschildert.[51] Die darin befindliche Einteilung in die Sammelrubriken „öffentliches“ und „privates“ Leben mit sich wiederholenden Subthemen stellen den umfangreichsten Teil der einzelnen Biographien dar und sind an einigen Stellen nicht ganz trennscharf gestaltet. Zum Öffentlichen Leben zählt der nicht ursprünglich senatorialer Herkunft entstammende ab epistulis Kriegshandlungen, die Beziehung zu den Soldaten, Ämter, die die Person innehatte, Bautätigkeit und die Organisation der öffentlichen Spiele.[52] Zum Privatleben zählt Sueton Familienverhältnisse, Lebensweise, Aussehen, Freizeit, Aberglaube und Vorzeichen. Moralisch positive und negative Eigenschaften finden dabei nicht nur im zweiten, privaten Abschnitt Verwendung. Bis zum Höhepunkt werde in diesem Abschnitt per tempora und anschließend per species verfahren, so Lambrecht[53] und mit de grammaticis et rhetoribus existieren über den genuiten Text hinaus zwei fast vollständige Kategorien, die in einer Handschrift aus dem 15. Jh. erhalten sind. Bemerkenswert daran ist, dass es sich um zwei neue Rubriken handelt, die Sueton in die Caesares übernommen hat und die zu diesem Zeitpunkt (noch) keine Tradition wie z.B. die Rubriken de poetis oder de historicis hatten.[54] Interessant ist zudem, dass die Rubriken nicht in allen Viten identisch sind, d.h., dass in der Diuus Augustus andere Rubriken vorhanden sind, als z.B. in der Diuus Claudius.[55] Der dritte Abschnitt umfasst den restlichen Lebensabschnitt bis zum Tod, der wie der erste chronologisch gestaltet ist. Darunter fallen die Beschreibung der letzten Tage, des Todes, des Begräbnisses und des Testaments. Deutlich wird im Hinblick auf dieses detailreiche, dreistufige Schema, dass der Herrscher zum „handelnd-gestaltenden Prinzip“[56] wird. Der Verfasser rückt so im Gegensatz zum informativen Gehalt der Fakten in den Hintergrund, d.h. das Erinnerungsbild soll in den Lebensläufen auf Faktenbasis anschaulich sein. Typisch römisch ist für Steidle in den Kaiserviten das Interesse Suetons für das „einmalig Faktische eines Lebenslaufes“[57] sowie die „ethisch-psychologische Charakterisierung“[58] in der Biographienfolge.

b. Verortung der Caesares im historiographischen und biographischen Kontext der Antike

Plinius schreibt Sueton literarischen Ehrgeiz zu, im 5. Jh. dichtet Ausonius eine Reihe Monosticha und Tetrasticha über die Caesares und römische wie griechische Historiker, z.B. Aurelius, übernehmen Suetons Material sowie Charakteristika.[59] Umso erstaunlicher erscheint es, dass bis zur Rehabilitation der Suetonforschung ein eher negativ konnotiertes Bild dieses Autoren dominant war[60], dessen Kaiserviten bis ins Mittelalter großen Einfluss auf Heiden wie Christen ausübte.[61] An dieser Stelle erscheinen die antiken Vorstellungen von geschichtswissenschaftlichen Werken und Biographien der Bildungskultur des 2. Jh. nach Christus entscheidend, um anschließend den modernen Wertewandel, der hinsichtlich der Bewertung der de vita Caesarum wirksam war, nachvollziehen zu können.

Bereits vor Sueton haben Geschichtsschreibung und Biographik in Griechenland und Rom als verschiedene literarische Gattungen Tradition. Die Geschichtswissenschaft, die auf Herodot zurückgeht, wird im 2. Jh. im imperium Romanum einem neuen Selbstverständnis der Römer und damit zeitgenössischen Bedürfnissen angepasst. Es kommt zu der der Historiographie inhärenten zeittypischen Veränderung der Fragenkonstellation, d.h. das Erkenntnisinteresse wandelt sich. Die Epoche ist vom Aufschwung des Hellenismus[62] und der griechischen Kultur beeinflusst[63], die sich in griechischen Vorbildern für die Historiographie äußern, z.B. Thukydides und seinem Werk über den Peloponnesischen Krieg. Dazu ein kurzer Einblick in die Entwicklung der Geschichtswissenschaft in Rom innerhalb derer verschiedene Konjunkturzyklen aufeinander folgen. So folgt auf die ältere die jüngere Annalistik, die beide nach Jahren geordnet entscheidende Ereignisse schildern: Die ältere Annalistik ab dem 2. Jh. v. Chr. zeichnete sich durch Vertreter wie Pictor aus, deren Werke gegen Ende des zweiten Punischen Krieges in griechischer Sprache entstanden und Mittel zum Zweck der Propaganda und Verteidigung römischer Politik wurden. Ab dem 1. Jh. v. Chr. setzt dann die jüngere Annalistik mit Livius ein, in der späten Republik entsteht auf Basis der Weiterentwicklung von Catos Ideen eine individuellere Geschichtsschreibung. Mit Beginn der kaiserlichen Geschichtsschreibung im 1. Jh. n. Chr. unter maßgeblichem Einfluss von Tacitus wird das Motto sine ira et studio, was so viel wie „ohne Zorn und Eifer“ bedeutet, zusammen mit drei Forderungen Ciceros richtungsweisend. Erstens wird ein Wahrheitsanspruch für die Geschichtsschreibung erhoben, zweitens sollen die Schilderungen politischen Geschehens auf politischer Erfahrung fußen und drittens wird die rhetorische Ausbildung von Historikern favorisiert, um die Energie ihrer stilistischen Darstellung zu untermauern. Objektivität funktioniert dabei über Urteilsenthaltung.[64] Da anstatt Redefreiheit die kaiserliche Zensur sowie die Desintegration politischer Teilhabe normativ sind und mit dem Herrscher im Mittelpunkt die Regierungszeit desselben für die Geschichte nachhaltige Bedeutung bekommt, haben Biographien eine besondere Wirkung auf die Geschichtswissenschaft, die deutlich in den Kaiserviten Suetons zum Tragen kommt. Die Eingliederung beider Disziplinen ineinander ist auch für die Form der Einzelbiographie mit historischem Einschlag wirksam, z.B. die Agricola des Tacitus. Neben dem biographischen Einfluss auf die Geschichtswissenschaft, den Gugel als Folge aus bestimmten formalen und soziologischen Besonderheiten versteht, wurden die Kaiserviten ab dem Zeitpunkt ihres Erscheinens formbildend mit einer „neue[n] literarische[n] Gesamtform“[65]. Pausch erläutert in diesem Zusammenhang einen sich aus der Spannung eines „neuen Lebensideal[s] der römischer[n] Oberschicht“[66] speisenden Paradigmenwechsel im 2. Jh.. Kulturelle Aktivitäten, die studia, werden in dieser Epoche zu einer neuen Alternative an Stelle des politischen Handelns in der vergangenen Republik und avancieren in der zu diesem Zeitpunkt aktuellen Kaiserzeit zum Mittel sozialer Segregation und kaiserlicher Repräsentation. Die studia werden dabei zu einer „Schlüsselqualifikation“[67], in der historische Inhalte und Universalgeschichte von großer Bedeutung sind. Der Autor schildert als Reaktion auf die einem Wandel unterliegenden Erinnerungskultur, dass Biographien stärker an einzelnen Individuen, teilweise sogar Zeitgenossen, orientiert seien. Aus diesen Gründen könne ein bestimmtes Wissen um sozial und kulturell präfigurierte Inhalte in der Allgemeinbildung der Oberschicht der Kaiserzeit in der Leserschaft Suetons und seiner Kaiserviten vorausgesetzt werden. Da auch die Biographik Tradition hat, gibt es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Caesares bereits eine gewisse Tendenz von Sammlungen nach (scheinbar authentischen) sachlichen Gesichtspunkten in antiken Biographien, z.B. Diogenes Laertios.[68] Suetons Vorgehen ist also nicht an sich neu, neu sind in den Lebensläufen der zwölf Herrscher die chronologisch zusammenhängende Reihe historischer Persönlichkeiten und die Geschichte in biographischer Form als Einheit, die das ganze erste Jahrhundert v. Chr. ab Caesars Geburt bis zum Ende des 1. Jh. n. Chr. durch Domitians Ableben umfasst.[69]

Plutarch, Zeitgenosse Suetons, betont im Bezug auf die beiden Gattungen Biographik und Historiographie zwei wesentliche Unterschiede erstens auf der Ebene der Ziele, zweitens auf der Ebene der Inhalte.[70] Zunächst zu den unterschiedlichen Zielen. Für antike Biographien sei der historische Zusammenhang nicht zentral, die Taten der behandelten Persönlichkeit sollen vielmehr in den Hintergrund rücken. Es gehe, wie Groot illustriert, zielgerichtet um eine Charakterisierung durch Taten[71] bzw. werde von den Taten auf den Charakter geschlossen, um dem Leser ein möglichst nachvollziehbares Bild der beschriebenen Persönlichkeit zu vermitteln. Thematisch werden deshalb „Lebensumstände, der Hintergrund und die Familie, aber auch die Laufbahn und die guten wie die schlechten Taten[…]“[72], die auch „Regierungshandlungen“[73] mit einbeziehen, festgehalten. Erklärtes Ziel der antiken Historiographie sei die dazu im Kontrast stehende chronologische Vorgehensweise der (annalistischen) Geschichtsschreibung, wie sie in den Annalen des Pontifex maximus angewendet wurde. Außerdem sei statt der Charakterisierung die aus dem griechischen stammende Darstellung der Geschichte per se und universal von Interesse gewesen, die in Rom wie später im 18. Jh. durch die Literatur der Aufklärung erneut aufgegriffenen Motto declatare et prodesse folgt. Gemeint ist, dass in historiographischen Werken Nutzen mit Freude verbunden werden soll, indem aus den Sitten der Vorfahren, genannt mores maiorum, als exemplarisches Beispiel für das eigene Verhalten gelernt werden kann. Dabei kann es nicht nur zu « offene[r] Parteilichkeit“ kommen, sondern neben dem künstlerischen Anspruch auch zu einer „moralisch-erzieherische[n] Absicht“[74]. Inhaltlich beschreibt Gascou den von Plutarch erörterten Unterschied so : «Le biographe s´intéresse à un homme, et non pas seulement au déroulement de son existence, mais aux différents aspects de sa personnalité. L´historien s´intéresse aux « grands événements », aux guerres, aux bouleversements politiques. Il y a donc une différence intrinsèque entre la biographie et l´histoire. »[75]. Mit Biographik und Geschichte handelt es sich anders formuliert um zwei verschiedene literarische Gattungen, der Biograph interessiere sich für den Menschen und der Historiker für die Ereignisse, zwei verschiedene Disziplinen also. Grundsätzlich sind diese aber nicht ausschließlich gegensätzlich, sondern haben Gascous Ansicht nach auch Gemeinsamkeiten. Zunächst führt er an, dass Biographen, die alle Aspekte einer Persönlichkeit betrachten und erklären wollen, nicht völlig das historische Umfeld vermeiden können. Dies gelte besonders für historische Persönlichkeiten. Weiter gebe es immer einen berichtenden/erzählenden Teil, in dem die Biographie wie die Historiographie chronologisch vorangehe.[76] Der antithetische, absolut wirkende Vergleich Plutarchs von Biographik und Historiographie ist also in der Hinsicht problematisch, dass grundsätzlich keine klaren Gattungsgrenzen für Biographien der Antike greifen, wie Pausch Gascou zustimmt.[77] Das heißt, dass biographische Autoren eine gewisse gestalterische Freiheit offenstand, jedoch existierte zu dieser Zeit kein „eigenes literarisches Genos“[78], so Gugel.

[...]


[1] Vgl. Martinet, Hans (übers. und hrsg.): Sueton. Die römischen Kaiser, Stuttgart 2003, S. 653.

[2] Vgl. Gugel, Helmut: Studien zur biographischen Technik Suetons, Wien 1977, S. 146.

[3] Cicek, Eugen: Structures et idéologie dans „Les vies des douze Césars » de Suétone, Paris 1977, S. 5.

[4] Vgl. Flach, Dieter: Zum Quellenwert der Kaiserbiographien Suetons, In: Bömer, Franz u.a. (Hg.) Gymnasium. Zeitschrift für Kultur der Antike und humanistische Bildung, Band 79, Heidelberg 1972, S. 273-289, Hier: S. 274.

[5] Steidle, Wolf: Sueton und die antike Biographie, Zetemata. Monographien zur klassischen Altertumswissenschaft, Heft 1, München 1951.

[6] Ebd. S. 102.

[7] Flach, Dieter: Zum Quellenwert der Kaiserbiographien Suetons, S, 273-289, Hier: S. 279.

[8] Vgl. Benjamin, Walter: Charles Beaudelaire. Tableaux parisiens. Die Aufgabe des Übersetzers, In : Walter Benjamins gesammelte Schriften, Band 4, Heft 1, Frankfurt am Main 1991, S. 9-21, Hier: 12.

[9] Vgl. Macé, Alcide, 1900: Essai sur Suétone https://archive.org/details/essaisursutone01macgoog, abgerufen am 05.07. 11h11, S. 35.

[10] Vgl. Cicek, Eugen: Structures et idéologie dans „Les vies des douze Césars » de Suétone, S. 7.

[11] Vgl. Ebd.

[12] Vgl. Lambrecht, Ulrich: Herrscherbild und Principatsidee in Suetons Kaiserbiographien. Untersuchungen zur Caesar- und Augustus-Vita, Alte Geschichte, Heft 19, Bonn 1984, S. 22.

[13] Vgl. Rüpke, Jörg: Römische Geschichtsschreibung. Zur Geschichte des geschichtlichen Bewußtseins und seiner Verschriftlichungsformen in der Antike, Potsdam 1997, S. 186.

[14] Vgl. Butler, Harold E. und Cary, Malcom C.: C. Suetoni Tranquilli. Diuus Iulius, Oxford u.a. 1927, S. 5.

[15] Vgl. Vgl. Martinet, Hans (übers. und hrsg.): Sueton, S. 652.

[16] Vgl. Macé, Alcide, 1900 : Essai sur Suétone https://archive.org/details/essaisursutone01macgoog, S. 80-81.

[17] Vgl. Rüpke, Jörg: Römische Geschichtsschreibung, S. 186.

[18] Vgl. Ebd.

[19] Vgl. Butler, Harold E. und Cary, Malcom C.: C. Sueton Tranquilli, S. 6.

[20] Vgl. Cicek, Eugen: Structures et idéologie dans „Les vies des douze Césars » de Suétone , S. 11.

[21] Vgl. Mehl, Andreas: Römische Geschichtsschreibung. Grundlagen und Entwicklungen. Eine Einführung, Stuttgart 2001, S. 143.

[22] Macé, Alcide, 1900 : https://archive.org/details/essaisursutone01macgoog, S. 51.

[23] Vgl. Demandt, Alexander: Das Privatleben der römischen Kaiser, München 2007, S.17.

[24] Vgl. Butler, Harold E. und Cary, Malcom C.: C. Sueton Tranquilli, S. 5.

[25] Groot, Heleen: Zur Bedeutung der öffentlichen Spiele bei Tacitus, Sueton und Cassius Dio. Überlegungen zur Selbstbeschreibung der römischen Gesellschaft, Band 12, Berlin u.a. 2008, S.32.

[26] Vgl. Macé, Alcide, 1900 : https://archive.org/details/essaisursutone01macgoog, S. 29.

[27] Vgl. Lambrecht, Ulrich: Herrscherbild und Principatsidee in Suetons Kaiserbiographien, S. 21-22.

[28] Rüpke, Jörg: Römische Geschichtsschreibung, S. 188.

[29] Vgl. Butler, Harold E. und Cary, Malcom C.: C. Sueton Tranquilli, S. 8.

[30] Vgl. Martinet, Hans (übers. und hrsg.): Sueton, S. 655.

[31] Vgl. Butler, Harold E. und Cary, Malcom C.: C. Sueton Tranquilli, S. 7.

[32] Cicek, Eugen: Structures et idéologie dans „Les vies des douze Césars » de Suétone , S. 13.

[33] Vgl. Martinet, Hans (übers. und hrsg.): Sueton, S. 655.

[34] Lambrecht, Ulrich: Herrscherbild und Principatsidee in Suetons Kaiserbiographien, S. 33.

[35] Vgl. Ebd., S. 23.

[36] Vgl. Pausch, Dennis: Biographie und Bildungskultur. Personendarstellungen bei Plinius dem Jüngeren, Gellius und Sueton, (hg.): Brandes, Wolfgang, Demandt, Alexander u.a. Millennium-Studien zu Kultur und Geschichte des ersten Jahrtausends nach Christus, Band 4, Berlin u.a. 2004, S. 255.

[37] Vgl. Mehl, Andreas: Römische Geschichtsschreibung. S. 143.

[38] Vgl. Ebd. Hier : S. 145.

[39] Vgl. Gugel, Helmut: Studien zur biographischen Technik Suetons, S. 149.

[40] Vgl. Flach, Dieter: Zum Quellenwert der Kaiserbiographien Suetons,S. 273-289, Hier: S. 274.

[41] Vgl. Cizek, Eugen: Structures et idéologie dans «Les Vies Des Douze Césars » de Suétone, S. 44.

[42] Butler, Harold E. und Cary, Malcom C.: C. Sueton Tranquilli, S. 11.

[43] Ebd., Hier : S. 45.

[44] Vgl. Rüpke, Jörg: Römische Geschichtsschreibung, S. 188.

[45] Vgl. Butler, Harold E. und Cary, Malcom C.: C. Sueton Tranquilli, S. 10.

[46] Vgl. Ebd.

[47] Vgl. Gascou, Jacques: Suétone historien, Paris 1984, S. 799.

[48] Vgl. Ebd.

[49] Vgl. Groot, Heleen: Zur Bedeutung der öffentlichen Spiele bei Tacitus, Sueton und Cassius Dio, S.39.

[50] Vgl. Cizek, Eugen: Structures et idéologie dans «Les Vies Des Douze Césars » de Suétone, S. 154.

[51] Vgl. Mehl, Andreas: Römische Geschichtsschreibung, S. 143.

[52] Vgl. Lambrecht, Ulrich: Herrscherbild und Principatsidee in Suetons Kaiserbiographien, S. 19.

[53] Vgl. Ebd.

[54] Vgl. Pausch, Dennis: Biographie und Bildungskultur, S. 240.

[55] Vgl. Gascou, Jacques: Suétone historien, S. 350.

[56] Pausch, Dennis: Biographie und Bildungskultur, S. 261.

[57] Steidle, Wolf: Sueton und die antike Biographie, S. 117.

[58] Ebd., Hier: S. 118.

[59] Vgl. Ebd., Hier: S. 9.

[60] Vgl. Lambrecht, Ulrich: Herrscherbild und Principatsidee in Suetons Kaiserbiographien, S. 17.

[61] Vgl. Steidle, Wolf: Sueton und die antike Biographie, S. 9.

[62] Vgl. Steinmetz, Peter: Untersuchungen zur römischen Literatur des zweiten Jahrtausends nach Christi Geburt, Monographien und Texte zur klassischen Altertumswissenschaft (Hg.): Lendle, Otto und Steinmetz, Peter, Band 16, Wiesbaden 1982, S. 73.

[63] Vgl. Cizek, Eugen: Structures et idéologie dans «Les Vies Des Douze Césars » de Suétone, S. 174.

[64] Vgl. Mehl, Andreas: Römische Geschichtsschreibung, S. 74.

[65] Gugel, Helmut: Studien zur biographischen Technik Suetons, S. 147.

[66] Pausch, Dennis: Biographie und Bildungskultur, S. 11.

[67] Ebd.

[68] Vgl. Gugel, Helmut: Studien zur biographischen Technik Suetons, S. 144.

[69] Vgl. Rüpke, Jörg: Römische Geschichtsschreibung, S. 189.

[70] Vgl. Gascou, Jacques: Suétone historien, S. 347.

[71] Vgl. Groot, Heleen: Zur Bedeutung der öffentlichen Spiele bei Tacitus, Sueton und Cassius Dio, S. 33.

[72] Ebd.

[73] Mehl, Andreas: Römische Geschichtsschreibung, S. 144.

[74] Ebd., Hier : S. 29.

[75] Gascou, Jacques: Suétone historien, S. 347.

[76] Vgl. Ebd., Hier : S. 248.

[77] Vgl. Pausch, Dennis: Biographie und Bildungskultur, S. 42.

[78] Gugel, Helmut: Studien zur biographischen Technik Suetons, S. 11.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Die Kaiserviten. Sueton als Historiker oder Biograph?
Hochschule
Universität Bremen
Autor
Jahr
2013
Seiten
27
Katalognummer
V284333
ISBN (eBook)
9783656843023
ISBN (Buch)
9783656843030
Dateigröße
552 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sueton, Römisches Reich, Historiker, Biograph
Arbeit zitieren
Laura Baier (Autor), 2013, Die Kaiserviten. Sueton als Historiker oder Biograph?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/284333

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