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Kooperationsalternativen im Mittelstand

Title: Kooperationsalternativen im Mittelstand

Intermediate Diploma Thesis , 2004 , 53 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Benjamin Trümpler (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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In Deutschland zählen mehr als 98% aller Unternehmen zum Mittelstand (bzw. den kleinen und mittleren Unternehmen, KMU). Zentrales und gleichzeitig qualitatives Merkmal ist die Identität von Eigentümer und verantwortlichem Management.1 KMU „sorgen in Ihrer Vielfalt für wirtschaftliche Stabilität und sind integraler Bestandteil einer ausgewogenen Unternehmensgrößenstruktur, die den Strukturwandel erleichtert, Innovationen fördert und damit letztlich zu mehr Wachstum und Wohlstand in einer Ökonomie beiträgt. Trotz der enormen Bedeutung, die KMU in der wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Diskussion zu Recht immer wieder beigemessen wird, ist die wirtschaftliche Lage des Mittelstandes“2 als äußerst kritisch einzuschätzen. In diesem Zusammenhang stehen kleine und mittlere Unternehmen vor neuen, teilweise dramatischen Herausforderungen. Zum einen müssen sie sich gegen Konzerne behaupten, welche durch Fusionen mit anderen Großunternehmen weitere größenbedingte Vorteile erlangen und zum anderen steigt der Konkurrenzdruck für KMU durch die Globalisierung beständig an. Aber auch der Standort Deutschland, als ein wesentlicher Erfolgsfaktor, weist im internationalen Vergleich gerade für KMU Schwächen auf.3 Eine Möglichkeit für KMU sich trotz diesen Entwicklungen behaupten zu können, ist die Möglichkeit, größenbedingte Nachteile durch Kooperationen mit anderen mittelständischen Unternehmen ausgleichen zu können. Diese Möglichkeiten, Alternativen und damit verbundene Chancen und Risiken sollen im Folgenden hier diskutiert werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Einleitung

1.2 Definition

2. Grundlagen

2.1 Ziele von Kooperationen

2.1.1 Kooperationszielgröße Kosten

2.1.2 Kooperationszielgröße Qualität

2.1.3 Kooperationszielgröße Zeit

2.2 Alternative Kooperationsformen im Mittelstand

2.2.1 Lizenzierung

2.2.2 Management Vertrag

2.2.3 Strategische Allianzen

2.2.4 Joint Ventures

2.2.5 Franchising

2.2.6 Netzwerke

2.3 Kooperationsförderung

2.3.1 Wirtschaft

2.3.2 Wissenschaft

2.3.3 Politik

2.4 Transaktionskostentheorie

2.5 Principal-Agent-Theorie

2.6 Spieltheorie

3. Voraussetzungen für Kooperationen

3.1 Kernkompetenzen (Objekt)

3.2 Der Mensch im Mittelpunkt der Kooperation

3.2.1 Die Veränderungsbereitschaft des Unternehmers

3.2.2 Die Hemmnisse des Unternehmers

3.2.3 Die Veränderungsbereitschaft und Motivation der Mitarbeiter

3.3 Der richtige Partner

3.3.1 Kriterien der Partnerwahl

3.3.2 Vertrauen, Offenheit, Transparenz

3.3.3 Kongruenz der Ziele und kompatible Handlungsfolgen

3.4 Rechtliche Voraussetzungen

3.5 Die Kooperationsvereinbarung

4. Diskussion der alternativen Kooperationsformen im Mittelstand

4.1 Modell A- das virtuelle Unternehmen

4.1.1 Definition „virtuelles Unternehmen“

4.1.2 Kennzeichen einer virtuellen Unternehmung

4.1.3 Anforderungen

4.1.4 Stärken und Schwächen virtueller Unternehmen im Mittelstand

4.2 Modell B- Franchising im Mittelstand

4.2.1 Definition

4.2.2 Anforderungen

4.2.3 Stärken und Schwächen des Franchisings im Mittelstand

5. Zusammenfassung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel der Arbeit ist es, die Möglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu analysieren, durch zwischenbetriebliche Kooperationen ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und größenbedingte Nachteile gegenüber Großkonzernen auszugleichen. Dabei werden theoretische Grundlagen beleuchtet und alternative Kooperationsmodelle auf ihre Eignung und Relevanz für mittelständische Unternehmen hin diskutiert.

  • Grundlagen und Ziele von Kooperationen im Mittelstand
  • Analyse theoretischer Erklärungsansätze (Transaktionskosten-, Principal-Agent- und Spieltheorie)
  • Voraussetzungen für den Erfolg von Kooperationsanbahnungen
  • Diskussion spezifischer Kooperationsmodelle: Virtuelle Unternehmen und Franchising
  • Bewertung von Stärken, Schwächen und Risiken alternativer Kooperationsformen

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Kennzeichen einer virtuellen Unternehmung

Virtuelle Unternehmen sind als Weiterentwicklung vorhandener Kooperationsformen zu betrachten, die durch die Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) ermöglicht wurden. Virtuelle Unternehmen werden durch folgende Kerncharakteristiken geprägt:

- Zusammenarbeit zwischen mehreren rechtlich unabhängigen Unternehmenseinheiten

- Gegenseitige Ergänzung bzgl. der gemeinsamen Leistungserstellung

- Schneller, unbürokratischer, flexibler Aufbau der Kooperation durch Weglassen einer gewöhnlich erforderlichen Struktur

- Umfassender Einsatz von IuK- Technologien

- Eigenschaft der Modularität

- Konzentration auf Kernkompetenzen

- Gemeinsames Geschäftsverständnis

Darüber hinaus werden virtuelle Unternehmungen durch die Überwindung räumlicher und zeitlicher Distanzen bei der Leistungserstellung charakterisiert, die im Mittelstand einen größenbedingten Nachteil gegenüber Großunternehmen bedeuten. Durch den Verbund in einem Netzwerk werden so idealer Weise mehrerer Standorte abgedeckt, durch das einheitliche Auftreten bleibt die standortverteilte Struktur jedoch Außenstehenden weitestgehend verborgen. Für die jeweiligen Mitarbeiter übernehmen die Leistungen des virtuellen Unternehmens eine identitätsbildende Funktion, da die traditionellen Grenzen des einzelnen Unternehmens, wie z.B. Eigentum, Verfügungsrechte usw. beim virtuellen Unternehmen nicht gegeben sind. Damit geht die Unternehmensidentität in eine Marken- bzw. Produktidentität über.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der Bedeutung des Mittelstands und der Notwendigkeit von Kooperationen zur Behauptung im globalen Wettbewerb.

2. Grundlagen: Erläuterung der Ziele von Kooperationen, verschiedener Kooperationsformen sowie theoretischer Erklärungsansätze für zwischenbetriebliche Zusammenarbeit.

3. Voraussetzungen für Kooperationen: Analyse der notwendigen objektiven und subjektiven Voraussetzungen, wie Kernkompetenzen und das menschliche Element, für das Gelingen von Kooperationen.

4. Diskussion der alternativen Kooperationsformen im Mittelstand: Kritische Auseinandersetzung mit virtuellen Unternehmen und Franchising als spezifische Kooperationsmodelle für KMU.

5. Zusammenfassung: Resümee über die steigende Bedeutung von Kooperationen und die Notwendigkeit flexibler Kooperationsformen für mittelständische Unternehmen.

Schlüsselwörter

Mittelstand, Kooperation, KMU, Wettbewerbsfähigkeit, Virtuelles Unternehmen, Franchising, Transaktionskosten, Principal-Agent-Theorie, Spieltheorie, Kernkompetenzen, Kooperationsmanagement, Netzwerke, Vertrauen, Unternehmenskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Projektarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch Kooperationen ihre Nachteile gegenüber großen Konzernen ausgleichen und ihre Wettbewerbsposition stärken können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Ziele, Formen und Voraussetzungen von Kooperationen sowie eine detaillierte Diskussion spezifischer Modelle wie virtuelle Unternehmen und Franchising im Mittelstand.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Analyse und objektive Bewertung verschiedener Kooperationsalternativen, um mittelständischen Unternehmen Orientierung für die Gestaltung erfolgreicher Kooperationsbeziehungen zu bieten.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse unter Einbeziehung ökonomischer Theorien (Transaktionskosten-, Principal-Agent- und Spieltheorie) sowie auf eine Auswertung der relevanten Fachliteratur.

Was umfasst der theoretische Hauptteil?

Der Hauptteil behandelt neben den Kooperationszielen und -förderung insbesondere die theoretischen Erklärungsmodelle sowie die essenziellen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Partnersuche und -wahl.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die zentralen Begriffe sind Mittelstand, Kooperation, Wettbewerbsfähigkeit, virtuelle Unternehmen, Franchising und Kernkompetenzen.

Worin liegt laut Autor die größte Gefahr bei virtuellen Unternehmen?

Ein zentrales Risiko ist der potenzielle Know-how-Verlust, da das Unternehmen sich stark auf Kernkompetenzen konzentriert und Wissen über den Kooperationspartner leicht abfließen kann.

Wie bewertet der Autor den Einsatz von Kooperationsverträgen im Mittelstand?

Der Autor empfiehlt einen Mittelweg: Weder soll komplett auf Verträge verzichtet werden, noch sollen übermäßig komplexe Regelwerke die Ressourcen binden; ein pragmatisches Grundgerüst ist für die Rechtssicherheit notwendig.

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Details

Title
Kooperationsalternativen im Mittelstand
College
University of Applied Sciences Hannover
Course
Management
Grade
1,7
Author
Benjamin Trümpler (Author)
Publication Year
2004
Pages
53
Catalog Number
V28625
ISBN (eBook)
9783638303552
ISBN (Book)
9783640522088
Language
German
Tags
Kooperationsalternativen Mittelstand Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Benjamin Trümpler (Author), 2004, Kooperationsalternativen im Mittelstand, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/28625
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